UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Völlig überflüssig
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

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Kawasaki Z1100 vs. KTM 690 SMC R – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die KTM 690 SMC R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Wie entspannt soll die Fahrt sein, wie agil darf das Bike sein, und wie wichtig sind Alltagstauglichkeit sowie das Handling im Alltag? Genau darum dreht sich dieser Vergleich – mit Blick auf die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Feeling vs. Supermoto-Ambition

Die Kawasaki Z1100 steht für einen klassischen, souveränen Auftritt. Das Motorrad ist eher auf ruhiges, kraftvolles Fahren ausgelegt: viel Drehmomentgefühl, ein entspannterer Charakter und ein Setup, das auf der Landstraße und bei längeren Strecken besonders gut funktioniert. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein echtes Supermoto-Konzept: leichtfüßiger, direkter und deutlich mehr auf Agilität und Kurvenperformance getrimmt. Wer gern zügig durch die Stadt fährt, enge Kehren mag oder das Bike wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel nutzt, fühlt sich hier schnell zuhause.

Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Charaktere unterscheiden

Im Alltag zeigt sich der Unterschied besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim „Anpacken“: Die KTM 690 SMC R wirkt durch ihr Konzept oft spontaner. Sie lädt dazu ein, das Tempo in Kurven zu formen und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Kawasaki Z1100 spielt dagegen ihre Stärke eher dann aus, wenn das Tempo gleichmäßiger wird und man das Motorrad laufen lässt. Das bedeutet nicht, dass die Z1100 unhandlich ist – aber sie belohnt eher ruhiges, flüssiges Fahren als hektische Richtungswechsel.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Direktheit

Der Motor ist bei beiden Bikes ein zentraler Punkt – aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Kawasaki Z1100 steht für eine kraftvolle, gleichmäßige Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig nachjustieren möchte: Gas auf, Tempo halten, und das Motorrad zieht souverän durch. Dadurch wirkt die Z1100 auch auf längeren Strecken weniger „angespannt“.

Die KTM 690 SMC R setzt stärker auf spürbare Direktheit. Der Charakter ist lebendiger und fühlt sich oft sportlicher an, weil das Motorrad schneller auf Gasbefehle reagiert und das Fahrtempo dynamischer „mitgeht“. Das ist ein Plus, wenn man gern zügig fährt, häufig beschleunigt oder in Kurven die Linie aktiv gestaltet.

Stärken und Schwächen bei der Leistungsabgabe

Im direkten Vergleich ist die Kawasaki Z1100 im Vorteil, wenn es um entspanntes Dahingleiten und gleichmäßiges Beschleunigen geht. Ihre Stärke liegt darin, dass man weniger „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein. Ein möglicher Nachteil ist, dass der sportliche Kick für manche Fahrer weniger im Vordergrund steht als bei einem supermoto-orientierten Konzept.

Die KTM 690 SMC R punktet dagegen bei Fahrern, die sich ein agiles Motorrad wünschen, das sich schnell anfühlt und Spaß beim aktiven Fahren macht. Schwäche kann hier sein, dass der Fahrstil stärker gefordert ist: Wer eher gemütlich cruisen möchte, empfindet die KTM je nach Situation als „zu lebendig“ oder weniger entspannend als die Z1100.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung beider Modelle sehr deutlich. Die Kawasaki Z1100 ist tendenziell auf Stabilität und kontrolliertes Gleiten ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo. In Kurven fühlt sich das Motorrad oft „erwachsen“ an: Man kann die Linie halten, ohne dass das Bike ständig nach Korrekturen verlangt.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen auf Wendigkeit und Agilität getrimmt. Gerade bei Richtungswechseln, beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven oder beim dynamischen Fahren wirkt sie wie ein leichtes, präzises Werkzeug. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke viele Kurven hat oder wenn im Alltag häufig zwischen Ampeln, Einfahrten und engen Passagen gewechselt wird.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärke eher in der Kombination aus Stabilität und kontrollierbarer Verzögerung aus: Man bremst, setzt die Linie und fährt weiter. Die KTM 690 SMC R wirkt beim Bremsen oft direkter im Gefühl, was besonders beim „Kurve rein – bremse – lenke – beschleunige“ Spaß macht. Wer häufig in kurzen Abständen stark verzögert, wird die KTM oft als handlicher empfinden.

Komfort und Alltag: Für lange Touren oder für schnelle Wege?

Komfort ist nicht nur Sitzhöhe oder Federung, sondern auch die Frage, wie anstrengend sich ein Motorrad im Tagesverlauf anfühlt. Die Kawasaki Z1100 ist in der Tendenz die bessere Wahl, wenn längere Strecken im Fokus stehen. Der Charakter unterstützt ein entspanntes Tempo, und das Motorrad wirkt weniger „zielgerichtet sportlich“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen besonders interessant, wenn der Alltag aus kurzen Wegen besteht oder wenn das Motorrad auch mal abseits der typischen Route Spaß machen soll. Durch das Supermoto-Konzept fühlt sich die KTM oft schneller „einsatzbereit“ an – ideal für Fahrer, die gern spontan fahren und das Bike im Alltag aktiv nutzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Kawasaki Z1100 punktet vor allem mit einem souveränen Gesamtpaket: weniger Stress, mehr gleichmäßiges Fahren, und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Touren trägt. Ein möglicher Nachteil ist, dass sie nicht ganz so „leicht zu werfen“ wirkt wie die KTM – wer sehr häufig enge Kurven oder schnelle Richtungswechsel im Stadtverkehr hat, könnte die KTM als angenehmer empfinden.

Die KTM 690 SMC R ist stark, wenn es um Agilität und Fahrspaß geht. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch je nach persönlichem Empfinden stärker gefordert wird, besonders wenn man sehr lange, gleichförmige Strecken fährt.

Für wen lohnt sich welche Wahl?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auf der Landstraße und bei längeren Fahrten wohlfühlt. Wer gern entspannt unterwegs ist, gleichmäßig beschleunigt und dabei ein kraftvolles, ruhiges Gesamtgefühl möchte, findet in der Z1100 eine stimmige Option.

Die KTM 690 SMC R passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich agil anfühlt und Spaß an dynamischem Fahren bietet. Wer Kurven liebt, im Alltag oft zwischen kurzen Strecken wechselt und das Bike aktiv bewegt, wird die KTM häufig als deutlich „spritziger“ erleben.

Typische Einsatzszenarien

  • Kawasaki Z1100: Landstraße, längere Touren, entspanntes Cruisen, gleichmäßige Fahrweise.
  • KTM 690 SMC R: Stadt und kurvige Strecken, dynamisches Fahren, aktives Handling, Supermoto-Feeling.

Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad auf langen Strecken souverän läuft und ein eher entspanntes, kraftvolles Fahrgefühl vermittelt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die weniger „arbeiten“ möchten und lieber gleichmäßig beschleunigen sowie die Fahrt genießen. Wer häufig Landstraße fährt oder Touren plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Stabilität und kontrollierbarer Performance.

Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken aus, wenn Agilität, Direktheit und Spaß beim aktiven Fahren wichtiger sind als reines Cruisen. Sie ist ideal für Kurven, kurze Wege und Situationen, in denen schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Handling den Unterschied machen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt und dynamisch mitgeht, trifft mit der KTM oft die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Z1100 für entspanntes, souveränes FahrenSMC R für Wendigkeit und sportliches Handling.

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