UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.049 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Klein, aber oho!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Motorleistung
  • Präzises Fahrwwerk
  • Bremsen sehr leistungsfähig
  • Schneller Quickshifter
Kontra:
  • Tourentauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht185kg
Radstand1.482mm
Radstand1.482mm
Sitzhöhe: 834 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum890ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung121 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment99 NM bei 7.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite295km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Zentralfederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. KTM 890 Duke R – Naked-Bike-Vergleich mit Blick auf Stärken und Schwächen

Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: Wie schnell ist es aus dem Stand in Schwung, wie gut lässt es sich in der Stadt bewegen, und wie souverän bleibt es auf der Landstraße? Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Kawasaki Z1100 und der KTM 890 Duke R. Beide Modelle stehen für Fahrspaß ohne Verkleidung – aber sie erzählen dabei sehr unterschiedliche Geschichten.

Grundcharakter: Klassische Kraft vs. moderne Sportlichkeit

Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Wahrnehmung oft wie ein Motorrad, das mit Ruhe und Drehmoment arbeitet. Der Motor steht für einen Charakter, der nicht nur Leistung liefert, sondern vor allem Durchzug. Das macht sie besonders interessant, wenn Fahrten nicht aus Vollgas-Orgie bestehen, sondern aus flüssigem Beschleunigen aus Kurven, aus dem Stadtverkehr heraus oder beim entspannten Cruisen über Landstraßen.

Die KTM 890 Duke R dagegen ist stärker auf Agilität und sportliche Reaktion ausgelegt. Das merkt man typischerweise daran, wie schnell das Motorrad auf Gasbefehle reagiert und wie dynamisch es sich in Richtungswechseln anfühlt. Wer gern zügig fährt, häufig kurvt und das Bike auch mal fordernder bewegt, bekommt hier ein deutlich „temperamentvolleres“ Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken häufig im Bereich gleichmäßiger Kraftentfaltung aus. Das bedeutet: weniger hektisches Hochdrehen, mehr „einfach laufen lassen“ – und dann bei Bedarf kräftig nachlegen. Das kann sich gerade auf Strecken mit wechselndem Tempo als Vorteil erweisen, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt.

Die KTM 890 Duke R setzt dagegen stärker auf sportliche Dynamik. Im Vergleich wirkt sie oft wie ein Bike, das lieber „mitarbeitet“: Gas auf, Motorrad geht vorwärts, und das Fahrgefühl bleibt dabei sehr direkt. Das ist besonders dann spürbar, wenn Beschleunigungen aus engen Kurven oder Überholmanöver zügig umgesetzt werden sollen. Gleichzeitig kann diese Art von Antrieb auch dazu führen, dass das Motorrad im Alltag „präsenter“ wirkt – was nicht jeder mag, aber für viele genau der Reiz ist.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Kawasaki Z1100: Stärke im entspannten Durchzug und in der souveränen Kraftentfaltung; Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler Sportlichkeit liegt, wenn sehr aggressives Fahren im Vordergrund steht.
  • KTM 890 Duke R: Stärke in direkter Reaktion und dynamischem Vortrieb; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag je nach Fahrstil „mehr Aufmerksamkeit“ fordert, weil es sportlich ausgelegt ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad mit Unebenheiten, Tempo und Kurvenradien umgeht. Die Kawasaki Z1100 vermittelt häufig den Eindruck von Stabilität und Gelassenheit. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken gefahren werden, kann dieses Gefühl sehr angenehm sein. Das Motorrad wirkt dann weniger „nervös“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf agiles Handling ausgelegt. Das zeigt sich vor allem in schnellen Richtungswechseln und in der Art, wie das Bike in Kurven „steht“. Wer gern sportlich fährt, profitiert oft davon, dass das Motorrad schnell in die gewünschte Linie findet. Gleichzeitig kann ein sehr sportliches Setup je nach Vorlieben im Alltag weniger komfortabel wirken, wenn die Strecke holprig ist oder wenn viel Stadtverkehr mit Stop-and-go gefahren wird.

Kurvenpraxis: Was im Vergleich auffällt

In der Kurvenpraxis zeigt sich meist: Die Kawasaki Z1100 punktet mit einem souveränen, eher „erwachsenen“ Fahrstil. Die KTM 890 Duke R punktet mit einem „lebendigen“ Gefühl, das Kurvenfahrten oft intensiver macht. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Wer gern gleichmäßig und flüssig fährt, findet in der Z1100 häufig eine entspannte Basis. Wer Kurven als Spielplatz sieht, wird an der Duke R eher Gefallen finden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind im Vergleich nicht nur eine Frage von Bremsleistung, sondern auch von Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. Die Kawasaki Z1100 kann hier mit einem eher linearen, gut kontrollierbaren Ansatz überzeugen. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn die Fahrweise nicht immer maximal sportlich ist.

Die KTM 890 Duke R ist typischerweise stärker auf sportliche Performance ausgelegt. Das bedeutet: Beim harten Verzögern und bei dynamischen Manövern soll das Motorrad schnell und sicher reagieren. In Kombination mit moderneren Assistenzsystemen entsteht häufig ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf kurvigen Strecken oder bei zügigem Fahren wichtig ist.

Elektronik: Moderne Assistenz vs. klassisches Fahrgefühl

Im Elektronik-Teil unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 890 Duke R bringt in der Regel mehr moderne Features mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen unterstützen. Das kann helfen, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn das Motorrad sportlich bewegt wird. Die Kawasaki Z1100 steht dagegen oft für ein direkteres, weniger „assistiertes“ Fahrgefühl. Das ist für viele ein Vorteil, weil es das Motorradgefühl purer macht – kann aber auch bedeuten, dass man sich stärker auf die eigene Fahrtechnik verlassen muss.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Auch wenn beide als Naked Bikes gelten, ist die Sitzposition nicht identisch. Die Kawasaki Z1100 wirkt häufig so, als sei sie auf komfortableres Handling ausgelegt. Das kann bei längeren Fahrten oder bei häufigem Stadtverkehr ein Plus sein, weil man nicht ständig „gegen“ die Sitzhaltung arbeitet.

Die KTM 890 Duke R ist meist sportlicher positioniert. Das kann in Kurven und beim zügigen Fahren Vorteile bringen, weil der Fahrer schneller „im Bike“ ist. Gleichzeitig kann eine sportlichere Ergonomie auf Dauer oder bei sehr langen Strecken weniger entspannend sein – abhängig davon, wie groß die eigenen Komfortansprüche sind.

Alltag, Wartung und Kosten: Was beim Kauf oft zählt

Beim Motorradvergleich spielt neben dem Fahrspaß auch die Frage eine Rolle, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag ist. Die Kawasaki Z1100 wird häufig als Modell wahrgenommen, das sich gut in den Alltag integrieren lässt – vor allem, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „sportlicher Behandlung“ verlangt. Bei der KTM 890 Duke R steht dagegen oft die Frage im Raum, ob man die sportlichen Eigenschaften regelmäßig nutzt. Wer das Bike vor allem für kurze Fahrten in der Stadt nutzt, bekommt zwar trotzdem Spaß, aber nicht immer den vollen Nutzen aus dem sportlichen Konzept.

Wartung und Service hängen stark vom individuellen Zustand, Fahrleistung und Pflege ab. Im Vergleich lohnt es sich, nicht nur auf das Modell zu schauen, sondern auch auf die Historie: regelmäßige Wartung, Zustand von Verschleißteilen und ob das Motorrad eher „sanft“ oder „sportlich“ bewegt wurde.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Der Vergleich zwischen Kawasaki Z1100 und KTM 890 Duke R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Typische Käuferprofile

  • Kawasaki Z1100: passt besonders gut, wenn ein Motorrad mit Durchzug, entspanntem Fahrgefühl und stabiler Alltagsbasis gesucht wird. Ideal für Fahrten, bei denen flüssiges Fahren wichtiger ist als permanentes Hochdrehen.
  • KTM 890 Duke R: passt besonders gut, wenn agiles Handling, direkte Gasannahme und ein insgesamt sportlicheres Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Ideal für Kurvenfahrten, zügige Landstraßen und Fahrer, die gern Dynamik spüren.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die stimmige Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem durch entspannten Durchzug, stabile Fahrweise und ein eher ruhiges, souveränes Gesamtgefühl überzeugen soll. Wer lange Strecken mag, im Alltag nicht ständig „sportlich“ fahren möchte und ein Motorrad sucht, das Kraft gleichmäßig in Vortrieb umsetzt, findet in der Z1100 häufig den besseren Match.

Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn agiles Handling, direkte Reaktion und ein klar sportlicher Charakter wichtiger sind. Wer Kurven dynamisch angeht, häufig zügig unterwegs ist und moderne Unterstützung sowie ein lebendiges Fahrgefühl schätzt, wird mit der Duke R mehr „Biss“ erleben.

Kurz gesagt: Z1100 für souveräne Gelassenheit, Duke R für sportliche Dynamik – und die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie gern das Motorrad im Alltag gefordert wird.

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