| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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Kawasaki Z1100 vs KTM 990 RC R: Vergleich der Charaktere – von entspannt bis sportlich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die KTM 990 RC R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr zeigt sich schnell, wie sich Motor, Fahrwerk und Sitzposition auf den Alltag und auf sportliche Einsätze auswirken. Die Z1100 steht dabei für einen souveränen, eher gelassenen Auftritt, während die KTM 990 RC R deutlich mehr Richtung Performance und sportliche Dynamik ausstrahlt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. Rennstrecken-Nähe
Die Kawasaki Z1100 ist als klassisches, kraftvolles Motorrad bekannt, das sich vor allem durch seine ruhige Art und seine starke Durchzugskraft auszeichnet. Sie wirkt wie ein Bike, das man einfach „laufen lässt“: Gang rein, Gas auf, und die Maschine zieht gleichmäßig nach vorn. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Anfahrten, Überlandpassagen und längeren Fahrten.
Die KTM 990 RC R verfolgt dagegen eine klar sportliche Ausrichtung. Schon das Setup und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, zielt stärker auf Dynamik. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig beschleunigt und das Motorrad aktiv in die Kurve nimmt, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Bike „mitarbeitet“. Das macht die KTM besonders interessant, wenn Fahrten nicht nur von Komfort, sondern auch von Fahrspaß geprägt sind.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Kawasaki Z1100: gleichmäßiger Vortrieb und entspannte Nutzung
Im Vergleich zeigt die Kawasaki Z1100 vor allem ihre Stärke in der Art, wie sie Leistung bereitstellt. Die Kraftentfaltung wirkt weniger hektisch und mehr wie ein kontinuierlicher Schub. Dadurch lässt sich das Motorrad im Alltag oft mit weniger „Arbeit“ am Gas fahren. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – etwa im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit vielen Ein- und Ausfahrten – ist diese Charakteristik angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
KTM 990 RC R: sportlicher Druck und mehr Drehzahl-Fokus
Die KTM 990 RC R wirkt im Vergleich deutlich zielgerichteter auf sportliche Fahrweise. Die Kraft kommt spürbar dynamischer, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl häufiger zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn gern beschleunigt wird und wenn Kurvenfahrten mit klaren Gasphasen geplant sind. Gleichzeitig kann diese Art der Nutzung im Alltag mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad stärker davon lebt, im passenden Drehzahlbereich bewegt zu werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Kawasaki Z1100 vermittelt häufig den Eindruck von Stabilität und Ruhe. Das hilft, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit gleichmäßig unterwegs ist. Gerade bei wechselndem Untergrund kann das Fahrgefühl dadurch entspannter wirken.
Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf präzises Einlenken und sportliche Kontrolle ausgelegt. Im Vergleich fühlt sich das Motorrad oft „direkter“ an, was beim zügigen Fahren und in Kurven ein Plus ist. Wer das Motorrad aktiv bewegt, bekommt spürbar mehr Rückmeldung. Das kann auf der anderen Seite bedeuten, dass man für den maximalen Komfort und die beste Wirkung eher die passende Fahrweise wählt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen geht es nicht nur um „stark oder schwach“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Z1100 punktet häufig mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, das sich im Alltag leicht anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man im Verkehr vorausschauend bremst.
Die KTM 990 RC R zielt stärker auf sportliche Anforderungen. Dadurch kann das Bremsgefühl im Vergleich dynamischer wirken, was beim zügigen Fahren und bei späteren Bremsmanövern Vorteile bringt. Für viele Fahrer ist das ein Plus, solange man die Dosierung im richtigen Moment trifft.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Ein entscheidender Punkt im Motorradvergleich ist die Sitzposition. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Gesamteindruck oft entspannter, was sie für längere Fahrten und für eine alltagstaugliche Nutzung interessant macht. Wer nicht ständig „im Sportmodus“ sein möchte, findet hier häufig eine angenehmere Grundhaltung.
Die KTM 990 RC R ist dagegen sportlicher ausgelegt. Im Vergleich bedeutet das meist eine Position, die aktives Fahren unterstützt und den Fahrer näher an die Dynamik heranholt. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und zügiges Handling im Fokus stehen. Für sehr lange Strecken kann die sportlichere Haltung je nach Fahrstil und Körpergröße jedoch stärker ins Gewicht fallen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag entscheidet sich oft, ob ein Motorrad „passt“, obwohl es auf dem Papier ähnlich wirken könnte. Die Kawasaki Z1100 ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn es um entspanntes Vorankommen geht: gleichmäßige Gasannahme, weniger Drehzahlstress und ein insgesamt ruhigeres Fahrgefühl. Das macht sie attraktiv für Pendelstrecken, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit zählen.
Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken eher aus, wenn die Strecke mehr „Fahrspaß“ bietet: kurvige Abschnitte, zügige Passagen und Situationen, in denen man das Motorrad spüren möchte. In der Stadt kann die sportliche Ausrichtung je nach Fahrweise mehr Aufmerksamkeit erfordern, während auf Landstraßen und bei sportlichen Touren die Stärken deutlich sichtbarer werden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z1100 – Stärken
- Gleichmäßige Kraftentfaltung für entspanntes Fahren ohne ständiges Nachregeln.
- Ruhiges Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm sein kann.
- Alltagstaugliche Nutzung durch eine Charakteristik, die nicht zwingend hohe Drehzahlen verlangt.
Kawasaki Z1100 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Charakteristik im Vergleich möglicherweise als weniger „aggressiv“.
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Motorrad eher auf souveräne Kontrolle als auf maximale Rennstrecken-Dynamik ausgelegt wirken.
KTM 990 RC R – Stärken
- Sportliche Dynamik mit stärkerer Ausrichtung auf zügiges Fahren und aktive Fahrweise.
- Direktes Handling, das Kurvenfahrten und Beschleunigungsphasen unterstützt.
- Fahrgefühl für Performance, besonders wenn Drehzahl und Gasphasen bewusst genutzt werden.
KTM 990 RC R – mögliche Schwächen
- Die sportlichere Auslegung kann im Alltag je nach Fahrstil mehr „Fokus“ erfordern.
- Für sehr lange Touren kann die Ergonomie im Vergleich weniger komfortabel wirken als bei entspannter ausgelegten Bikes.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z1100 und KTM 990 RC R lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden: Geht es vor allem um souveränes, entspanntes Fahren und eine Maschine, die einfach zuverlässig nach vorn zieht? Dann ist die Kawasaki Z1100 oft die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Touren angenehm macht, ohne dass man ständig in den „Sportmodus“ wechseln muss.
Steht dagegen Fahrspaß im Vordergrund – mit sportlicherem Handling, dynamischer Kraftentfaltung und dem Wunsch, das Motorrad aktiv zu bewegen? Dann passt die KTM 990 RC R häufig besser. Sie belohnt eine Fahrweise, bei der Drehzahl und Gasphasen bewusst genutzt werden, und sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig und abwechslungsreich ist.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf längeren Strecken vor allem durch Ruhe, gleichmäßigen Vortrieb und unkomplizierte Nutzung überzeugt. Wer gern entspannt fährt, weniger mit Drehzahl jongliert und ein souveränes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Z1100 meist den passenderen Charakter. Die KTM 990 RC R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn sportliche Dynamik, direktes Handling und eine stärker performance-orientierte Kraftentfaltung gefragt sind. Wer Kurven aktiv angeht, gern zügig beschleunigt und das Motorrad spürbar „arbeiten“ lassen möchte, wird mit der RC R mehr Fahrspaß erleben. Kurz gesagt: Z1100 für gelassenes, tourentaugliches Fahren; 990 RC R für sportliche Ambitionen und dynamische Einsätze.