| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Kawasaki Z1100 vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei so unterschiedliche Charaktere wie die Kawasaki Z1100 und die Triumph Tiger Sport 1050 gegeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Fahrgefühl, Einsatzgebiet und Prioritäten. Beide Modelle stehen für Fahrspaß auf der Straße – aber sie liefern ihn auf sehr verschiedene Arten. Während die Z1100 mit ihrem klassischen, kraftvollen Naked-Ansatz überzeugt, setzt die Tiger Sport 1050 stärker auf sportliches Touring-Feeling, Komfort und Alltagstauglichkeit.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander abgeglichen: Motorcharakter, Fahrdynamik, Ergonomie, Handling, Bremsen, Wind- und Wetterschutz sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für kurze Feierabendrunden oder längere Strecken eignet. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Stärken – und auch darauf, wo die Grenzen liegen.
Grundcharakter: Naked-Drive vs. sportliches Touring
Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das man vor allem wegen seiner Direktheit mag. Der Naked-Ansatz sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl: Man sitzt „mitten drin“, spürt die Straße sehr klar und bekommt ein Motorrad, das sich spontan anfühlt. Genau diese Unmittelbarkeit macht die Z1100 besonders für Fahrten interessant, bei denen der Fokus auf Dynamik und dem „einfach losfahren“ liegt.
Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das die Straße als Bühne sieht, aber gleichzeitig auch an längere Touren denkt. Der sportlich-touringartige Charakter zeigt sich in der Auslegung: mehr Alltagskomfort, ein sinnvoller Umgang mit Wind und Wetter und eine Sitzposition, die auch über längere Zeit nicht sofort ermüdet. Wer also nicht nur kurze Strecken plant, sondern regelmäßig auch weitere Distanzen fährt, findet in der Tiger Sport 1050 oft den passenderen Ansatz.
Motor & Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Motor geht es bei beiden Modellen um spürbare Leistung – aber die Art, wie sie ankommt, unterscheidet sich. Die Kawasaki Z1100 steht für eine kraftvolle, direkte Leistungsentfaltung, die sich besonders im Alltag und bei zügiger Fahrweise angenehm anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei weniger „fein dosiert“ im Sinne eines Tourers, sondern eher wie ein Gerät, das man mit Gasimpulsen steuert und das dann entsprechend reagiert.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken häufig in einem breiteren nutzbaren Bereich aus. Gerade beim gleichmäßigen Fahren, beim Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten oder beim zügigen Cruisen über längere Strecken wirkt der Charakter oft harmonischer. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur aus Überholmanövern und kurzen Sprints besteht, sondern aus konstantem Rhythmus.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Z1100: Stärke in der direkten, kraftvollen Ansprache; Schwäche eher dort, wo ein besonders „touringtypisch“ ruhiger Charakter gewünscht ist.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärke in der alltagstauglichen, tourentauglichen Abstimmung; Schwäche, wenn ein maximal nackter, kompromissloser „Kick“ im Vordergrund steht.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigen sich die unterschiedlichen Philosophien besonders deutlich. Die Kawasaki Z1100 fühlt sich häufig dann am stärksten an, wenn sie zügig bewegt wird: Richtungswechsel wirken unkompliziert, und das Motorrad lässt sich in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen oft spontan einsetzen. Der Naked-Charakter unterstützt dieses Gefühl, weil das Motorrad „leichter“ wirkt und man die Linie sehr direkt steuert.
Die Triumph Tiger Sport 1050 legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen. Gerade bei längeren Strecken oder bei höheren Geschwindigkeiten spielt die Abstimmung ihre Vorteile aus: Das Motorrad wirkt dann oft ruhiger, berechenbarer und weniger „nervös“. Wer häufig Autobahnabschnitte oder längere Landstraßen fährt, profitiert davon.
Bremsen & Fahrkontrolle
Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber die Wirkung im Alltag kann unterschiedlich sein. Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Regel sehr direkt in der Bremsdosierung, was beim sportlichen Fahren Spaß macht. Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet häufig mit einem insgesamt souveränen Gefühl: Bremsen, Stabilität und Linienführung greifen stärker zusammen, was gerade auf langen Fahrten ein Plus ist.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Runden oder lange Touren?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Kawasaki Z1100 bietet eine Sitzposition, die eher auf „Fahren“ ausgelegt ist: Man sitzt nah am Motorrad, die Kontrolle über das Vorderrad und die direkte Rückmeldung stehen im Vordergrund. Das ist ideal, wenn die Fahrt häufig aus Kurven, Ampelphasen und spontanen Richtungswechseln besteht.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen stärker auf längere Zeit im Sattel optimiert. Die Sitzposition wirkt oft so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt, dass der sportlich-touringartige Ansatz häufig auch den Umgang mit Wind und Wetter verbessert – ein Punkt, der im Alltag unterschätzt wird.
Windschutz & Wetter: Unterschiedliche Prioritäten
Beim Windschutz zeigt sich die typische Ausrichtung: Die Kawasaki Z1100 ist als Naked-Modell naturgemäß weniger auf Abschirmung ausgelegt. Das kann bei kurzen Strecken völlig egal sein – auf längeren Autobahnabschnitten kann es aber spürbar werden. Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet hier meist den Vorteil, weil das Konzept stärker Richtung Touring geht. Wer also regelmäßig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird den Unterschied oft schnell merken.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie entspannt sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Kawasaki Z1100 wirkt in vielen Situationen unkompliziert: Sie ist schnell „da“, reagiert direkt und macht Lust auf spontane Fahrten. Gerade wenn der Fokus auf Fahrspaß in der Stadt oder auf kurzen Landstraßenrunden liegt, kann das ein echter Vorteil sein.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Tag mehr als nur aus einer Runde besteht. Das Motorrad wirkt oft wie gemacht für Touren, bei denen man nicht ständig neu „anfinden“ muss. Dazu passt auch die sportlich-touringtypische Ausstattungsidee: Man fährt nicht nur schnell, sondern auch komfortabel und mit einem gewissen Reisegefühl.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Z1100: Stärke in der direkten Fahrbarkeit und dem spontanen Charakter; Schwäche bei längeren Autobahnpassagen durch weniger Touring-Feeling.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärke in Komfort, Stabilität und Wind-/Wetterumgang; Schwäche, wenn man ein besonders „nacktes“ und kompromissloses Fahrgefühl sucht.
Für wen passt welche Maschine?
Die Kawasaki Z1100 ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unmittelbar anfühlt und auf der Straße „lebt“. Wer gerne zügig fährt, Kurven mag, das Motorrad gerne aktiv bewegt und dabei nicht zwingend den maximalen Touring-Komfort in den Vordergrund stellt, findet in der Z1100 oft den besseren Match. Auch wer ein Motorrad für abwechslungsreiche Feierabendrunden sucht, wird die direkte Art schätzen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die passendere Wahl, wenn der Fokus stärker auf längeren Strecken liegt. Wer regelmäßig Touren fährt, Wert auf eine entspanntere Ergonomie legt und bei Wind und Wetter nicht ständig gegen den Fahrtwind arbeiten möchte, bekommt mit der Tiger Sport 1050 ein stimmiges Gesamtpaket. Sie richtet sich an alle, die sportlich unterwegs sein wollen, aber dabei nicht auf Komfort und Stabilität verzichten möchten.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die richtige Wahl, wenn ein direktes, kraftvolles Naked-Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Fahrt aus Kurven, kurzen Strecken und aktiver Fahrweise besteht – und wenn weniger Touring-Komfort wichtiger ist als maximale Unmittelbarkeit. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „anspringt“ und sich ohne Umwege steuern lässt, wird mit der Z1100 glücklich.
Die Triumph Tiger Sport 1050 passt besser, wenn sportliches Fahren mit einem klaren Touring-Anspruch kombiniert werden soll. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: mehr Ruhe im Fahrgefühl, ein insgesamt tourentauglicheres Setup und ein besserer Umgang mit Wind und Alltag. Wer also regelmäßig weiter fährt, dabei konzentriert bleiben möchte und ein Motorrad sucht, das auch nach Stunden noch angenehm zu bewegen ist, trifft mit der Tiger Sport 1050 die bessere Entscheidung.