| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Kawasaki Z1100 vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Kaufentscheidung
Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Yamaha MT-03 schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite steht die Z1100 als charakterstarkes, kraftvolles Motorrad mit klassischem Anspruch und viel Reserven im Fahrbetrieb. Auf der anderen Seite bietet die MT-03 ein modernes, leicht zugängliches Konzept, das besonders im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken überzeugt. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Überblick: Zwei Konzepte, zwei Zielgruppen
Die Kawasaki Z1100 ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auch bei zügiger Gangart souverän anfühlt und dabei eine klare, erwachsene Charakteristik mitbringt. Die Yamaha MT-03 dagegen ist als pragmatisches Einstiegs- und Alltagsbike gedacht: Sie wirkt handlich, lässt sich unkompliziert bewegen und bietet ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Leistung und Durchzug gefragt sind. Die MT-03 punktet besonders dort, wo Übersicht, einfache Bedienung und ein entspannter Einstieg in die Motorradwelt zählen.
Motor und Fahrcharakter: Durchzug vs. Agilität
Kawasaki Z1100: Kraft und Reserven
Die Kawasaki Z1100 steht für einen Motorcharakter, der sich nicht auf „kurze Impulse“ beschränkt. Stattdessen fühlt sich das Motorrad so an, als würde es jederzeit bereitstehen, wenn das Tempo angezogen wird. Gerade beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten wirkt die Z1100 oft souveräner, weil der Motor mehr Reserven mitbringt und weniger „Planung“ erfordert. Das ist ein Vorteil auf Landstraßen, wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich arbeiten möchte.
Die Stärke der Z1100 liegt damit in der Durchzugskraft und im ruhigen, kraftvollen Ansprechverhalten. Als Schwäche kann sich dagegen bemerkbar machen, dass das größere, stärkere Konzept nicht automatisch die beste Wahl für jede Situation ist – etwa wenn häufig enge Passagen, sehr langsame Manöver oder ein besonders niedrigschwelliger Einstieg im Vordergrund stehen.
Yamaha MT-03: Lebendig, leicht zu dosieren
Die Yamaha MT-03 setzt auf ein Konzept, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt. Der Motor wirkt häufig so, dass man ihn gut dosieren kann – besonders im Stadtverkehr, bei Stop-and-go oder wenn man einfach entspannt fahren möchte. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger einschüchternd ist und sich gut anfühlt, wenn man noch Routine aufbauen möchte.
Die Stärke der MT-03 ist die Agilität und das unkomplizierte Handling im täglichen Betrieb. Als mögliche Schwäche im Vergleich zur Z1100 kann gelten, dass bei ambitionierter Fahrweise der Fokus stärker auf dem richtigen Drehzahlfenster liegt. Wer dauerhaft sehr zügig unterwegs sein möchte, wird die Z1100 eher als „entspannter“ empfinden, weil sie mehr Reserven bietet.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für unterschiedliche Fahrprofile
Die Sitzposition entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad über längere Zeit anfühlt. Die Z1100 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auf eine erwachsenere, stabilere Fahrhaltung ausgelegt ist. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, weil das Motorrad weniger „zappelig“ wirkt und der Fahrer sich auf eine ruhige Linie konzentrieren kann.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen häufig so ausgelegt, dass sie sich leicht beherrschen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und das Manövrieren im Alltag eine große Rolle spielen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert oft von der unkomplizierten Ergonomie und dem insgesamt leichteren Handling.
Im Vergleich gilt daher: Die Z1100 kann sich bei längeren Touren und zügigerem Fahren „erwachsener“ anfühlen, während die MT-03 im Alltag oft die bessere Wahl ist, wenn Komfort vor allem durch einfache Bedienbarkeit entsteht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Kawasaki Z1100: Stabil bei Tempo
Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn das Tempo steigt und man eine stabile Linie halten möchte. Das Motorrad wirkt dann oft weniger „klein“, sondern eher wie ein Konzept, das auch bei dynamischerem Fahren Ruhe ausstrahlt. Gerade auf Landstraßen kann das ein echter Vorteil sein, weil man nicht dauernd gegen das Motorrad arbeiten muss.
Als Schwäche kann sich ergeben, dass das größere, stärkere Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Geschwindigkeiten weniger „spielerisch“ wirkt als ein leichteres Modell. Wer häufig in engen Straßen unterwegs ist, merkt das eher beim Rangieren und im Alltag.
Yamaha MT-03: Wendigkeit im Alltag
Die Yamaha MT-03 ist im Vergleich oft die wendigere Wahl. Das zeigt sich besonders beim Wechsel zwischen Fahrspuren, beim Durchkommen im Verkehr und bei häufigen Richtungswechseln. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf ausgelegt, dass man schnell ein Gefühl für das Motorrad bekommt.
Wenn es jedoch darum geht, sehr hohe Geschwindigkeiten dauerhaft auszureizen, kann die Z1100 durch ihr stärkeres Gesamtpaket im Vorteil sein. Die MT-03 bleibt dabei aber keineswegs „schwach“, sondern eher auf ein anderes Einsatzprofil optimiert.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um maximale Werte, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Gefühl am Hebel und Stabilität beim Verzögern. Die Z1100 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das bei zügigerem Fahren mehr Reserven mitbringt. Das kann das Sicherheitsgefühl erhöhen, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die MT-03 punktet dagegen oft mit einer sehr gut kontrollierbaren Bremsdosierung im Alltag. Gerade im Stadtverkehr ist das entscheidend, weil man häufig sanft und präzise bremsen muss. Im Vergleich zeigt sich: Beide können sicher sein – aber die Z1100 fühlt sich eher „tourig“ und reservebetont an, während die MT-03 vor allem im urbanen Betrieb überzeugt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie schnell man sich mit dem Motorrad wohlfühlt. Die Yamaha MT-03 ist häufig die unkompliziertere Wahl: Sie eignet sich gut für Pendelstrecken, kurze Ausfahrten und Situationen, in denen man das Motorrad häufig bewegt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad als täglicher Begleiter dienen soll.
Die Kawasaki Z1100 ist eher die Wahl, wenn das Motorrad auch auf längeren Strecken und bei dynamischerem Fahren Spaß machen soll. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die Reserve und den Charakter der Z1100 oft als Vorteil erleben. Gleichzeitig sollte man realistisch einschätzen, dass ein stärkeres und potenziell „größeres“ Motorrad im Stadtbetrieb mehr Aufmerksamkeit bei Rangieren und Handling verlangt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z1100
- Durchzug und Reserven für dynamisches Fahren
- Stabiler Charakter bei höheren Geschwindigkeiten
- Erwachsenes Fahrgefühl auf Landstraße und Tour
Schwächen der Kawasaki Z1100
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken
- Für einen sehr niedrigschwelligen Einstieg kann das Gesamtpaket anspruchsvoller sein
Stärken der Yamaha MT-03
- Agiles, leicht zugängliches Handling
- Gut dosierbarer Motorcharakter im Alltag
- Praktisch für Stadt und kurze Strecken
Schwächen der Yamaha MT-03
- Bei dauerhaft sehr sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich oft die Reserve
- Wer viel „Tempo“ sucht, wird die Z1100 eher als entspannter empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser zum eigenen Anspruch passt. Die Z1100 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem für längere Strecken, zügiges Fahren und ein kraftvolles Gesamtgefühl genutzt werden soll. Die MT-03 ist die passendere Wahl, wenn das Motorrad im Alltag häufig bewegt wird, wenn man sich schnell wohlfühlen möchte und wenn das Fahrgefühl leicht zugänglich sein soll.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mit spürbaren Reserven suchen und gerne dynamisch fahren. Wer auf Landstraßen und bei Touren Wert auf Stabilität, Durchzug und ein erwachsenes Fahrgefühl legt, wird mit der Z1100 meist zufriedener sein. Die Yamaha MT-03 passt dagegen besonders gut zu einem Alltag mit viel Stadtverkehr, kurzen Strecken und dem Wunsch nach unkomplizierter Handhabung. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, leicht zu bewegen ist und sich gut dosieren lässt, findet in der MT-03 häufig die passendere Basis. Kurz gesagt: Z1100 für mehr „Biss“ und Reserven bei Tempo, MT-03 für Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und einen entspannten Einstieg in das Motorradfahren.