UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.299 €
Baujahr von 2017 bis 2021
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Durchzug
  • Verarbeitung
  • Wendig
Kontra:
  • Unkomfortable Sitzbank
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht252kg
Radstand1.575mm
Länge2.255mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum942ccm
Hub83mm
Bohrung85mm
KühlungLuft
AntriebRiemen
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung52 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.169km/h
Tankinhalt13Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleife
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 298 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs Yamaha SCR 950 Vergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her unterschiedlicher kaum sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für eine klassische, kraftbetonte Straßenmaschine mit viel Präsenz. Die Yamaha SCR 950 dagegen setzt auf den Retro-Charme eines modernen Scrambler-Ansatzes und richtet sich an Fahrer, die Stil und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellen. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Werte im Fahrbetrieb anfühlen.

Grundidee und Charakter: Was die Modelle ausmacht

Kawasaki Z1100: kraftvoll, direkt, straßenorientiert

Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das sich wie ein „Allrounder mit Haltung“ anfühlt. Der Motorcharakter ist auf Durchzug und souveräne Beschleunigung ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: Die Z1100 wirkt oft dann besonders stark, wenn nicht ständig nachgeschaltet werden muss, sondern wenn der Motor aus dem Drehzahlkeller heraus zügig arbeitet. Das spürt man besonders im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf längeren Strecken, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist.

Yamaha SCR 950: Retro-Feeling mit moderner Alltagstauglichkeit

Die Yamaha SCR 950 verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt leichter, „handlicher“ im Kopf und lädt dazu ein, entspannt zu fahren, aber trotzdem aktiv zu werden. Der Motor ist auf ein angenehmes Ansprechverhalten und einen nutzbaren Bereich ausgelegt, in dem man ohne ständiges Suchen nach dem richtigen Gang vorankommt. Gerade wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und dabei optisch überzeugt, findet hier einen klaren Fokus.

Motor und Antrieb: Vergleich der Fahrleistungen im Alltag

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich schnell, dass die Kawasaki Z1100 eher auf „mehr Reserven“ ausgelegt ist. Die Z1100 liefert in der Regel die stärkere Gesamtwirkung, insbesondere wenn es um zügiges Beschleunigen und das schnelle Aufbauen von Tempo geht. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen Überholmanöver, zügiges Landstraßenfahren oder Autobahnabschnitte eine Rolle spielen.

Die Yamaha SCR 950 spielt ihre Stärken anders aus. Auch wenn die Werte nicht in derselben Liga wie bei der Z1100 liegen, ist das Gesamtpaket oft stimmig: Das Ansprechverhalten und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich die Leistung „präsent“ anfühlt. In der Praxis bedeutet das: Die SCR 950 kann sich im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr lebendig anfühlen, weil man den Motor häufig genau in dem Bereich nutzt, in dem er am angenehmsten arbeitet.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Werte in Kurven übersetzen

Beim Fahrwerk ist der Unterschied weniger „besser oder schlechter“, sondern eher „anders“. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell stabil und souverän, was besonders bei zügiger Fahrt und bei wechselnden Untergründen hilft. Die Geometrie und die Abstimmung unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Das ist ein Plus, wenn man gerne dynamisch fährt, aber dabei nicht ständig das Motorrad „neu ausbalancieren“ möchte.

Die Yamaha SCR 950 punktet häufig mit einem agilen Eindruck. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, machen sie besonders interessant für Fahrer, die gerne kurvig unterwegs sind oder viel in der Stadt bewegen. Die SCR 950 wirkt dabei oft leichter zu „lesen“: Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie sich das Motorrad in Schräglage verhält und wie es auf Gas- und Bremsimpulse reagiert.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremswerten und der Bremsleistung zeigt sich: Beide Motorräder können sicher verzögern, aber mit unterschiedlicher Charakteristik. Die Kawasaki Z1100 ist tendenziell darauf ausgelegt, auch bei kräftiger Verzögerung stabil zu bleiben und dabei ein starkes Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn man sportlicher fährt.

Die Yamaha SCR 950 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch Dosierbarkeit und ein gutmütiges Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und bei moderater Fahrweise ist das ein Vorteil: Man bremst feinfühlig, ohne dass sich das Motorrad „zu schwer“ anfühlt. Wer häufig stop-and-go fährt, profitiert oft von dieser Art der Bremscharakteristik.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Stil

Die Ergonomie ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt, weil sie den Fahrspaß stark beeinflusst. Die Kawasaki Z1100 bietet typischerweise eine eher straßenorientierte Sitzhaltung, die auf Kontrolle und Stabilität ausgelegt ist. Das kann für längere Fahrten angenehm sein, weil man nicht ständig gegen die eigene Haltung arbeiten muss.

Die Yamaha SCR 950 setzt stärker auf den Retro-Look und eine Sitzposition, die oft als „entspannt, aber präsent“ beschrieben wird. Das kann besonders gefallen, wenn das Motorrad nicht nur als Transportmittel dient, sondern auch als Stil-Statement. Gleichzeitig sollte man bei der Entscheidung darauf achten, wie die Sitzhöhe und die Hebelwirkung zu Körpergröße und Fahrgewohnheiten passen.

Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb zählt

Im Vergleich der Alltagstauglichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Wartungsfreundlichkeit und die Art, wie das Motorrad im Alltag „mitarbeitet“. Die Kawasaki Z1100 wirkt häufig wie ein Motorrad, das man gerne fährt, wenn man Reserven mag und wenn man sich an einem kräftigen Motor erfreut. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die gerne Strecke machen und dabei ein souveränes Gesamtgefühl suchen.

Die Yamaha SCR 950 ist dagegen oft die Wahl, wenn das Motorrad im Alltag leicht zu handhaben sein soll und wenn der Retro-Charakter im Vordergrund steht. Wer gerne in der Stadt unterwegs ist, kurze Wege fährt oder das Motorrad auch optisch gerne in Szene setzt, wird hier schnell merken, dass das Konzept sehr gut aufgeht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Kraftbetonter Motorcharakter mit spürbaren Reserven im Fahrbetrieb
  • Stabiles Fahrgefühl, besonders bei zügiger Fahrt und längeren Strecken
  • Brems- und Verzögerungsgefühl mit Fokus auf Kontrolle

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Kann sich je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ anfühlen als die SCR 950
  • Für sehr enge Stadtmanöver kann das Handling subjektiv mehr Aufmerksamkeit erfordern

Yamaha SCR 950 – Stärken

  • Retro-Charme kombiniert mit einem stimmigen, alltagstauglichen Konzept
  • Agiles Handling und gutes Gefühl bei moderater bis sportlicher Fahrweise
  • Dosierbarkeit bei Bremsen und Gas im Alltag

Yamaha SCR 950 – Schwächen

  • Bei sehr ambitionierten Fahrten zeigt sich die Z1100 oft überlegen, wenn es um maximale Reserven geht
  • Wer primär auf „maximale Durchzugskraft“ setzt, könnte die SCR 950 als weniger dominant empfinden

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Yamaha SCR 950 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Z1100 ist besonders passend, wenn ein kräftiger Motor, souveräne Stabilität und ein straßenorientiertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, Reserven mögen und ein Motorrad suchen, das sich auf längeren Strecken besonders „erwachsen“ anfühlt.

Die SCR 950 ist ideal, wenn Stil, Alltagstauglichkeit und ein leicht zu handhabendes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Spitzenwerte. Wer gerne entspannt fährt, aber trotzdem Freude an Kurven und einem lebendigen Ansprechverhalten hat, findet in der Yamaha häufig den besseren Match. Auch für Fahrer, die das Motorrad gerne individualisieren und optisch in eine bestimmte Richtung bringen möchten, wirkt das Konzept besonders stimmig.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn vor allem der kraftbetonte Charakter zählt: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein stabileres Gefühl bei zügiger Fahrt und ein Gesamtpaket, das sich auf Strecke besonders souverän anfühlt. Sie passt zu Fahrern, die gerne dynamisch unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Anforderungen ruhig und kontrolliert bleibt.

Die Yamaha SCR 950 punktet dagegen dort, wo Alltag und Stil zusammenkommen: ein stimmiges, leicht zu fahrendes Handling, ein angenehmes Ansprechverhalten und eine Brems- sowie Gasdosierung, die im Stadt- und Landstraßenbetrieb sehr angenehm wirkt. Sie ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert Spaß macht, optisch überzeugt und sich im Alltag nicht „schwer“ anfühlt.

Wer maximale Durchzugskraft und Stabilität priorisiert, greift zur Z1100. Wer Retro-Feeling, Agilität und Alltagstauglichkeit sucht, findet in der SCR 950 den besseren Begleiter.

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