| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Kawasaki Z1100 vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Straße, Alltag und Gelände
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Yamaha WR 125 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Einsatzprofil: Die Z1100 steht für souveräne Straßenperformance, kräftigen Vortrieb und ein Fahrgefühl, das auf Tempo und Stabilität ausgelegt ist. Die WR 125 R dagegen ist ein leichtes, agiles Bike mit klarer Offroad-Ausrichtung – gebaut für Schotter, Waldwege und Situationen, in denen Wendigkeit und unkomplizierte Handhabung wichtiger sind als maximale Durchzugskraft.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede der beiden Modelle miteinander abgeglichen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort sowie die Frage, wie gut sich jedes Motorrad für Alltag, längere Fahrten oder Gelände eignet. Dabei werden die Stärken und Schwächen herausgearbeitet, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Straßen-Performance vs. Offroad-Agilität
Wie sich die Kawasaki Z1100 anfühlt
Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das auf der Straße seine Stärken ausspielt. Der große Hubraum sorgt für einen kräftigen Motorlauf und ein Fahrgefühl, das auch ohne ständiges Hochschalten viel Ruhe in den Antrieb bringt. Dadurch wirkt die Z1100 besonders dann überzeugend, wenn Strecken flüssig gefahren werden sollen – etwa auf Landstraßen oder bei längeren Touren. Das Motorrad vermittelt dabei eine gewisse Souveränität: Gas geben fühlt sich nicht nur dynamisch an, sondern auch kontrolliert.
Wie sich die Yamaha WR 125 R anfühlt
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf Leichtigkeit und Beweglichkeit ausgelegt. Gerade im Gelände oder auf unebenen Wegen spielt das Gewicht und die kompakte Bauweise ihre Vorteile aus. Die WR 125 R lässt sich spürbar einfacher manövrieren, was besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder auf wechselndem Untergrund hilft. Der Motorcharakter ist eher darauf abgestimmt, das Motorrad in Schwung zu halten – weniger auf „große“ Durchzugskraft, mehr auf kontrollierte Beschleunigung und nutzbare Leistung im Alltag und im Gelände.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im direkten Vergleich
Beim Vergleich der Leistungsentfaltung zeigt sich der größte Unterschied: Die Z1100 ist klar auf kräftigen Vortrieb ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt die Maschine oft spontan und souverän. Auch Überholmanöver oder zügiges Fahren profitieren davon, weil weniger „Arbeit“ im Getriebe nötig ist, um Tempo aufzubauen.
Die WR 125 R setzt dagegen auf ein anderes Konzept. Hier steht die Agilität im Vordergrund. Die Motorleistung ist so ausgelegt, dass sie im Rahmen des 125er-Konzepts gut nutzbar bleibt. Wer vorausschauend fährt und den Motor im passenden Bereich hält, bekommt ein Motorrad, das sich lebendig anfühlt und besonders dort Spaß macht, wo es nicht nur um Tempo geht, sondern um Rhythmus, Linie und Kontrolle.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Kawasaki Z1100 – Stärke: kräftiger, entspannter Vortrieb für zügige Straßenfahrten; spürbare Souveränität bei Beschleunigung und Tempo.
- Kawasaki Z1100 – Schwäche: weniger passend, wenn häufig unwegsames Gelände oder enge, langsame Passagen im Fokus stehen.
- Yamaha WR 125 R – Stärke: leichtes Handling und ein Motor, der sich gut in den Alltag und ins Gelände integrieren lässt.
- Yamaha WR 125 R – Schwäche: auf der Straße bei sehr hohen Ansprüchen an Durchzug und Tempo weniger „entspannt“, weil das Konzept stärker auf Drehzahl und Fahrtechnik setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Z1100 ist auf Straßenkomfort und Stabilität ausgelegt. Das wirkt sich besonders bei gleichmäßigen Fahrbahnbedingungen aus: Die Maschine bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und unterstützt ein flüssiges Fahrgefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Strecken ist das ein echter Pluspunkt.
Die WR 125 R ist dagegen für wechselnde Untergründe gedacht. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf ab, Unebenheiten besser zu verarbeiten und das Motorrad auch im Gelände kontrollierbar zu halten. Dadurch fühlt sich die WR 125 R in Situationen wie Schotter, Feldwegen oder holprigen Abschnitten oft „einfacher“ an – nicht unbedingt, weil sie schneller ist, sondern weil sie dafür gebaut ist, mit dem Untergrund zu arbeiten.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Kawasaki Z1100 – Stärke: ruhiges, stabiles Fahrverhalten auf der Straße; komfortorientiertes Gefühl bei längeren Fahrten.
- Kawasaki Z1100 – Schwäche: im Gelände weniger agil; die Straßenorientierung macht enge oder sehr unebene Strecken anspruchsvoller.
- Yamaha WR 125 R – Stärke: wendig und kontrollierbar; ideal für Offroad-Abschnitte und wechselnde Untergründe.
- Yamaha WR 125 R – Schwäche: auf glatter Straße bei sportlichem Anspruch kann das Setup weniger „groß“ wirken als bei straßenbetonten Maschinen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Die Bremsen sind ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich ein Motorrad in Alltagssituationen anfühlt. Die Z1100 profitiert durch ihr Straßenkonzept häufig von einer Bremswirkung, die auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Das heißt: Beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder bei dynamischer Fahrweise wirkt das Motorrad berechenbar und stabil.
Bei der WR 125 R steht die Bremsleistung im Kontext von Offroad-Einsatz und wechselndem Grip. Hier geht es weniger um maximale Verzögerung aus Tempo, sondern um kontrolliertes Anhalten und dosierbares Bremsen auf unebenem Untergrund. Das ist besonders wichtig, wenn der Untergrund nicht gleichmäßig ist oder wenn das Motorrad häufig in niedrigeren Geschwindigkeitsbereichen bewegt wird.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Kawasaki Z1100 – Stärke: straßenorientierte Bremsperformance mit gutem Gefühl bei dynamischer Fahrt.
- Kawasaki Z1100 – Schwäche: im Gelände ist das Setup nicht so „offroad-spezifisch“ wie bei einer Enduro/WR.
- Yamaha WR 125 R – Stärke: dosierbares Bremsen für wechselnde Untergründe; passend für Offroad-typische Situationen.
- Yamaha WR 125 R – Schwäche: auf reiner Straße bei sehr sportlichen Ansprüchen kann das Gefühl weniger auf „Highspeed“ optimiert wirken.
Komfort, Sitzgefühl und Alltag: Wer profitiert wovon?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Polsterung, sondern auch davon, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Wegen passt. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Alltag oft dann besonders passend, wenn Strecken länger sind oder wenn man gern zügig unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt ein „Straßen-Bike“-Gefühl: Man sitzt stabil, fährt flüssig und kann die Leistung nutzen, ohne ständig am Limit zu arbeiten.
Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer regelmäßig Feldwege, Schotterpassagen oder unbefestigte Abkürzungen nutzt, bekommt mit der WR ein Motorrad, das sich dafür natürlicher anfühlt. Zudem ist das Handling im Stadtverkehr und auf engen Wegen oft unkomplizierter, weil das Bike leichter zu manövrieren ist.
Für wen lohnt sich welche Maschine?
Die Entscheidung zwischen Z1100 und WR 125 R hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Kawasaki Z1100: Ideal für
- Fahrten auf der Straße, bei denen Durchzug und souveränes Tempo wichtig sind
- Touren, bei denen Komfort und Stabilität über längere Zeit zählen
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich eher „groß“ und entspannt anfühlt
Yamaha WR 125 R: Ideal für
- Offroad-Abschnitte, Schotter und unebene Strecken, die regelmäßig vorkommen
- Fahrer, die ein leichtes, wendiges Motorrad bevorzugen
- Alltag mit wechselndem Untergrund, bei dem Kontrolle wichtiger ist als maximale Straßenperformance
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf der Straße liegt: kräftiger Vortrieb, ein souveränes Fahrgefühl und ein Setup, das Stabilität und entspanntes Tempo unterstützt. Wer häufig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auf Asphalt besonders stark wirkt, wird mit der Z1100 deutlich mehr „Straßen-Mehrwert“ erleben.
Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besser zu Fahrten, bei denen Gelände oder wechselnder Untergrund eine Rolle spielt: leichtes Handling, gute Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten und ein Konzept, das Offroad-typische Situationen natürlicher macht. Wer Schotter, Feldwege oder unbefestigte Abkürzungen nutzt und ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der WR 125 R die stimmigere Lösung.
Kurz gesagt: Z1100 für Straße und Touren, WR 125 R für Offroad und Wendigkeit.