UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.749 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Japanisches A1-Bike im Neo-Retro Look: Was kann die Yamaha XSR 125?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht140kg
Radstand1.330mm
Länge2.005mm
Radstand1.330mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt10Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite476km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten140/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.749 €
  • Gebraucht: 4.500 € (2 Jahre alt)
  • Farben: Historic Black

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Kawasaki Z1100 vs Yamaha XSR 125 Legacy – Vergleich der Naked-Bikes

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Kawasaki Z1100 und die Yamaha XSR 125 Legacy nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier treffen Welten aufeinander. Die Z1100 steht für große Hubraum- und Drehmoment-Philosophie, während die XSR 125 Legacy mit ihrem kompakten Format, dem modernen Retro-Charakter und einer klaren Ausrichtung auf Alltag und Einsteiger punktet. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte beim Fahren, im Alltag und bei der Kaufentscheidung bemerkbar machen – ohne dabei nur auf einzelne Eckdaten zu schauen.

Grundidee: Charakter und Zielgruppe

Die Kawasaki Z1100 ist ein klassisches Naked-Bike mit Fokus auf souveräne Kraftentfaltung und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „großem Motorrad“ anfühlt. Die Yamaha XSR 125 Legacy dagegen ist als leichtes, handliches Motorrad gedacht, das sich besonders für kurze Strecken, Stadtverkehr und den Einstieg eignet. Schon diese Grundidee beeinflusst, wie sich beide Maschinen im Alltag anfühlen: Die Z1100 will getragen werden, die XSR 125 will genutzt werden.

Motor und Antrieb: Drehmoment vs. Agilität

Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Z1100 liefert die Art von Leistungs- und Drehmomentreserve, die man vor allem bei zügigem Fahren, Überholmanövern oder längeren Autobahnabschnitten spürt. Das Motorrad wirkt dabei oft „entspannt“, weil es nicht ständig nach Leistung verlangt, sondern sie einfach verfügbar macht.

Die XSR 125 Legacy setzt dagegen auf ein Konzept, bei dem das Motorrad eher über Drehzahl und Leichtigkeit funktioniert. Das bedeutet nicht, dass es „weniger“ ist – es ist einfach anders. In der Stadt und auf Landstraßen kommt die Yamaha dadurch schnell in ihren Arbeitsbereich, wirkt lebendig und lässt sich sehr direkt bewegen. Wer häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert im Alltag bewegt, wird die Agilität der XSR 125 besonders schätzen.

Fahrgefühl: Stabilität vs. Wendigkeit

Die Kawasaki Z1100 vermittelt ein Fahrgefühl, das stark von ihrer Größe und dem kräftigen Antrieb geprägt ist. Sie liegt meist ruhig und souverän auf der Straße, besonders dann, wenn Tempo konstant gehalten wird. In Kurven sorgt das Gesamtpaket aus Gewicht, Motorleistung und Fahrwerksabstimmung für ein eher „erwachsenes“ Gefühl: Man fährt nicht gegen das Motorrad, sondern mit ihm.

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen spürbar leichter und dadurch im Alltag oft angenehmer zu manövrieren. Das macht sich besonders beim Rangieren, beim Durchschlängeln im Stadtverkehr und beim schnellen Richtungswechsel bemerkbar. In engen Kurven oder auf kurvigen Nebenstrecken wirkt die Yamaha dadurch oft wendiger und „einfacher“ zu fahren – gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die noch Sicherheit aufbauen.

Komfort und Alltag: Wie gut passen die Bikes in den Alltag?

Komfort ist mehr als nur Sitzhöhe oder Federung. Er hängt auch davon ab, wie gut ein Motorrad zu den typischen Strecken passt. Die Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn längere Strecken anstehen oder wenn man nicht ständig auf den nächsten Gang angewiesen sein möchte. Die Kraftreserve reduziert den Stress beim Fahren: weniger „nachdenken“, mehr „gleiten“.

Die XSR 125 Legacy ist dagegen besonders dann im Vorteil, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, häufigen Stopps und wechselnden Situationen besteht. Das Motorrad wirkt unkompliziert, lässt sich leichter kontrollieren und ist dadurch oft die entspanntere Wahl für Pendler oder Einsteiger. Auch das Thema Parken und Handling im Alltag spielt hier eine große Rolle: Ein kompaktes Motorrad ist im Alltag einfach dankbarer.

Sitzposition und Ergonomie

Beide Bikes sind Naked-Modelle, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Z1100 bietet eine eher „klassische“ Motorrad-Ergonomie, die auf ruhiges Fahren und eine gewisse Gelassenheit ausgelegt ist. Wer lange Strecken fährt, profitiert davon, dass die Maschine nicht ständig nach Korrekturen verlangt.

Die XSR 125 Legacy wirkt dagegen oft zugänglicher. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass sie das Motorrad leicht beherrschbar macht. Das ist besonders hilfreich, wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat oder wenn das Motorrad vor allem für Stadt und kurze Touren genutzt wird.

Technik und Ausstattung: Was fällt im Vergleich auf?

Im Technik-Vergleich zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Generationen und Konzepte sind. Die Z1100 steht für ein Motorrad, das auf Fahrspaß und mechanische Direktheit setzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das sich „echt“ anfühlt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht.

Die XSR 125 Legacy bringt dagegen eine moderne Interpretation des Retro-Looks mit. Gerade die Kombination aus zeitgemäßer Bedienbarkeit und dem Stil der Legacy-Version macht sie für viele attraktiv. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch optisch überzeugt und sich gleichzeitig modern bedienen lässt, findet in der Yamaha häufig die passendere Antwort.

Bremsen und Fahrassistenz

Beim Bremsgefühl ist entscheidend, wie gut das Motorrad zur eigenen Fahrweise passt. Die Z1100 kann durch ihre Leistungs- und Gewichtscharakteristik ein anderes Bremsverhalten vermitteln: Man bremst oft „mit Gefühl“ und profitiert davon, dass das Motorrad stabil bleibt. Die Yamaha wirkt dagegen in vielen Situationen leichter zu dosieren, weil sie im Handling weniger „Masse“ mitbringt. Das kann besonders im Stadtverkehr ein Plus sein.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z1100

  • Kraft und Reserve: Die Z1100 wirkt besonders dann stark, wenn zügig gefahren wird oder wenn man nicht ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte.
  • Souveränes Fahrgefühl: Gerade auf längeren Strecken vermittelt die Maschine Ruhe und Stabilität.
  • Motorrad-Charakter: Wer ein „großes“ Naked-Bike sucht, bekommt genau dieses Gefühl.

Schwächen der Kawasaki Z1100

  • Alltag und Handling: Durch Größe und Gewicht kann das Motorrad im Stadtverkehr weniger agil wirken.
  • Anspruch an die Nutzung: Wer vor allem kurze Strecken fährt oder häufig rangiert, könnte die Yamaha als unkompliziertere Wahl empfinden.

Stärken der Yamaha XSR 125 Legacy

  • Agilität: Die Yamaha ist leicht zu bewegen und macht das Fahren im Alltag oft entspannter.
  • Einsteigerfreundlichkeit: Das Motorrad wirkt zugänglich und unterstützt ein sicheres Herantasten.
  • Retro-Charme mit moderner Bedienbarkeit: Die Legacy-Optik trifft auf ein Konzept, das sich im Alltag gut nutzen lässt.

Schwächen der Yamaha XSR 125 Legacy

  • Leistungsanspruch bei Tempo: Wer regelmäßig sehr zügig unterwegs ist oder lange Strecken mit viel Tempo plant, wird die Grenzen des 125er-Konzepts eher spüren.
  • Fahrstilabhängigkeit: Für dynamische Fahrten muss die Yamaha stärker über Drehzahl „mitgenommen“ werden.

Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Yamaha XSR 125 Legacy hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Alltag passt. Wer vor allem lange Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das mit viel Reserve arbeitet, wird mit der Z1100 deutlich zufriedener sein. Die Maschine belohnt einen Fahrstil, bei dem man nicht ständig nachjustiert, sondern einfach fährt.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Stadtverkehr leicht zu beherrschen ist, das sich unkompliziert bewegen lässt und das auch für Einsteiger oder Fahrerinnen und Fahrer mit wenig Routine eine gute Basis bietet, findet in der XSR 125 Legacy oft die passendere Wahl. Sie ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Touren und das tägliche Nutzen gedacht ist – und wenn der Retro-Look ein echtes Kaufargument ist.

Für wen ist die Kawasaki Z1100 besonders geeignet?

  • Für Fahrerinnen und Fahrer, die viel Reichweite im Fahrgefühl suchen und gerne Reserven nutzen.
  • Für Tourenfahrer, die Stabilität und souveräne Langstrecken-Eigenschaften schätzen.
  • Für alle, die ein „klassisches“ Naked-Bike mit kräftigem Charakter bevorzugen.

Für wen ist die Yamaha XSR 125 Legacy besonders geeignet?

  • Für Einsteiger, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen.
  • Für Stadt- und Pendelstrecken, bei denen Wendigkeit und Alltagstauglichkeit zählen.
  • Für Fans des Retro-Looks, die ein modernes, zugängliches Motorrad wollen.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn ein kräftiges Naked-Bike mit viel Reserve gesucht wird. Sie spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken und bei dynamischerem Fahren aus: Das Fahrgefühl wirkt souverän, und die Leistung steht so bereit, dass man entspannter unterwegs ist. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein „großes“ Gesamtpaket anfühlt, trifft mit der Z1100 eine klare Entscheidung.

Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen die passendere Wahl für den Alltag. Sie überzeugt durch ihre Leichtigkeit, die einfache Handhabung und das lebendige, direkte Fahrgefühl – besonders in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken. Wer ein Einsteiger-Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt und dabei optisch viel hergibt, findet in der XSR 125 Legacy die stimmigere Lösung. Kurz gesagt: Z1100 für Reserven und Touren, XSR 125 Legacy für Wendigkeit, Alltag und Einstieg.

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