UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Motorradvergleich im Test

Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Yamaha XSR 700 Xtribute schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein klassisch kraftvolles Naked-Bike mit großem Hubraum und entsprechendem Durchzug, auf der anderen Seite ein moderner, leichterer Ansatz mit klarer Retro-Anmutung und einem Motor, der vor allem im Alltag und auf der Landstraße sehr souverän wirkt. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Fahralltag anfühlen und worin die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.

Grundidee der beiden Motorräder

Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen Charakter eines großen Naked-Bikes: viel Reserven, ein Motor, der auch bei niedrigen Drehzahlen Druck aufbaut, und ein Fahrgefühl, das eher nach „ziehen lassen“ als nach ständigem Hochdrehen klingt. Die Yamaha XSR 700 Xtribute verfolgt dagegen einen zeitgemäßen Stil: kompakt, handlich und mit einem Motor, der sich dynamisch und gleichzeitig alltagstauglich präsentiert. Die Xtribute-Variante bringt dabei eine besondere Optik und Ausstattungsdetails mit, die das Bike stärker in Richtung „Retro mit Charakter“ schieben.

Motorcharakter: Durchzug vs. Drehfreude

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass die Kawasaki Z1100 vor allem über den Durchzug punktet. Der große Hubraum sorgt dafür, dass das Motorrad auch ohne viel Drehzahl zügig vorankommt. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus engen Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man entspannt fahren möchte. Die Kehrseite: Wer sehr sportlich und „spitz“ fahren will, muss sich stärker auf das passende Drehzahlband verlassen, denn der Charakter ist eher auf Kraft aus dem Stand heraus ausgelegt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen lebendiger im Gefühl. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, dass man den Motor mitnimmt und ihn im Alltag flexibel nutzt. Gerade beim Anfahren, in der Stadt oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich die Stärke: Das Bike reagiert direkt, wirkt leichtfüßig und lädt dazu ein, öfter mal etwas mehr Gas zu geben. Schwäche im Vergleich: Wer ausschließlich auf „große“ Reserven und maximalen Schub aus tiefen Drehzahlen setzt, wird bei der kleineren Motorisierung schneller an Grenzen stoßen – allerdings ist das eher eine Frage des Anspruchs als ein echtes Problem.

Fahrgefühl und Handling: Schwerer Punch vs. agile Leichtigkeit

Das Handling der Kawasaki Z1100 ist geprägt von ihrer Größe und ihrem Konzept. Sie fühlt sich stabil an, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf fließenden Strecken. In Kurven wirkt sie nicht „zappelig“, sondern eher souverän – man merkt aber auch, dass sie kein leichtes Stadtbike sein will. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, wird die größere Masse eher spüren. Dafür belohnt sie ruhiges, vorausschauendes Fahren mit einem sehr angenehmen, kraftvollen Rhythmus.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken im Alltag und bei wechselnden Bedingungen aus. Sie lässt sich leichter bewegen, wirkt in engen Situationen handlicher und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Auch bei häufigem Richtungswechsel bleibt sie gut berechenbar. Als Gegenpol gilt: Wer maximale Stabilität bei sehr hohen Tempi sucht, muss bei der kleineren Basis etwas genauer fahren und die eigenen Erwartungen an das Motorrad anpassen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für den Alltag

Bei der Kawasaki Z1100 ist die Sitzposition eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt. Das kann sich auf längeren Strecken als Vorteil erweisen, weil man nicht ständig „aktiv“ gegen die Haltung arbeiten muss. Gleichzeitig hängt der Komfort stark davon ab, wie man das Bike für sich einstellt und welche Fahrweise man bevorzugt. Wer sehr sportlich und aggressiv unterwegs sein möchte, könnte die Haltung weniger „spitz“ finden.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet eine Ergonomie, die sich gut für kurze bis mittlere Strecken eignet. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Bike unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne gleich unbequem zu werden. Wer lange Touren plant, sollte dennoch berücksichtigen, dass „Naked“-Ergonomie immer auch ein Stück Wind- und Wettergefühl mitbringt. Im Vergleich wirkt die Yamaha insgesamt flexibler für wechselnde Einsätze – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendrunde.

Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in unterschiedlichen Szenarien

Bei den Bremsen und dem Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen dem großen Konzept und dem modernen, leichteren Ansatz. Die Kawasaki Z1100 vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Reserven, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögern möchte. Das Fahrwerk unterstützt dabei eher das ruhige, stabile Fahren. Schwäche: In sehr engen, holprigen Passagen kann die größere Masse spürbarer werden, und man merkt, dass das Bike nicht für „maximales Gerangel“ gebaut ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet mit einem Fahrwerk, das sich auf Dynamik und Alltagstauglichkeit konzentriert. Die Maschine lässt sich gut dosieren, und das Zusammenspiel aus leichterem Handling und direkter Rückmeldung macht sie auf der Landstraße besonders attraktiv. Wenn die Strecke jedoch sehr grob wird oder man sehr sportlich am Limit fährt, kann es sein, dass man bei der kleineren Basis schneller an den eigenen Komfort- und Belastungsrahmen stößt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Starker Durchzug und entspannter Fahrstil möglich
  • Stabile Fahrweise auf längeren, fließenden Strecken
  • Klassischer Charakter, der sich nach „großem Naked“ anfühlt

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Mehr Gewicht spürbar im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln
  • Für sehr sportliche, aggressive Fahrweise braucht es mehr „Passung“ im Drehzahl- und Fahrstil

Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken

  • Agiles Handling und gutes Gefühl in der Stadt
  • Direkte Motorreaktion und viel Fahrspaß auf der Landstraße
  • Retro-Optik mit Xtribute-Charakter, der auch optisch überzeugt

Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen

  • Weniger „große Reserven“ bei reinem Durchzugsdenken aus tiefen Drehzahlen
  • Bei sehr hohen Ansprüchen an Stabilität und Komfort auf schlechten Straßen sind Erwartung und Fahrstil wichtig

Für welchen Einsatz passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen, kräftigem Vorankommen und einem souveränen, stabilen Fahrgefühl liegt. Wer häufig längere Strecken fährt, gerne mit Reserven unterwegs ist und das Motorrad als „großen“ Begleiter versteht, wird mit der Z1100 sehr glücklich. Auch für Fahrer, die den klassischen Charakter eines Naked-Bikes suchen, ist sie eine starke Wahl.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute eignet sich dagegen hervorragend für alle, die ein Motorrad wollen, das leicht zu bewegen ist, im Alltag schnell Spaß macht und auf kurvigen Strecken lebendig bleibt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und dabei Wert auf eine stimmige Optik legt, findet in der XSR 700 Xtribute eine sehr runde Lösung. Sie ist außerdem eine gute Wahl, wenn man ein Bike sucht, das sich nicht nur für eine bestimmte Art von Tour „richtig“ anfühlt.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Durchzug, souveräne Stabilität und einen klassischen Naked-Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und belohnt einen entspannten, kraftorientierten Fahrstil. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich leicht und spontan bewegen lässt, wird die größere Masse eher als Nachteil empfinden.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt am besten zu Fahrern, die Agilität, direkte Motorreaktion und ein stimmiges Retro-Gesamtbild priorisieren. Sie wirkt im Alltag unkompliziert, macht auf der Landstraße schnell Lust auf mehr und bleibt dabei gut kontrollierbar. Wer allerdings ausschließlich auf maximale Reserven aus tiefen Drehzahlen setzt, sollte die Erwartungen an das kleinere, modernere Konzept anpassen.

Kurz gesagt: Z1100 für „großes“ Cruisen mit Kraft, XSR 700 Xtribute für „leichtfüßigen“ Fahrspaß mit Retro-Charme.

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