| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 125 Duke vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die KTM 125 Duke und die BMW R 1250 GS Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen: Die KTM steht für direktes, agiles Handling und ein sportliches Naked-Bike-Gefühl. Die BMW dagegen ist auf Reise ausgelegt – mit Komfort, Elektronik und dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundcharakter: Agil und urban vs. Reiseenduro mit Komfortfokus
Die KTM 125 Duke wirkt wie ein Motorrad, das schnell Entscheidungen trifft: Gas auf, Lenkung rein, Linie halten. Das Konzept ist klar: leicht zu bewegen, schnell im Stadtverkehr und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Gerade wenn der Alltag aus Ampeln, kurzen Strecken und gelegentlichen Ausflügen besteht, spielt die KTM ihre Stärken aus.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man eher als „Langstreckenmaschine“ versteht. Sie ist gebaut für Touren, für wechselnde Untergründe und für Situationen, in denen Komfort und Sicherheit wichtiger sind als maximale Agilität. Die BMW vermittelt das Gefühl, dass sie auch nach vielen Stunden noch souverän bleibt.
Motor und Antrieb: Direktheit bei der KTM, souveräne Kraftentfaltung bei der BMW
Beim Motor zeigt sich der Unterschied in der Philosophie: Die KTM 125 Duke setzt auf ein sportliches Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es darum geht, zügig aus dem Verkehr herauszukommen oder in der Stadt dynamisch zu fahren. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei „handlich“ und lässt sich gut dosieren.
Die BMW R 1250 GS Adventure bringt dagegen eine deutlich andere Art von Fahrpower mit. Die Kraftentfaltung ist auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt. Auf Landstraße und Autobahn spielt die BMW ihre Stärke aus, weil sie auch bei konstantem Tempo oder bei Überholmanövern entspannt wirkt. Das ist weniger „Antritt um jeden Preis“, sondern eher „Kraft, die immer da ist“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 125 Duke: Stärke ist die direkte Reaktion und das sportliche Gefühl – Schwäche kann sein, dass der Fokus eher auf agiler Fahrbarkeit liegt als auf maximaler Langstreckenruhe.
- BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist die souveräne Kraft und die Reiseorientierung – Schwäche ist, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten mehr „Masse“ mitbringt.
Fahrwerk und Handling: KTM für Kurvengefühl, BMW für Stabilität
Im Handling ist die KTM 125 Duke klar im Vorteil, wenn es um schnelle Richtungswechsel und ein leichtes, sportliches Fahrgefühl geht. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet für Strecken, auf denen man häufig die Linie wechselt: Landstraße mit Kurven, Feierabendrunde oder auch mal ein kurzer Abstecher abseits der Hauptstraßen.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei wechselnden Bedingungen fühlt sich die BMW „ruhiger“ an. Das Fahrwerk unterstützt den Reisecharakter: Man fährt nicht nur schnell, sondern vor allem entspannt und sicher.
Was bedeutet das in der Praxis?
Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt, wird mit der KTM 125 Duke eher glücklich. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder sich auch auf unebenere Abschnitte verlassen möchte, findet in der BMW R 1250 GS Adventure den passenden Charakter.
Komfort und Ergonomie: KTM kompakt, BMW auf Langstrecke
Beim Komfort ist die Richtung eindeutig: Die KTM ist kompakt und wirkt im Alltag unkompliziert. Die Sitzposition und das Gesamtgefühl sind eher auf „aktive“ Fahrweise ausgelegt. Das ist ideal, wenn man oft unterwegs ist, aber nicht stundenlang im gleichen Rhythmus sitzt.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Dazu gehören nicht nur die Sitz- und Körperhaltung, sondern auch das Gesamtpaket aus Windschutz, Fahrruhe und der Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert. Auf Touren wird das besonders spürbar: Die BMW nimmt dem Fahrer mehr Arbeit ab und bleibt auch nach langer Fahrt gelassen.
Elektronik und Assistenz: KTM fokussiert, BMW umfassend
Bei der Elektronik zeigt sich der Unterschied zwischen „leicht und sportlich“ und „technisch abgesichert“. Die KTM 125 Duke bringt moderne Grundlagen mit, die das Fahren im Alltag erleichtern und das Motorrad berechenbar machen. Der Fokus liegt dabei auf einem direkten Fahrgefühl.
Die BMW R 1250 GS Adventure geht deutlich weiter: Elektronik und Assistenzsysteme sind Teil des Reise- und Sicherheitskonzepts. Das macht die BMW besonders interessant, wenn häufig unterschiedliche Bedingungen auftreten – etwa wechselndes Wetter, unterschiedliche Beladung oder längere Strecken mit konstantem Tempo.
Stärken und Schwächen
- KTM 125 Duke: Stärke ist die unkomplizierte, sportliche Bedienbarkeit – Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf „umfassender Assistenz“ liegt.
- BMW R 1250 GS Adventure: Stärke ist die breite elektronische Unterstützung – Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch komplexer wirkt und im Handling im engen Bereich weniger „leichtfüßig“ ist.
Bremsen, Reifen und Fahrgefühl: Vertrauen vs. Agilität
Auch bei Bremsen und Reifen zeigt sich die Ausrichtung. Die KTM 125 Duke vermittelt ein sportliches, direktes Feedback. Das hilft, wenn man häufig zügig verzögert und das Motorrad präzise in Kurven führen möchte.
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stärker auf Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Gerade auf Touren, wenn man nicht jedes Mal neu „anfühlen“ möchte, ist dieses Gefühl ein Vorteil.
Alltag, Tour und Einsatzgebiet: Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die KTM 125 Duke ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadt, kurze bis mittlere Strecken, gelegentliche Ausfahrten und ein Wunsch nach einem Motorrad, das schnell reagiert und Spaß macht, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Fahrgefühl und die Agilität wichtiger sind als maximale Reiseausstattung.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren und Komfort Priorität haben: lange Strecken, wechselnde Untergründe, Gepäck und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das auch bei hoher Laufleistung souverän bleibt. Wer ein Reiseenduro sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern sich wie eine verlässliche Basis anfühlt, wird mit der BMW eher glücklich.
Typische Entscheidungshilfe
- KTM 125 Duke: ideal für dynamische Fahrten, kurze Wege und ein sportliches Naked-Bike-Gefühl.
- BMW R 1250 GS Adventure: ideal für lange Touren, Komfort, Sicherheit und eine Reiseorientierung mit viel Technik.
Fazit: KTM 125 Duke oder BMW R 1250 GS Adventure?
Die KTM 125 Duke ist die richtige Wahl, wenn ein leichtes, agiles Motorrad im Fokus steht: direktes Ansprechverhalten, sportliches Handling und ein Fahrgefühl, das besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken überzeugt. Sie punktet dort, wo man oft schnell reagiert, häufig die Richtung wechselt und das Motorrad unkompliziert bewegen möchte.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Touren und Komfort wichtiger sind als maximale Agilität: souveräne Kraftentfaltung, stabiler Fahrcharakter, umfassendere Elektronik und ein Gesamtpaket, das lange Strecken deutlich entspannter macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, Gepäck mitnimmt oder sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher fühlen möchte, findet in der BMW den passenderen Begleiter.
Kurz gesagt: KTM für den sportlichen Alltag und Kurvenlust, BMW für Reise, Komfort und Technik.