UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025

Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 125 Duke vs Indian FTR 1200 Sport – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 125 Duke steht für agiles, leichtes Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß im Alltag. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Statement: Retro angehaucht, sportlich interpretiert und mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie zeigen.

Grundidee: Leicht & direkt vs. kraftvoll & eigenständig

Die KTM 125 Duke ist als 125er Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Konzept ist klar: leichtes Motorrad, unkomplizierte Bedienung und ein Charakter, der Lust auf Kurven macht. Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie kombiniert den Look eines Retro-Racers mit einer modernen, sportlichen Ausrichtung. Dadurch fühlt sich das Motorrad nicht nur „anders“ an, sondern auch in der Art, wie es Leistung auf die Straße bringt und wie es sich im Tempo verhält.

Motor & Antrieb: Drehfreude und Alltagseinsatz vs. Durchzug und Charakter

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es um zügiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und ein lebendiges Ansprechverhalten geht. Der Motor wirkt wie ein Werkzeug, das man gern „benutzt“: Gas auf, Drehmoment im passenden Bereich, und das Motorrad zieht spürbar nach vorn. Gerade bei häufigem Stop-and-go oder beim schnellen Wechsel zwischen Tempo und Schräglage ist das ein Vorteil.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt hingegen stärker auf den Eindruck von Kraft und Souveränität. Der Antrieb liefert nicht nur spürbaren Vortrieb, sondern auch ein Gefühl von Reserven. Dadurch wirkt die FTR 1200 Sport besonders dann überzeugend, wenn die Strecke länger wird oder wenn Überholmanöver und zügiges Beschleunigen nicht nur „kurz“, sondern nachhaltig passieren sollen. Die Schwäche liegt eher nicht im Motor selbst, sondern in der Erwartung: Wer eine 125er-Logik sucht, bekommt hier ein anderes Fahrgefühl. Die Indian verlangt eher danach, das Tempo bewusst aufzubauen und die Kraft sauber zu dosieren.

Fahrwerk & Handling: Wendigkeit der Duke vs. sportliche Stabilität der FTR

Beim Thema Handling ist die KTM 125 Duke sehr klar im Profil. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, lässt sich in Richtungswechseln zügig bewegen und unterstützt damit das typische Naked-Bike-Feeling: rein in die Kurve, Linie halten, rausbeschleunigen. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder in engen Stadtbereichen macht diese Agilität Spaß. Die Kehrseite: Wer sehr hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit sucht oder besonders ruppige Fahrbahnen hat, merkt, dass das Konzept „leicht und direkt“ nicht automatisch „maximal komfortabel“ bedeutet. Das Fahrwerk ist eher auf sportliche Nutzung ausgelegt als auf entspanntes Rollen.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität aus. In flottem Tempo fühlt sich das Motorrad ruhiger an, die Linie wirkt berechenbar, und das Fahrwerk unterstützt ein sportlich-souveränes Fahren. In schnellen Kurven oder bei längeren Abschnitten ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig kann die FTR im Vergleich zur Duke weniger „spielerisch“ wirken. Wer häufig sehr enge Kehren fährt oder im Stadtverkehr ständig umsetzt, spürt eher, dass ein schwereres, kraftvolleres Motorrad mehr „Mitdenken“ braucht.

Bremsen & Sicherheit: präzise Dosierung vs. souveräne Reserven

Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die KTM 125 Duke punktet mit direkter Rückmeldung und einer Dosierung, die sich gut anfühlt, wenn man im Alltag häufig bremst: an Ampeln, beim Einfädeln oder in Situationen, in denen man nicht „auf den letzten Zentimeter“ anhalten muss. Das ist besonders für Einsteiger und Alltagsfahrer angenehm, weil das Gefühl schnell da ist.

Die Indian FTR 1200 Sport bietet dagegen eher den Eindruck von Reserven. In sportlicheren Situationen, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Tempo zügig aufgebaut wurde, wirkt die Bremsleistung stabil und kontrolliert. Die mögliche Schwäche ist nicht die Bremswirkung, sondern die Erwartung: Wer von einer kleineren Maschine kommt, muss sich an die größere Leistungs- und Geschwindigkeitsbasis gewöhnen. Dann wird die Indian aber genau dort stark, wo man sie sportlich nutzt.

Sitzposition & Ergonomie: aufrecht und handlich vs. sportlich-entschlossen

Die KTM 125 Duke bietet eine Sitzposition, die den Alltag erleichtert. Das Motorrad wirkt so gebaut, dass man schnell aufsteigen, gut erreichen und ohne großes Umdenken fahren kann. Für kurze Strecken, Pendeln und häufiges Rangieren ist das ein Vorteil. Auf längeren Touren hängt der Komfort stark davon ab, wie man die eigene Körperhaltung bevorzugt: Wer gern aktiv fährt, wird die Duke oft als angenehm empfinden; wer sehr entspannt cruisen möchte, merkt eher, dass das Konzept sportlicher ausgerichtet ist.

Die Indian FTR 1200 Sport bringt eine sportlichere Auslegung mit. Die Sitzposition wirkt entschlossener, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt aktiv zu gestalten. Für viele Fahrer ist das genau richtig, wenn man nicht nur „ankommen“, sondern auch „fahren“ will. Wer jedoch sehr lange, gemütliche Strecken plant, sollte darauf achten, wie die eigene Ergonomie zur FTR passt. Das Motorrad ist nicht primär als Couch-Ersatz gedacht, sondern als sportlich interpretierter Cruiser.

Alltagstauglichkeit: Duke für den schnellen Alltag, FTR für die große Tour

Im Alltag zeigt die KTM 125 Duke ihre Stärken besonders deutlich: leichtes Handling, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein Charakter, der sich in der Stadt gut anfühlt. Sie ist ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne jedes Mal „groß planen“ zu müssen. Auch für Einsteiger kann das Konzept attraktiv sein, weil das Motorrad nicht überfordert und die Lernkurve angenehm bleibt.

Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen stärker auf die Kombination aus sportlichem Fahren und längeren Strecken ausgelegt. Im Stadtverkehr kann sie sich weniger „klein“ anfühlen als die Duke, dafür wird sie auf Landstraßen und bei Touren schnell zur passenden Wahl. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht nach „Leistungslimits“ anfühlt, sondern nach Möglichkeiten.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM 125 Duke – Stärken

  • Sehr agiles, leichtfüßiges Handling für Stadt und Kurven
  • Direktes Ansprechverhalten, das Fahrspaß schnell aufbaut
  • Präzise Dosierung bei Brems- und Fahrsituationen im Alltag
  • Einsteigerfreundliches Gesamtpaket durch unkomplizierte Fahrbarkeit

KTM 125 Duke – Schwächen

  • Komfort und Laufruhe sind eher sportlich als „tourig“ ausgelegt
  • Wer sehr hohe Geschwindigkeiten und lange Autobahnabschnitte priorisiert, wird eher Grenzen im Konzept spüren

Indian FTR 1200 Sport – Stärken

  • Kraftvoller Charakter mit spürbaren Reserven für zügiges Fahren
  • Stabile, sportlich souveräne Fahrwerksunterstützung
  • Bremsen mit starkem Sicherheitsgefühl bei höheren Tempi
  • Tourenorientierte Mischung aus Retro-Look und moderner Performance

Indian FTR 1200 Sport – Schwächen

  • Weniger „spielerisch“ im engen Stadtverkehr als ein leichtes 125er
  • Erfordert eher Gewöhnung an das größere Leistungs- und Geschwindigkeitsgefühl

Für wen passt welches Motorrad?

Die KTM 125 Duke ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Touren und viel Kurvenspaß ohne großes Handling-Theater. Wer ein leichtes, direktes Bike bevorzugt und gern schnell in den Fahrfluss kommt, trifft mit der Duke eine sehr stimmige Wahl. Auch als Einstieg in die Motorradwelt oder als erstes sportliches Naked Bike kann sie überzeugen, weil sie sich kontrollierbar und verständlich anfühlt.

Die Indian FTR 1200 Sport richtet sich an Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich kraftvoll und stabil anfühlt, wird mit der FTR sehr glücklich. Sie ist ideal für alle, die den Retro-Charakter mögen, aber gleichzeitig ein sportliches Fahrgefühl erwarten.

Fazit:

Die KTM 125 Duke gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo es um Wendigkeit, unkomplizierte Alltagsnutzung und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl geht. Sie ist die bessere Wahl für kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reserven. Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken hingegen bei sportlicher Fahrweise mit mehr Tempo und bei längeren Touren aus: stabileres Gesamtgefühl, kraftvoller Charakter und Bremsen, die auch bei höheren Geschwindigkeiten Sicherheit geben. Wer ein leichtes, handliches Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, findet in der Duke den passenden Begleiter. Wer dagegen ein eigenständiges Retro-Sport-Motorrad möchte, das auch auf längeren Strecken souverän bleibt und Reserven bietet, trifft mit der FTR 1200 Sport die bessere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙