| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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KTM 125 Duke vs. Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Reise
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, lohnt sich ein genauer Blick. Die KTM 125 Duke steht für kompakte Agilität, direkte Gasannahme und ein sportliches Naked-Bike-Gefühl. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen wirkt wie ein Statement: mehr Gewicht, mehr Präsenz und ein deutlich stärkerer Fokus auf Komfort und Reichweite. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt und welche Art von Fahrten im Mittelpunkt steht.
Charakter im Vergleich: sportlich-direkt vs. souverän-reisetauglich
Die KTM 125 Duke ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Motorrad wirkt leicht und wendig, was besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen spürbar wird. Die Sitzposition ist sportlich-nah am Fahrer, wodurch sich das Bike dynamisch bewegen lässt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und kurze Strecken nutzt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die Indian Pursuit Dark Horse verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „springen“ ausgelegt, sondern auf „tragen“. Das Motorrad vermittelt Ruhe und Souveränität, besonders wenn die Strecke länger wird. Die Fahrweise fühlt sich dadurch oft entspannter an: Man bleibt gelassener im Tempo, und das Motorrad unterstützt eher das gleichmäßige Vorankommen als das hektische Reaktionsspiel. Gerade für längere Touren oder Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Agilität, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Fahrgefühl und Handling: KTM für Wendigkeit, Indian für Stabilität
Wie sich die KTM 125 Duke im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt die KTM 125 Duke vor allem ihre Stärke in engen Situationen. Das Handling wirkt direkt, das Motorrad lässt sich zügig positionieren und vermittelt ein klares Feedback. Gerade wenn der Verkehr dichter ist oder Parklücken klein sind, spielt die kompakte Bauweise ihre Vorteile aus. Auch auf kurvigen Strecken wirkt das Bike lebendig: Es lädt dazu ein, Linien zu wechseln und das Tempo aus dem Gefühl heraus zu dosieren.
Wie sich die Indian Pursuit Dark Horse im Alltag anfühlt
Die Indian Pursuit Dark Horse ist spürbar „erwachsener“ im Fahrverhalten. Das Motorrad wirkt stabil, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Abschnitten. In der Praxis bedeutet das: weniger hektische Korrekturen, mehr ruhiges Geradeausgefühl und ein Fahrstil, der eher auf Kontinuität setzt. In der Stadt kann das Gewicht und die Größe zwar mehr Aufmerksamkeit verlangen, aber sobald die Strecke fließt, wird die Stabilität zum Vorteil.
Komfort und Ergonomie: kurze Wege vs. lange Touren
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die KTM 125 Duke ist eher ein Bike für den Alltag mit sportlichem Anspruch. Die Ergonomie ist darauf ausgelegt, aktiv zu fahren – das heißt: Körperhaltung und Bewegungen unterstützen die dynamische Fahrweise. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig, weil das Motorrad nicht „ermüdet“, sondern eher motiviert.
Die Indian Pursuit Dark Horse zielt dagegen klar auf längere Fahrten. Hier steht Komfort im Vordergrund: Das Motorrad unterstützt eine entspanntere Sitzhaltung und sorgt dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck oder längere Etappen plant und dabei nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte, findet in der Indian eher den passenden Charakter.
Motor und Antrieb: direkte Reaktion vs. souveräne Durchzugskraft
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 125 Duke ist auf ein sportliches, direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn es darum geht, im Alltag schnell zu reagieren: an Ampeln, beim Überholen auf kurzer Strecke oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Der Motorcharakter wirkt dabei eher „handlich“ und lässt sich gut dosieren.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt stärker auf Durchzug und Gelassenheit. Im Vergleich wirkt die Kraftentfaltung weniger „spritzig“ im Sinne von sofortigem Anreißen, sondern eher wie ein gleichmäßiger Schub, der das Motorrad souverän vorwärts bewegt. Das ist vor allem dann ein Plus, wenn die Route lang ist, das Tempo konstant bleibt und man nicht ständig den Fokus auf Drehzahlen legen möchte.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: KTM pragmatisch, Indian mit Tour-Fokus
Die KTM 125 Duke ist typischerweise dort stark, wo es unkompliziert sein soll: übersichtliches Handling, sportliche Optik und ein Setup, das sich auf Fahrspaß konzentriert. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – weniger „Schnickschnack“, mehr Kerngefühl. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Tour-Ausstattung erwartet, muss je nach persönlichem Bedarf genauer hinschauen, weil der Fokus klar auf dem Naked-Bike-Charakter liegt.
Die Indian Pursuit Dark Horse bringt dagegen einen deutlich tourorientierten Ansatz mit. Im Vergleich zeigt sich das besonders bei der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist: mehr Komfort, mehr Präsenz und ein Gesamtpaket, das sich eher wie ein Reisegerät anfühlt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Wert auf eine „fertige“ Tour-Atmosphäre legt, wird das als Vorteil sehen. Der Gegenpol: In engen Stadtbereichen kann das größere Motorrad mehr Aufwand bedeuten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 125 Duke – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl mit sportlicher Ausrichtung
- Pragmatischer Charakter, der schnell Spaß macht
KTM 125 Duke – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zu tourorientierten Bikes
- Sportlicher Anspruch kann auf sehr langen Strecken ermüden, je nach Fahrstil
Indian Pursuit Dark Horse – Stärken
- Hohe Souveränität und stabiler Fahrcharakter
- Komfort- und Tour-Fokus für längere Fahrten
- Durchzug für entspanntes Vorankommen
Indian Pursuit Dark Horse – Schwächen
- Größeres Motorrad erfordert in der Stadt mehr Aufmerksamkeit
- Weniger „leichtfüßig“ als ein kompaktes Naked-Bike
Für wen passt welches Motorrad?
Die KTM 125 Duke ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze bis mittlere Strecken, häufiges Stop-and-Go, kurvige Landstraßen und der Wunsch nach einem Motorrad, das schnell auf Fahrwünsche reagiert. Wer ein sportliches Naked-Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Indian Pursuit Dark Horse passt eher zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Wert auf Komfort und Reisegefühl legen. Wer ein Motorrad möchte, das auch bei längeren Etappen ruhig bleibt, souverän durchzieht und dabei eine tourorientierte Gesamtwirkung bietet, findet in der Indian den besseren Match.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, sportlich-direktes Motorrad für Stadt und Landstraße suchen. Sie punktet mit Wendigkeit, klarem Fahrfeedback und einem Charakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen die stimmigere Option für Fahrer, die Komfort, Stabilität und ein reisetaugliches Gesamtpaket priorisieren. Sie eignet sich besonders für lange Touren und entspanntes Vorankommen, auch wenn das Handling in engen Bereichen mehr Aufmerksamkeit verlangt. Wer also kurze Wege und Kurven liebt, greift eher zur KTM. Wer regelmäßig größere Strecken plant und ein souveränes Reisegefühl möchte, findet in der Indian Pursuit Dark Horse den passenden Begleiter.