UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort
Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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KTM 125 Duke vs. Kawasaki W 800: Vergleich der beiden Motorrad-Charaktere

Manchmal könnten zwei Motorräder unterschiedlicher kaum sein: Die KTM 125 Duke steht für ein agiles, modernes Naked-Bike-Gefühl, während die Kawasaki W 800 mit ihrem klassischen Retro-Ansatz eher nach Stil, Ruhe und Charakter klingt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend. Denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Maschinen im Alltag und auf der Strecke anfühlen.

Grundidee und Motorrad-Philosophie

Die KTM 125 Duke ist als leichtes, sportlich orientiertes Bike gedacht, das besonders im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht. Die Kawasaki W 800 verfolgt dagegen eine andere Linie: Sie setzt auf einen entspannten, „old-school“ Stil und ein Fahrgefühl, das weniger auf maximale Agilität, sondern mehr auf gleichmäßiges Gleiten und Motorcharakter ausgelegt ist.

Vergleich: Fahrgefühl, Motorcharakter und Antrieb

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Zielrichtung ist. Die KTM 125 Duke wirkt im Alltag oft wie ein „Sprinter“: Sie lässt sich zügig anfahren und fühlt sich besonders dann dynamisch an, wenn man das Gas aktiv nutzt. Die Kawasaki W 800 spielt dagegen eher die „Touring“-Karte: Der Motor wirkt auf den ersten Blick weniger hektisch, dafür aber gleichmäßiger und stimmiger für längere Fahrten.

Auch die Art der Leistungsentfaltung ist entscheidend: Während die KTM 125 Duke häufig mit einem direkten Ansprechverhalten punktet, steht bei der W 800 der Charakter im Vordergrund. Das kann bedeuten, dass die W 800 bei entspannter Fahrweise sehr stimmig wirkt, während die KTM 125 Duke bei sportlicherem Fahren ihre Stärken besonders ausspielt.

Handling im Alltag: Stadt, Ampeln und enge Straßen

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt. Hier spielt die KTM 125 Duke ihre Vorteile aus: Durch das kompaktere Konzept und das insgesamt „leichtere“ Handling wirkt sie oft wendiger und unkomplizierter in der Praxis. Gerade beim Rangieren, im dichten Verkehr oder auf kurvigen Nebenstraßen ist das ein echter Pluspunkt.

Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt. Das bedeutet: weniger „Hektik“, mehr Gelassenheit. Wer gerne entspannt unterwegs ist und sich an klassischem Look und Motorgefühl erfreut, wird sich schnell wohlfühlen. Wer dagegen häufig zwischen engen Lücken jongliert oder möglichst oft „kurz und schnell“ beschleunigt, könnte die KTM als angenehmer empfinden.

Komfort und Sitzposition: Wie gut passt das Bike zur Fahrweise?

Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Sitzhöhe und das daraus resultierende Gefühl von Kontrolle. Die KTM 125 Duke ist in der Regel so ausgelegt, dass sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer leicht beherrschbar anfühlt. Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen oft „erwachsener“ in der Sitzhaltung: Retro-typisch kann das bedeuten, dass man sich etwas mehr auf eine entspannte Haltung einlässt.

Auch das Thema Fahrkomfort hängt stark von der eigenen Erwartung ab. Die KTM 125 Duke ist häufig dann besonders angenehm, wenn man aktiv fährt und die Maschine „mitnimmt“. Die W 800 spielt ihre Stärken eher aus, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und dem Motor Raum gibt, seine Art zu zeigen.

Stabilität und Fahrverhalten auf der Landstraße

Auf der Landstraße zeigt sich, wie die Abstimmung der Motorräder zueinander passt. Die KTM 125 Duke wirkt in vielen Situationen agil: Sie unterstützt zügige Richtungswechsel und macht Lust auf dynamische Linien. Das ist besonders dann spürbar, wenn man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet.

Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf ein ruhigeres, gleichmäßigeres Fahrgefühl. Das kann sich auf längeren Strecken sehr angenehm anfühlen, weil das Motorrad weniger nach „ständiger Korrektur“ verlangt. Wer gerne entspannt fährt, wird die W 800 oft als stimmig empfinden. Wer dagegen maximale Sportlichkeit sucht, könnte die KTM als passender erleben.

Bremsen, Fahrassistenz und Alltagstauglichkeit

Beim Vergleich der Bremsleistung und des allgemeinen Sicherheitsgefühls geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Vertrauen und Fahrpraxis. Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die KTM 125 Duke wird häufig als direkter wahrgenommen, während die W 800 eher durch ein ruhiges Gesamtpaket punktet.

Auch die Alltagstauglichkeit hängt von der eigenen Nutzung ab: Kurze Strecken, häufiges Anfahren und sportliches Fahren passen oft besser zur KTM. Längere Fahrten, Landstraßenrhythmus und ein Motorrad, das man gerne „laufen lässt“, passen eher zur Kawasaki.

Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick

Beim Thema Kraftstoffverbrauch und Reichweite lohnt sich der Blick auf die Unterschiede in der Praxis: Die KTM 125 Duke ist als 125er naturgemäß häufig effizient im Alltag, besonders wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist. Die Kawasaki W 800 kann bei entspannter Fahrweise ebenfalls angenehm wirtschaftlich wirken, verlangt aber oft nach einem Fahrstil, der zu ihrem Charakter passt.

Auch die Frage nach Wartung und Ersatzteilen spielt für viele Käuferinnen und Käufer eine Rolle. Beide Marken sind grundsätzlich gut im Markt vertreten, wodurch Ersatzteilversorgung und Werkstattzugang in der Regel unkompliziert sind. Trotzdem gilt: Der tatsächliche Aufwand hängt immer vom Zustand, der Pflege und dem individuellen Fahrprofil ab.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 125 Duke – Stärken

  • Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
  • Direktes Fahrgefühl bei aktiver Fahrweise
  • Leichtes, unkompliziertes Konzept für den Alltag

KTM 125 Duke – Schwächen

  • Weniger „Retro-Charme“ und weniger Fokus auf entspanntes Cruisen
  • Wer lange Touren mit viel Ruhe sucht, könnte die Charakteristik als weniger passend empfinden

Kawasaki W 800 – Stärken

  • Starker Retro-Charakter und stimmiges Gesamtgefühl
  • Ruhiger Fahrstil fühlt sich auf längeren Strecken oft angenehm an
  • Motorgefühl steht im Vordergrund

Kawasaki W 800 – Schwächen

  • Im dichten Stadtverkehr kann das „bewusste Fahren“ weniger flexibel wirken
  • Wer maximale Sportlichkeit und schnelle Richtungswechsel sucht, findet die KTM oft näher am Ziel

Für wen passt welches Motorrad?

Die KTM 125 Duke ist besonders interessant für alle, die ein leichtes, wendiges Naked Bike suchen und gerne selbst aktiv fahren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt und das Motorrad als „Werkzeug für Dynamik“ versteht, wird mit der KTM häufig schneller glücklich.

Die Kawasaki W 800 passt eher zu Menschen, die klassischen Stil mögen, Wert auf ein ruhiges, stimmiges Fahrgefühl legen und das Motorrad auch als Erlebnis betrachten. Wer Touren plant, Landstraßen genießt und den Motorcharakter bewusst wahrnimmt, findet in der W 800 oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, schnell in Bewegung zu kommen, sich im Alltag leicht zu bewegen und das Motorrad bei dynamischer Fahrweise zu spüren. Sie punktet vor allem dort, wo Wendigkeit, direktes Ansprechverhalten und ein sportlich-nackter Charakter gefragt sind. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gerne zügig und aktiv fährt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.

Die Kawasaki W 800 ist die passendere Option, wenn der Fokus auf Stil, Motorcharakter und entspanntem Fahrgefühl liegt. Auf längeren Strecken wirkt sie oft stimmiger, weil sie weniger nach „Tempo-Management“ verlangt und mehr nach gleichmäßigem Rhythmus. Wer Retro mag und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis sucht, wird mit der W 800 sehr wahrscheinlich zufriedener sein.

Kurz gesagt: KTM für Agilität und Aktivität, Kawasaki für Charakter und entspanntes Cruisen.

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