| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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KTM 125 Duke vs KTM 1290 Super Duke R – Vergleich der Duke-Generation
Wer sich für eine KTM aus der Duke-Familie interessiert, bekommt zwei sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie viel Fahrspaß ein Naked Bike liefern kann. Der KTM 125 Duke steht für agiles Handling, unkomplizierten Einstieg und ein leichtes, lebendiges Fahrgefühl. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die große, kompromisslose Variante: kräftig, dynamisch und mit dem Anspruch, auch auf der Landstraße und auf schnellen Strecken eine klare Ansage zu machen.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen herausgearbeitet – mit Blick auf Motorcharakter, Fahrdynamik, Ergonomie, Elektronik und den praktischen Nutzen im Alltag. Dabei geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und zu welchen Erwartungen passt.
Motorcharakter: Von leichtfüßig bis brachial
KTM 125 Duke: drehfreudig und alltagstauglich
Die KTM 125 Duke wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag gemacht ist: Der Motor ist darauf ausgelegt, sauber zu reagieren und die Leistung so zu übertragen, dass sich das Fahren in der Stadt und auf kurzen Strecken unkompliziert anfühlt. Gerade beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim zügigen Durchziehen in der Stadt zeigt sich die Stärke: Das Bike bleibt handlich, die Kraftentfaltung ist gut dosierbar und das Motorrad fühlt sich „leicht“ an – auch wenn man sportlich unterwegs ist.
KTM 1290 Super Duke R: Kraftentfaltung mit Druck
Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Hier steht nicht das „einfach gut fahren“ im Vordergrund, sondern das spürbar starke Beschleunigen und die souveräne Durchzugskraft. Die Kraft kommt nicht nur schnell, sondern wirkt auch in höheren Bereichen sehr präsent. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Landstraßenabschnitte oder dynamisches Fahren mit viel Reserven im Fokus stehen.
Im direkten Vergleich wird klar: Während die 125 Duke vor allem durch ihr lebendiges, kontrollierbares Ansprechverhalten überzeugt, setzt die 1290 Super Duke R auf maximale Dynamik. Wer häufig mit viel Tempo unterwegs ist oder gern „Gas geben“ als Erlebnis versteht, wird die große Super Duke R deutlich stärker spüren.
Fahrdynamik und Handling: Agilität vs. Stabilität
125 Duke: leicht zu bewegen
Die KTM 125 Duke ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn häufiges Rangieren, enge Kurven und wechselnde Verkehrssituationen anstehen. Das Motorrad lässt sich spontan bewegen, wirkt in der Stadt wendig und vermittelt ein sicheres Gefühl, selbst wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. In Kurven kann die 125 Duke ihre Stärken ausspielen: Das Bike reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie zügig zu finden.
1290 Super Duke R: souverän bei Tempo
Die KTM 1290 Super Duke R ist weniger „spielerisch“ und mehr „zielstrebig“. Bei höheren Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad stabil, die Fahrwerksabstimmung unterstützt dynamische Kurvenfahrten und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, selbst wenn man zügig unterwegs ist. Das Handling ist sportlich, aber die Charakteristik ist stärker auf Performance ausgelegt: Die Super Duke R will gefahren werden, nicht nur bewegt.
Unterm Strich zeigt der Vergleich: Die 125 Duke ist die Wahl für Agilität und schnelle Entscheidungen im Alltag. Die 1290 Super Duke R ist die Wahl, wenn Stabilität, Durchzug und sportliche Dynamik bei Tempo wichtiger sind als maximale Leichtigkeit.
Ergonomie und Sitzposition: vom Einsteigerkomfort bis zum Performance-Fokus
Beide Motorräder sind Naked Bikes und damit auf eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine ausgelegt. Dennoch unterscheiden sich Sitzposition und Körpergefühl deutlich. Die KTM 125 Duke wirkt insgesamt so, dass sie auch über längere Stadt- und Landstraßenabschnitte angenehm bleibt. Die Haltung ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit das Gefühl bekommt, „gegen“ die Ergonomie zu arbeiten.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Performance getrimmt. Das kann je nach Fahrstil und Körpergröße sehr gut passen – für dynamische Fahrten fühlt sich das Motorrad dann wie eine Verlängerung der eigenen Absichten an. Wer jedoch viel entspannt cruisen möchte oder lange Strecken mit eher ruhigem Tempo plant, sollte die persönliche Ergonomie im Blick behalten.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im Alltag, Kontrolle im Sport
Im Vergleich der beiden KTM-Modelle zeigt sich, dass die 1290 Super Duke R deutlich stärker auf moderne Assistenz- und Regeltechnik setzt. Das wirkt sich vor allem auf das Fahrgefühl aus: Traktion, Ansprechverhalten und Stabilität lassen sich je nach Situation besser anpassen. Dadurch kann das Motorrad sowohl im Alltag als auch auf sportlicheren Strecken sehr souverän wirken.
Die 125 Duke bietet ebenfalls sinnvolle elektronische Unterstützung, bleibt aber insgesamt näher am „direkten“ Motorradgefühl. Das ist ein Vorteil, wenn man gern selbst dosiert und das Motorrad als unkomplizierten Einstieg in die Duke-Welt betrachtet. Gerade für Fahranfänger oder Fahrer, die sich erst an sportliche Naked-Bikes herantasten, kann das besonders angenehm sein.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in der Praxis
Bei beiden Motorrädern ist das Bremskonzept darauf ausgelegt, sportliche Ansprüche zu erfüllen. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied in der „Passform“ zur Motorleistung und zur Fahrdynamik. Die 125 Duke bremst so, dass sie zum Charakter des Motorrads passt: kontrolliert, gut dosierbar und passend für alltägliche Geschwindigkeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Stop-and-go oder kürzere Strecken dominieren.
Die 1290 Super Duke R muss deutlich mehr Reserven mitbringen, weil Motorleistung und Beschleunigung spürbar höher ausfallen. Genau hier zeigt sich die Stärke: Das Motorrad vermittelt mehr Vertrauen, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert oder sportlich in Kurven einfährt. Wer gern dynamisch fährt, wird die Bremsperformance als Teil des Gesamtpakets wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Wie oft wird gefahren?“
Die KTM 125 Duke ist im Alltag besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr genutzt wird oder wenn kurze bis mittlere Strecken den Alltag bestimmen. Das Bike wirkt leicht zu handhaben, lässt sich gut in den Alltag integrieren und bleibt dabei sportlich genug, um nicht schnell langweilig zu werden.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad auch als „Hauptfahrzeug“ sehen: für längere Ausfahrten, für Landstraßen mit Tempo und für Tage, an denen das Fahren selbst im Mittelpunkt steht. Im Alltag kann sie natürlich ebenfalls genutzt werden – aber ihr Charakter belohnt vor allem dann, wenn man das Potenzial regelmäßig abruft.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 125 Duke
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Kontrollierbare Kraftentfaltung für entspanntes bis sportliches Fahren
- Einfacher Einstieg in die Duke-Philosophie
Schwächen der KTM 125 Duke
- Bei sehr ambitioniertem Tempo und langen Autobahn-/Schnellstrecken fehlt die große Reservenwirkung
- Wer konsequent „maximale Power“ sucht, wird schneller an Grenzen stoßen
Stärken der KTM 1290 Super Duke R
- Deutlich mehr Dynamik bei Beschleunigung und Durchzug
- Stabilität bei Tempo und souveränes Fahrgefühl
- Umfangreiche Elektronik für Kontrolle und Anpassung
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R
- Der Performance-Fokus kann für sehr entspannte Fahrten weniger „harmonisch“ wirken
- Wer nur gelegentlich fährt oder primär kurze Stadtwege plant, nutzt das Potenzial nicht vollständig
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell auf Lenkimpulse reagiert und eine gut dosierbare, drehfreudige Kraftentfaltung bietet. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern häufig fahren, viel in der Stadt unterwegs sind oder sich sportlich fühlen möchten, ohne ständig „auf der letzten Reserve“ zu leben. Die Duke macht Spaß, weil sie unkompliziert bleibt und das Fahren in den Vordergrund stellt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn Dynamik, Durchzug und ein souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten im Mittelpunkt stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Überholmanöver mit Reserven plant und die moderne Elektronik als Unterstützung schätzt, wird die Super Duke R als deutlich intensiveres Erlebnis wahrnehmen. Kurz gesagt: Die 125 Duke überzeugt durch Agilität und Alltagstauglichkeit, die 1290 Super Duke R durch maximale Performance und Stabilität – und damit durch einen Fahrstil, der mehr Tempo und mehr Anspruch mitbringt.