| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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KTM 125 Duke vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 125 Duke steht für agiles, leichtes Handling und einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der sportlichen Motorräder. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist die große Ansage für alle, die maximale Performance, souveräne Fahrdynamik und ein deutliches Maß an „Biss“ suchen. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike im Alltag oder auf der Hausstrecke besser passt.
Grundidee: Einstieg vs. Ausrufezeichen
Die KTM 125 Duke ist als sportliches Alltagsmotorrad gedacht: kompakt, wendig und darauf ausgelegt, sich im Stadtverkehr ebenso wohlzufühlen wie auf kurzen Feierabendrunden. Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein leistungsorientiertes Naked Bike, das nicht nur schnell sein will, sondern sich auch bei höheren Tempi stabil und kontrolliert anfühlen soll.
Schon hier zeigt sich der erste Unterschied: Während die KTM eher über Leichtigkeit und einfache Handhabung überzeugt, spielt die Triumph ihre Stärken vor allem dort aus, wo Leistung, Durchzug und Fahrpräzision gefragt sind.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
KTM 125 Duke: drehfreudig und unkompliziert
Im Vergleich wirkt die KTM 125 Duke wie das Motorrad für alle, die gerne sauber dosieren und das Tempo über das richtige Timing holen. Der Motorcharakter ist eher „direkt“ und lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Gerade beim Anfahren, im Stop-and-go-Verkehr oder beim zügigen Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie wirkt handlich, reagiert schnell auf Gasbefehle und bleibt dabei angenehm alltagstauglich.
Schwäche im Vergleich: Wer dauerhaft hohe Geschwindigkeiten oder sehr sportliche Überholmanöver mit viel Reserve plant, wird bei der KTM schneller an Grenzen stoßen als bei einem deutlich stärkeren Modell.
Triumph Speed Triple 1200 RR: souverän und kraftvoll
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Vergleich das Motorrad, das Leistung nicht nur „hat“, sondern sie auch spürbar in Fahrgefühl übersetzt. Der Motorcharakter zielt auf Durchzug und eine starke, gleichmäßige Kraftentfaltung. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Strecke schneller wird: Beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim zügigen Überholen wirkt die Triumph weniger „arbeiten“ zu müssen. Stattdessen fühlt sich das Motorrad eher wie ein System an, das die Leistung kontrolliert und stabil auf die Straße bringt.
Schwäche im Vergleich: Die große Leistung verlangt auch nach passender Fahrweise. Wer eher entspannt unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten fährt, kann die Triumph zwar genießen, aber die „große“ Ausrichtung wirkt dann manchmal überdimensioniert.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
KTM 125 Duke: leicht zu bewegen
Die KTM 125 Duke punktet im Vergleich vor allem beim Handling. Durch die kompakte Auslegung und das wendige Fahrgefühl lässt sie sich in engen Situationen gut positionieren. In der Stadt, auf kurvigen Nebenstraßen und bei häufigem Richtungswechsel wirkt das Motorrad besonders unkompliziert. Das Fahrwerk unterstützt dabei das schnelle Umsetzen von Gedanken in Bewegung: rein in die Kurve, raus aus der Kurve – ohne großes Nachdenken.
Schwäche im Vergleich: Bei sehr dynamischer Fahrweise und höheren Geschwindigkeiten kann die KTM weniger „Souveränität“ ausspielen als die große Triumph. Das liegt weniger an mangelnder Qualität, sondern an der grundsätzlichen Ausrichtung: Die KTM ist auf Agilität und Alltag optimiert.
Triumph Speed Triple 1200 RR: präzise und standfest
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zeigt im Vergleich, wie ein leistungsorientiertes Naked Bike Stabilität und Präzision liefern kann. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, auch bei zügigem Tempo die Linie zu halten und Rückmeldung zu geben. Gerade auf längeren Strecken oder wenn die Fahrweise sportlicher wird, wirkt die Triumph „ruhiger“ und kontrollierter. Das hilft, das Tempo zu steigern, ohne dass das Motorrad ständig neu „eingefangen“ werden muss.
Schwäche im Vergleich: Das Mehr an Motorrad kann im Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern spürbar sein. Wer häufig enge Parklücken ansteuert oder viel im Stop-and-go unterwegs ist, merkt eher, dass die Triumph mehr Masse und mehr „Motorrad“ mitbringt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich zeigen beide Modelle, dass sie für sportliche Ansprüche ausgelegt sind – allerdings mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die KTM 125 Duke bietet ein Bremsgefühl, das gut dosierbar wirkt und sich für alltägliche Situationen sowie sportliche Kurvenfahrten eignet. Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Dort zählt nicht nur die Bremsleistung, sondern auch die Stabilität unter Last und das Gefühl, dass das Motorrad beim Anbremsen „steht“.
Schwäche im Vergleich: Bei der KTM ist die Reserve naturgemäß kleiner als bei der Triumph. Die Triumph wiederum kann im Alltag zwar hervorragend bremsen, wirkt aber durch die Leistungs- und Fahrwerksauslegung manchmal „zu viel“, wenn die Fahrt überwiegend gemütlich ist.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für kurze Wege vs. längere Sessions
Die KTM 125 Duke wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt: aufsteigen, losfahren, wohlfühlen. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so kompromissorientiert, dass kurze bis mittlere Fahrten unangenehm werden. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das Sitzgefühl unterstützt zügige Fahrten und vermittelt ein direktes Feedback. Wer längere Touren plant, profitiert von der Stabilität und dem souveränen Fahrverhalten – allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Triumph eher „Fahrmaschine“ als „entspanntes Cruiser-Feeling“ ist.
Alltagstauglichkeit: Wo die Stärken wirklich zählen
KTM 125 Duke im Alltag
Im Vergleich ist die KTM 125 Duke besonders stark dort, wo Alltag zählt: leicht zu manövrieren, schnell im Kopf und unkompliziert im Handling. Sie eignet sich gut für Stadtfahrten, kurze Strecken und für Situationen, in denen man das Motorrad häufig wechseln oder flexibel einsetzen möchte. Auch das Thema Einstieg spielt eine Rolle: Wer sich an sportliche Naked Bikes herantasten will, findet hier eine klare, verständliche Basis.
Triumph Speed Triple 1200 RR im Alltag
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Alltag nicht „unpraktisch“, aber sie ist weniger auf „leicht und klein“ getrimmt. Dafür punktet sie mit einem Fahrgefühl, das auch bei zügiger Fahrweise entspannt bleibt: stabil, kontrolliert und mit viel Reserven. Wer häufig längere Strecken fährt oder regelmäßig die Landstraße sucht, wird die Triumph besonders schnell zu schätzen wissen.
Schwäche im Vergleich: Wer überwiegend im Stadtverkehr unterwegs ist und das Motorrad eher als unkompliziertes Fortbewegungsmittel nutzt, könnte die Triumph als zu „groß“ empfinden.
Design und Charakter: Naked Bike mit unterschiedlicher Haltung
Auch wenn Design natürlich Geschmackssache ist, spiegelt es im Vergleich die Philosophie beider Motorräder wider. Die KTM 125 Duke wirkt dynamisch und direkt – ein Bike, das nach vorne drängt und sich nicht verstecken muss. Die Triumph Speed Triple 1200 RR steht für Präsenz und Performance. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur fährt, sondern auch „ausstrahlt“, wird bei der Triumph eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- KTM 125 Duke – Stärke: Agiles Handling, unkomplizierte Bedienung und ein sportliches Fahrgefühl, das im Alltag besonders Spaß macht. KTM 125 Duke – Schwäche: Weniger Reserve bei sehr hohen Geschwindigkeiten und maximal sportlichen Anforderungen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärke: Kraftvoller Motorcharakter, standfestes Fahrverhalten und souveräne Performance bei zügiger Fahrweise. Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwäche: Im Stadtverkehr kann die „große“ Ausrichtung weniger passend wirken, wenn eher entspannt und flexibel gefahren wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Im Vergleich wird schnell klar: Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu bewegendes Naked Bike suchen, das im Alltag funktioniert und sportlich genug ist, um auf der Feierabendrunde zu begeistern. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die gerne wendig unterwegs sind, das Motorrad häufig im Stadtverkehr nutzen und sich nicht auf maximale Leistung als Hauptkriterium fokussieren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Performance wollen und das Motorrad regelmäßig sportlich bewegen möchten. Wer gerne zügig fährt, lange Strecken plant oder das Gefühl von Durchzug und Stabilität bei höheren Tempi sucht, wird die Triumph im Vergleich als deutlich passender empfinden.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist im Vergleich die richtige Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein unkompliziertes sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie macht Spaß, lässt sich leicht bewegen und eignet sich besonders für Stadtfahrten sowie kurze bis mittlere Strecken, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reserven. Die Triumph Speed Triple 1200 RR gewinnt dagegen dort, wo Leistung und Fahrstabilität zählen: beim zügigen Fahren auf der Landstraße, auf längeren Touren und in Situationen, in denen Durchzug und souveränes Ansprechverhalten den Unterschied machen. Wer ein Naked Bike sucht, das auch bei höheren Tempi ruhig bleibt und viel Reserve bietet, findet in der Triumph den passenden Charakter. Kurz gesagt: KTM für wendige Alltagsfreude, Triumph für Performance-Fahrer, die das Motorrad regelmäßig fordern.