| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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KTM 125 Duke vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwischen KTM 125 Duke und Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien aufeinander. Die KTM 125 Duke steht für direkte, unkomplizierte Fahrfreude im urbanen Alltag. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist als Reise-Tourer gedacht, der lange Strecken komfortabel und souverän abspult – inklusive moderner Elektronik und einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit auf der großen Tour.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf die reinen Eckdaten, sondern vor allem darauf, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren. So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und zu welchen Ansprüchen passt.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Tourer-Komfort
KTM 125 Duke: leicht, direkt, städtisch
Die KTM 125 Duke wirkt wie gemacht für kurze Wege, enge Straßen und spontane Fahrten. Der Charakter ist klar: schnell in Bewegung, unkompliziert im Handling und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „machen“ als nach „entspannen“ klingt. Gerade wenn der Alltag viel Stop-and-Go enthält, spielt die Duke ihre Stärken aus: Sie bleibt handlich, lässt sich zügig bewegen und vermittelt das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu haben.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Reise mit Anspruch
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Motorrad, das auf Distanz ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem souveränen Auftritt bei höheren Geschwindigkeiten. Während die Duke eher „kurz und knackig“ ist, wirkt die Tracer 9 GT Plus wie ein Bike, das man gern für längere Ausfahrten nutzt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Die Sitzposition und die Auslegung zielen darauf, dass man nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „abgearbeitet“ zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein grundlegender Unterschied: Die KTM 125 Duke ist auf ein agiles, leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Der Antrieb ist darauf abgestimmt, dass man im Stadtverkehr zügig vorankommt und das Motorrad dynamisch dosieren kann. Die Yamaha hingegen ist als stärkere Reiseplattform gedacht. Dadurch fühlt sich das Beschleunigen oft „entspannter“ an, weil Reserven für Überholmanöver und Autobahnabschnitte eher selbstverständlich wirken.
Wichtig ist dabei: Es geht nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Duke spielt ihre Vorteile aus, wenn häufiges Beschleunigen und Abbremsen den Rhythmus bestimmt. Die Tracer 9 GT Plus ist im Vorteil, wenn gleichmäßiges Tempo, längere Strecken und häufiges Gleiten über Landstraßen im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
KTM 125 Duke: wendig in Kurven und im Verkehr
Die KTM 125 Duke punktet vor allem durch ihr handliches Setup. In engen Passagen und bei Richtungswechseln fühlt sie sich lebendig an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Route aus Stadtverkehr, Kreisverkehren und kurzen Kurven besteht. Auch auf kurvigen Landstraßen wirkt die Duke spritzig – allerdings eher im Sinne von „aktiv fahren“, also mit klarer Beteiligung des Fahrers.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: souverän auf längeren Strecken
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist auf Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Abschnitten, in denen man nicht ständig neu „anspringen“ muss. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhiges Gefühl, das Vertrauen schafft. In Kurven bleibt die Tracer kontrolliert, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer häufig unterwegs ist und dabei auch Komfort erwartet, wird diese Eigenschaft schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Bei der KTM 125 Duke steht das schnelle, direkte Ansprechen im Vordergrund – passend zu einem Motorrad, das oft im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern genutzt wird. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt zusätzlich den Tourer-Fokus mit: Bremsgefühl und Stabilität sind so abgestimmt, dass man auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen entspannt bleibt.
Gerade bei der Yamaha kommt die moderne Elektronik als „Sicherheitsnetz“ hinzu. Das kann besonders dann helfen, wenn die Fahrbahn nicht ideal ist oder wenn man sich auf längeren Strecken nicht permanent auf jede Kleinigkeit konzentrieren möchte.
Elektronik und Assistenz: Yamaha mit mehr „Assistenz“, KTM mit mehr Direktheit
Im Elektronik-Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Assistenz und moderne Fahrmodi ausgelegt. Das macht das Motorrad alltagstauglich, weil sich das Fahrverhalten je nach Situation anpassen lässt. Gerade auf Touren oder bei wechselndem Wetter kann das den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt“ ausmachen.
Die KTM 125 Duke setzt dagegen stärker auf ein unmittelbares Fahrgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass sie weniger auf Assistenz als auf direkte Rückmeldung setzt. Wer gern selbst steuert, Gas und Linie aktiv gestaltet und das Motorrad als Werkzeug versteht, wird die Duke als besonders stimmig empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Kurzstrecke vs. Langstrecke
KTM 125 Duke: sportlich-kompakt
Die KTM 125 Duke bietet eine Sitzposition, die eher nach „agil“ als nach „ausruhen“ aussieht. Das passt zu Fahrten, bei denen man häufiger die Position wechselt oder das Motorrad aktiv bewegt. Für den Alltag ist das angenehm, weil man schnell reagieren kann. Wer aber sehr lange Strecken am Stück fährt, merkt eher, dass die Duke stärker auf sportliche Kompaktheit ausgelegt ist.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: komfortorientiert
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ergonomisch auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Tourer-Ansatz: Schutz vor Wind, eine entspanntere Haltung und ein Gesamtkonzept, das längere Fahrten angenehmer macht. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, wird das schnell als Vorteil sehen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzbarkeit
Im Alltag zählt oft mehr als nur die Fahrleistung. Die KTM 125 Duke ist durch ihr kompaktes Auftreten besonders praktisch: Sie lässt sich leichter manövrieren, wirkt im Stadtbild weniger „groß“ und unterstützt spontane Fahrten. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten spielt ihr in die Karten.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie ist nicht „klein“, dafür aber vielseitig. Wer häufig pendelt und zwischendurch auch Touren macht, profitiert von der Reiseauslegung: Das Motorrad fühlt sich auch dann passend an, wenn die Fahrt länger wird oder wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 125 Duke
- Direktes, agiles Fahrgefühl – besonders in der Stadt und bei häufigen Richtungswechseln.
- Handlichkeit – macht das Motorrad im Alltag unkompliziert.
- Aktives Fahren macht Spaß – die Duke belohnt eine dynamische Fahrweise.
Schwächen der KTM 125 Duke
- Tourenkomfort ist nicht der Fokus – für lange Strecken braucht es eher Pausen und eine passende Erwartungshaltung.
- Weniger „Reserve“ für große Distanzen – die Yamaha wirkt hier entspannter.
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Reise- und Langstreckenkomfort – das Motorrad ist auf Distanz ausgelegt.
- Moderne Elektronik – unterstützt das Fahren je nach Situation.
- Souveränes Fahrverhalten – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
Schwächen der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr – das Handling fühlt sich stärker nach „Tourer“ an.
- Anspruch an die Erwartung – wer ein ultrakompaktes Spaßbike sucht, wird die Duke passender finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die KTM 125 Duke ist besonders passend, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Strecken, Stadtverkehr, häufiges Anfahren und ein Motorrad, das sich schnell und direkt bewegen lässt. Wer gern selbst fährt, Kurven aktiv angeht und ein kompaktes Bike bevorzugt, findet in der Duke eine stimmige Lösung.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus lohnt sich vor allem für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder das Motorrad als „All-in-one“ für Alltag und Tour nutzen möchten. Wer Komfort, Stabilität und moderne Assistenzsysteme schätzt, bekommt mit der Tracer 9 GT Plus ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Fazit:
Die KTM 125 Duke ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltag, Agilität und direktem Fahrgefühl liegt. Sie macht Spaß bei kurzen Wegen, in der Stadt und auf kurvigen Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt. Ihre Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und das lebendige Handling – genau das, was viele im Alltag suchen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die passendere Option, wenn längere Fahrten, Komfort und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf Distanz souverän, unterstützt das Fahren durch Assistenz und vermittelt ein ruhiges, tourentaugliches Gesamtgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf Touren überzeugt, findet in der Tracer 9 GT Plus den klaren Vorteil.
Kurz gesagt: Duke für wendige Alltagsfreude, Tracer für entspannte Langstrecken und mehr Komfort.