| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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KTM 1290 Super Duke GT vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1290 Super Duke GT und die BMW F 450 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein leistungsstarker, straßenorientierter Allrounder mit Touring-Anspruch auf ein agiles, leichtes Konzept, das vor allem dann glänzt, wenn der Weg nicht nur asphaltiert ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf längeren Strecken und dort, wo der Untergrund wechselt? Und wo liegen die Grenzen der jeweiligen Philosophie?
Grundidee: GT-Touring vs. GS-Adventure
Die KTM 1290 Super Duke GT ist im Kern ein Motorrad, das Fahrspaß und Komfort zusammenbringen will. Die GT-Ausrichtung zielt darauf ab, dass sich dynamisches Fahren nicht nur auf kurzen Strecken lohnt, sondern auch auf Touren. Das merkt man vor allem am Gesamtkonzept: Motorcharakter, Fahrwerkabstimmung und die Art, wie das Motorrad auf Tempo und Richtungswechsel reagiert.
Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen eine andere Logik. Sie ist als GS-Modell auf Agilität und Vielseitigkeit ausgelegt – mit dem Fokus auf ein leichtes Handling und ein Konzept, das auch abseits der Straße Spaß macht. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „großer Cruiser für die Autobahn“ und mehr wie ein Werkzeug, das man gern auch dann nutzt, wenn die Route spontan wird.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke GT steht für souveräne Durchzugskraft und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Die Art, wie die Leistung verfügbar ist, macht das Motorrad besonders stark, wenn zügiges Fahren gefragt ist – etwa beim Überholen, beim Beschleunigen aus Kurven oder auf Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten. Die KTM wirkt dabei wie ein „beschleunigungsstarkes Gesamtpaket“: Man muss nicht ständig nachdenken, sondern kann flüssig fahren und die Dynamik nutzen.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist weniger auf maximale Kraftentfaltung ausgelegt, sondern auf ein kontrolliertes, leichtes Handling. Das macht sie besonders angenehm, wenn es eng wird, wenn man häufig die Richtung wechselt oder wenn der Untergrund unruhig ist. Die BMW fühlt sich dadurch oft „einfacher“ an – nicht im Sinne von weniger Können, sondern im Sinne von weniger Aufwand beim Manövrieren.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 1290 Super Duke GT: Sehr stark beim dynamischen Fahren auf der Straße; bietet viel Reserven für zügige Manöver. Schwäche: Wer primär Offroad im Fokus hat, merkt, dass das Konzept stärker auf Asphalt und Touring ausgelegt ist.
- BMW F 450 GS: Sehr agil und handlich; wirkt besonders vorteilhaft bei wechselndem Untergrund und im „Stop-and-Go“-Alltag. Schwäche: Bei rein straßenorientierter Hochgeschwindigkeits-Performance ist die KTM klar im Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die KTM 1290 Super Duke GT ist darauf getrimmt, auch bei zügiger Fahrt stabil zu bleiben. Das Motorrad liegt spürbar „ruhiger“ in der Linie, was gerade auf längeren Strecken und bei höheren Tempi ein Plus ist. Gleichzeitig bleibt es reaktionsfreudig genug, um Kurven dynamisch zu fahren – ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt.
Die BMW F 450 GS setzt dagegen auf Wendigkeit. Gerade im Gelände oder auf unebenem Untergrund ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad lässt sich leichter ausrichten, man kann schneller reagieren und das Handling wirkt insgesamt weniger „schwer“ als bei großen Touring-Bikes. Das macht die BMW besonders attraktiv, wenn die Route nicht vorhersehbar ist.
Was das in der Praxis bedeutet
Auf der Straße fühlt sich die KTM oft wie die „schnellere“ Option an, weil Stabilität und Durchzug zusammenpassen. Die BMW fühlt sich dagegen oft wie die „entspanntere“ Option an, weil sie im Alltag und bei Abstechern abseits des Asphalts weniger Aufwand erfordert. Beide können sportlich – aber auf unterschiedliche Art.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempo und bei wechselndem Untergrund
Beim Thema Bremsen geht es weniger um einzelne Zahlen und mehr um das Gefühl: Wie gut lässt sich verzögern, wie fein dosiert man und wie stabil bleibt das Motorrad dabei. Die KTM 1290 Super Duke GT profitiert von ihrem straßenorientierten Setup. Beim harten Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten wirkt das System meist so, dass man schnell Vertrauen aufbaut.
Die BMW F 450 GS spielt ihre Stärke vor allem dort aus, wo der Grip nicht konstant ist. Die Dosierbarkeit und die Art, wie das Motorrad unter Last reagiert, sind im Gelände und auf wechselhaftem Untergrund entscheidend. Wer häufig auf Schotter, Feldwege oder unebene Strecken trifft, wird die BMW-Philosophie schnell zu schätzen wissen.
Ergonomie und Alltag: Touring-Komfort vs. „leichtes“ Handling
Die KTM 1290 Super Duke GT ist klar als Tourer gedacht. Das zeigt sich in der Sitzposition und im Gesamteindruck: Man sitzt so, dass längere Strecken nicht automatisch zur Belastung werden. Dazu kommt, dass die KTM im Alltag durch ihre Touring-Ausrichtung oft „runder“ wirkt – gerade, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch Tagesetappen plant.
Die BMW F 450 GS ist ergonomisch eher auf Beweglichkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es dafür gemacht, häufig umzusetzen, zu rangieren und in unterschiedlichen Situationen schnell die Kontrolle zu behalten. Für viele ist das genau der Punkt: Nicht jeder will ein Motorrad, das sich wie ein großes Reisegerät anfühlt – manche möchten lieber ein Bike, das sich leicht „mitnehmen“ lässt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 1290 Super Duke GT: Plus bei Langstrecken und wenn Komfort mit Dynamik kombiniert werden soll. Schwäche: Im engen Gelände oder bei sehr langsamen Manövern kann das größere Touring-Konzept weniger agil wirken.
- BMW F 450 GS: Plus bei Handlichkeit, Rangieren und Abstechern abseits der Straße. Schwäche: Wer primär lange Autobahn- oder Landstraßenetappen mit maximalem Tempo plant, wird die KTM als passender empfinden.
Ausstattung und Charakter: „GT“ für die Straße, „GS“ für die Route
Beide Modelle sind modern und auf ihre Art alltagstauglich. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern für längere Touren nutzt, bei denen man auch sportlich fahren möchte. Der Charakter ist klar: kraftvoll, direkt und mit dem Anspruch, dass sich das Motorrad auf der Straße wie ein echtes Highlight anfühlt.
Die BMW F 450 GS steht für das Abenteuer-Feeling. Sie ist weniger auf „maximalen Straßenkomfort“ getrimmt und mehr darauf, dass man die Route flexibel gestalten kann. Gerade wenn es darum geht, auch mal einen Schotterabschnitt mitzunehmen oder eine Abzweigung zu nehmen, ohne lange zu planen, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Für wen welches Motorrad? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen KTM 1290 Super Duke GT und BMW F 450 GS hängt am Ende vor allem vom eigenen Fahrprofil ab. Wer überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, gerne zügig fährt und dabei Komfort für längere Strecken erwartet, wird mit der KTM sehr glücklich. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad „Reise + Dynamik“ liefern soll.
Wer dagegen oft spontan unterwegs ist, auch mal abseits befestigter Wege fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht und wendig anfühlt, trifft mit der BMW F 450 GS die richtige Wahl. Sie ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit und Agilität wichtiger sind als maximale Straßenperformance.
Typische Käufer-Szenarien
- KTM 1290 Super Duke GT: Für Fahrer, die sportlich touren, viel auf Landstraßen unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das bei Tempo und Manövern souverän bleibt.
- BMW F 450 GS: Für Fahrer, die gern variieren: Stadt, Landstraße, Schotter, Feldwege – und dabei ein leicht zu kontrollierendes Motorrad bevorzugen.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf der Straße liegt: dynamisches Fahren, viel Reserven beim Beschleunigen und ein Touring-Gefühl, das auch längere Etappen angenehm macht. Wer ein Motorrad sucht, das sportlich wirkt, aber nicht auf Komfort verzichten will, findet in der KTM den passenden Charakter.
Die BMW F 450 GS überzeugt dagegen dort, wo Flexibilität zählt: leichtes Handling, gutes Gefühl bei wechselndem Untergrund und ein Konzept, das Abstecher abseits des Asphalts besonders attraktiv macht. Wer gern spontan fährt, viel variiert und ein agiles Motorrad bevorzugt, wird mit der BMW glücklicher.
Kurz gesagt: KTM für sportliches Touring auf Asphalt, BMW für vielseitiges Fahren mit Adventure-Fokus. Beide sind stark – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Welten aus.