| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1290 Super Duke GT vs. Ducati XDiavel V4 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, kann genau das spannend sein: Die KTM 1290 Super Duke GT steht für sportliche Vielseitigkeit mit Touring-Anspruch, während die Ducati XDiavel V4 eher die Seite der massiven Cruiser-Ästhetik und des emotionalen V4-Charakters verkörpert. Im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken zeigen sich schnell die Unterschiede – und auch, warum beide Modelle ihre Fans haben.
Grundidee: Sporttourer vs. Cruiser mit V4-Charakter
Die KTM 1290 Super Duke GT ist als „Allrounder mit Biss“ gedacht: Sie verbindet eine sportliche Haltung mit Elementen, die das Fahren auf längeren Strecken angenehmer machen. Das spürt man vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselndem Tempo umgeht – vom zügigen Kurvenflug bis zum entspannten Gleiten.
Die Ducati XDiavel V4 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Cruiser, der sich nicht mit „nur“ Stil zufriedengibt, sondern mit einem modernen Antrieb und einer klaren Performance-Ausrichtung auftritt. Der Fokus liegt weniger auf klassischer Tour-Logik, sondern auf dem Gefühl, das beim Beschleunigen und beim Durchziehen entsteht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle spielt der Motorcharakter eine zentrale Rolle. Die KTM 1290 Super Duke GT setzt auf den typischen KTM-Drive: kräftig, direkt und mit einem Ansprechverhalten, das sportliches Fahren belohnt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Leistungsentfaltung wie ein „Schub“, der schnell wieder Tempo aufbaut.
Die Ducati XDiavel V4 bringt dagegen einen V4-Ansatz mit, der sich häufig als „kultivierter“ und zugleich sehr präsent beschreiben lässt. Der Unterschied zeigt sich besonders im Bereich zwischen gleichmäßigem Fahren und dynamischen Schüben: Während die KTM eher wie ein aggressiver Impuls wirkt, steht bei der Ducati oft das gleichmäßige, drehfreudige Vorankommen im Vordergrund – mit dem gewissen Ducati-Temperament.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
KTM-Stärken: sehr direkte Reaktion, sportlich geprägte Beschleunigung und ein Fahrgefühl, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt. KTM-Schwächen: wer vor allem auf entspanntes Gleiten ohne sportliche Ansprüche setzt, könnte die Ausrichtung als etwas „zu aktiv“ empfinden.
Ducati-Stärken: emotionaler V4-Charakter, oft harmonisches Zusammenspiel aus Durchzug und Drehfreude. Ducati-Schwächen: wer maximale Touring-Pragmatik erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Cruiser-Logik stärker im Vordergrund steht als klassische Langstrecken-„Routine“.
Fahrwerk und Handling: Kurven, Tempo und Stabilität
In der Praxis entscheidet das Fahrwerk darüber, wie souverän ein Motorrad mit unterschiedlichen Straßenbedingungen umgeht. Die KTM 1290 Super Duke GT ist darauf ausgelegt, Kurvenfahrten und dynamisches Fahren zu unterstützen. Das Handling wirkt meist präzise, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Straße unruhig wird oder wenn die Linie enger wird.
Die Ducati XDiavel V4 spielt ebenfalls in der Performance-Liga, aber mit einer anderen Gewichtung. Das Motorrad wirkt oft „schwerelos“ in dem Moment, in dem es in Fahrt ist, und kann bei zügiger Gangart sehr souverän wirken. Gleichzeitig ist das Handling stärker vom Cruiser-Charakter geprägt: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, sind weniger „sportlich-kompakt“ als bei einer typischen Sporttourer-Logik.
Was im Alltag auffällt
Auf kurvigen Strecken zeigt die KTM häufig ihre Stärke: Sie lässt sich dynamisch bewegen und unterstützt zügiges Fahren mit einem klaren Rückmeldesystem. Die Ducati kann ebenfalls flott unterwegs sein, aber sie fühlt sich eher wie ein „großer“ Cruiser an, der sportlich fährt – nicht wie ein kompromissloses Kurvenwerkzeug.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Komfort ist nicht nur eine Frage von Federung, sondern vor allem von Ergonomie. Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die sportlich bleibt, aber für längere Fahrten angenehmer gestaltet ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn pendelt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist.
Die Ducati XDiavel V4 setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das kann auf langen Strecken sehr entspannend sein, weil die Position oft weniger „kniebetont“ wirkt als bei rein sportlichen Maschinen. Gleichzeitig kann die Cruiser-Logik bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „agil“ wirken, weil die Körperhaltung stärker auf Komfort und Gelassenheit ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen bei Komfort
KTM-Stärken: ausgewogene Ergonomie für gemischte Einsätze, gute Basis für längere Touren. KTM-Schwächen: wer maximalen Cruiser-Komfort sucht, könnte die sportlichere Haltung als etwas straffer empfinden.
Ducati-Stärken: entspannte Cruiser-Position, viel Fahrgefühl und Charakter. Ducati-Schwächen: bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Sitzhaltung weniger „sporttourer-typisch“ wirken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der beiden Motorräder ist das Bremsgefühl entscheidend. Die KTM 1290 Super Duke GT zielt auf sportliche Kontrolle: Verzögerung und Dosierbarkeit sollen auch bei zügiger Gangart zuverlässig funktionieren. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke häufiges Verzögern erfordert – etwa in Kurvenkombinationen oder bei wechselndem Tempo.
Die Ducati XDiavel V4 setzt ebenfalls auf souveräne Verzögerung, aber der Gesamteindruck ist oft stärker „cruiserhaft“: Das Motorrad bremst kontrolliert, fühlt sich dabei aber weniger wie ein rein sportliches Werkzeug an. Wer die Ducati eher als emotionalen Alltags- und Tourbegleiter nutzt, wird das Bremsverhalten häufig als passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Autobahn und Landstraße
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen funktioniert. Die KTM 1290 Super Duke GT punktet typischerweise dort, wo man flexibel fahren möchte: kurze Wege, zügige Überholmanöver und längere Strecken, ohne dass das Motorrad „zu speziell“ wirkt. Die Touring-Ausrichtung macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Fahrt länger dauert und das Tempo konstant bleibt.
Die Ducati XDiavel V4 ist im Alltag ebenfalls stark, aber mit anderer Zielrichtung. Sie wirkt besonders dann stimmig, wenn der Fokus auf Stil, Sound und dem emotionalen Antrieb liegt. Auf der Autobahn kann sie sehr angenehm sein, während sie auf der Landstraße vor allem dann glänzt, wenn die Fahrweise nicht nur aus „Sport“ besteht, sondern auch aus Genuss.
Stärken und Schwächen im Alltag
KTM-Stärken: vielseitig, sportlich nutzbar, gute Basis für gemischte Strecken. KTM-Schwächen: wer ein reines Cruiser-Gefühl sucht, könnte die sportliche Ausrichtung stärker wahrnehmen.
Ducati-Stärken: Charakter, emotionaler Antrieb, Cruiser-Komfort. Ducati-Schwächen: wer maximale Touring-Pragmatik erwartet, muss die Unterschiede in der Philosophie einplanen.
Design und Fahrgefühl: Emotion vs. Funktion
Auch wenn es technisch um Motor, Fahrwerk und Bremsen geht, entscheidet am Ende oft das Gesamtgefühl. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt wie ein Motorrad, das man „mitnehmen“ kann: für sportliche Fahrten, für längere Touren und für Tage, an denen einfach alles möglich sein soll. Das Design unterstreicht diese Funktionalität.
Die Ducati XDiavel V4 steht dagegen für eine klare emotionale Ansage. Sie ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch erlebt. Gerade der V4-Charakter und die Cruiser-Optik sorgen dafür, dass die Fahrt mehr „Event“ ist als reines Fortbewegen.
Welche Stärken überwiegen – und wo liegen die Grenzen?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke GT ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportliche Dynamik mit Touring-Alltag verbindet. Sie eignet sich für Fahrer, die häufig unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei ein Motorrad möchten, das schnell „mitgeht“.
Die Ducati XDiavel V4 ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Charakter, Sound und dem besonderen V4-Erlebnis liegt. Sie passt zu Fahrern, die Cruiser-Feeling wollen, aber nicht auf moderne Performance verzichten möchten.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: sportlich genug für dynamische Landstraßenfahrten, aber so ausgelegt, dass längere Strecken nicht zur Belastung werden. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt und zuverlässig Kontrolle vermittelt, trifft mit der KTM oft den passendsten Kompromiss.
Die Ducati XDiavel V4 empfiehlt sich vor allem dann, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: emotional. Cruiser-Charakter, ein moderner V4-Antrieb und ein Fahrgefühl, das stärker auf Erlebnis als auf reine Tour-Logik setzt, machen die Ducati besonders interessant für Fahrer, die Stil und Antriebspoesie suchen. Wer Genussfahrten priorisiert und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Fahrstils versteht, wird an der Ducati sehr viel Freude haben.