| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM 1290 Super Duke GT vs. Honda CRF 300 L – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1290 Super Duke GT und die Honda CRF 300 L, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Die KTM steht für kraftvolle Performance, souveränen Langstrecken-Charakter und ein Setup, das sich wie ein sportlicher Reisebegleiter anfühlt. Die Honda dagegen ist die pragmatische Wahl für leichtes Handling, unkomplizierten Offroad-Spaß und eine Art von Fahrgefühl, das vor allem dort glänzt, wo es enger, rauer oder unberechenbarer wird.
Im Folgenden geht es darum, die aufgelisteten Werte beider Modelle sinnvoll gegeneinander zu stellen – und daraus abzuleiten, welche Stärken und Schwächen im Alltag wirklich zählen. Dabei wird nicht nur auf Zahlen geschaut, sondern auf das, was diese Zahlen im Fahrbetrieb bedeuten.
Grundcharakter: Reise-Sport vs. Leicht-Offroad
Die KTM 1290 Super Duke GT ist als sportlich ausgelegte Tourenmaschine gedacht. Schon der Name deutet an, dass hier nicht nur Tempo, sondern auch Komfort und Reichweite im Fokus stehen. Die Honda CRF 300 L dagegen ist deutlich näher an der Welt des leichten Geländes und des unkomplizierten Fahrspaßes. Sie wirkt weniger wie ein „großes“ Motorrad für lange Strecken und mehr wie ein Gerät, das sich schnell in Bewegung bringt und auch abseits der üblichen Wege Spaß macht.
Diese unterschiedlichen Grundrichtungen ziehen sich durch den gesamten Vergleich: von Motorcharakter und Leistungsentfaltung bis hin zu Sitzposition, Fahrwerkseigenschaften und dem, was sich beim Bremsen und Handling „richtig“ anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Leistungsstark vs. leichtfüßig
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoment-/Leistungscharakters wird der Unterschied schnell klar: Die KTM 1290 Super Duke GT ist deutlich auf mehr Reserven ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie aus dem Drehzahlkeller heraus beschleunigt und wie souverän sie auch bei höheren Geschwindigkeiten Tempo aufbaut. Wer häufig zügig unterwegs ist oder Touren mit wechselnden Geschwindigkeiten fährt, profitiert von dieser „großen“ Leistungsbasis.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen auf ein anderes Erlebnis optimiert: Sie wirkt lebendig und direkt, besonders dort, wo niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten, häufiges Anfahren und ein agiles Fahrverhalten wichtiger sind als maximale Durchzugskraft. Die geringere Leistungsdimension ist kein Nachteil, wenn das Ziel eher Fahrspaß im Gelände, kurze Strecken oder ein Motorrad ist, das sich leicht kontrollieren lässt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärken liegen in der Kraftentfaltung und dem souveränen Gefühl bei zügigem Fahren. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, langsame Offroad-Passagen oder für Situationen, in denen „leicht und simpel“ wichtiger ist, weniger passend wirkt.
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in der Leichtigkeit im Handling und dem unkomplizierten Charakter. Schwäche ist, dass bei langen Autobahnabschnitten oder sehr dynamischen Fahrprofilen die Reserven begrenzter sind.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Auch beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein sportlich-präzises Einlenken ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke fließt: Kurvenrhythmus, Spurtreue und das Gefühl, dass das Motorrad „steht“, statt nur zu reagieren.
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen Wendigkeit und Kontrolle wichtiger sind als maximale Stabilität bei Tempo. Im Gelände oder auf unruhigen Wegen hilft das leichte Gesamtgefühl, das Motorrad schnell zu positionieren. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten ist das ein echter Vorteil, weil sich Fehler leichter korrigieren lassen.
Wie sich das in der Praxis zeigt
Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren pendelt, wird an der KTM vor allem die Kombination aus sportlicher Dynamik und „Tour-Feeling“ schätzen. Wer dagegen öfter abseits befestigter Straßen unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich auch bei kleinen Fahrfehlern nicht sofort „zu groß“ anfühlt, findet in der Honda den besseren Match.
Bremsen und Sicherheit: Reserven vs. Dosierbarkeit
Beim Thema Bremsen ist der Vergleich besonders interessant, weil sich die Anforderungen je nach Einsatzbereich stark unterscheiden. Die KTM 1290 Super Duke GT bringt durch ihre sportlich-tourige Auslegung typischerweise mehr Reserven mit. Das ist hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn das Motorrad beladen ist und trotzdem souverän verzögern soll.
Die Honda CRF 300 L setzt eher auf ein gut dosierbares, leicht zu beherrschendes Bremsgefühl. Das ist im Gelände und bei wechselnden Untergründen oft wichtiger als „maximale“ Bremsleistung. Wer auf losem Untergrund unterwegs ist, profitiert davon, dass sich das Motorrad feinfühlig kontrollieren lässt.
Ergonomie und Sitzposition: Tourkomfort vs. Offroad-Pragmatismus
Die Sitzposition und Ergonomie sind bei diesem Vergleich ein zentrales Thema. Die KTM 1290 Super Duke GT ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Das bedeutet: mehr Fokus auf Komfort, eine Position, die auch nach mehreren Stunden nicht „zieht“, und ein Gesamtkonzept, das Touren erleichtert.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen offroad-näher. Das heißt: eine Sitzhaltung, die das aktive Fahren unterstützt, bei dem man sich im Cockpit bewegt und das Motorrad eher „mitarbeitet“, statt es nur zu lenken. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen das Gelände dominiert, ist das oft die bessere Wahl.
Für wen fühlt sich was besser an?
- KTM 1290 Super Duke GT: passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei sportlich unterwegs sein möchten.
- Honda CRF 300 L: passt besonders gut zu Fahrern, die ein leichtes Motorrad suchen, das sich im Gelände und auf unruhigen Wegen schnell „richtig“ anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Tour
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern die Summe aus Handhabung, Übersicht und „Stresslevel“. Die KTM 1290 Super Duke GT ist für viele Situationen die bequemere Wahl, wenn der Tag aus längeren Fahrten besteht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt, um Strecke zu machen. In der Stadt kann sie durch ihre Größe und ihren Charakter weniger „spielerisch“ wirken, aber sie bleibt ein starkes Gesamtpaket, wenn man nicht nur kurze Wege fährt.
Die Honda CRF 300 L ist im Alltag besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad auch mal abseits der üblichen Routen genutzt wird oder wenn häufig kurze Strecken anstehen. Durch den leichteren Charakter ist sie oft entspannter zu handeln, gerade wenn man öfter anhalten, rangieren oder auf unebenem Untergrund fahren muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1290 Super Duke GT – typische Vorteile
- Mehr Reserven für dynamisches Fahren und zügige Touren.
- Stabileres Highspeed-Gefühl und sportlich-tourige Abstimmung.
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten.
KTM 1290 Super Duke GT – mögliche Nachteile
- Weniger „leicht und verspielt“ für sehr langsame Offroad-Passagen.
- Anspruch an Fahrstil und Einsatzplanung, wenn das Gelände im Vordergrund steht.
Honda CRF 300 L – typische Vorteile
- Agiles Handling durch den leichteren, kontrollierbaren Charakter.
- Offroad-nahe Eignung für unbefestigte Wege und Gelände.
- Pragmatisches Konzept für unkomplizierten Fahrspaß.
Honda CRF 300 L – mögliche Nachteile
- Bei sehr langen, schnellen Strecken sind die Reserven begrenzter.
- Für rein straßenorientierte, sportliche Touren ist die KTM meist die passendere Wahl.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Touren, sportlicher Dynamik und Komfort über längere Strecken liegt. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven und Autobahnabschnitte kombiniert und dabei ein Motorrad möchte, das sich bei Tempo souverän anfühlt, bekommt mit der KTM ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärken liegen klar in der Leistungsreserve, der sportlich-stabilen Abstimmung und der ergonomischen Ausrichtung auf längere Fahrten.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen besser, wenn leichtes Handling, Offroad-Fokus und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für unbefestigte Wege, Geländeausflüge und Fahrprofile mit vielen langsamen Situationen ist die Honda oft die entspanntere und kontrollierbarere Option. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „griffbereit“ ist und sich auch abseits der Straße gut fahren lässt, findet in der CRF 300 L den passenden Charakter.
Kurz gesagt: KTM für sportliche Touren, Honda für leichtes Offroad-Abenteuer.