KTM
1290 Super Duke GT
Moto Morini
X-Cape 650
| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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KTM 1290 Super Duke GT vs Moto Morini X Cape: Ein umfassender Vergleich
Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Bikerinnen und Biker vor der Herausforderung, sich zwischen verschiedenen Modellen entscheiden zu müssen. In diesem Vergleich nehmen wir die KTM 1290 Super Duke GT und die Moto Morini X Cape unter die Lupe. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, auf die es sich lohnt, einen Blick zu werfen.
Design und Ergonomie
Die KTM 1290 Super Duke GT besticht durch ihr aggressives Design und ihre sportliche Linie, die sofort ins Auge fällt. Mit ihrem markanten Look und der hochwertigen Verarbeitung zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist sportlich, aber auch für längere Strecken bequem. Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Moto Morini X Cape als robustes Adventure-Bike mit etwas weniger aggressivem, aber dennoch ansprechendem Design. Die Ergonomie ist auf Langstreckenfahrten ausgelegt, was sie zu einer guten Wahl für Abenteuertouren macht.
Leistung und Fahrverhalten
In Sachen Leistung hat die KTM 1290 Super Duke GT die Nase vorn. Mit ihrem kraftvollen Motor bietet sie eine beeindruckende Beschleunigung und ein dynamisches Fahrverhalten, das besonders auf kurvenreichen Strecken zur Geltung kommt. Die Moto Morini X Cape hingegen punktet mit einem ausgewogenen Fahrverhalten, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugt. Während die KTM ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer ist, bietet die Morini eine vielseitige Lösung für unterschiedliche Fahrbedingungen.
Technologie und Ausstattung
Beide Motorräder sind mit modernen Technologien ausgestattet, die das Fahrerlebnis verbessern. Die KTM 1290 Super Duke GT bietet eine Vielzahl von Fahrmodi, ein TFT-Display und eine fortschrittliche Elektronik für mehr Kontrolle und Sicherheit. Die Moto Morini X Cape hingegen verfügt ebenfalls über ein TFT-Display, ist aber auf Benutzerfreundlichkeit und praktische Funktionen für Abenteuerfahrer ausgerichtet. Hier zeigt sich, dass beide Modelle ihre Zielgruppe gut bedienen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Komfort und Alltagstauglichkeit
In Sachen Komfort hat die Moto Morini X Cape die Nase vorn. Die Sitzbank ist für lange Fahrten gut gepolstert und die Windschutzscheibe bietet zusätzlichen Schutz vor Wind und Wetter. Die KTM 1290 Super Duke GT ist zwar komfortabel, aber die sportliche Sitzposition kann auf langen Strecken etwas anstrengend werden. Für den Alltagsgebrauch und längere Touren ist die Morini daher die bessere Wahl.
Preise und Verfügbarkeit
Preislich liegen beide Motorräder in einem ähnlichen Segment, wobei die KTM 1290 Super Duke GT tendenziell etwas teurer ist. Die Moto Morini X Cape bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sowohl für den Alltag als auch für Abenteuertouren geeignet ist.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die KTM 1290 Super Duke GT als auch die Moto Morini X Cape hervorragende Motorräder sind, die jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen haben. Die KTM eignet sich hervorragend für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Leistung und dynamisches Fahrverhalten legen. Sie ist ideal für kurvenreiche Strecken und bietet eine beeindruckende Technik. Die Moto Morini X Cape hingegen ist die perfekte Wahl für Abenteuerfahrer, die ein komfortables und vielseitiges Motorrad suchen, das sowohl auf langen Touren als auch im Gelände überzeugt.
Wer viel Wert auf Sportlichkeit und Leistung legt, für den ist die KTM 1290 Super Duke GT die richtige Wahl. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sowohl für den Alltag als auch für Abenteuertouren geeignet ist, sollte die Moto Morini X Cape in Betracht ziehen. Letztendlich hängt die Entscheidung von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab.