| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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KTM 1290 Super Duke GT vs. Royal Enfield Classic 650 – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1290 Super Duke GT und die Royal Enfield Classic 650, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein modernes, kraftvolles Konzept mit Fokus auf Dynamik und Tourentauglichkeit. Auf der anderen Seite geht es um klassisches Design, einen charaktervollen Motor und ein Motorradgefühl, das eher nach „einfach fahren“ klingt als nach „alles optimieren“.
Im Folgenden geht es nicht darum, das eine Modell pauschal über das andere zu stellen. Stattdessen werden die aufgelisteten Werte und die daraus resultierenden Eigenschaften gegenübergestellt – damit klar wird, wo die KTM 1290 Super Duke GT ihre Stärken ausspielt und wo die Royal Enfield Classic 650 besonders punktet.
Grundidee und Charakter: GT-Performance vs. klassisches Cruiser-Feeling
KTM 1290 Super Duke GT: sportlich, tourorientiert, technisch auf der Höhe
Die KTM 1290 Super Duke GT ist als „GT“ nicht nur ein optischer Zusatz, sondern eine Philosophie: Sie will sportlich wirken und sich auch so fahren lassen, gleichzeitig aber für längere Strecken angenehm bleiben. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: Motorleistung und Drehmoment sind auf souveräne Beschleunigung ausgelegt, während die Ausstattung auf Alltag und Touren zielt.
Royal Enfield Classic 650: Tradition, Ruhe und ein eigener Motorstil
Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen für einen klassischen Auftritt. Der Motorcharakter wirkt oft weniger „digital“ und mehr „mechanisch“, was viele Fahrer gerade im Alltag schätzen. Statt maximale Performance in den Vordergrund zu stellen, geht es um ein stimmiges Gesamtgefühl: gleichmäßiges Vorankommen, ein vertrautes Fahrbild und ein Look, der nicht nach Trend, sondern nach Stil aussieht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Alltag bemerkbar machen
Leistung und Drehmoment: KTM für Tempo, Royal Enfield für Gelassenheit
Bei den Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich der größte Unterschied: Die KTM 1290 Super Duke GT ist klar auf mehr Reserven ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Überholmanöver fühlen sich deutlich direkter an, und auch bei zügigem Fahren bleibt das Motorrad spürbar „bereit“.
Die Royal Enfield Classic 650 liefert dagegen eher das Gefühl von „genug“ statt „mehr als genug“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Gerade auf Landstraßen, bei entspanntem Tempo oder wenn der Fokus auf dem Fahrspaß durch Rhythmus liegt, kann der Motorstil sehr stimmig wirken. Wer jedoch häufig sportlich beschleunigt oder viel mit hoher Last unterwegs ist, wird die KTM-Reserven stärker vermissen bzw. die KTM als klar überlegen empfinden.
Fahrbarkeit: Charakter statt Zahlen
Auch wenn die Werte die Richtung vorgeben, entscheidet die Abstimmung: Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt typischerweise wie ein Motorrad, das Leistung schnell in Vortrieb umsetzt. Die Royal Enfield Classic 650 spielt eher mit einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb, der sich weniger nach „Kick“ anfühlt, sondern nach kontinuierlichem Vorankommen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. klassisches Fahrgefühl
Fahrwerk-Setup: KTM für Dynamik, Royal Enfield für Komfort
Die Fahrwerkswerte und die daraus abgeleitete Abstimmung zeigen zwei unterschiedliche Prioritäten. Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt: Sie soll bei zügiger Fahrt stabil bleiben und Kurven präzise unterstützen. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo steigt.
Die Royal Enfield Classic 650 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Komfort und ein ruhigeres Fahrbild in den Vordergrund stellt. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad weniger „angespannt“ anfühlt. In schnellen, aggressiven Situationen ist die KTM typischerweise im Vorteil, während die Royal Enfield eher dort glänzt, wo entspanntes Fahren und ein harmonischer Rhythmus zählen.
Lenkung und Sitzposition: Agilität vs. entspannte Haltung
Die Sitzposition und die Geometrie beeinflussen das Handling spürbar. Die KTM 1290 Super Duke GT zielt auf eine Position, die sportliches Fahren unterstützt, ohne den Tourenanspruch zu verlieren. Die Royal Enfield Classic 650 bietet dagegen eine Haltung, die eher nach klassischem Motorradfahren aussieht: weniger „Sportbogen“, mehr „entspannt sitzen und genießen“.
Bremsen und Sicherheit: Wo die Werte mehr Reserven bieten
Bremsleistung: KTM mit mehr Reserven
Bei den Bremswerten und der typischen Auslegung zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke GT ist auf höhere Geschwindigkeiten und stärkere Verzögerungsanforderungen ausgelegt. Das ist besonders relevant, wenn häufig zügig gefahren wird oder wenn man in wechselnden Situationen schnell reagieren muss.
Die Royal Enfield Classic 650 kann im Alltag absolut ausreichend sein, aber sie ist eher auf das abgestimmt, was zum Charakter des Motorrads passt: kontrolliertes, ruhigeres Fahren. Wer häufig hart bremst oder sportlich unterwegs ist, wird die KTM als souveräner erleben.
Elektronik und Assistenz: Moderne KTM vs. klassischer Fokus bei Royal Enfield
Elektronik: KTM bietet mehr „Regie“
Die Elektronik ist ein weiterer großer Unterschied. Die KTM 1290 Super Duke GT bringt typischerweise ein Paket mit, das das Motorrad in verschiedenen Situationen unterstützt – etwa beim Traktionsmanagement oder bei der Fahrmodi-Logik. Das macht das Motorrad leichter berechenbar, gerade wenn die Bedingungen nicht ideal sind.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf das klassische Fahrerlebnis. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, weil weniger „Eingriffe“ im Vordergrund stehen. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Unterstützung bei wechselnden Bedingungen sucht, wird bei der KTM eher fündig.
Komfort und Alltag: Touren-Anspruch vs. Stadt-Genuss
Komfort: KTM für längere Strecken, Royal Enfield für entspanntes Cruisen
Bei den Komfort- und Praxiswerten zeigt sich die Ausrichtung: Die KTM 1290 Super Duke GT ist darauf getrimmt, auch über längere Zeit angenehm zu bleiben. Das betrifft nicht nur die Sitzposition, sondern auch die Gesamtabstimmung aus Wind-/Streckenkomfort, Fahrwerk und Motorcharakter.
Die Royal Enfield Classic 650 ist im Alltag oft genau deshalb beliebt, weil sie sich unkompliziert anfühlt. Kurze Wege, gemütliche Runden und das „einfach losfahren“ stehen im Vordergrund. Für sehr lange, zügige Touren kann die KTM im Vorteil sein, während die Royal Enfield eher dann überzeugt, wenn der Weg das Ziel ist.
Reichweite und Nutzung: Planbarkeit vs. spontane Fahrten
Auch die Reichweiten- bzw. Tank-/Verbrauchswerte spielen in der Praxis eine Rolle. Die KTM ist häufig die Wahl, wenn man häufiger größere Strecken plant und dabei zügig unterwegs sein möchte. Die Royal Enfield kann dagegen durch ihren Charakter und die Art, wie sie sich fahren lässt, auch bei kürzeren Ausfahrten sehr viel Spaß machen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1290 Super Duke GT
- Mehr Reserven bei Leistung und Drehmoment – besonders spürbar bei Überholvorgängen und zügiger Fahrt.
- Sportlich-stabile Fahrdynamik durch das auf Dynamik ausgelegte Fahrwerkskonzept.
- Mehr Elektronik-Unterstützung für ein berechenbares Fahrgefühl in unterschiedlichen Situationen.
- Tourenorientierter Komfort, der längere Strecken angenehmer macht.
Schwächen der KTM 1290 Super Duke GT
- Wer ein sehr klassisches, „unaufgeregtes“ Motorradgefühl sucht, kann die KTM als zu modern oder zu leistungsorientiert empfinden.
- Im entspannten Stadtverkehr kann die KTM zwar funktionieren, wirkt aber eher wie ein Motorrad für mehr Tempo und mehr Anspruch.
Stärken der Royal Enfield Classic 650
- Starker Charakter durch den klassischen Motorstil und das stimmige Gesamtgefühl.
- Angenehmes, ruhigeres Fahrbild, das im Alltag sehr zugänglich ist.
- Traditionelles Design und ein Motorradgefühl, das eher nach „Genuss“ als nach „Daten“ klingt.
- Oft eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Touren und Stadtfahrten genutzt wird.
Schwächen der Royal Enfield Classic 650
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt typischerweise die Leistungsreserve, die die KTM bietet.
- Wer maximale elektronische Unterstützung erwartet, bekommt bei der Royal Enfield weniger „Regie“.
Welche Wahl passt besser? – Fazit
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das mehr Tempo, mehr Reserven und mehr technische Unterstützung bietet. Wer häufig zügig fährt, Touren plant oder in wechselnden Bedingungen ein berechenbares Setup bevorzugt, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein. Die Kombination aus Leistung, sportlicher Stabilität und tourorientiertem Komfort macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur fahren, sondern auch Dynamik erleben wollen.
Die Royal Enfield Classic 650 passt dagegen besser zu Menschen, die klassisches Motorradgefühl, entspanntes Cruisen und einen charaktervollen Motorstil in den Vordergrund stellen. Für Stadtfahrten, gemütliche Landstraßenrunden und für alle, die das Motorrad eher als Erlebnis als als Performance-Tool sehen, ist sie oft die stimmigere Entscheidung. Kurz gesagt: KTM für Anspruch und Tempo, Royal Enfield für Stil, Ruhe und Genuss.