| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 3.529 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- Leicht, agil und wendig
- einfaches Fahrverhalten
- ordentliche Bremsen
- gute Ausstattung
- günstiger Preis
- eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
- Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 652 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahl-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?
Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:
- Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
- Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
- Ein zeitgemäßes Design.
- Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
- Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.
- Einen attraktiven Preis.
Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.
Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.
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KTM 1290 Super Duke GT vs. Voge R125S: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die sich in Charakter, Leistungsbild und Einsatzzweck deutlich unterscheiden, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 1290 Super Duke GT steht für souveräne Performance, viel Fahrkomfort und eine Ausstattung, die auf längere Strecken und zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Voge R125S dagegen ist eher die pragmatische Wahl: kompakt, alltagstauglich und darauf ausgelegt, mit einem stimmigen Gesamtpaket viele Fahrten unkompliziert zu ermöglichen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Frage, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: große GT-Power vs. unkomplizierte Alltagsmaschine
Die KTM 1290 Super Duke GT ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für Fahrer, die gern Strecke machen. Der Fokus liegt auf einem kraftvollen Motor, einem stabilen Fahrgefühl und einer Ausstattung, die auch bei längeren Touren entlastet. Die GT-Form zeigt sich dabei nicht nur im Look, sondern im gesamten Konzept: Komfort, Stabilität und Reserven für Überholmanöver sind zentrale Themen.
Die Voge R125S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Sie ist leichter im Handling, wirkt im Stadtverkehr wendiger und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig nachdenken lässt. Das bedeutet nicht, dass es an Fahrspaß fehlt – im Gegenteil: Gerade im Alltag, auf kurzen Strecken und bei häufigem Richtungswechsel spielt die R125S ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die KTM 1290 Super Duke GT liefert deutlich mehr „Biss“ und fühlt sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten souverän an. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man nicht ständig nach Drehzahl suchen muss. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und auch auf der Autobahn oder Landstraße Reserven nutzen.
Die Voge R125S ist dagegen stärker auf ein harmonisches, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Kontrolle, besonders wenn es darum geht, im Alltag schnell in den Rhythmus zu kommen. Während die KTM eher mit Durchzug und Reserven überzeugt, punktet die Voge mit einem unkomplizierten Ansprechverhalten und einer Fahrbarkeit, die auch bei weniger „sportlichem“ Tempo Spaß macht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die KTM 1290 Super Duke GT hat als Stärke die Fähigkeit, lange Strecken entspannt zu überstehen, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Eine mögliche Schwäche ist der Anspruch an den Fahrer: Wer sie bewegt, merkt schnell, dass sie für mehr als nur kurze Feierabendrunden gemacht ist. Wer überwiegend im dichten Stadtverkehr unterwegs ist, könnte den Charakter der GT als „zu viel“ empfinden.
Die Voge R125S ist im Gegenzug besonders stark dort, wo es häufig stoppt, startet und man oft rangiert. Als Schwäche kann sich zeigen, dass die Reserven bei sehr ambitioniertem Tempo oder langen Autobahnphasen schneller „ausgereizt“ wirken – nicht weil sie schlecht wäre, sondern weil ihr Konzept eher auf Alltag und Effizienz setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt die KTM ihre GT-Ausrichtung: Sie wirkt stabil, vermittelt viel Sicherheit bei zügiger Fahrweise und bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen ruhig. Das ist besonders spürbar, wenn Kurven nicht nur kurz „angefahren“, sondern mit Tempo durchfahren werden. Die KTM spielt ihre Stärken aus, indem sie Fahrbahnunebenheiten zwar nicht „wegzaubert“, aber gut in ein kontrolliertes Fahrgefühl übersetzt.
Die Voge R125S setzt dagegen auf Agilität. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich schneller umsetzen und fühlt sich im Alltag oft intuitiver an. Gerade auf engen Straßen, bei Parkmanövern oder wenn der Verkehr ständig die Fahrspur wechselt, ist das ein echter Vorteil. Wer gern dynamisch durch den Alltag fährt, wird die R125S schnell mögen.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich der Bremsen und der daraus resultierenden Fahrstabilität zeigt sich: Die KTM bietet ein deutlich „größeres“ Sicherheitsgefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und intensiverer Fahrweise. Die Voge kann das ebenfalls solide abbilden, wirkt aber eher auf kontrolliertes, alltagstaugliches Tempo abgestimmt. Das heißt: Für sportliche Fahrten ist die R125S durchaus geeignet, aber die KTM bleibt in Situationen mit mehr Tempo und mehr Last die souveränere Wahl.
Elektronik und Komfort: Ausstattung als Unterschied im Nutzwert
Ein großer Teil des Unterschieds liegt in der Elektronik und im Komfortpaket. Die KTM 1290 Super Duke GT ist in der Regel stärker auf „Tour-Modus“ ausgelegt: Sie unterstützt das Fahren mit Systemen, die das Handling erleichtern und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke länger wird oder wenn Wetter und Straßenqualität variieren.
Die Voge R125S setzt eher auf das Wesentliche. Das ist nicht negativ, sondern passt zum Konzept: weniger „Komplexität“, dafür ein Motorrad, das man schnell versteht und ohne großen Aufwand nutzen kann. Für viele Fahrer ist genau das ein Vorteil – gerade dann, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter im Alltag dienen soll.
Ergonomie und Sitzgefühl: wer profitiert von welcher Geometrie?
Die KTM 1290 Super Duke GT bietet durch ihre GT-Ausrichtung häufig ein Sitzgefühl, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger Ermüdung bei längeren Etappen, ein ruhigeres Fahrverhalten und eine Position, die auch bei längeren Autobahnabschnitten angenehm bleibt. Wer regelmäßig Touren fährt oder gern „am Stück“ unterwegs ist, wird diesen Komfort spüren.
Die Voge R125S wirkt dagegen eher wie eine Maschine für vielseitige Einsätze: kurze Strecken, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten. Die Ergonomie ist meist so gewählt, dass das Motorrad schnell erreichbar und leicht zu kontrollieren bleibt. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von dieser unkomplizierten Handhabung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1290 Super Duke GT – typische Pluspunkte
- Starke Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und bei dynamischer Fahrweise
- Komfort und Tour-Charakter für längere Strecken
- Elektronik-Unterstützung für mehr Sicherheit im Alltag und auf Reisen
Voge R125S – typische Pluspunkte
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Nebenstrecken
- Unkompliziertes Fahrgefühl, schnell im Alltag nutzbar
- Guter Nutzwert für viele Fahrten statt nur für Touren
- Pragmatisches Konzept ohne unnötige Komplexität
Mögliche Schwächen im Vergleich
- Die KTM 1290 Super Duke GT kann im reinen Stadtbetrieb „zu viel Motorrad“ wirken und verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und im engen Verkehr.
- Die Voge R125S stößt bei sehr ambitionierten Tempi oder langen Autobahnphasen eher an Grenzen, weil das Konzept stärker auf Alltag und Effizienz ausgelegt ist.
Welche Wahl passt: Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen KTM 1290 Super Duke GT und Voge R125S hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie und wo gefahren wird. Wer häufig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der KTM meist die passendere Antwort. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und für viele kurze bis mittlere Fahrten ideal ist, wird mit der Voge sehr glücklich.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig Touren machen, Reserven nutzen wollen und ein stabiles, komfortorientiertes Fahrgefühl suchen. Sie punktet vor allem dort, wo Geschwindigkeit, längere Strecken und eine hochwertige Ausstattung den Unterschied machen. Wer viel auf Landstraße und Autobahn unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch bei dynamischer Fahrweise gelassen bleibt, trifft mit der KTM meist die richtige Entscheidung.
Die Voge R125S eignet sich dagegen besonders für den Alltag: Stadtverkehr, kurze Strecken, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das sich leicht handhaben lässt. Sie ist ideal, wenn Agilität und unkomplizierte Bedienung wichtiger sind als maximale Reserven. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig Spaß macht und nicht ständig „überfordert“, findet in der Voge eine stimmige, pragmatische Lösung.