| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- starker Motor
- tolles Fahrwerk
- kräftige Bremsen
- gute Ausstattung
- bolleriger V2 Sound
- strammer Auftritt
- komplexe Bedienung
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- QuickShifter Aufpreispflichtig
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.491 | mm |
| Radstand | 1.491 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 190 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Duke R Evo ist ein Hyper-Naked-Bike, welches wahrscheinlich nie langweilig werden wird. Sie pulverisiert den Fahrer regelrecht mit Emotionen, Adrenalin, Endorphinen und all den anderen schönen Dingen. Sie ist so derartig unvernünftig, dass es schon wieder vernünftig ist, sie zu kaufen. Denn mal ganz ehrlich: Wer will schon ein vernünftiges Motorrad fahren? Okay, der Preis ist schon heftig - das Bike aber auch. Wer das Geld hat: Herzlichen Glückwunsch zum Kauf. Und ruf mal an, ich will auch mal wieder fahren...Die Testmaschine wurde uns wieder einmal von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Aber Achtung: Euer bisheriges Bike wird Euch nach der Probefahrt vorkommen wie ein Mofa. Tipp: Motorrad Ruser in Haseldorf bei Hamburg hat auch noch ein paar 1290 Super Dukes R's zum absoluten Schnapperpreis. Einfach mal anrufen: 04129 - 443
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
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KTM 1390 Super Duke R EVO vs. Royal Enfield Classic 650 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Duke R EVO und die Royal Enfield Classic 650, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein modernes, kompromissloses Naked-Bike-Feeling auf einen klassischen Cruiser-/Retro-Ansatz mit eigenem Charakter. Beide Maschinen sind für unterschiedliche Fahrstile gebaut – und genau das macht die Gegenüberstellung so hilfreich. Denn am Ende geht es nicht nur darum, welche Werte „höher“ sind, sondern welche Stärken im Alltag wirklich zählen.
Grundidee: Charakter statt nur Daten
Die KTM 1390 Super Duke R EVO steht für Dynamik, Agilität und einen klar sportlichen Anspruch. Die Royal Enfield Classic 650 dagegen setzt auf Stil, entspannte Bedienung und ein Fahrgefühl, das eher an klassische Motorräder erinnert. Wer sich fragt, welches Motorrad „besser“ ist, bekommt hier eine ehrliche Antwort: Beide können überzeugen – aber auf unterschiedlichen Strecken und mit unterschiedlichen Prioritäten.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Leistung, Drehmoment und Ansprechverhalten
Bei der KTM 1390 Super Duke R EVO liegt der Fokus klar auf kräftigem Vortrieb und einem sehr direkten Ansprechverhalten. Die Motorleistung und das Drehmoment sind so ausgelegt, dass Beschleunigung und Durchzug auch bei sportlicher Fahrweise Spaß machen. Das merkt man besonders beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen niedrigen und höheren Geschwindigkeiten.
Die Royal Enfield Classic 650 verfolgt einen anderen Ansatz: Der Motor wirkt eher „entspannt“ und gleichmäßig. Statt auf maximale Attacke setzt die Maschine auf einen Charakter, der sich gut anfühlt, wenn das Tempo nicht ständig hochgedreht wird. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses.
Getriebe und Schaltgefühl
Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn häufiges Schalten und dynamisches Fahren gefragt sind. Die Royal Enfield wirkt dagegen so, als sei sie für ruhigeres, kontinuierliches Fahren gemacht. Wer gerne „mit Gefühl“ fährt und nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, findet hier einen passenden Rhythmus.
Fahrwerk und Handling: sportlich vs. gelassen
Stabilität in Kurven
Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist auf präzises Handling ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, gibt Vertrauen beim Einlenken und bleibt auch bei zügiger Gangart kontrolliert. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Das Motorrad wirkt „wach“, reagiert schnell und lässt sich zielgerichtet bewegen.
Die Royal Enfield Classic 650 ist weniger auf maximale Kurvenagilität getrimmt, sondern auf ein harmonisches Gesamtgefühl. Das Fahrwerk trägt den Charakter des Motorrads: komfortabler, weniger nervös, dafür angenehm berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt eher entspannt als sportlich geplant ist.
Komfort und Alltag
Im Alltag spielt die Royal Enfield ihre Stärken aus, weil sie sich leicht „leben“ lässt. Die KTM kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie fühlt sich stärker nach sportlicher Nutzung an. Wer viel Stadtverkehr, häufige Stop-and-Go-Situationen oder längere entspannte Fahrten bevorzugt, wird die Unterschiede im Komfort- und Ruhegefühl schnell merken.
Bremsen und Sicherheit
Bei den Bremsen zeigt sich die typische Aufteilung: Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist auf zügiges Verzögern und sportliche Anforderungen ausgelegt. Das bedeutet: kräftige Verzögerung, gutes Gefühl am Hebel und eine Bremsperformance, die auch bei dynamischer Fahrweise Reserven bietet.
Die Royal Enfield Classic 650 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf kontrolliertem, alltagstauglichem Bremsen. Für gemütliche Fahrten und vorausschauendes Fahren ist das völlig ausreichend. Wer allerdings häufig sehr spät bremst oder sportlich unterwegs ist, wird die KTM als klarer „Bremser“ wahrnehmen.
Ergonomie und Sitzposition
Haltung auf dem Motorrad
Die KTM wirkt durch ihre Naked-Bike-Form und die sportlichere Auslegung tendenziell „aktiver“. Das heißt: Die Sitzposition unterstützt eine dynamische Körperhaltung, bei der man das Motorrad spürbar mitlenkt. Das ist ideal, wenn Kurvenfahren und zügiges Vorankommen im Vordergrund stehen.
Die Royal Enfield setzt auf eine eher klassische, entspannte Haltung. Die Sitzposition ist so gedacht, dass man lange fahren kann, ohne dass sich alles sofort nach Sport anfühlt. Gerade für Fahrten, bei denen Komfort und Stil wichtiger sind als maximale Sportlichkeit, ist das ein Plus.
Für wen passt welche Körperhaltung?
Wer gerne „sportlich sitzt“ und das Motorrad als Werkzeug für schnelle Richtungswechsel nutzt, wird bei der KTM mehr Freude haben. Wer dagegen eine entspannte, traditionelle Fahrhaltung bevorzugt, findet in der Royal Enfield den besseren Match.
Ausstattung und Technik: moderne Performance vs. klassischer Look
Elektronik und Assistenz
Die KTM 1390 Super Duke R EVO bringt moderne Technik mit, die das Fahren erleichtert und bei Bedarf unterstützt. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Fahrweise dynamischer wird, kann diese Art von Elektronik helfen, das Motorrad berechenbar zu halten.
Die Royal Enfield Classic 650 setzt stärker auf das klassische Motorradgefühl. Das bedeutet nicht, dass sie „alt“ ist, aber der Schwerpunkt liegt weniger auf Hightech-Performance und mehr auf dem, was man beim Fahren spürt: Motorcharakter, Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtbild.
Bedienung und Übersicht
Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt, wenn man sportliche Fahrweise mag. Die Royal Enfield wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: weniger hektisch, mehr Genuss. Beide Ansätze sind stimmig – nur eben für unterschiedliche Erwartungen.
Alltag, Reichweite und Nutzungsszenarien
Im Alltag unterscheiden sich die beiden Maschinen vor allem in der Art, wie sie sich „anfühlen“, wenn man nicht gerade auf der Hausstrecke unterwegs ist. Die KTM ist besonders dann stark, wenn es darum geht, zügig zu fahren, schnell zu reagieren und das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Royal Enfield ist besonders dann stark, wenn es um entspannte Fahrten geht, bei denen das Motorrad nicht nur schnell sein soll, sondern auch Charakter mitbringt.
Für längere Touren gilt: Die KTM kann sportliche Strecken sehr gut abdecken, während die Royal Enfield eher für Genussfahrten punktet. Wer häufig Autobahn oder sehr hohe Dauergeschwindigkeiten plant, sollte besonders auf den persönlichen Komfort und die Fahrweise achten – die KTM bietet hier mehr „Performance-Reserve“, die Royal Enfield mehr „entspanntes Reisen“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Duke R EVO
- Stärken: sehr dynamisches Fahrgefühl, sportliche Brems- und Handling-Performance, moderne Unterstützung für kontrolliertes Fahren.
- Schwächen: weniger „klassisch entspannt“ im Charakter; wer Ruhe und Gelassenheit sucht, könnte die KTM als zu aktiv empfinden.
Royal Enfield Classic 650
- Stärken: stimmiger Retro-Charakter, angenehme, entspannte Sitzhaltung, gutes Gefühl für gemütliche Fahrten und Touren mit Genussfaktor.
- Schwächen: weniger Fokus auf maximale Sportlichkeit; wer sehr dynamisch fährt, wird die KTM als klar überlegen wahrnehmen.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad sportlich zu bewegen: zügiges Beschleunigen, präzises Handling, starke Bremsen und ein insgesamt sehr dynamischer Charakter. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, Tempo und aktives Fahren Spaß machen – und bei denen moderne Technik das Fahrerlebnis abrundet.
Die Royal Enfield Classic 650 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, entspannter Ergonomie und einem klassischen Fahrgefühl liegt. Sie eignet sich hervorragend für gemütliche Touren, Stadtfahrten mit Ruhe im Kopf und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch Persönlichkeit ausstrahlt.
Kurz gesagt: Wer Performance und sportliche Dynamik sucht, greift zur KTM. Wer Charakter, Komfort und Genuss priorisiert, findet in der Royal Enfield den passenden Begleiter.