| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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KTM 390 Adventure vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Alltag, Landstraße und den eigenen Stil
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 390 Adventure steht für Agilität, Abenteuer-Vibes und eine aufrechte, praktische Sitzposition. Die Harley-Davidson Nightster dagegen verkörpert den klassischen Harley-Ansatz: markantes Design, ein unverwechselbares Fahrgefühl und ein Fokus auf souveränen Komfort im Alltag. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Marke, sondern vor allem, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen und welche Stärken im jeweiligen Einsatz wirklich zählen.
Grundcharakter: Adventure-Pragmatismus trifft Harley-Feeling
Wie sich die KTM 390 Adventure anfühlt
Die KTM 390 Adventure wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den „Losfahren“-Modus schaltet. Die Maschine ist darauf ausgelegt, zügig durch den Alltag zu kommen und dabei auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort die Flucht nach vorn anzutreten. Das zeigt sich vor allem im Gesamtpaket aus Sitzhaltung, Handling und dem typischen KTM-Anspruch, der auf Dynamik und Kontrolle setzt.
Wie sich die Harley-Davidson Nightster anfühlt
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken anders aus. Hier steht weniger das „Maximaltempo um jeden Preis“ im Vordergrund, sondern das stimmige Gesamtgefühl: ein kräftiger Auftritt, ein Motorcharakter, der man spürt, und eine Sitzposition, die für viele Fahrerinnen und Fahrer genau richtig ist, um entspannt zu cruisen. Wer Wert auf Stil, Sound und ein Motorrad legt, das sich nicht verstecken muss, findet in der Nightster schnell eine klare Identität.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. souveränes Cruisen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Adventure ist spürbar darauf getrimmt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Kurven oder wechselnde Streckenprofile anstehen. Die Maschine wirkt dabei leichtfüßig und vermittelt das Gefühl, jederzeit „mitdenken“ zu können.
Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf ein ruhigeres, stabileres Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt im Alltag oft wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Gerade auf längeren Strecken oder bei entspanntem Tempo spielt die Nightster ihre Stärken aus: Sie bleibt dabei kontrolliert, wirkt souverän und lässt sich angenehm dosieren.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Bei der KTM 390 Adventure fällt die eher aufrechte, praktische Sitzhaltung auf. Das unterstützt eine gute Übersicht im Verkehr und macht das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, die häufig zwischen Alltag und Ausflug wechseln. Auch wenn die Maschine sportlich wirken kann, bleibt sie im Kern alltagstauglich.
Die Harley-Davidson Nightster bietet eine Sitzposition, die stark auf Komfort und „Cruise“-Allüren ausgelegt ist. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn der Fokus weniger auf maximaler Agilität und mehr auf entspannter Kontrolle liegt. Wer eine klassische Harley-Optik mit passender Ergonomie sucht, wird hier schnell fündig.
Motor & Antrieb: Charakter entscheidet
Beim Thema Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die KTM 390 Adventure wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Leistung und Ansprechverhalten dynamisch in den Vordergrund stellt. Das macht sie interessant, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln oder sportliches Fahren im Alltag eine Rolle spielt.
Die Harley-Davidson Nightster punktet dagegen mit dem typischen Harley-Gefühl: Der Antrieb vermittelt mehr „Drehmoment-Charakter“ und sorgt für ein spürbares, gleichmäßiges Vorankommen. Das ist besonders angenehm, wenn nicht ständig hochgedreht werden soll, sondern wenn sich das Motorrad wie von selbst in den passenden Gang einordnet.
Fahrwerk & Bremsen: Kontrolle in unterschiedlichen Situationen
Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es häufiger ruckartig wird: wechselnde Untergründe, Schlaglöcher oder schnelle Richtungswechsel. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Stabilität zu liefern und dabei nicht zu „träge“ zu werden.
Die Harley-Davidson Nightster setzt im Vergleich mehr auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Stabilität und gut dosierbarer Kontrolle. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad lässt sich im Alltag angenehm beherrschen, und die Bremsen wirken so, dass man das Tempo sicher anpassen kann – ohne dass das Fahrgefühl ständig „sportlich hart“ wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der tägliche Weg
Im Alltag zeigt sich die KTM 390 Adventure als pragmatische Wahl, wenn häufig kurze Strecken, Verkehr und wechselnde Fahrbahnen anstehen. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – und sie bleibt dabei handlich. Gerade wenn das Motorrad auch mal außerhalb der klassischen Stadtstrecken genutzt wird, kann die Adventure-Philosophie überzeugen.
Die Harley-Davidson Nightster ist besonders stark, wenn der Alltag nicht nur aus Funktion besteht, sondern auch aus dem Wunsch nach Stil und Fahrgefühl. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Auf der Landstraße wirkt die Nightster oft wie ein komfortabler Cruiser, der die Fahrt angenehm fließen lässt.
Stärken & Schwächen: Direkter Vergleich ohne Ausreden
KTM 390 Adventure – Stärken
- Agiles Handling: reagiert schnell auf Richtungswechsel und macht das Fahren im Alltag leicht.
- Adventure-Charakter: wirkt vielseitig, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.
- Praktische Ergonomie: aufrechte Haltung unterstützt Übersicht und Alltagstauglichkeit.
KTM 390 Adventure – mögliche Schwächen
- Charakter-Fokus: wer primär „Cruiser-Feeling“ sucht, könnte den Adventure-Ansatz weniger emotional finden.
- Fahrstil-Abhängigkeit: wer sehr entspannt und gleichmäßig cruisen will, muss den dynamischen Charakter bewusst nutzen.
Harley-Davidson Nightster – Stärken
- Unverwechselbares Fahrgefühl: Motorcharakter und Gesamtauftritt wirken besonders stimmig.
- Komfortorientierter Ansatz: angenehm für längere Fahrten und entspanntes Tempo.
- Stil & Identität: das Motorrad wirkt wie ein Statement – nicht wie ein Kompromiss.
Harley-Davidson Nightster – mögliche Schwächen
- Weniger „Allround-Agilität“: im Vergleich zur KTM steht nicht das maximale Handling im Vordergrund.
- Fahrstil-Vorlieben: wer häufig sportlich und spritzig unterwegs ist, könnte den Cruiser-Charakter als weniger „direkt“ empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die KTM 390 Adventure ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, schnell zu fahren ist und auch auf wechselnden Strecken Spaß macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für viele Situationen anfühlt, trifft mit der KTM oft genau den richtigen Ton.
Die Harley-Davidson Nightster ist ideal, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: mit markantem Charakter, einem stimmigen Cruiser-Gefühl und dem Wunsch nach einem Motorrad, das sich nicht nur „gut fährt“, sondern auch „gut aussieht“ und sich so anfühlt. Wer entspannte Touren mag, Wert auf Harley-typisches Feeling legt und das Motorrad als Teil des Lebensstils betrachtet, wird mit der Nightster sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die KTM 390 Adventure gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein vielseitiger Einsatz im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Straßenbedingungen – und wenn ein dynamisches, kontrolliertes Fahrgefühl wichtiger ist als reines Cruiser-Feeling. Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem den emotionalen Charakter suchen: markanter Auftritt, stimmiger Motor-Drive und ein Fahrstil, der auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Nightster mehr „Zufriedenheit pro Kilometer“ spüren. Kurz gesagt: KTM für den flexiblen Allround-Ansatz, Harley für Stil, Charakter und entspanntes Vorankommen.