| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
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KTM 390 Adventure vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 390 Adventure und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein kompaktes Adventure-Konzept auf ein markantes Naked-Bike mit viel Hubraum und eigenem Charakter. Beide Maschinen können im Alltag Spaß machen, aber sie setzen die Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich dort, wo man sie wirklich spürt – und wo die jeweiligen Schwächen im Alltag oder auf Touren deutlicher werden.
Grundidee und Einsatzprofil: Adventure vs. Neo-Retro-Naked
Die KTM 390 Adventure ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Bike, das sowohl für Pendelstrecken als auch für Ausflüge abseits der üblichen Route gemacht ist. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen steht für einen anderen Anspruch. Sie ist ein Naked-Bike, das mit Stil, direkterem Fahrgefühl und einer deutlich stärkeren Motorbasis überzeugt. Wer eher auf „kurz raus, Gas geben, genießen“ steht, findet hier schnell den passenden Vibe.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im direkten Vergleich
Der größte Unterschied liegt natürlich im Motor. Die KTM 390 Adventure setzt auf einen kleineren Hubraum und damit auf ein agiles, leicht zu handhabendes Antriebskonzept. Das Ergebnis ist ein Motor, der sich im Stadtverkehr sehr unkompliziert anfühlt: Beschleunigungen wirken spontan, und das Bike lässt sich in engen Situationen gut bewegen. Gerade wenn häufiges Schalten oder zügiges Vorankommen gefragt ist, spielt die KTM ihre Stärken aus.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café geht dagegen den Weg über mehr Leistung und mehr Drehmomentpotenzial. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: Der Antrieb wirkt souveräner, besonders wenn es um zügiges Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen oder um das Überholen auf Landstraßen geht. Während die KTM eher „lebendig und leicht“ wirkt, fühlt sich die Honda eher „kraftvoll und durchzugsstark“ an.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
KTM 390 Adventure: Stärken liegen in der Agilität und im unkomplizierten Umgang. Schwächen zeigen sich dort, wo man dauerhaft hohe Geschwindigkeiten oder sehr lange Autobahnabschnitte erwartet – dann wird der Charakter der kleineren Motorisierung spürbarer.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärken liegen im Durchzug und in der Reserven-Logik: Wenn es dynamisch werden soll, ist die Honda schnell „da“. Schwächen können sich eher im Handling-Kontext zeigen: Das größere, schwerere und leistungsstärkere Konzept verlangt mehr Aufmerksamkeit, vor allem in sehr engen oder langsamen Situationen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Bikes im Alltag anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die KTM 390 Adventure ist auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt. Das merkt man besonders bei Richtungswechseln, beim Rangieren und auf Straßen mit wechselndem Belag. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug, das man gern „mitnimmt“: Man fährt eher spontan los, weil das Bike nicht das Gefühl vermittelt, dass man es ständig „im Griff haben muss“.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café fährt sich dagegen spürbar anders. Das Naked-Layout sorgt für eine direkte Verbindung zur Straße, und das Bike wirkt insgesamt erwachsener. In flotten Kurven ist das Gefühl oft sehr belohnend, weil die Honda stabil bleibt und die Kraft sauber in Vortrieb umsetzt. In langsamem Tempo oder bei häufigem Stop-and-go kann das größere Gesamtpaket jedoch weniger „spielerisch“ wirken als bei der KTM.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Bremswirkung und das Sicherheitsgefühl entstehen auf unterschiedliche Weise. Die KTM punktet mit einem gut dosierbaren Setup, das sich im Stadtverkehr angenehm kontrollieren lässt. Die Honda bietet durch die stärkere Motorbasis und das insgesamt souveränere Fahrverhalten ein sehr stabiles Gesamtgefühl – gerade dann, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigt und das Bike „auf Linie“ bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Direktheit
Die Sitzposition ist ein weiterer Kernunterschied. Die KTM 390 Adventure wirkt so, als wäre sie für längere Tage und wechselnde Strecken gemacht. Die Haltung unterstützt eine aufrechte, alltagstaugliche Orientierung. Das hilft besonders bei Pendelstrecken und bei Touren, bei denen man nicht nur „sportlich“ fahren will, sondern auch mal entspannt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt auf eine sportlichere, direktere Ausrichtung. Das ist nicht automatisch „unbequem“, aber es ist klar spürbar, dass das Bike mehr auf Fahrgefühl und Dynamik ausgelegt ist. Wer gern zügig fährt und die Straße aktiv liest, wird die Honda schnell mögen. Wer dagegen sehr lange Strecken mit maximaler Entspannung plant, könnte bei der KTM eher das passendere Konzept finden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die KTM 390 Adventure ist hier im Vorteil, weil sie durch ihr kompaktes Format und den gutmütigen Umgang besonders „stressfrei“ wirkt. Sie eignet sich hervorragend für Pendler, die häufig durch den Verkehr müssen, und für Fahrer, die gern spontan eine Runde drehen – auch wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke mehr bietet als nur Stadtverkehr: Landstraße, Ausfahrten, kurze Touren mit ein paar flotten Abschnitten. Dann spielt die Honda ihre Stärke aus: Sie fühlt sich kraftvoll an und bleibt dabei kontrolliert.
Stärken und Schwächen im Alltag
KTM 390 Adventure: Stärken sind die einfache Handhabung, die vielseitige Ausrichtung und das angenehme Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Schwächen können sich zeigen, wenn man sehr hohe Ansprüche an maximale Leistung oder Autobahnkomfort hat.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärken sind die souveräne Dynamik, das erwachsene Fahrgefühl und die Freude an zügigen Passagen. Schwächen können sich eher in sehr langsamen Situationen oder bei „viel Stop-and-go“ bemerkbar machen, weil das Bike insgesamt mehr Masse und mehr Leistungsanspruch mitbringt.
Touren und Reichweite im Fahrgefühl: Was passt besser?
Für Touren gilt: Nicht nur die Strecke zählt, sondern auch, wie das Motorrad mit dem eigenen Tempo harmoniert. Die KTM 390 Adventure wirkt wie ein Bike, das man gern für abwechslungsreiche Touren nutzt. Sie lädt dazu ein, auch mal eine Nebenstraße zu nehmen oder den Plan spontan zu ändern. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern unterwegs flexibel bleiben möchten.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Gefühl von Reserven mögen. Auf Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, überholt oder einfach das Tempo anzieht, zeigt die Honda ihren Vorteil. Sie wirkt dabei weniger wie ein „Allround-Werkzeug“ und mehr wie ein Bike, das man bewusst auswählt, wenn man Fahrspaß priorisiert.
Design und Charakter: Warum das Auge mitfährt
Auch wenn es technisch nicht direkt messbar ist, beeinflusst der Charakter die Kaufentscheidung. Die KTM 390 Adventure wirkt zweckmäßig und bereit für Abenteuer. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Statement: Neo-Retro-Optik, klare Linien und ein Fahrgefühl, das man mit „direkt und kraftvoll“ beschreiben kann. Wer sich beim Blick in die Garage schon freut, fährt oft auch langfristig zufriedener.
Fazit:
Die KTM 390 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auch bei wechselnden Strecken souverän bleibt. Sie passt besonders gut zu Pendlern, Einsteigern oder Fahrern, die gern flexibel unterwegs sind und nicht nur auf maximale Leistung achten. Die Stärken liegen in Agilität, unkompliziertem Handling und einem Konzept, das sich wie ein „Allrounder“ anfühlt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café empfiehlt sich vor allem dann, wenn Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Reserven mag und auf Landstraßen oder bei Touren mehr Durchzug erwartet, bekommt mit der Honda ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Das Bike wirkt erwachsener und souveräner, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit im langsamen Alltag.
Kurz gesagt: KTM 390 Adventure für Vielseitigkeit und entspanntes Handling – Honda CB 1000 R für Kraft, Durchzug und sportlich-dynamische Ausfahrten.