UVP 7.099 €
Baujahr von 2020 bis 2025
UVP 5.995 €
Baujahr von 2024 bis 2024
Das Bike für eine bessere Welt
Weiter zum Testbericht
A2-Nakedbike - klein, leicht, schnell und japanisch.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Austattung
  • Wieselflink
  • Soziuskomfort
  • Geringes Gewicht
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • federleicht
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit überraschend viel Dampf
  • für A2-Anfänger wie gemacht
  • günstiger Preis
Kontra:
  • Bremsen mittelmässig
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • nur in schwarz erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht172kg
Radstand1.430mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 855 mm
Gewicht172kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring, Kette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite426km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorne43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten130/80-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.
 
Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.995€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz only

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 390 Adventure vs. Kawasaki Z 500: Vergleich für Alltag, Kurven und Ausflüge

Wer nach einem kompakten Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und trotzdem Lust auf mehr macht, landet schnell bei der KTM 390 Adventure und der Kawasaki Z 500. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick ähnlich „handlich“ und alltagstauglich, doch die Philosophie dahinter ist deutlich verschieden. Die KTM kommt mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Alltags Spaß zu machen. Die Kawasaki Z 500 dagegen setzt stärker auf die klassische Street-Optik und ein agiles Fahrgefühl für Stadt und Landstraße. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Adventure-Feeling versus Street-Charakter.

Grundidee: Adventure-Look und Offroad-Anspruch vs. Street-Agilität

Wie die KTM 390 Adventure den Fokus setzt

Die KTM 390 Adventure ist als leichtes Adventure-Konzept gedacht. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für längere Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und spontane Abstecher gemacht ist. Gerade wenn der Alltag nicht immer nur aus glattem Asphalt besteht, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.

Wie die Kawasaki Z 500 den Fokus setzt

Die Kawasaki Z 500 steht dagegen klar für den Street-Bereich. Sie ist darauf ausgelegt, sich im Alltag unkompliziert zu bewegen und auf kurvigen Strecken ein direktes, lebendiges Fahrgefühl zu vermitteln. Wer vor allem Stadtverkehr, Landstraße und „Feierabend-Runden“ im Blick hat, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Motor & Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich

Bei beiden Motorrädern geht es um ein modernes, kompaktes Konzept. Im direkten Vergleich zeigt sich aber: Die KTM 390 Adventure wirkt tendenziell „touriger“ abgestimmt, während die Kawasaki Z 500 eher den Fokus auf spontanes Ansprechverhalten und ein sportliches Alltagsgefühl legt. Das bedeutet in der Praxis: Die KTM fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn die Fahrt etwas „entspannter“ in den Rhythmus kommt, aber dennoch Reserven für Beschleunigung und Tempowechsel vorhanden sind. Die Kawasaki spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn zügig gefahren, früh eingelenkt und die Maschine aktiv bewegt wird.

Wichtig ist dabei auch, wie sich die Leistung im Alltag „anfühlt“. Beide Modelle sind für Einsteiger und Wiedereinsteiger interessant, doch die Art, wie sie Leistung nutzbar machen, unterscheidet sich. Die KTM wirkt häufig souveräner für längere Strecken und wechselnde Bedingungen, während die Z 500 für viele Fahrerinnen und Fahrer das „leichte, direkte“ Gefühl bietet, das man von Street-Motorrädern erwartet.

Fahrwerk & Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven und im Alltag verhalten

KTM 390 Adventure: Stabilität für wechselnde Untergründe

Die KTM 390 Adventure ist so ausgelegt, dass sie auch dann noch kontrolliert bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist. Das Handling wirkt dabei eher „geführt“ und stabil, was besonders auf längeren Strecken und bei wechselndem Belag angenehm ist. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von Sicherheit, ohne dabei komplett unhandlich zu werden.

Kawasaki Z 500: Agil und leicht zu bewegen

Die Kawasaki Z 500 spielt ihre Vorteile vor allem beim schnellen Richtungswechsel und beim aktiven Fahren aus. Das Motorrad wirkt oft wie gemacht für das, was viele im Alltag suchen: zügig durch die Stadt, entspannt über Land und dann doch noch ein paar Kurven mehr. Das Handling ist dabei meist so, dass man die Maschine schnell „im Griff“ hat.

Im Vergleich zeigt sich: Wer häufig auf unruhigen Straßen unterwegs ist oder sich mehr „Adventure“-Sicherheit wünscht, findet in der KTM oft den passenderen Charakter. Wer dagegen vor allem Asphalt liebt und ein leichtes, sportliches Handling bevorzugt, wird mit der Z 500 sehr glücklich.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Bei der KTM 390 Adventure ist die Sitzposition tendenziell so gedacht, dass sie auch auf längeren Strecken nicht sofort ermüdet. Gleichzeitig bleibt sie so, dass man nicht komplett „tourig“ sitzt, sondern noch genug Bewegungsfreiheit hat. Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen stärker auf eine sportlichere, straßenorientierte Haltung. Das ist für kurze bis mittlere Fahrten oft ideal, kann aber bei sehr langen Touren je nach Körpergröße und Fahrstil stärker ins Gewicht fallen.

Unterm Strich gilt: Die KTM wirkt häufig als „Allrounder“ für unterschiedliche Tagesformen, während die Kawasaki eher die Wahl ist, wenn der Fokus klar auf dynamischem Fahren liegt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege

Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie lösen den Alltag unterschiedlich. Die Kawasaki Z 500 punktet oft mit einem unkomplizierten Street-Setup: Sie fühlt sich im Verkehr leicht an, lässt sich gut manövrieren und macht Lust auf kurze Fahrten. Die KTM 390 Adventure ist ebenfalls gut im Alltag, bringt aber mehr „Reise“-DNA mit. Das kann ein Vorteil sein, wenn der Weg zur Arbeit nicht nur geradeaus führt, sondern auch mal Feldwege, schlechte Straßen oder spontane Umwege beinhaltet.

Gerade beim Thema „Wetter und Straßenqualität“ zeigt sich der Unterschied: Die KTM ist häufig die bessere Wahl, wenn man nicht immer planen kann, wie die Strecke aussieht. Die Kawasaki ist die passendere Option, wenn der Alltag überwiegend aus Asphalt besteht und man ein direktes Street-Feeling möchte.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 390 Adventure

  • Adventure-Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch für Ausflüge abseits des reinen Asphaltalltags gemacht ist.
  • Stabilität bei wechselndem Untergrund: Das Fahrgefühl ist häufig souveräner, wenn die Straße nicht perfekt ist.
  • Touren-Feeling: Für längere Strecken wirkt die KTM oft entspannter im Gesamtpaket.

Schwächen der KTM 390 Adventure

  • Street-Fokus fehlt: Wer ausschließlich sportlich auf Asphalt unterwegs ist, könnte den Adventure-Charakter als weniger „pur“ empfinden.
  • Setup-Anspruch: Je nach Fahrstil kann man bei der KTM eher das Gefühl haben, dass man das Motorrad „passend machen“ möchte (z. B. durch Zubehör oder Feintuning).

Stärken der Kawasaki Z 500

  • Agiles Street-Handling: Sie macht Kurven und Richtungswechsel oft besonders leicht.
  • Direktes Fahrgefühl: Die Maschine wirkt häufig lebendig und spontan.
  • Alltag auf Asphalt: Für Pendeln und Landstraße ist sie sehr stimmig.

Schwächen der Kawasaki Z 500

  • Weniger Adventure-Anspruch: Wer regelmäßig schlechte Straßen oder abseits asphaltierte Strecken fährt, wird die KTM meist als passender empfinden.
  • Komfort bei langen Touren: Je nach Körperbau und Fahrweise kann die sportlichere Ausrichtung schneller ermüden.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen KTM 390 Adventure und Kawasaki Z 500 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Beide sind moderne, kompakte Motorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

KTM 390 Adventure: Die bessere Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die mehr als nur Asphalt im Blick haben.
  • Menschen, die Touren mögen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
  • Wer ein Motorrad möchte, das „Adventure“ ausstrahlt und nicht nur auf dem Papier nach Abenteuer aussieht.

Kawasaki Z 500: Die bessere Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die Stadt und Landstraße als Hauptrevier sehen.
  • Menschen, die ein leichtes, direktes Handling bevorzugen und gerne aktiv fahren.
  • Wer ein Street-orientiertes Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und Spaß macht.

Fazit:

Die KTM 390 Adventure ist die stimmigere Wahl, wenn der Alltag nicht immer planbar ist und auch mal schlechterer Belag, Umwege oder ein Ausflug abseits der klassischen Strecke dazugehören. Ihr Adventure-Charakter, das tendenziell souveränere Fahrgefühl und die tourigere Ausrichtung machen sie besonders attraktiv für alle, die mehr „Reise-Lust“ als reines Street-Feeling suchen. Die Kawasaki Z 500 dagegen punktet vor allem dort, wo Asphalt dominiert: beim agilen Handling, dem direkten Fahrgefühl und der unkomplizierten Nutzung im Alltag. Wer häufig pendelt, Kurven auf der Landstraße liebt und ein sportliches, leicht zu bewegendes Motorrad bevorzugt, findet in der Z 500 meist die passendere Basis. Kurz gesagt: KTM für Abenteuer und wechselnde Bedingungen, Kawasaki für Street-Agilität und dynamischen Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙