UVP 7.099 €
Baujahr von 2020 bis 2025
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Das Bike für eine bessere Welt
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Austattung
  • Wieselflink
  • Soziuskomfort
  • Geringes Gewicht
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht172kg
Radstand1.430mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 855 mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring, Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite426km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorne43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten130/80-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 390 Adventure vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich für Alltag, Landstraße und mehr

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 390 Adventure und die Yamaha XSR 700 Xtribute, wird die Entscheidung schnell zu einer Frage des eigenen Fahrstils. Die KTM steht für Abenteuer-Feeling, leichte Offroad-Optionen und eine aufrechte, praktische Sitzposition. Die Yamaha dagegen setzt auf Retro-Charme, ein klassisches Naked-Layout und ein ruhigeres, straighteres Fahrgefühl für die Straße. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen – und welches Motorrad besser zu welchem Profil passt.

Grundcharakter: Adventure vs. Retro-Naked

Die KTM 390 Adventure ist vom Konzept her ein „Mach-mal-alles“-Motorrad. Sie fühlt sich in der Stadt genauso zu Hause wie auf der Landstraße und wirkt dabei so, als wäre auch der nächste Feldweg nur eine Frage der Neugier. Das zeigt sich vor allem im Gesamteindruck: aufrechte Haltung, aufgeräumte Ergonomie und ein Setup, das eher auf Kontrolle als auf reines Show-Design ausgelegt ist.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen die Karte „Straße mit Stil“. Sie wirkt wie ein modernes Motorrad, das sich bewusst an klassischen Linien orientiert. Der Fokus liegt auf dem Fahrspaß im Alltag, auf flüssigem Vortrieb und einem Look, der auch im Stand Aufmerksamkeit erzeugt. Wer eher kurvige Strecken, Stadtverkehr und entspannte Touren sucht, findet hier einen stimmigen Begleiter.

Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Adventure ist auf ein lebendiges, leichtgängiges Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigem Beschleunigen wirkt das wie ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „mitmacht“. Auf der Landstraße sorgt der Charakter dafür, dass man zügig vorankommt, ohne ständig im oberen Drehzahlbereich zu leben.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt eher auf den Eindruck von „entspanntem Schieben“ und gleichmäßigem Vortrieb. Das spürt man besonders dann, wenn man nicht ständig nachregelt, sondern im passenden Gang durchzieht. Das macht sie zu einer guten Wahl für Strecken, auf denen man Tempo aufbaut und dann länger hält.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Die KTM punktet mit Agilität und dem Gefühl, jederzeit bereit zu sein. Die Yamaha punktet mit der Art, wie sie Kraft über längere Zeit nutzbar macht – dafür wirkt sie im Vergleich weniger „abenteuerlich“ und eher auf die Straße fokussiert.

Fahrwerk & Handling: Kontrolle auf der Straße und darüber hinaus

Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die KTM 390 Adventure ist so abgestimmt, dass sie sich leicht bewegen lässt und dabei stabil bleibt. Gerade bei wechselnden Untergründen – etwa wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder ein kurzer Schotterabschnitt dazukommt – vermittelt sie das Gefühl, dass man nicht nur „durchfährt“, sondern auch reagieren kann.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen klar straßenorientiert. Das Fahrwerk fühlt sich auf Asphalt stimmig an, unterstützt den Fahrfluss und macht Kurven zu einem natürlichen Bestandteil des Tages. Wenn es rauer wird, bleibt sie zwar fahrbar, aber der Fokus liegt nicht auf „Offroad-Improvisation“, sondern auf sauberem Kurvengefühl und Komfort im Alltag.

Schwäche der KTM im Vergleich: Wer ausschließlich lange Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientierte Fahrten sucht, könnte den Adventure-Charakter als weniger „smooth“ empfinden als ein straßenbetontes Setup. Schwäche der Yamaha: Wer regelmäßig Schotter, Feldwege oder spontane Abkürzungen einplant, wird die KTM als deutlich passender wahrnehmen.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber das Gefühl beim Bremsen ist unterschiedlich. Die KTM 390 Adventure wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das schnell wieder in die Kontrolle zurückführt – besonders dann, wenn man zügig verzögert und anschließend wieder beschleunigen möchte. Das passt zum Adventure-Gedanken, bei dem man häufig zwischen Situationen wechselt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet ein eher gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsgefühl. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm, weil man Verzögerungen sauber dosieren kann, ohne dass das Motorrad „aus dem Takt“ gerät. Für viele Fahrer ist genau dieses kontrollierte Ansprechverhalten ein Pluspunkt.

Im Vergleich gilt: Die KTM wirkt dynamischer im Wechsel zwischen Gas und Bremse, die Yamaha eher harmonisch und berechenbar. Beide können überzeugen – die Frage ist, welche Art von Fahrstil mehr zum eigenen Alltag passt.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Tageskomfort stark beeinflusst. Die KTM 390 Adventure bietet eine aufrechte, praktische Haltung, die das Handling erleichtert und den Blick nach vorn unterstützt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man viel in der Stadt unterwegs ist oder öfter anhalten muss.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt auf eine klassische Naked-Position, die sportlich genug ist, um Kurvenfreude zu unterstützen, aber nicht in eine harte „Sport“-Ecke kippt. Für viele Fahrer ist das ein guter Kompromiss aus Alltag und Fahrspaß.

Stärken und Schwächen: Die KTM ist oft komfortabel für wechselnde Situationen und kurze Wege. Die Yamaha punktet mit einem stimmigen Gesamtgefühl für längere Fahrten auf der Straße, ohne dass man sich „zu sehr“ sportlich machen muss.

Elektronik & Fahrmodi: Unterstützung im Alltag

Elektronik ist heute mehr als nur ein Gimmick. Im Vergleich zeigt sich, dass die KTM 390 Adventure eher auf alltagstaugliche Unterstützung setzt, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann besonders dann helfen, wenn man nicht immer identische Bedingungen hat oder wenn man das Motorrad auch mal „anders“ nutzt als nur auf perfektem Asphalt.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt in der Elektronik-Philosophie eher darauf ausgelegt, das Fahren angenehm und unkompliziert zu machen. Das Ziel ist ein flüssiges Fahrerlebnis, bei dem man sich auf das Wesentliche konzentriert: Strecke, Linie und Gefühl.

Schwäche im Vergleich: Wer maximale „Assistenten“-Unterstützung in sehr unterschiedlichen Umgebungen erwartet, wird die KTM oft als näher am Adventure-Konzept wahrnehmen. Wer dagegen eine klare, straßenorientierte Abstimmung sucht, wird mit der Yamaha meist schneller „warm“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln, Tour

Im Alltag entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten: Übersicht, Wendigkeit, Komfort bei Stop-and-Go und das Gefühl, ob man das Motorrad „einfach“ bewegen kann. Die KTM 390 Adventure spielt hier ihre Vorteile aus: Sie wirkt handlich, macht das Anfahren und Rangieren angenehm und bleibt auch bei wechselnden Situationen souverän.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf ihre Weise. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft besonders „smooth“ an und macht Lust auf kurze Ausfahrten. Für Pendler kann das bedeuten: weniger „Adventure-Härte“, mehr entspanntes Fahrgefühl.

Auf Touren zeigt sich ein ähnliches Bild: Die KTM ist die bessere Wahl, wenn Touren auch mal abseits der perfekten Strecke stattfinden. Die Yamaha ist die bessere Wahl, wenn die Tour vor allem aus Asphalt, Kurven und einem stimmigen Gesamterlebnis besteht.

Design & Charakter: Was man jeden Tag sieht

Design ist nicht nur Geschmack, sondern beeinflusst auch die emotionale Bindung. Die KTM 390 Adventure wirkt funktional und abenteuerlich. Sie sieht aus, als könnte sie jederzeit los – und genau dieses Bild passt zum Konzept.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt auf Retro-Optik mit moderner Technik. Das Motorrad wirkt wie ein Statement, das man gern vor der Tür stehen hat. Wer Wert auf Stil legt und ein Motorrad sucht, das auch optisch zur Persönlichkeit passt, wird hier eher fündig.

Für wen welches Motorrad? Stärken und Schwächen im Überblick

KTM 390 Adventure: die richtige Wahl, wenn…

…ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch spontane Abstecher abseits des Asphalts nicht als Problem sieht. Die KTM ist besonders stark, wenn kurze Wege, wechselnde Untergründe und ein „Ich will mehr als nur Straße“-Gefühl zum Alltag gehören. Wer ein leicht zu handhabendes Motorrad möchte, das Kontrolle vermittelt und Abenteuer-Optionen offen lässt, trifft mit der KTM oft die bessere Entscheidung.

Yamaha XSR 700 Xtribute: die richtige Wahl, wenn…

…ein straßenorientiertes Motorrad mit Retro-Charakter gesucht wird, das sich im Alltag angenehm anfühlt und auf Landstraßen besonders viel Fahrspaß liefert. Die Yamaha ist ideal, wenn gleichmäßiger Vortrieb, ein harmonisches Fahrgefühl und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer eher auf Asphalt unterwegs ist und dabei Wert auf Stil und unkomplizierten Komfort legt, wird mit der XSR 700 sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die KTM 390 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: Stadt, Landstraße und gelegentliche Schotter- oder Feldweg-Abschnitte gehören für sie einfach dazu. Sie punktet mit Agilität, einem kontrollierten Fahrgefühl und dem Adventure-Charakter, der auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Wer häufig pendelt, gern spontan abbiegt und ein Motorrad möchte, das „mehr kann“, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich glücklich.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dabei ein Motorrad mit Retro-Charme und harmonischem Fahrgefühl suchen. Sie überzeugt durch einen gleichmäßigen, straßenfreundlichen Charakter und ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Fahrspaß und Design. Wer Asphalt-Touren liebt, das Motorrad gern emotional nutzt und weniger an Abenteuer-Optionen denkt, trifft mit der Yamaha die passendere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙