| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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KTM 390 Duke vs Benelli Leoncino 500: Vergleich für Stadt und Landstraße
Wer zwischen der KTM 390 Duke und der Benelli Leoncino 500 schwankt, sucht im Grunde nach zwei sehr unterschiedlichen Antworten auf dieselbe Frage: Wie fühlt sich ein modernes Motorrad an, das im Alltag funktioniert und trotzdem Spaß macht? Beide Modelle sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, weil sie handlich sind, sich gut bewegen lassen und nicht erst nach der ersten Kurve „langsam“ werden. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Alltag anfühlen und welche Prioritäten sie bei Ausstattung und Fahrkomfort setzen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Motorcharakter und Kraftentfaltung, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Ergonomie, Alltagstauglichkeit sowie die Frage, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtbild – also darum, wie sich die Stärken und Schwächen im echten Fahrbetrieb bemerkbar machen.
Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
KTM 390 Duke: drehfreudig und direkt
Die KTM 390 Duke steht für ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten. Der Motor wirkt darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und den Fahrer schnell „mitzunehmen“. Gerade im Stadtverkehr, wenn es häufig um Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten geht, spielt diese Art von Kraftentfaltung ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt agil, als würde es die nächsten Meter schon vorwegnehmen.
Benelli Leoncino 500: souverän und alltagstauglich
Die Benelli Leoncino 500 verfolgt dagegen einen etwas anderen Ansatz. Der Motor wirkt im Vergleich häufig harmonischer im Alltag: weniger „auf Sportmodus getrimmt“, mehr auf gleichmäßiges Vorankommen. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn nicht jede Fahrt ein kurzes Sprint-Event ist, sondern wenn es um entspanntes Gleiten über Landstraßen oder um stressfreies Fahren im Berufsverkehr geht. Die Kraftentfaltung fühlt sich oft weniger hektisch an und lässt sich dadurch leichter dosieren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
KTM 390 Duke: präzises Einlenken
Beim Handling punktet die KTM 390 Duke typischerweise mit einem sehr wendigen Charakter. Das Motorrad lässt sich spürbar leicht in die Kurve bringen und vermittelt ein sportliches Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn häufig die Fahrspur gewechselt wird, fühlt sich die Duke wie ein Werkzeug an, das schnell auf Eingaben reagiert. Das ist eine Stärke, die man nicht nur in schnellen Passagen merkt, sondern auch beim „normalen“ Fahren, weil sich das Motorrad dadurch weniger anstrengend anfühlt.
Benelli Leoncino 500: stabiler Eindruck
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich oft etwas ruhiger. Das Fahrwerk vermittelt ein solides Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken anstehen. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn der Fokus auf Komfort und entspannterem Tempo liegt. In engen Kehren ist sie ebenfalls gut zu bewegen, aber der Charakter wirkt eher auf Stabilität und gleichmäßiges Rollen ausgelegt als auf maximale „Sportlichkeit“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern, gut dosierbar und zuverlässig. Die KTM 390 Duke spielt hier häufig ihre sportliche Ausrichtung aus, indem sie ein direktes Bremsgefühl liefert. Das hilft, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert werden muss oder wenn man in Kurvennähe zügig reagieren will.
Die Benelli Leoncino 500 kann dagegen mit einem eher gleichmäßigen, gut vorhersehbaren Bremsverhalten überzeugen. Das ist besonders dann angenehm, wenn nicht jede Fahrt auf „letzte Reserven“ ausgelegt ist, sondern wenn es um planbares Fahren geht – etwa auf Pendelstrecken oder bei wechselnden Bedingungen.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wie lange macht das Fahren Spaß?
KTM 390 Duke: sportlich, aber alltagstauglich
Die KTM 390 Duke bietet eine Sitzposition, die eher Richtung sportlich geht. Das bedeutet: Man sitzt aktiv, fühlt sich schnell „im Motorrad“. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein Plus, weil das Bike dadurch lebendig wirkt. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag interessant, weil die Handlichkeit und das schnelle Ansprechen das Fahren im Verkehr erleichtern.
Benelli Leoncino 500: entspannter Komfort
Die Benelli Leoncino 500 wirkt im Vergleich oft etwas entspannter. Das kann sich besonders auf längeren Touren bemerkbar machen, wenn nicht nur die ersten Minuten zählen, sondern auch die zweite Stunde. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf ein weniger „angespanntes“ Fahrgefühl legt, findet hier häufig den besseren Match.
Ausstattung und Alltag: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag entscheidet selten nur der Motor. Es sind Details wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, Alltagstauglichkeit im Stop-and-Go und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag handhaben lässt. Die KTM 390 Duke wirkt dabei wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und schnelle Reaktionen optimiert ist. Das zeigt sich im Fahrgefühl und in der Art, wie sie sich „in Bewegung“ anfühlt.
Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das den Alltag priorisiert: ein stimmiges Gesamtpaket, das sich gut für regelmäßige Fahrten eignet. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist, sondern für den täglichen Einsatz, kann das den Ausschlag geben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 390 Duke
- Direktes, sportliches Ansprechverhalten – macht Beschleunigen und Überholen dynamisch.
- Agiles Handling – unterstützt schnelles Einlenken und kurviges Fahren.
- Sportliches Bremsgefühl – wirkt oft präzise und gut dosierbar.
Schwächen der KTM 390 Duke
- Sportlicher Charakter kann bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „harmonisch“ wirken.
- Fokus auf Dynamik bedeutet manchmal, dass man das Motorrad aktiver fahren möchte, um das Maximum herauszuholen.
Stärken der Benelli Leoncino 500
- Alltagstauglicher Motorcharakter – lässt sich häufig souveräner dosieren.
- Ruhigerer Fahrstil – vermittelt oft mehr Gelassenheit auf längeren Strecken.
- Komfortorientiertes Sitzgefühl – kann für regelmäßige Fahrten angenehmer sein.
Schwächen der Benelli Leoncino 500
- Weniger „Sprint-Feeling“ als bei der Duke – wer maximale Direktheit sucht, könnte weniger begeistert sein.
- Sportliche Spitzenwirkung ist eher zweitrangig gegenüber einem runden Gesamtpaket.
Für wen passt welches Motorrad?
Die KTM 390 Duke ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht: schnelle Reaktionen, ein lebendiges Gefühl und ein Motorrad, das sich in der Stadt wie auf der Landstraße „leicht“ anfühlt. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch angeht und ein sportliches Setup bevorzugt, wird mit der Duke häufig schneller glücklich. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Werkzeug für sportliche Momente anfühlt, ist sie eine starke Option.
Die Benelli Leoncino 500 passt eher zu dem Fahrprofil, bei dem Alltag und entspannter Fahrkomfort wichtiger sind als maximale Sportdirektheit. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken plant oder ein Motorrad möchte, das sich harmonisch und souverän anfühlt, findet hier oft den besseren Kompromiss. Besonders attraktiv ist sie für alle, die ein rundes Gesamtpaket suchen und dabei nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchten.
Fazit:
Die KTM 390 Duke gewinnt vor allem dann, wenn ein direktes, sportliches Fahrgefühl im Alltag zählt: schnelle Reaktionen, agiles Handling und ein präzises Bremsgefühl machen sie zur idealen Wahl für dynamisches Fahren in der Stadt und für kurvige Strecken. Sie ist die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad nicht nur transportieren, sondern aktiv Spaß machen soll.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die bessere Wahl, wenn entspanntes, souveränes Fahren im Vordergrund steht: ein harmonischer Motorcharakter, ein ruhigerer Fahrstil und ein angenehmeres Sitzgefühl sorgen dafür, dass sich auch längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Wer ein Motorrad für den Alltag sucht, das sich stimmig und unkompliziert fährt, trifft mit der Leoncino häufig den passenden Ton.
Kurz gesagt: Duke für sportliche Direktheit, LeonCino für gelassene Alltagsfreude.