| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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KTM 390 Duke vs BMW R 1250 RS – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 390 Duke und die BMW R 1250 RS, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein agiles, leichtes Konzept auf ein komfortorientiertes Sporttourer-Setup. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zu den Strecken und zu den Erwartungen passt.
Grundidee: Urbaner Charakter vs. Tourenfokus
Die KTM 390 Duke steht für direkte Ansprache, schnelle Reaktionen und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Sie ist als Motorrad gedacht, das man gern bewegt: kurz zur Arbeit, am Abend über die Landstraße oder am Wochenende für eine spontane Runde. Das Konzept ist spürbar: leicht, kompakt und mit dem Fokus auf Dynamik.
Die BMW R 1250 RS verfolgt dagegen einen klaren Tourenanspruch. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Strecken, bei denen Komfort, Stabilität und ein souveränes Tempo wichtig sind. Die RS ist nicht nur „schnell“, sondern vor allem „entspannt schnell“: Man sitzt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Thema Motor zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten besonders deutlich. Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken vor allem über Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten aus. Das macht sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders attraktiv: Gas geben fühlt sich unmittelbar an, und das Motorrad bleibt dabei leicht zu kontrollieren.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen auf Durchzug und Souveränität ausgelegt. Gerade bei konstantem Tempo oder beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen wirkt die Maschine sehr souverän. Das ist vor allem auf Autobahnabschnitten, bei Überholmanövern und auf längeren Etappen ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „gearbeitet“ werden muss, sondern einfach mitzieht.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
KTM 390 Duke: Pluspunkte sammelt sie durch das direkte Ansprechverhalten und die leichte Handhabung. Schwäche kann sein, dass wer viel Wert auf entspanntes Hochtempo legt, schneller an Grenzen des Konzepts stößt – nicht unbedingt wegen „zu wenig“, sondern weil der Charakter eher auf Dynamik als auf Langstreckenruhe ausgelegt ist.
BMW R 1250 RS: Stärke ist der tourentaugliche Charakter mit kräftigem Vortrieb und dem Gefühl von Reserven. Schwäche: Das Motorrad ist deutlich mehr „Maschine“ im Sinne von Gewicht und Gesamtkonzept. Wer häufig enge Stadtpassagen fährt oder sehr leichtfüßig rangieren möchte, spürt das eher.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Im Handling ist die KTM 390 Duke klar auf Agilität getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „arbeitet“: einlenken, Linie halten, wieder herausbeschleunigen. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder vielen Kurven fühlt sich die Maschine lebendig an. Das macht sie auch für Fahrer interessant, die gern aktiv fahren und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik sehen.
Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf Stabilität und Ruhe. In schnellen Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten liegt sie souverän auf der Linie. Das Fahrwerk unterstützt den Komfortgedanken, ohne komplett an sportlicher Haltung zu verlieren. Wer lange Strecken fährt, profitiert davon, dass das Motorrad nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sicher und kontrolliert verzögern. Der Unterschied liegt im Einsatzgefühl: Die KTM 390 Duke wirkt dabei oft unmittelbarer und „handlicher“, während die BMW R 1250 RS eher mit einem stabilen, berechenbaren Gesamtpaket überzeugt. Wer häufig stark abbremsen muss (z. B. Stadt, Ampeln, wechselnde Situationen), wird die direkte Rückmeldung der KTM besonders schätzen. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, profitiert von der souveränen Stabilität der BMW.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. entspannt
Die KTM 390 Duke bietet eine Sitzposition, die eher nach vorn orientiert ist und das aktive Fahren unterstützt. Das ist angenehm, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt und häufig die Position wechselt. Für kurze bis mittlere Fahrten ist das Konzept oft genau richtig.
Die BMW R 1250 RS ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt so, dass man auch nach längerer Zeit nicht das Gefühl hat, „zusammenzubrechen“. Dazu kommt der Sporttourer-Ansatz mit Windschutz und einer Gesamtergonomie, die auf Reise ausgelegt ist.
Windschutz und Alltag
Auf längeren Strecken macht der Unterschied zwischen beiden Konzepten schnell sichtbar: Die BMW R 1250 RS bietet durch ihren Tourencharakter mehr Schutz und reduziert damit spürbar die Ermüdung. Die KTM 390 Duke ist dagegen eher das Motorrad für „kurz raus, Spaß haben“ – auch wenn sie natürlich nicht nur für die Stadt gedacht ist. Wer viel Autobahn oder lange Etappen fährt, wird die BMW im Vorteil sehen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine Rolle, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die KTM 390 Duke wirkt wie ein Motorrad, das die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt und dabei moderne Helfer nutzt, ohne das Gefühl zu erzeugen, dass man „abhängig“ von Systemen ist. Das passt gut zu Fahrern, die gern selbst dosieren und das Motorrad direkt spüren möchten.
Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf das Gesamtpaket aus Komfort und Unterstützung. Gerade auf Touren ist das ein Plus: Systeme helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren.
Stärken und Schwächen der Elektronik
KTM 390 Duke: Stärke ist das dynamische, direkte Fahrgefühl mit moderner Unterstützung. Schwäche kann sein, dass wer sehr stark auf „Tour-Komfort“ und umfassende Assistenz setzt, eher bei der BMW fündig wird.
BMW R 1250 RS: Stärke ist das stimmige Gesamtpaket für lange Fahrten. Schwäche: Das Motorrad ist komplexer im Charakter und wirkt weniger „leicht und spontan“ als die KTM.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtverkehr
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Fahrleistung. Die KTM 390 Duke ist durch ihr Konzept meist einfacher im Handling, gerade bei häufigen Richtungswechseln, engen Straßen und dem typischen Stop-and-go. Sie fühlt sich schnell „zur Hand“ an und macht das Motorradfahren im Alltag unkompliziert.
Die BMW R 1250 RS ist im Stadtverkehr nicht schlecht, aber sie verlangt mehr Respekt im Handling. Das liegt weniger daran, dass sie „unfahrbar“ wäre, sondern daran, dass das Sporttourer-Konzept mehr Masse und mehr Gesamtkonzept mitbringt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, sollte das bei der Probefahrt unbedingt berücksichtigen.
Reisetauglichkeit: Wer fährt wie weit?
Hier ist der Vergleich besonders klar. Die BMW R 1250 RS ist ein Motorrad, das für lange Strecken gemacht wirkt: Komfort, Windschutz und die Art, wie der Antrieb das Tempo trägt, passen zusammen. Dazu kommt das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt.
Die KTM 390 Duke kann natürlich auch Touren – aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“, wenn die Strecke Spaß macht. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: nicht die maximale Distanz steht im Vordergrund, sondern die Freude am aktiven Fahren.
Für wen passt welches Motorrad?
KTM 390 Duke – ideal für
Die KTM 390 Duke passt besonders gut, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen, wenn Kurven und ein direktes Fahrgefühl wichtig sind und wenn das Motorrad im Alltag leicht zu bewegen sein soll. Wer gern dynamisch fährt, schnell auf Situationen reagiert und das Motorrad als „Werkzeug“ für Fahrspaß sieht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
BMW R 1250 RS – ideal für
Die BMW R 1250 RS ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Tourenroutine zählen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspanntes Tempo legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt, trifft mit der RS sehr wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
Fazit:
Die KTM 390 Duke und die BMW R 1250 RS sind zwei Motorräder mit unterschiedlichen Prioritäten. Die KTM überzeugt vor allem durch ihr agiles, direktes Fahrgefühl und ihre unkomplizierte Art, sich im Alltag schnell „griffbereit“ anzufühlen. Sie ist besonders stark, wenn Kurven, spontane Runden und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer dagegen häufig längere Strecken fährt, bei denen Komfort, Stabilität und entspanntes Tempo wichtiger sind als maximale Handlichkeit, wird die BMW R 1250 RS deutlich passender finden. Die BMW spielt ihre Stärken im Reisecharakter aus: souveräner Antrieb, ruhiges Fahrverhalten und ein Gesamtkonzept, das Ermüdung reduziert. Kurz gesagt: KTM für Dynamik und Alltagsspaß, BMW für Tourenkomfort und Souveränität.