| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 390 Duke vs. Harley-Davidson Nightster – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 390 Duke steht für agiles, direktes Fahren und einen klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen wie ein Statement: markanter Look, ein eigenständiger Sound und ein Fahrgefühl, das mehr auf Stil und entspanntes Cruisen setzt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur Technik zählt, sondern auch, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.
Charakter im Alltag: agil vs. souverän
Die KTM 390 Duke ist wie gemacht für Situationen, in denen es schnell gehen muss: Stadtverkehr, enge Lücken, zügige Richtungswechsel. Das Motorrad wirkt leichtfüßig und vermittelt das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu haben. Gerade wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird, spielt die Duke ihre Stärken aus: Sie reagiert spürbar direkt und macht das Fahren unkompliziert.
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher in einem anderen Rhythmus aus. Statt maximaler Reaktionsgeschwindigkeit steht hier das ruhige, souveräne Vorankommen im Vordergrund. Die Sitzposition und der Gesamteindruck fördern ein entspanntes Fahrgefühl, bei dem man die Fahrt mehr „genießt“ als ständig „arbeitet“. Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das sich auch optisch und akustisch von der Masse abhebt, findet in der Nightster schnell den passenden Ton.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Die KTM 390 Duke zielt auf ein sportliches Ansprechverhalten. Das bedeutet: Beschleunigung fühlt sich oft dynamisch und „handlich“ an, besonders bei häufigen Lastwechseln. Die Duke wirkt dabei wie ein Motorrad, das gerne gefordert wird – und das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke eher kurz und kurvig ist.
Die Harley-Davidson Nightster setzt dagegen stärker auf einen kräftigen, gleichmäßigen Zug und ein Fahrgefühl, das weniger nach „Sport“ und mehr nach „Cruise“ klingt. Das ist nicht automatisch langsamer – aber die Art, wie Leistung umgesetzt wird, ist anders: Die Nightster vermittelt eher das Gefühl von Drehmoment und Ruhe, während die Duke stärker auf unmittelbare Dynamik setzt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 390 Duke: Stärken liegen in der direkten Reaktion und im sportlichen Charakter. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man lange Strecken besonders entspannt fahren möchte und das Motorrad „ruhiger“ wirken soll.
- Harley-Davidson Nightster: Stärken liegen im eigenständigen Stil und im souveränen Fahrgefühl. Schwächen können dort auftauchen, wo maximale Agilität und sehr schnelle Richtungswechsel im Vordergrund stehen.
Handling und Fahrwerk: Kurvenarbeit vs. entspanntes Gleiten
Beim Thema Handling ist die KTM 390 Duke klar im Element, wenn es um Kurven, enge Passagen und zügiges Vorankommen geht. Das Motorrad wirkt wie dafür gebaut, schnell zu reagieren: Einmal richtig eingelenkt, bleibt es spürbar stabil und vermittelt Sicherheit. Gerade auf der Landstraße oder auf Strecken mit vielen Wechseln zwischen Beschleunigen und Verzögern fühlt sich die Duke „wach“ an.
Die Harley-Davidson Nightster ist weniger auf hektische Richtungswechsel ausgelegt, sondern eher auf ein gleichmäßiges Tempo und ein ruhiges Fahrverhalten. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrt nicht aus „Attacke“ besteht, sondern aus Genuss. In längeren Abschnitten wirkt die Nightster oft harmonischer, während die Duke dort eher zeigt, wie sportlich sie sein kann.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für Kontrolle, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Duke wirkt tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit, was das Fahren in dynamischen Situationen erleichtert. Die Nightster fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man souverän kontrolliert – besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern vorausschauend fährt.
Sitzposition und Ergonomie: wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend oder entspannt eine Fahrt wird. Die KTM 390 Duke führt zu einer eher sportlichen Haltung. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt, sich in die Kurve „hineinlegt“ und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß betrachtet. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig.
Die Harley-Davidson Nightster bringt eine Haltung mit, die mehr auf Komfort und entspannte Kontrolle ausgelegt ist. Wer längere Strecken fährt oder einfach nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte, findet hier häufig den besseren Kompromiss. Gleichzeitig sollte man bedenken: Eine entspanntere Haltung kann bedeuten, dass das Motorrad sich weniger „leicht“ anfühlt, wenn man sehr sportlich unterwegs sein will.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Alltagspraxis
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die KTM 390 Duke punktet typischerweise dort, wo man häufig stoppt, anrollt und wieder beschleunigt. Das Motorrad wirkt handlich und macht das Pendeln weniger anstrengend, weil es sich schnell in den Fahrfluss einfügt.
Die Harley-Davidson Nightster ist im Alltag ebenfalls stark, aber auf eine andere Art. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern auch Teil des Erlebnisses. Wer gerne mit Stil unterwegs ist und das Motorrad auch im Stand und beim Anfahren „präsent“ sein soll, wird die Nightster schnell schätzen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 390 Duke: Stärken in der Agilität und im sportlichen Handling. Schwächen eher bei dem Wunsch nach maximaler Entspannung auf langen Strecken.
- Harley-Davidson Nightster: Stärken in Komfortgefühl, Stil und souveränem Fahrrhythmus. Schwächen eher dort, wo maximale Wendigkeit und „sportliche“ Reaktionsfreude gefragt sind.
Design und Identität: zwei völlig unterschiedliche Motorradwelten
Der Vergleich wäre nicht vollständig ohne den Blick auf das, was man beim Motorrad sofort sieht. Die KTM 390 Duke wirkt modern, kantig und leistungsorientiert. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne selbst aktiv gestalten: Gas geben, Kurven nutzen, das Motorrad „arbeiten lassen“.
Die Harley-Davidson Nightster steht für eine andere Motorradkultur. Der Look ist markant, die Ausstrahlung deutlich „Harley“. Das Motorrad wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur fährt, sondern auch Persönlichkeit zeigt. Wer Wert auf Wiedererkennung legt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 390 Duke und Harley-Davidson Nightster hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil gesucht wird.
KTM 390 Duke: ideal für dynamische Fahrer
Die Duke ist besonders passend, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Strecken den Alltag bestimmen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, leicht zu bewegen ist und sportlichen Fahrspaß liefert, findet in der KTM 390 Duke häufig die stimmigere Wahl.
Harley-Davidson Nightster: ideal für Stil und entspanntes Cruisen
Die Nightster ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als Erlebnis gesehen wird: ruhigerer Fahrrhythmus, markanter Auftritt und ein Komfortgefühl, das auch auf längeren Strecken gut tut. Wer weniger „Attacke“ sucht und mehr „Genuss“ sowie Charakter, wird mit der Harley-Davidson Nightster sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn im Mittelpunkt Agilität, direktes Ansprechverhalten und sportliches Handling stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt, zu dynamischen Landstraßenabschnitten und zu allen, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt. Die Harley-Davidson Nightster gewinnt dagegen dort, wo Stil, souveränes Fahrgefühl und entspannteres Cruisen wichtiger sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad nicht nur bewegen, sondern auch erleben wollen – optisch wie akustisch. Wer häufig schnell zwischen Situationen wechselt und maximale Reaktionsfreude sucht, greift eher zur Duke. Wer hingegen Wert auf Charakter, Komfort und einen ruhigeren Rhythmus legt, findet in der Nightster den passenderen Begleiter.