| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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KTM 390 Duke vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Stadt und Landstraße
Wer zwischen der KTM 390 Duke und der Honda CB 500 F schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag Spaß macht, sich gut kontrollieren lässt und nicht nach kurzer Zeit langweilig wird. Beide Modelle sind dafür bekannt, dass sie sich im Alltag bewähren – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 390 Duke wirkt dabei oft wie der direkte Weg zu mehr Agilität und Charakter, während die Honda CB 500 F eher auf Alltagstauglichkeit, Ruhe und ein stimmiges Gesamtpaket setzt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Ausgewogenheit
KTM 390 Duke: sportlich, kompakt, direkt
Die KTM 390 Duke ist als Naked Bike gebaut, das sich schnell anfühlt und in vielen Situationen sehr lebendig wirkt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die KTM ihre Stärken aus: Sie wirkt leicht zu handeln, reagiert zügig und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv mitfahren kann. Das macht sie besonders interessant, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt und das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch „fordern“ soll.
Honda CB 500 F: komfortabel, alltagstauglich, berechenbar
Die Honda CB 500 F verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist ebenfalls unkompliziert, aber eher im Sinne von berechenbar und entspannt. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken am Stück fährt oder ein Motorrad sucht, das sich auch nach einem anstrengenden Tag noch angenehm anfühlt, wird an der Honda häufig mehr Ruhe finden. Die CB 500 F wirkt wie ein solides Werkzeug für den Alltag – ohne dabei komplett auf Emotion zu verzichten.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude trifft auf gleichmäßige Kraftentfaltung
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der kleineren bis mittleren Hubraumklasse, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die KTM 390 Duke wirkt oft dynamischer und „spritziger“, besonders wenn man das Gas bewusst öffnet und das Motorrad im richtigen Drehzahlbereich hält. Das kann sich wie ein ständiger kleiner Kick anfühlen – ideal für kurze Strecken, Ampelstarts und kurvige Abschnitte.
Die Honda CB 500 F setzt dagegen stärker auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Kraftentfaltung. Das ist im Alltag ein echter Vorteil, weil man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Gerade bei konstantem Tempo oder bei wechselnden Bedingungen wirkt die Honda dadurch oft entspannter. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht ständig nach Aufmerksamkeit „meldet“, findet in der CB 500 F häufig die passendere Wahl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven annehmen. Die KTM 390 Duke vermittelt häufig den Eindruck, dass sie schnell von einer Lage in die nächste wechselt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne zügig fährt oder wenn der Alltag aus vielen Richtungswechseln besteht – etwa in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen.
Die Honda CB 500 F wirkt im Vergleich oft stabiler und „ruhiger“ in der Linie. Das kann gerade bei längeren Fahrten oder bei nicht ganz perfekten Straßenverhältnissen ein Vorteil sein. Wer sich mehr Gelassenheit wünscht und das Motorrad lieber souverän statt hektisch erlebt, wird die Honda häufig als angenehmer empfinden.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im Alltag zuverlässig zu funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die KTM 390 Duke wird oft als direkter und sportlicher wahrgenommen, was sich auch im Bremsgefühl widerspiegeln kann. Das ist gut, wenn man gerne präzise dosiert und zügig verzögert.
Die Honda CB 500 F punktet dagegen häufig mit einem eher gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Bremsverhalten. Das ist besonders dann angenehm, wenn man im Stadtverkehr häufig bremsen muss oder wenn man einfach ein Motorrad möchte, das sich in jeder Situation „normal“ anfühlt – ohne Überraschungen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob man sich schon nach kurzer Zeit unwohl fühlt. Die KTM 390 Duke wirkt tendenziell sportlicher und kompakter, was sie für viele Fahrer attraktiv macht, die gerne aktiv fahren. Das kann aber auch bedeuten, dass man sich stärker auf eine bestimmte Körperhaltung einlässt.
Die Honda CB 500 F ist häufig die Wahl, wenn man eine eher entspannte Haltung bevorzugt. Gerade für Pendler oder für Touren, bei denen man länger unterwegs ist, kann das ein entscheidender Pluspunkt sein. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und nicht ständig „in Position“ bleiben möchte, findet in der Honda oft mehr Komfort.
Elektronik und Alltagshilfen
Im Alltag zählen nicht nur Motor und Fahrwerk, sondern auch die Frage, wie gut das Motorrad mitdenkt. Beide Modelle bieten moderne Grundlagen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 390 Duke wirkt oft wie das Motorrad, das man gerne „mitnimmt“ und das sich auch bei dynamischer Fahrweise gut anfühlt. Die Honda CB 500 F wirkt eher wie ein Motorrad, das den Alltag erleichtert und sich auf ein stimmiges Gesamtpaket konzentriert.
Wichtig beim Vergleich ist: Nicht jede Elektronik ist automatisch ein Vorteil. Entscheidend ist, wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht und ob sie zur eigenen Fahrweise passt. Wer eher sportlich unterwegs ist, wird an der KTM häufig mehr „Direktheit“ wahrnehmen. Wer entspannt fährt und Wert auf ein ruhiges Setup legt, wird die Honda oft als angenehmer empfinden.
Verbrauch, Kosten und Wartung: Was bleibt am Ende übrig?
Bei der Kaufentscheidung spielen laufende Kosten eine große Rolle. Im Vergleich zeigt sich häufig ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind grundsätzlich darauf ausgelegt, im Alltag wirtschaftlich zu sein. Dennoch kann sich die Praxis unterscheiden – je nachdem, wie man fährt, wie oft man im Stadtverkehr steht und wie konsequent man das Motorrad warmfährt.
Auch die Frage nach Service und Ersatzteilverfügbarkeit ist relevant. Honda genießt in vielen Regionen einen sehr guten Ruf bei der Versorgung und beim Service. KTM ist ebenfalls stark aufgestellt, aber je nach Händlernetz und Region kann sich das Gefühl für „einfach verfügbar“ unterschiedlich anfühlen. Für den Alltag ist das ein Punkt, den man vor dem Kauf ruhig mitdenken sollte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 390 Duke
- Agiles, sportliches Handling – besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken
- Direktes Fahrgefühl – macht dynamische Fahrweise leicht
- Charakter – wirkt lebendig und motiviert zum Fahren
Schwächen der KTM 390 Duke
- Sportlicheres Setup – kann für manche Fahrer auf längeren Strecken weniger entspannend wirken
- Anspruch an die Fahrweise – wer eher „gemütlich“ fährt, nutzt das Potenzial eventuell nicht voll aus
Stärken der Honda CB 500 F
- Ausgewogenes Gesamtpaket – angenehm im Alltag und auf längeren Strecken
- Berechenbarkeit – wirkt ruhig und kontrollierbar
- Komfortorientierte Ergonomie – oft eine gute Wahl für Pendler
Schwächen der Honda CB 500 F
- Weniger „Kick“ im Fahrgefühl – wer maximale Dynamik sucht, könnte die KTM spannender finden
- Charakter eher zurückhaltend – emotionale Fahrer bevorzugen manchmal die KTM-Interpretation
Für wen passt welches Motorrad am besten?
Die KTM 390 Duke ist besonders passend, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Agilität und einem lebendigen Charakter liegt. Wer gerne zügig durch die Stadt fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das sich schnell „in Bewegung“ setzt, wird mit der KTM häufig sehr glücklich. Auch für Fahrer, die gerne öfter mal die Drehzahl nutzen und das Motorrad als Teil des Fahrvergnügens sehen, ist die KTM oft die stimmigere Wahl.
Die Honda CB 500 F passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken plant oder einfach ein Motorrad sucht, das sich zuverlässig und entspannt anfühlt, trifft mit der Honda häufig die bessere Entscheidung. Auch wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, ohne ständig „sportlich arbeiten“ zu müssen, ist die CB 500 F eine sehr solide Wahl.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag besonders lebendig wirkt und Kurven sowie Richtungswechsel mit viel Agilität unterstützt, findet in der KTM 390 Duke meist den größeren Fahrspaß. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn dynamisches Fahren Spaß macht und das Motorrad aktiv mitfahren soll. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich im Alltag souverän, berechenbar und eher entspannt anfühlt, liegt mit der Honda CB 500 F oft richtig. Sie ist besonders attraktiv für Pendler und für alle, die längere Strecken angenehm absolvieren möchten, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Kurz gesagt: KTM für mehr Charakter und Agilität, Honda für Ruhe, Komfort und Ausgewogenheit.