| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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KTM 390 Duke vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Alltag und auf der Straße
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 390 Duke steht für agiles Handling, unkomplizierten Fahrspaß und eine moderne, alltagstaugliche Ausrichtung. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: sportlich, hochwertig und mit dem Anspruch, sich auch auf kürzeren Strecken wie ein echtes Erlebnis anzufühlen. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte meist wissen, welches Motorrad im Alltag wirklich überzeugt – und welches eher für bestimmte Fahrprofile gemacht ist.
Im Folgenden geht es um die wichtigsten Unterschiede, die sich aus den typischen Eckdaten und den daraus resultierenden Fahreindrücken ableiten lassen. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Maschinen nicht isoliert betrachtet, sondern direkt gegeneinander abgewogen.
Grundcharakter: Agil & pragmatisch vs. edel & sportlich
KTM 390 Duke: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die KTM 390 Duke ist als Motorrad konzipiert, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßen besonders leicht anfühlt. Das beginnt beim Gesamtkonzept: kompakte Maße, ein spürbar dynamischer Motoransatz und eine Sitzposition, die nicht unnötig „lang“ oder „gestreckt“ wirkt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach machen“ aussieht: einsteigen, losfahren, zügig reagieren.
MV Agusta Superveloce 800: mehr Anspruch, mehr Bühne
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt in einer anderen Liga, zumindest vom Eindruck her. Die Maschine wirkt deutlich „erwachsener“ und sportlicher inszeniert. Das zeigt sich auch in der Art, wie sie Leistung aufbaut und wie sie sich bei höheren Geschwindigkeiten anfühlt. Wer gerne mit einem gewissen Anspruch fährt – und sich nicht nur auf Funktion, sondern auch auf Charakter und Verarbeitung konzentriert – findet hier eine andere Art von Motivation.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren ist entscheidend, wie die Leistung im realen Fahrbetrieb nutzbar wird. Die KTM 390 Duke setzt auf ein Konzept, bei dem der Motor schnell auf Drehzahl reagiert und das Motorrad dadurch besonders spritzig wirkt. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren oder zügig in Lücken eingefädelt werden muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr Hubraum und damit typischerweise eine andere Leistungsentfaltung mit. Das bedeutet in der Praxis: weniger „Arbeit“ beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und ein souveräneres Gefühl beim Durchziehen. Gerade auf Landstraßen, bei längeren Beschleunigungsphasen oder wenn das Motorrad auch bei zügigem Tempo ruhig bleiben soll, kann das ein klarer Pluspunkt sein.
Stärken der KTM 390 Duke
- Direkte Reaktion bei Gasstößen – ideal für Stadt und kurvige Strecken.
- Einfaches Handling durch das insgesamt kompakte Setup.
- Spritzigkeit auch dann, wenn nicht ständig maximal gedreht wird.
Schwächen der KTM 390 Duke
- Wer häufig sehr hohe Geschwindigkeiten anpeilt, merkt schneller, dass die „große“ Reservenwirkung der größeren Klasse fehlt.
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Abstimmung stärker nach „Drehzahl nutzen“ verlangen.
Stärken der MV Agusta Superveloce 800
- Mehr Durchzug und ein souveräneres Gefühl beim Beschleunigen.
- Sportlicher Charakter, der sich besonders auf Landstraße und bei zügigem Fahren auszahlt.
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Fahrgefühl.
Schwächen der MV Agusta Superveloce 800
- Im Stadtverkehr kann das „größere“ Gefühl stärker auffallen – weniger „leichtfüßig“ als die KTM.
- Je nach Nutzung kann der Fokus stärker auf sportliche Auslegung liegen als auf maximaler Alltagspragmatik.
Fahrwerk & Handling: Wie beide Motorräder Kurven „lesen“
Beim Fahrwerk entscheidet nicht nur, wie gut es auf dem Papier wirkt, sondern wie es sich in der Praxis anfühlt: Ansprechverhalten, Stabilität in Schräglage und das Gefühl beim Richtungswechsel. Die KTM 390 Duke ist in der Regel darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und dem Fahrer ein agiles, leicht kontrollierbares Gefühl zu geben. Dadurch macht sie besonders Spaß, wenn die Strecke viele Richtungswechsel bietet oder wenn man im Alltag häufig „zwischen den Situationen“ wechselt.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität und sportliche Präzision priorisiert. Das kann bedeuten: mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten, ein klareres Gefühl beim Herausbeschleunigen aus Kurven und insgesamt ein „erwachseneres“ Fahrverhalten. Wer gerne zügig fährt und dabei nicht ständig nachjustieren möchte, profitiert davon.
Vergleich im Kurvenalltag
- KTM 390 Duke: punktet mit Wendigkeit und einem unkomplizierten Kurvengefühl – besonders auf kurvigen Strecken mit wechselndem Tempo.
- MV Agusta Superveloce 800: punktet mit Stabilität und sportlicher Präzision – besonders, wenn das Tempo konstant hoch ist oder die Strecke „flüssig“ gefahren wird.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag genauso wichtig wie auf sportlichen Touren. Entscheidend ist, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die KTM 390 Duke ist typischerweise so abgestimmt, dass sie sich gut kontrollieren lässt und das Bremsgefühl für dynamisches Fahren im Stadt- und Landstraßenbetrieb passt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man in Verkehrssituationen schnell reagieren muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 zielt eher auf ein intensiveres sportliches Bremsgefühl ab. In der Praxis heißt das: mehr Reservenwirkung und ein Gefühl von „Bremse greift klar“, besonders dann, wenn man aus höheren Tempi verzögert oder sportlich in Kurven hineinbremst.
Ergonomie & Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren
Die Sitzposition beeinflusst stark, wie entspannt man nach einer Fahrt ankommt. Die KTM 390 Duke wirkt in der Regel so, dass sie für den Alltag angenehm zugänglich bleibt: nicht zu „verkrampft“, nicht zu „hoch“ und mit einer Haltung, die schnelle Richtungswechsel unterstützt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Stadtfahrten und Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht nach jeder Fahrt „anstrengend“ wird.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher ausgelegt. Das kann bedeuten, dass sie für längere Touren zwar sehr viel Fahrspaß liefert, aber die Haltung stärker auf sportliches Fahren einzahlt. Wer gerne zügig unterwegs ist und sich an einer sportlicheren Ergonomie nicht stört, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen vor allem entspannt fahren möchte, kann die KTM als „einfacher“ erleben.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Gefühl im Verkehr
Gerade im Alltag entscheidet die Summe aus Gewicht, Maßeindruck, Motorcharakter und Bedienbarkeit. Die KTM 390 Duke ist hier klar im Vorteil, weil sie sich typischerweise leichter bewegt, schneller in enge Situationen passt und insgesamt weniger „Aufmerksamkeit“ fordert. Das ist besonders praktisch, wenn häufig Stop-and-Go, enge Parklücken oder wechselnde Streckenabschnitte vorkommen.
Die MV Agusta Superveloce 800 kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch ist – eher, dass sie ihren Charakter besonders dann ausspielt, wenn die Fahrt mehr nach Tour oder sportlicher Runde aussieht.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
KTM 390 Duke – ideal, wenn…
- ein Motorrad gesucht wird, das im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken besonders leicht zu handeln ist.
- Fahrspaß vor allem aus Agilität und direkter Motorreaktion entstehen soll.
- ein pragmatischer Einstieg in die sportliche Motorradwelt gewünscht ist.
MV Agusta Superveloce 800 – ideal, wenn…
- ein sportlicheres Gesamtpaket im Fokus steht, mit mehr Durchzug und souveränerem Gefühl bei zügigem Fahren.
- die Fahrt mehr nach „Erlebnis“ als nach „Transport“ wirken soll.
- Stabilität und sportliche Präzision bei höheren Tempi wichtiger sind als maximale Leichtigkeit im Verkehr.
Wo die Grenzen liegen
- KTM 390 Duke: weniger Reserven bei sehr hohen Geschwindigkeiten, dafür mehr Alltagseffizienz und Wendigkeit.
- MV Agusta Superveloce 800: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, dafür mehr sportlicher Anspruch und souveränes Fahrgefühl.
Kaufberatung: Welche Entscheidung passt zum Fahrstil?
Die Wahl zwischen KTM 390 Duke und MV Agusta Superveloce 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Situationen reagiert, wird mit der KTM 390 Duke sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist ein Motorrad, das sich im Alltag wie selbstverständlich anfühlt und dabei trotzdem sportliche Momente liefert.
Wer dagegen häufiger auf Landstraßen fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich auch bei höheren Tempi stabil und kraftvoll anfühlt, wird die MV Agusta Superveloce 800 stärker genießen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das man „erlebt“ – mit einem sportlichen Charakter, der sich besonders bei bewusster Fahrweise zeigt.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für Stadtverkehr, kurze Strecken und kurvige Alltagsrunden suchen. Ihr Vorteil liegt in der schnellen Reaktion, dem leichten Handling und dem insgesamt pragmatischen Fahrgefühl. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Straßen und wechselnden Situationen unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt am besten zu Fahrern, die mehr sportlichen Anspruch wollen: mehr Durchzug, ein souveräneres Gefühl bei zügigem Tempo und ein Gesamtpaket, das sich wie eine bewusste Tour-Maschine anfühlt. Wer regelmäßig Landstraße fährt und das Motorrad gerne dynamisch bewegt, findet in ihr ein besonders stimmiges Erlebnis. Kurz gesagt: KTM für Alltag & Agilität, MV Agusta für sportliche Präzision & Charakter.