| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
KTM 390 Duke vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für den Alltag und darüber hinaus
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „einfach Spaß machen“ sollen, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Hinsehen klar. Der KTM 390 Duke steht für ein sehr direktes, sportlich geprägtes Fahrgefühl. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein moderner Vertreter einer Marke, die gern Charakter zeigt: etwas entspannter im Auftreten, aber mit dem Anspruch, im Alltag nicht nur hübsch zu sein, sondern auch zu funktionieren. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in den wichtigsten Bereichen – und welche Stärken und Schwächen zeigen sich im direkten Vergleich?
Grundidee und Charakter: sportlich-direkt vs. modern-charismatisch
Der KTM 390 Duke ist in der Regel die Wahl, wenn ein Motorrad vor allem agil sein soll. Das Bike fühlt sich oft so an, als würde es schneller reagieren als man selbst nachdenkt: Gas auf, Linie halten, zügig um die Ecke. Das ist typisch für die KTM-Philosophie im Segment der kompakten Naked Bikes.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt weniger wie ein „kleiner Rennstrecken-Klon“ und mehr wie ein Motorrad, das sich bewusst Zeit nimmt, aber dabei nicht träge ist. Der Charakter zeigt sich besonders im Gesamteindruck: Man sitzt entspannt, das Motorrad vermittelt Stabilität und lässt sich gleichzeitig kontrolliert bewegen.
Motor und Antrieb: wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beim Motor entscheidet sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Bikes „ziehen“. Der KTM 390 Duke ist meist darauf ausgelegt, die Leistung so zu präsentieren, dass man sie spontan abrufen kann. Das macht das Motorrad besonders interessant für kurze Beschleunigungen, Stadtverkehr und dynamisches Fahren auf der Landstraße. Die Kraft wirkt dabei oft „direkt am Gas“ – ideal, wenn man gern zügig reagiert.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt stärker auf einen gleichmäßigeren Rhythmus. Im Vergleich wirkt das Antriebskonzept häufig harmonischer über verschiedene Drehzahlbereiche. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: weniger hektisches Nachregeln, mehr „einfach fahren“. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, profitiert oft von dieser Art der Kraftentfaltung.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 390 Duke: Stärke ist die spontane Dynamik und das sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil, der Spaß macht, auch schneller „anspringt“ – wer es sehr ruhig mag, muss sich bewusst bremsen.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärke ist die gleichmäßige, gut nutzbare Kraft im Alltag. Schwäche kann sein, dass das Gefühl von „sofortigem Kick“ weniger im Vordergrund steht als beim KTM.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl im direkten Vergleich
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich kompakt“ und „komfortabel kontrolliert“. Der KTM 390 Duke ist typischerweise darauf abgestimmt, schnell zu reagieren: Einlenken, Linie finden, wieder herausbeschleunigen. Das Motorrad wirkt dadurch besonders geeignet, wenn Kurvenfahrten ein wichtiger Teil des Alltags sind.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 zielt eher auf ein souveränes, ruhigeres Fahrverhalten. Das bedeutet nicht, dass sie unpräzise ist – im Gegenteil: Sie kann sehr gut geführt werden. Aber das Gefühl ist oft weniger „nervös-schnell“ und mehr „stabil und berechenbar“. Das ist besonders angenehm, wenn die Straßen nicht perfekt sind oder wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte.
Stärken und Schwächen im Fahrwerk
- KTM 390 Duke: Stärke ist die schnelle Rückmeldung und die sportliche Agilität. Schwäche kann sein, dass man bei schlechter Fahrbahn mehr Aufmerksamkeit braucht, um den Komfort hoch zu halten.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärke ist die kontrollierte Stabilität und der entspanntere Charakter. Schwäche kann sein, dass das „letzte Quäntchen“ sportliche Direktheit nicht ganz so ausgeprägt wirkt wie beim KTM.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle – schließlich entscheidet sich hier, wie sicher man sich fühlt. Im Vergleich zeigt sich häufig: Der KTM 390 Duke wirkt beim Bremsen sehr zielgerichtet und sportlich, also mit einem Gefühl von direkter Dosierbarkeit. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus zügig verzögert oder sportlich in Kurven einfährt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann dagegen durch ein eher gleichmäßiges Bremsgefühl überzeugen. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig „am Hebel“ arbeitet, sondern lieber flüssig bremst und die Kontrolle über den gesamten Bremsvorgang behalten möchte.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
- KTM 390 Duke: Stärke ist die sportliche Dosierbarkeit und das schnelle Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das System bei sehr sensibler Fahrweise mehr „Fingerspitzengefühl“ verlangt.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärke ist das gutmütige, gleichmäßige Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass das absolute Sportgefühl nicht ganz so „rennstreckennah“ wirkt wie beim KTM.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie gut man sich nach einer längeren Fahrt fühlt. Der KTM 390 Duke bringt oft eine eher sportlichere Sitzposition mit. Das ist ein Vorteil, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Für viele ist das genau der Punkt: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann. Gleichzeitig kann eine sportlichere Haltung auf längeren Strecken oder bei sehr entspanntem Fahrstil weniger komfortabel wirken.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft etwas alltagstauglicher im Sinne von „entspannt sitzen und einfach losfahren“. Das kann besonders dann überzeugen, wenn Pendeln, Stadtfahrten und längere Touren gemischt sind. Wer viel im Verkehr unterwegs ist, profitiert häufig davon, dass man sich weniger verkrampft und das Motorrad eher „mit einem mitläuft“.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- KTM 390 Duke: Stärke ist die aktive Fahrhaltung und die direkte Kontrolle. Schwäche kann sein, dass längere Fahrten je nach Körpergröße und Fahrstil anstrengender werden.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärke ist der entspanntere Gesamteindruck und die gute Eignung für gemischte Einsätze. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Kante“ weniger stark im Vordergrund steht.
Elektronik, Ausstattung und Bedienung
Moderne Motorräder unterscheiden sich nicht nur beim Fahren, sondern auch bei der Bedienung. Der KTM 390 Duke ist häufig mit einer Ausstattung unterwegs, die sich an sportliche Fahrer richtet: klare Rückmeldung, schnelle Reaktion auf Eingaben und ein Setup, das man gern „konfiguriert“ oder zumindest bewusst nutzt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt in der Bedienphilosophie oft etwas zugänglicher. Das bedeutet nicht, dass sie weniger kann – eher, dass sie sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer Wert auf eine intuitive Nutzung legt, findet hier häufig einen angenehmen Zugang.
Design und Markengefühl: mehr als nur Optik
Auch wenn Technik und Fahrgefühl entscheidend sind, spielt das Design eine Rolle. Der KTM 390 Duke wirkt meist kantig, sportlich und „ready to ride“. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen einen eigenen Look mit, der oft mehr Individualität ausstrahlt. Für viele ist das ein Kaufargument: Nicht nur das Motorrad muss passen, sondern auch das Gefühl, das man beim Anblick und beim Losfahren hat.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil zusammenfassen. Der KTM 390 Duke ist besonders attraktiv, wenn dynamisches Fahren, schnelle Reaktionen und ein sportliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für flotte Fahrten sieht, wird mit dem KTM meist sehr glücklich.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt eher zu Fahrern, die einen souveränen, alltagstauglichen Charakter suchen. Wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden, sondern auch für längere Fahrten angenehm sein soll und man Wert auf ein harmonisches, weniger hektisches Fahrgefühl legt, ist die Guerrilla 450 oft die passendere Wahl.
Typische Entscheidungshilfe
- KTM 390 Duke: ideal für sportliche Stadtfahrten, zügige Landstraßen und alle, die ein sehr direktes Handling mögen.
- Royal Enfield Guerrilla 450: ideal für entspanntes Pendeln, gemischte Strecken und Fahrer, die Stabilität und Alltagskomfort priorisieren.
Fazit:
Der KTM 390 Duke und die Royal Enfield Guerrilla 450 sind beide spannende Naked Bikes, aber sie liefern unterschiedliche Stärken. Der KTM spielt seine Vorteile besonders bei direktem Ansprechverhalten, sportlicher Agilität und einem insgesamt sehr dynamischen Fahrgefühl aus. Wer gern aktiv fährt, schnell reagiert und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“, bekommt hier ein Paket, das Spaß macht und sich wie ein präzises Werkzeug anfühlt.
Die Guerrilla 450 punktet dagegen mit einem eher harmonischen, gleichmäßigen Charakter, einer kontrollierten Stabilität und einem Komfortgefühl, das im Alltag oft entspannter wirkt. Wer Pendeln, Stadtverkehr und längere Strecken kombiniert und dabei ein souveränes Motorrad sucht, findet in der Royal Enfield häufig die passendere Mischung.
Kurz gesagt: KTM 390 Duke für sportliche Direktheit – Royal Enfield Guerrilla 450 für alltagstaugliche Souveränität mit eigenem Charakter.