| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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KTM 390 Duke vs Triumph Bonneville T100 – Motorradvergleich mit Blick auf Alltag, Fahrgefühl und Charakter
Wer zwischen KTM 390 Duke und Triumph Bonneville T100 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein agiles, modernes Naked-Bike auf eine klassisch gezeichnete Retro-Interpretation. Beide Motorräder machen Spaß, aber sie liefern ihn auf sehr unterschiedliche Weise. Der Vergleich lohnt sich besonders dann, wenn nicht nur Daten zählen sollen, sondern auch, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt – beim Anfahren, in der Kurve, auf der Landstraße und auf längeren Strecken.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Retro-Cruiser-Vibe
Die KTM 390 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in Fahrt zu kommen und jede Lücke im Stadtverkehr auszunutzen. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten und einem sportlichen, wendigen Handling. Die Triumph Bonneville T100 dagegen wirkt von der ersten Minute an wie ein Motorrad, das man gern „einfach laufen lässt“: Der Charakter ist ruhiger, die Optik klassisch, und das Fahrgefühl zielt mehr auf entspanntes Cruisen als auf hektische Reaktionsfreude.
Beide Modelle haben ihre Stärken – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Während die KTM eher die Lust auf Dynamik weckt, setzt die Triumph auf Stil, Gelassenheit und ein Fahrgefühl, das an die großen Traditionen der Marke erinnert.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Duke steht für eine lebendige Leistungsentfaltung. Das Motorrad wirkt besonders dann souverän, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – also genau in typischen Alltagssituationen. Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo gleichmäßiges Tempo und ein harmonischer Rhythmus gefragt sind. Die Kraft wird weniger „impulsartig“ wahrgenommen, sondern eher als gleichmäßige Begleitung.
Wer häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist oder gern zügig aus dem Stand heraus beschleunigt, wird an der KTM mehr „Biss“ spüren. Wer dagegen längere Strecken mit gleichmäßigem Fahrstil bevorzugt und dabei Wert auf ein kultiviertes, klassisches Motorgefühl legt, findet in der Triumph häufig die passendere Antwort.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. souveräne Ruhe
Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Philosophie. Die KTM 390 Duke ist auf Agilität ausgelegt: Sie lässt sich spürbar leicht in die gewünschte Linie bringen und wirkt in schnellen Richtungswechseln besonders aufmerksam. Das macht sie zu einer guten Wahl, wenn Kurven nicht nur „abgefahren“, sondern aktiv genutzt werden sollen.
Die Triumph Bonneville T100 fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das Stabilität und Komfort priorisiert. In vielen Situationen vermittelt sie ein ruhigeres Gesamtbild, was gerade auf längeren Ausfahrten angenehm ist. Das bedeutet nicht, dass die Triumph träge wäre – vielmehr ist die Art der Rückmeldung anders: weniger „sofortige“ Sportlichkeit, mehr kontrollierte Gelassenheit.
Im direkten Vergleich wird klar: Die KTM spielt ihre Stärken im schnellen, dynamischen Fahren aus. Die Triumph punktet, wenn ein gleichmäßiger Fluss wichtiger ist als maximale Reaktionsgeschwindigkeit.
Bremsen und Sicherheit im Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied in der Art, wie Vertrauen entsteht. Die KTM 390 Duke wirkt tendenziell sportlich abgestimmt: Beim Verzögern lässt sich das Motorrad gut dosieren, und das System unterstützt ein zügiges, aktives Fahren. Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf ein berechenbares, komfortorientiertes Bremsverhalten. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, sondern entspannt unterwegs ist.
Beide Motorräder können im Alltag sicher gefahren werden. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad den Fahrer unterstützt: KTM eher für dynamische Manöver, Triumph eher für ruhige Kontrolle.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM 390 Duke bietet eine eher sportlichere Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das kann im Stadtverkehr Vorteile bringen, weil man schnell reagieren und das Motorrad leicht bewegen kann. Gleichzeitig ist diese Haltung für manche Fahrer auf längeren Strecken spürbarer als eine entspanntere Position.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt ergonomisch stärker auf Komfort ausgelegt. Die Haltung ist meist so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Wer häufig längere Touren plant oder einfach gern „sitzen“ statt „arbeiten“ möchte, wird die Triumph oft als angenehmer empfinden.
Im Ergebnis: KTM passt besser zu Fahrern, die gern aktiv steuern und dynamisch unterwegs sind. Triumph passt besser zu Fahrern, die Komfort und entspanntes Cruisen priorisieren.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der Weg dazwischen
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die KTM 390 Duke ist in vielen Situationen besonders praktisch: Sie wirkt wendig, lässt sich im Verkehr gut bewegen und unterstützt ein zügiges Vorankommen. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die oft kurze Strecken fahren.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Tag nicht nur aus Terminen besteht, sondern aus Ausfahrten. Auf der Landstraße fühlt sich die Triumph häufig stimmig an: Der Charakter bleibt ruhig, das Motorrad wirkt „erwachsen“, und das Fahrgefühl lädt dazu ein, die Strecke zu genießen.
Beide Motorräder sind alltagstauglich – aber die Schwerpunkte sind verschieden. KTM ist die bessere Wahl, wenn der Alltag dynamisch ist. Triumph ist die bessere Wahl, wenn der Alltag Raum für Genuss lässt.
Ausstattung und Fahrmodi: Wie viel „Technik“ man spürt
Je nach Ausstattungsniveau können moderne Assistenz- und Fahrmodi den Unterschied machen. Die KTM 390 Duke wirkt in der Regel technikbetont und unterstützt ein sportliches Fahrprofil. Das kann helfen, die Leistungsentfaltung je nach Situation passend zu gestalten.
Die Triumph Bonneville T100 setzt dagegen häufig stärker auf den klassischen Charakter, ergänzt um moderne Details. Das bedeutet: weniger „Gaming-Feeling“, mehr Motorradgefühl. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt – Technik soll unterstützen, aber nicht das Erlebnis überdecken.
Im Vergleich zeigt sich: KTM wirkt eher wie ein Motorrad, das man „einstellt und nutzt“. Triumph wirkt eher wie ein Motorrad, das man „fährt und genießt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 390 Duke – Stärken
- Agiles Handling für dynamisches Fahren in der Stadt und auf kurvigen Strecken
- Lebendige Leistungsentfaltung, die Beschleunigung und Reaktion betont
- Sportlichere Ergonomie, die aktives Fahren unterstützt
KTM 390 Duke – mögliche Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirken
- Wer vor allem Komfort und ruhiges Cruisen sucht, findet bei der Triumph oft die passendere Ausrichtung
Triumph Bonneville T100 – Stärken
- Klassischer Charakter mit stimmigem, ruhigem Fahrgefühl
- Komfortorientierte Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht
- Stabile, berechenbare Art, die entspanntes Fahren begünstigt
Triumph Bonneville T100 – mögliche Schwächen
- Wer maximale Impulsdynamik sucht, empfindet die KTM oft als „direkter“
- Der Fokus liegt weniger auf maximaler Agilität, sondern stärker auf Fahrkultur und Komfort
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 390 Duke und Triumph Bonneville T100 hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Beide Motorräder können überzeugen, aber sie bedienen unterschiedliche Zielgruppen.
KTM 390 Duke: besonders passend für
- Fahrer, die oft in der Stadt unterwegs sind und ein wendiges Motorrad möchten
- Menschen, die gern zügig beschleunigen und dynamisch fahren
- Alle, die eine sportlichere Sitzposition und direkte Rückmeldung bevorzugen
Triumph Bonneville T100: besonders passend für
- Fahrer, die Wert auf Komfort und entspanntes Cruisen legen
- Menschen, die den klassischen Stil und das „Motorradgefühl“ im Vordergrund sehen
- Alle, die längere Strecken genießen und dabei Ruhe im Fahrverhalten schätzen
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem Dynamik zählt: Sie wirkt wendig, reagiert lebendig und unterstützt ein aktives Fahrgefühl – besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken. Wer gern zügig beschleunigt, schnell in die Linie findet und eine sportlichere Ergonomie mag, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr „Direktheit“ erleben.
Die Triumph Bonneville T100 punktet dagegen mit Fahrkultur, Komfort und einem klassisch stimmigen Gesamtpaket. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die längere Touren genießen, ein ruhigeres, berechenbares Fahrverhalten suchen und den Retro-Charakter nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl schätzen. Kurz gesagt: KTM für den dynamischen Alltag, Triumph für entspanntes Cruisen mit Stil.