| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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KTM 390 Duke vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 390 Duke steht für agiles, direktes Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß im Alltag. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist als sportlicher Tourer gedacht – mit Komfort, Elektronik und dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken bringen die Modelle im direkten Vergleich mit, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Einsatz?
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. sportlicher Tourenanspruch
KTM 390 Duke: leicht, direkt, urban
Die KTM 390 Duke wirkt wie gemacht für die Stadt und für kurze bis mittlere Ausfahrten. Der Charakter ist spürbar „hands-on“: Gasannahme, Lenkimpulse und das schnelle Gefühl für die Linie greifen ineinander. Das Motorrad vermittelt schnell Vertrauen, gerade wenn es darum geht, zügig durch den Verkehr zu kommen oder in der Feierabendrunde dynamisch zu fahren.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: komfortabel, souverän, tourentauglich
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker auf längere Strecken ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl, das auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Dazu kommt der Tourenanspruch: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf Reisen „einfach funktionieren“ lässt.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es häufig um Beschleunigung aus dem Stand, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und ein lebendiges Ansprechverhalten geht. Die Motorcharakteristik wirkt agil und motiviert dazu, das Motorrad aktiv zu bewegen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Vorteil, weil die Duke schnell „mitdenkt“.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt dagegen stärker auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung. Im Vergleich wirkt sie wie das Motorrad, das man eher „laufen lässt“: Man kann entspannt beschleunigen, ohne ständig in den Drehzahlbereichen zu jagen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Etappen anstehen oder wenn der Fokus auf entspannterem Tempo liegt.
Fahrwerk & Handling: Präzision vs. Komfort
KTM 390 Duke: wendig und leicht zu kontrollieren
Die KTM 390 Duke punktet im Handling. Das Motorrad lässt sich vergleichsweise leicht einlenken und vermittelt ein klares Feedback. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten sehr direkt macht: Linienwahl, Schräglage und das Zurücknehmen der Geschwindigkeit funktionieren oft intuitiv. Wer gern sportlich fährt, aber nicht zwingend ein großes, schweres Motorrad bewegen möchte, findet hier eine sehr passende Basis.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: stabil und ausbalanciert
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich weniger „zappelig“, sondern eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm kontrollierbar. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder wenn Wind und Verkehr den Rhythmus stören, zeigt sich der Tourencharakter: Das Motorrad bleibt berechenbar, statt ständig nach Korrekturen zu verlangen.
Bremsen & Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 390 Duke wirkt wie ein Motorrad, das für häufige Richtungswechsel und kurze Abstände im Alltag gemacht ist: Bremsen und Verzögern passen gut zu einem dynamischen Fahrstil. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Bremsleistung und Stabilität aus – besonders dann, wenn es um höhere Geschwindigkeiten, längere Bremsphasen oder um das sichere Verzögern aus dem Reise-Tempo geht.
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Art, wie sich das Vertrauen aufbaut, unterscheidet sich: Bei der Duke entsteht es durch die direkte Rückmeldung und das agile Handling. Bei der Tracer entsteht es durch die souveräne Gesamtbalance aus Fahrwerk, Geometrie und (je nach Ausstattung) unterstützender Elektronik.
Elektronik & Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Im Elektronik-Vergleich ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus klar stärker auf „Assistenz und Komfort“ ausgerichtet. Das zeigt sich daran, dass das Motorrad für unterschiedliche Situationen gut gerüstet ist: Traktion, Fahrmodi und weitere Funktionen helfen dabei, das Motorrad je nach Untergrund und Fahrstil passend zu konfigurieren. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht immer die gleiche Strecke gefahren wird oder wenn auch mal längere Touren mit wechselnden Bedingungen anstehen.
Die KTM 390 Duke ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt stärker auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Im Vergleich wirkt die Elektronik eher als Unterstützung im Hintergrund, während die Duke den Ton über das direkte Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Lenkgefühl angibt. Wer gern selbst „den Takt vorgibt“, wird das als Vorteil empfinden.
Sitzposition & Ergonomie: Kurze Wege vs. lange Etappen
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die KTM 390 Duke bietet eine eher sportlich-kompakte Haltung, die das aktive Fahren begünstigt. Das ist ideal, wenn häufig um die Ecke gefahren wird, wenn es im Alltag schnell gehen muss oder wenn die Ausfahrten eher kurz und knackig sind.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen auf Ergonomie für längere Fahrten ausgelegt. Der Vergleich zeigt: Die Haltung wirkt entspannter, der Windschutz und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass auch nach mehreren Stunden noch Konzentration und Komfort stimmen. Wer regelmäßig Touren fährt oder auch mal „weiter weg“ plant, wird diesen Unterschied schnell merken.
Alltagstauglichkeit: Parken, Sicht, Wetter & Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die KTM 390 Duke spielt hier ihre Vorteile aus: Durch das kompakte Auftreten und das agile Handling ist sie im Stadtbetrieb oft leichter zu manövrieren. Dazu kommt der Charakter, der Lust auf spontane Fahrten macht.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist weniger „klein und flink“, aber dafür stark im Nutzwert. Im Vergleich punktet sie mit ihrer Touren-Ausrichtung: Windschutz, Komfort und die Ausstattung machen sie besonders geeignet, wenn das Motorrad nicht nur für Feierabendrunden gedacht ist, sondern auch für längere Strecken, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 390 Duke
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das sportliches Fahren leicht macht
- Motivierende Alltagsdynamik für kurze bis mittlere Touren
Schwächen der KTM 390 Duke
- Tourenkomfort ist nicht der Hauptfokus im Vergleich zur Tracer
- Für lange Autobahn- oder Reiseetappen wirkt die Ausrichtung weniger „entspannt“
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Tourenorientierter Komfort für längere Fahrten
- Souveränes Gesamtpaket aus Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik
- Unterstützung durch moderne Funktionen für wechselnde Bedingungen
Schwächen der Yamaha Tracer 9 GT Plus
- Weniger „nackt-direkt“ im Handling als eine kompakte Duke
- Im reinen Stadtbetrieb kann der Tourenfokus weniger „leichtfüßig“ wirken
Welche Kaufentscheidung passt? Einsatzprofil entscheidet
Der Vergleich KTM 390 Duke vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und unkompliziert bewegt, findet in der KTM 390 Duke eine sehr stimmige Wahl. Sie belohnt aktives Fahren und macht das Motorradfahren im Alltag oft besonders lebendig.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das auch auf Reisen ruhig bleibt und mit moderner Elektronik unterstützt, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus deutlich glücklicher. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ soll, sondern auch „B“ möglichst entspannt und souverän erreicht werden soll.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, direktes Motorrad für den Alltag und kurvige Feierabendrunden suchen. Ihr Vorteil liegt im lebendigen Fahrgefühl: leicht zu bewegen, schnell in der Linie und besonders motivierend, wenn das Tempo dynamisch variiert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern selbst den Fahrstil bestimmt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt am besten zu Fahrern, die mehr Tourenanteil haben und ein Motorrad möchten, das Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung kombiniert. Im Vergleich wirkt sie wie die „Reise-Option“: entspannter, souveräner und besser geeignet für längere Etappen, bei denen Wind, Verkehr und wechselnde Bedingungen eine Rolle spielen. Kurz gesagt: Duke für urbanen Fahrspaß, Tracer für große Touren und entspanntes Kilometerfressen.