| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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KTM 390 Duke vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Naked-Bikes aufeinandertreffen, entscheidet am Ende meist nicht nur die reine Zahl auf dem Papier. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim zügigen Beschleunigen auf der Landstraße und natürlich dabei, wie gut sich das Bike über längere Strecken kontrollieren lässt. Genau das steht beim Vergleich KTM 390 Duke gegen Yamaha XSR 700 Xtribute im Fokus. Beide Modelle haben ihren eigenen Charakter – und beide können je nach Fahrstil richtig Spaß machen.
Grundcharakter: KTM agil und direkt, Yamaha mit Retro-Charme
Die KTM 390 Duke wirkt wie ein Motorrad, das auf schnelle Reaktionen ausgelegt ist. Das Konzept ist klar: leicht, wendig, unkompliziert – und mit einem Motor, der sich gern drehen lässt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zwischen Ampeln und Lücken „durchschlüpft“, bekommt hier ein Bike, das sich schnell anfühlt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bringt dagegen eine andere Stimmung mit. Sie kombiniert den modernen Naked-Look mit einem Retro-Anspruch. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie das Motorrad im Fahrgefühl wirkt: ruhiger, souveräner und mit einem Motorcharakter, der eher auf gleichmäßige Kraft setzt als auf reines „Drehzahlspiel“.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von „Spaß“
Leistungsentfaltung im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Gas zügig geöffnet wird und das Motorrad dynamisch reagieren soll. Die Kraft wirkt dabei eher „spontan“ – ideal für kurze Beschleunigungen, Überholvorgänge auf der Landstraße und für Situationen, in denen man nicht lange planen möchte, sondern einfach reagieren will.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Gegenzug oft wie das Motorrad, das man „einfach laufen lässt“. Die Kraft kommt gleichmäßiger, wodurch sich das Fahren entspannter anfühlen kann. Gerade bei konstantem Tempo oder bei längeren Abschnitten ist das angenehm, weil weniger häufiges Nacharbeiten nötig ist.
Fahrgefühl bei Drehzahl und Schaltarbeit
Die KTM lädt stärker dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gern schaltet, spürt schnell, dass das Motorrad dafür gemacht ist. Die Yamaha dagegen belohnt eher einen flüssigen Fahrstil. Das heißt nicht, dass sie unwillig wäre – aber sie vermittelt mehr „Souveränität“ und weniger „Sportlichkeit um jeden Preis“.
Handling und Fahrwerk: Wendigkeit vs. Souveränität
Stadt und enge Strecken
Im Stadtverkehr ist die KTM 390 Duke ein echtes Werkzeug. Das Bike lässt sich leicht positionieren, wirkt agil und macht Richtungswechsel unkompliziert. Gerade wenn häufig angehalten, rangiert oder schnell die Spur gewechselt wird, spielt die KTM ihre Vorteile aus.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ebenfalls gut beherrschbar, aber sie fühlt sich mehr nach „stabiler Basis“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht nur durch die Stadt huscht, sondern auch öfter längere Strecken fährt oder sich auf ruhiges, kontrolliertes Fahren konzentriert.
Landstraße und Kurven
Auf der Landstraße zeigt sich der Unterschied im Stil: Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das Kurven gern „mitnimmt“. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges, direktes Tempo, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback. Wer gern sportlich fährt, findet hier eine passende Grundlage.
Die Yamaha kann ebenfalls sportlich – aber sie macht das eher über Stabilität und gleichmäßige Kraft. In schnellen Passagen oder bei wechselndem Untergrund fühlt sich das Motorrad oft berechenbarer an. Wer Komfort und Kontrolle priorisiert, wird das mögen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Die KTM 390 Duke bietet ein direktes Ansprechverhalten, das gerade beim sportlichen Fahren hilft. Das macht sie attraktiv, wenn man gern zügig verzögert und die Linie aktiv gestaltet.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet häufig mit einem souveränen Bremsgefühl. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt, sondern einfach sicher unterwegs sein möchte. Gerade im gemischten Verkehr kann diese Art von Kontrolle entspannend sein.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser zum Fahrstil?
Bei Naked-Bikes ist die Sitzposition ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 390 Duke tendiert zu einer sportlicheren, aktiveren Haltung. Das unterstützt ein dynamisches Fahren und macht das Motorrad besonders für Fahrer interessant, die gern „mit dem Bike arbeiten“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt in der Ergonomie oft etwas entspannter. Durch den Retro-Charakter und die insgesamt stimmige Sitzhaltung kann sie sich für längere Fahrten angenehmer anfühlen. Wer nicht ständig in eine sehr sportliche Position wechseln möchte, findet hier häufig einen besseren Kompromiss.
Komfort und Alltag: Kleine Unterschiede, große Wirkung
Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die KTM 390 Duke ist besonders dann stark, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und „Stop-and-go“ zum Alltag gehören. Das Motorrad wirkt dabei leicht zu handeln und unkompliziert.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Tag nicht nur aus Stadtverkehr besteht. Auf Landstraßen und bei längeren Touren zeigt sich oft, dass die Yamaha mehr „Reisegefühl“ vermittelt – ohne dabei komplett aus dem Naked-Konzept auszubrechen.
Wind- und Streckenkomfort
Da es sich um Naked-Bikes handelt, ist der Windschutz naturgemäß begrenzt. Trotzdem kann das Fahrgefühl unterschiedlich ausfallen: Die KTM wirkt oft lebendiger und „direkter“, während die Yamaha eher Ruhe und Stabilität vermittelt. Wer empfindlich auf Vibrationen oder Ermüdung reagiert, wird je nach Körperbau und Fahrtempo den einen oder anderen Vorteil stärker spüren.
Ausstattung und Charakter: KTM als Werkzeug, Yamaha als Stilobjekt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Technik, sondern auch darum, wie das Motorrad „zu einem passt“. Die KTM 390 Duke wirkt wie ein Bike, das auf Funktion und Fahrspaß ausgelegt ist. Das Gesamtpaket richtet sich an Fahrer, die gern selbst entscheiden, wie sportlich oder entspannt es wird.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf Stil und Identität. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern Teil des Konzepts. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch optisch sofort auffällt und dabei trotzdem modern nutzbar bleibt, findet in der Yamaha oft die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 390 Duke – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und enge Strecken
- Direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen
- Sportlicher Fahrstil wird besonders gut unterstützt
- Leichtes, unkompliziertes Gefühl bei Alltagsfahrten
KTM 390 Duke – Schwächen
- Wer sehr entspannt und ohne viel Schaltarbeit fahren möchte, könnte die Yamaha als „komfortabler“ empfinden
- Bei längeren Strecken kann die sportlichere Ausrichtung schneller ermüden
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Souveräner Motorcharakter für gleichmäßiges Fahren
- Stabileres Fahrgefühl auf längeren Abschnitten
- Retro-Charakter mit modernem Nutzwert
- Entspannterer Ansatz für Alltag und Touren
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen
- Für maximal „spritziges“ Kurven- und Beschleunigungsgefühl kann die KTM näher am Wunsch liegen
- Wer ein besonders leichtes Handling im Stadtverkehr priorisiert, wird die KTM oft als im Vorteil sehen
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen KTM 390 Duke und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern schnell reagiert und ein Motorrad möchte, das sich leicht und lebendig anfühlt, wird mit der KTM sehr glücklich. Sie ist wie gemacht für kurze Wege, spontane Manöver und einen Fahrstil, der Dynamik über Entspannung stellt.
Die Yamaha ist die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf gleichmäßigem Vorankommen, ruhigerem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das auch optisch eine klare Identität hat. Wer öfter Landstraße fährt, längere Strecken plant und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der XSR 700 Xtribute häufig den runderen Begleiter.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein agiles, direkt ansprechendes Naked-Bike suchen – besonders für Stadtverkehr, kurze Strecken und einen sportlich-dynamischen Stil. Sie punktet mit lebendigem Handling und einem Motor, der Lust auf Drehzahl und schnelle Reaktionen macht. Wer dagegen vor allem entspannt fahren will, längere Strecken mag und ein souveränes, gleichmäßiges Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Yamaha XSR 700 Xtribute glücklicher. Die Yamaha bietet mehr Ruhe im Antrieb, vermittelt Stabilität und bringt dazu einen starken Retro-Charakter mit, der das Motorrad auch abseits der Fahrt besonders macht.