UVP 12.499 €
Baujahr von 2009 bis 2026~
UVP 7.299 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Test des Einzylinder Fun-Bikes
Weiter zum Testbericht
Das stylische Italo Nakedbike für unter 7.000 Euro im Test
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und wendig
  • für Gelände und Straße (und Reise)
  • kräftiger Einzylinder mit Charakter
  • erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • wertige Details
  • famoser QuickShifter
Kontra:
  • spartanisches Display
Pro:
  • schicke Optik
  • fetter Sound
  • wenig Schnickschnack
  • gute Reifen
  • gute Bremsen
  • guter Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.506mm
Radstand1.506mm
Sitzhöhe: 935 mm
Gewicht226kg
Radstand1.460mm
Länge2.130mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum754ccm
Hub62mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km
Leistung76 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite269km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm
Federung hintenWP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm
Reifen hinten18 Zoll 140mm
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down Federgabel Ø 50 mm (Federweg 130)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne120/70 - 17
Reifen hinten180/55 - 17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorne2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Benelli 752S ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike der Mittelklasse für einen fairen Preis. Rennfahrer werden mit ihr wahrscheinlich nicht glücklich, wohl aber Genießer und Biker mit dem Anspruch, etwas Besonderes fahren zu wollen. Bremsen, Reifen und Fahrwerk konnten im Test überzeugen, die eher einfach gehaltene Ausstattung passt ebenfalls zu dieser Maschine. Vielleicht ist die Benelli 752S sogar die perfekte Zweitmaschine für Adventure-Biker, die nicht bei jeder Kaffee-Fahrt die Dicke BMW oder sonstwas aus der Garage schieben wollen. Einfach mal die Benelli Probefahren, so teuer ist sie ja nicht. Und zwei Motorräder sind einfach besser als nur Eines, oder?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2020
  • Farben: Schwarz, Grün

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 690 Enduro R vs. Benelli 752 S: Welches Motorrad passt besser?

Wenn ein Motorrad sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigten Wegen Spaß machen soll, landet man schnell in der Kategorie „Allround-Enduro“. Genau dort treffen die KTM 690 Enduro R und die Benelli 752 S aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Kandidaten für ambitionierte Wochenendtouren – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die KTM stark auf den typischen Enduro-Charakter mit spürbarer Agilität und direktem Ansprechverhalten setzt, zielt die Benelli eher auf einen ausgewogenen Mix aus Alltagstauglichkeit, Komfort und souveräner Performance.

Im folgenden Vergleich schauen wir uns an, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung im Alltag schlagen. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb bemerkbar machen.

Grundidee und Charakter: Enduro pur vs. moderner Allrounder

KTM 690 Enduro R: kompakt, direkt, endurotypisch

Die KTM 690 Enduro R steht für einen sehr klaren Ansatz: leichtes Handling, ein Motor, der sich gern „anfühlt“, und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Schotter und Feldwege macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die nicht nur „mitfahren“, sondern aktiv gestalten wollen – also Linien wählen, Gas dosieren und das Vorderrad bewusst führen.

Benelli 752 S: souverän, alltagstauglich, angenehm zu fahren

Die Benelli 752 S verfolgt dagegen einen etwas anderen Stil. Sie wirkt wie ein moderner Allrounder, der sich auf der Straße genauso wohlfühlt wie auf gemischten Strecken. Das Fahrgefühl ist tendenziell ruhiger und gleichmäßiger, was besonders dann auffällt, wenn es nicht nur um kurze Offroad-Sessions geht, sondern um längere Touren mit wechselnden Untergründen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der beiden Motorräder ist der Motorcharakter ein zentraler Punkt. Die KTM 690 Enduro R bringt durch ihren Einzylinder-Ansatz ein sehr direktes, kerniges Ansprechverhalten mit. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven und ein „lebendiges“ Gefühl gefragt sind. Der Motor wirkt wie ein Werkzeug: Man spürt, was man macht, und kann das Motorrad dadurch sehr fein dosieren.

Die Benelli 752 S spielt hier eher die Karte der gleichmäßigen Kraftentfaltung. Der Zweizylinder-Charakter sorgt meist für ein harmonischeres Drehmomentgefühl über einen breiteren Bereich. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm, weil weniger „Arbeit“ im Gasgriff steckt. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch bei längeren Strecken entspannter wirken, weil das Antriebsgefühl weniger sprunghaft ist.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • KTM 690 Enduro R: Stärke ist das direkte Ansprechverhalten und der endurotypische „Kick“ beim Gasgeben. Schwäche kann sein, dass der Charakter nicht jedem liegt, der es besonders smooth und gleichmäßig mag.
  • Benelli 752 S: Stärke ist die souveräne, alltagstaugliche Kraftentfaltung. Schwäche ist, dass der „Enduro-Punch“ eines Einzylinders nicht ganz so intensiv rüberkommt.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort

Im Gelände zählt vor allem, wie gut das Motorrad Unebenheiten „wegsteckt“ und wie stabil es bleibt, wenn sich die Strecke verändert. Die KTM 690 Enduro R ist hier klar auf Agilität getrimmt. Das Handling wirkt schnell und wendig, und das Motorrad lädt dazu ein, auch kleinere Fehler in der Linie nicht sofort als Problem zu sehen. Gerade auf Schotter und holprigen Wegen kann das ein echter Vorteil sein, weil man das Motorrad aktiv führen kann.

Die Benelli 752 S wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das Unebenheiten kontrolliert abfängt und dabei den Komfort im Blick behält. Auf längeren Strecken und bei gemischtem Untergrund ist das oft angenehm, weil die Maschine weniger „nervös“ wirkt. Wer also häufiger auf der Straße unterwegs ist und nur gelegentlich ins Gelände abbiegt, bekommt hier einen runden Eindruck.

Was das in der Praxis bedeutet

  • KTM 690 Enduro R: punktet mit Wendigkeit und endurotypischer Direktheit. Wer viel Offroad fährt, wird das Handling schnell zu schätzen wissen. Wer dagegen vor allem lange Autobahn- oder Landstraßenetappen plant, kann den Fokus auf Agilität als weniger „entspannt“ empfinden.
  • Benelli 752 S: punktet mit einem ausgewogenen Fahrgefühl und guter Alltagstauglichkeit. Wer sehr häufig im Gelände unterwegs ist, könnte sich mehr „Enduro-Rohheit“ wünschen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Bei Enduros ist die Sitzposition mehr als nur Komfort – sie beeinflusst auch, wie leicht man das Motorrad im Stand, beim Rangieren oder in langsamen Passagen kontrolliert. Die KTM 690 Enduro R wirkt tendenziell sportlicher und „auf Aktivität“ ausgelegt. Das kann Vorteile bringen, wenn man viel mit Körpergewicht arbeitet und das Motorrad dynamisch bewegen möchte.

Die Benelli 752 S bietet dagegen häufig eine etwas entspanntere Haltung. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Tour länger wird oder wenn der Fokus stärker auf Straße und zügigem Cruisen liegt. In langsamen Offroad-Passagen kann die angenehmere Ergonomie helfen, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Ausstattung und Alltag: Was man unterwegs wirklich merkt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Details: Windschutz, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Situationen vorbereiten lässt. Die KTM 690 Enduro R ist in ihrem Ansatz klar enduroorientiert. Das zeigt sich daran, dass sie sich wie ein Motorrad anfühlt, das man gern „mitnimmt“, wenn es abseits der üblichen Strecken sein soll.

Die Benelli 752 S wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das man auch ohne Offroad-Fokus täglich nutzen kann. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur am Wochenende losziehen, sondern auch unter der Woche Strecken zurücklegen und dabei ein Motorrad wollen, das nicht ständig nach „Enduro-Modus“ verlangt.

Stärken und Schwächen in der Ausstattung

  • KTM 690 Enduro R: Stärke ist der endurotypische Charakter und die Bereitschaft, auch abseits der Straße Spaß zu machen. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „komfortable Langstrecke“ liegt.
  • Benelli 752 S: Stärke ist die alltagstaugliche Gesamtheit. Schwäche ist, dass sie weniger „roh“ wirkt, wenn man genau diesen Enduro-Charme sucht.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen der KTM 690 Enduro R und der Benelli 752 S hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Beide sind spannend – aber sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an.

KTM 690 Enduro R: die richtige Wahl für aktive Fahrer

Die KTM 690 Enduro R ist besonders passend für Fahrer, die gern dynamisch fahren, schnell ein wendiges Motorrad unter sich haben möchten und Offroad-Passagen nicht nur „mal kurz“ mitnehmen. Wer Freude daran hat, das Motorrad zu spüren und das Fahrgefühl als Teil des Erlebnisses sieht, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr „Enduro-Vibe“ bekommen.

Benelli 752 S: die richtige Wahl für vielseitige Touren

Die Benelli 752 S eignet sich besonders für alle, die ein Motorrad für gemischte Einsätze suchen: Straße als Hauptbühne, gelegentlich Schotter und Feldwege als Abwechslung. Wer längere Strecken plant, Wert auf ein ruhigeres, gleichmäßigeres Antriebsgefühl legt und ein Motorrad möchte, das im Alltag nicht ständig „fordert“, trifft mit der Benelli oft die bessere Wahl.

Fazit:

Die KTM 690 Enduro R ist das Motorrad für alle, die Enduro-Feeling wirklich leben wollen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Fahrstil, der Lust auf aktive Linienwahl macht. Wer häufig auf Schotter unterwegs ist oder das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrmomente sieht, bekommt hier eine sehr stimmige Basis. Die Benelli 752 S ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag und längere Touren stärker im Vordergrund stehen: ein souveräneres, gleichmäßigeres Antriebsgefühl, ein ausgewogeneres Fahrwerk und insgesamt ein entspannterer Charakter. Wer Straße und gemischte Strecken kombiniert, ohne ständig in den „Offroad-Modus“ zu wechseln, wird mit der Benelli meist glücklicher. Kurz gesagt: KTM für den endurotypischen Kick und maximale Agilität, Benelli für vielseitige Touren mit komfortablerem Gesamtgefühl.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙