UVP 12.499 €
Baujahr von 2009 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Test des Einzylinder Fun-Bikes
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und wendig
  • für Gelände und Straße (und Reise)
  • kräftiger Einzylinder mit Charakter
  • erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • wertige Details
  • famoser QuickShifter
Kontra:
  • spartanisches Display
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.506mm
Radstand1.506mm
Sitzhöhe: 935 mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm
Federung hintenWP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm
Reifen hinten18 Zoll 140mm
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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KTM 690 Enduro R vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Offroad, Alltag und Touren

Wenn zwei Enduros aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 Enduro R steht für ein sehr direktes, agiles Fahrgefühl und eine klare Offroad-Ausrichtung. Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder, der sich auf Schotter, Landstraße und längere Strecken genauso wohlfühlt wie auf dem Weg abseits des Asphalts. Beide Motorräder zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“ – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die KTM 690 Enduro R ist stärker auf Dynamik und Spontanität ausgelegt. Das merkt man vor allem beim Ansprechverhalten und beim Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“, sobald es in Bewegung ist. Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen einen Ansatz, der mehr auf kontrollierte Fahrbarkeit und einen runden Gesamteindruck setzt. Das macht sie besonders interessant, wenn neben Offroad auch Alltag und Touren eine große Rolle spielen.

Fahrgefühl und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle

Die KTM 690 Enduro R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder der Untergrund wechselt: schnelle Richtungswechsel, zügiges Anfahren aus dem Stand und ein sehr lebendiges Gefühl beim Herausbeschleunigen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man aktiv steuert – wer gern „mit dem Bike arbeitet“, wird viel Spaß haben.

Die BMW F 450 GS fühlt sich im Vergleich oft einen Tick „ruhiger“ an. Sie vermittelt ein souveränes Sicherheitsgefühl, ohne dabei träge zu werden. Gerade auf gemischten Strecken – also wenn es mal Schotter ist, mal Asphalt und mal ein holpriger Feldweg – wirkt die BMW wie ein Allround-Paket, das die Konzentration eher auf die Linie und weniger auf das ständige Nachregeln lenkt.

Motor und Antrieb: Direktheit vs. gleichmäßige Kraftentfaltung

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 690 Enduro R setzt auf ein spürbar dynamisches Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders beim Beschleunigen und beim zügigen Herausfahren aus Kurven bemerkbar macht. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit je nach Untergrund und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit verlangen – wer sehr fein dosiert, wird die KTM aber genau dafür lieben.

Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich harmonischer und gleichmäßiger in der Kraftentfaltung. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur kurze Offroad-Sessions fährt, sondern auch längere Strecken oder wechselnde Bedingungen. Die Kraft kommt kontrolliert, wodurch sich ein entspannterer Rhythmus aufbauen lässt.

Getriebe und Fahrbarkeit im Alltag

Beide Motorräder sind für Offroad-Einsätze gedacht, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, ist unterschiedlich. Die KTM 690 Enduro R belohnt ein aktives Fahren: Gangwahl und Gas geben greifen schnell ineinander. Die BMW F 450 GS lässt sich dagegen häufig „einfacher“ fahren, weil sie die Kraft gut in einen alltagstauglichen Bereich übersetzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt ein reines Trainingslager ist.

Federung und Bremsen: Komfort auf der einen, Biss auf der anderen Seite

Bei der Federung zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen sportlich-agilem Setup und allround-orientiertem Komfort. Die KTM 690 Enduro R wirkt tendenziell direkter und lebendiger. Das kann auf schnellen Passagen und beim aktiven Fahren ein klarer Vorteil sein, weil das Motorrad sehr präzise reagiert. Auf längeren, welligen Strecken kann diese Direktheit aber auch stärker spürbar sein – wer viel „Dauerholpern“ fährt, wird den Komfortaspekt stärker gewichten.

Die BMW F 450 GS punktet dagegen mit einem ausgewogeneren Gesamtgefühl. Sie wirkt auf wechselnden Untergründen oft etwas berechenbarer, was gerade auf längeren Touren oder bei weniger planbaren Wegen hilft. Das bedeutet nicht, dass sie „weich“ ist – eher, dass sie die Belastungen gleichmäßiger in die Fahrt übersetzt.

Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter. Die KTM 690 Enduro R vermittelt beim Bremsen ein sehr direktes Feedback, was im Offroad-Kontext praktisch ist, wenn man präzise dosieren möchte. Die BMW F 450 GS wirkt im Vergleich häufig gut abgestimmt für gemischte Bedingungen: kräftig genug für zügiges Fahren, aber so, dass man auch auf unruhigem Untergrund kontrolliert bleiben kann.

Ergonomie und Sitzposition: Aktiv fahren vs. entspannt bleiben

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie das Fahrgefühl stark beeinflusst. Die KTM 690 Enduro R lädt eher zu einer aktiven Haltung ein: Man sitzt so, dass man das Motorrad spürbar führen kann. Das ist ideal, wenn man gern steht, sich bewegt und das Bike im Gelände „arbeitet“.

Die BMW F 450 GS bietet im Vergleich eine etwas alltagstauglichere Ergonomie. Sie unterstützt eine entspanntere Sitzhaltung, ohne den Offroad-Anspruch zu verlieren. Wer also regelmäßig zwischen Asphalt, Schotter und Waldwegen wechselt, profitiert davon, dass man nicht nach jeder Etappe das Gefühl hat, die Haltung neu „finden“ zu müssen.

Alltagstauglichkeit: Wie gut passt das Motorrad in den Alltag?

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch das Gesamtpaket: Wie leicht lässt sich das Motorrad kontrollieren, wie gut fühlt es sich bei wechselnden Geschwindigkeiten an und wie stressig ist es im Stadt- oder Feierabendverkehr. Die KTM 690 Enduro R ist dann besonders stark, wenn kurze Strecken mit sportlichem Anspruch gefahren werden und man gern die direkte Rückmeldung nutzt. Die BMW F 450 GS ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr „gemischte“ Kilometer liefert und man ein Motorrad möchte, das sich nicht jedes Mal neu erfinden muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 690 Enduro R – Stärken

  • Sehr direktes Fahrgefühl mit spürbarer Dynamik beim Beschleunigen und in Richtungswechseln.
  • Agiles Handling, das aktives Fahren belohnt.
  • Offroad-Feeling durch ein Setup, das präzise Rückmeldung gibt.

KTM 690 Enduro R – Schwächen

  • Mehr Aufmerksamkeit kann nötig sein, wenn der Untergrund sehr unruhig ist oder man sehr fein dosieren möchte.
  • Komfort auf langen, holprigen Strecken kann je nach Fahrstil stärker auffallen als bei einem allround-orientierten Setup.

BMW F 450 GS – Stärken

  • Ausgewogener Allround-Charakter für gemischte Strecken und längere Touren.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt.
  • Ergonomie, die im Alltag und auf längeren Etappen oft entspannter wirkt.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Weniger „Spontan-Agilität“ als die KTM, wenn man maximal direktes Ansprechverhalten sucht.
  • Wer sehr sportlich und aktiv fährt, könnte den letzten Kick im Vergleich weniger stark spüren.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM 690 Enduro R ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als Offroad-Werkzeug genutzt wird: kurze bis mittlere Strecken, viel Gelände, häufiges aktives Fahren und ein Hang dazu, das Motorrad bewusst zu bewegen. Wer gern spürt, wie das Bike reagiert, und die Direktheit als Vorteil sieht, wird mit der KTM sehr zufrieden sein.

Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Einsatz breiter ist: Alltag, Landstraße, Schotter und Touren sollen zusammenpassen. Wer ein Motorrad möchte, das über längere Zeit gleichmäßig Spaß macht und dabei nicht ständig „neu eingestellt“ werden muss, findet in der BMW häufig den runderen Kompromiss.

Fazit:

Die KTM 690 Enduro R gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein sehr direktes, agiles Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gern aktiv steuern, im Gelände schnell reagieren und die Dynamik des Motorrads als Hauptargument sehen. Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein ausgewogener Allround-Charakter wichtiger ist: gemischte Strecken, längere Touren und ein souverän kontrollierbares Fahrgefühl, das auch im Alltag entspannt bleibt. Kurz gesagt: Wer Offroad-Performance und Spontanität sucht, greift zur KTM. Wer ein vielseitiges Motorrad für Asphalt, Schotter und Abenteuer möchte, ist mit der BMW oft besser bedient.

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