| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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KTM 690 Enduro R vs. BMW R 1250 RS – Motorradvergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 Enduro R und die BMW R 1250 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM steht für Agilität, Leichtigkeit und den Reiz, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu haben. Die BMW dagegen ist auf sportliches Touring ausgelegt: stabil, komfortorientiert und mit dem Anspruch, lange Strecken souverän zu begleiten. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Nicht nur Technik entscheidet, sondern auch das Fahrgefühl, das am Ende zählt.
Grundidee der beiden Motorräder: Enduro-Nähe vs. sportliches Reisen
Die KTM 690 Enduro R ist als Enduro gedacht, die im Alltag nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern sich wie ein echtes Werkzeug für wechselnde Bedingungen anfühlt. Das merkt man vor allem an der Ausrichtung: leichterer Charakter, direkteres Handling und ein Konzept, das Lust auf dynamische Landstraßen und gelegentliche Schotter- oder Feldwege macht.
Die BMW R 1250 RS verfolgt dagegen eine klare Touring-Philosophie mit sportlichem Einschlag. Der Fokus liegt auf Fahrstabilität, Komfort und einem Motor, der auch bei längeren Etappen entspannt trägt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Windschutz und eine „ruhige“ Straßenlage legt, findet in der RS schnell den passenden Ton.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Die KTM: spürbar direkt, endurotypisch lebendig
Im Vergleich zeigt sich die KTM 690 Enduro R als Maschine, die ihre Stärken besonders im „Ansprechverhalten“ ausspielt. Der Einzylinder-Charakter sorgt für ein spürbares Drehmomentgefühl und ein Fahrgefühl, das sich eher wie „ziehen“ als wie „gleiten“ anfühlt. Das ist ideal, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder herausbeschleunigt wird – also genau dort, wo Kurven und wechselnde Streckenprofile den Alltag prägen.
Die BMW: souverän, kultiviert und touringorientiert
Die BMW R 1250 RS bringt dagegen einen Motorcharakter mit, der auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt die BMW oft dann besonders stark, wenn nicht ständig „gearbeitet“ werden soll, sondern wenn man mit Schwung und Reserven durch die Strecke fährt. Das macht sie attraktiv für längere Touren, bei denen Komfort und entspannte Drehzahlen wichtiger werden als maximale Reaktionsfreude.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
KTM 690 Enduro R: leichtes Gefühl und schnelle Richtungswechsel
Die KTM spielt ihre Enduro-Stärken aus: Das Motorrad wirkt wendig, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man es „führen“ kann. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselhaftem Untergrund ist das ein Vorteil. Gleichzeitig ist das Fahrwerk-Konzept eher auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt – wer Komfort auf langen Autobahnabschnitten in den Vordergrund stellt, muss sich bewusst sein, dass die KTM nicht primär als Reisekomfort-Maschine gebaut wurde.
BMW R 1250 RS: ruhige Straßenlage und souveräne Dämpfung
Die BMW wirkt im Vergleich wie der Gegenpol: Sie liegt stabil, vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch bei längeren Etappen gut beherrschbar. Das Fahrwerk ist auf sportliches Touring abgestimmt – also auf eine Mischung aus strafferem Ansprechverhalten und ausreichend Komfort. Wer viel auf der Straße unterwegs ist und dabei gerne zügig fährt, wird die RS schnell als „leicht zu fahren“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo dosieren?
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Priorität: Die KTM 690 Enduro R ist auf kontrolliertes Verzögern in dynamischen Situationen ausgelegt – also auf Szenarien, in denen man häufig bremsen, umlenken und wieder beschleunigen muss. Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf ein konsistentes Bremsgefühl bei sportlicher Fahrweise und auf Sicherheit im Touring-Alltag. Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber die BMW wirkt tendenziell „berechenbarer“ über lange Strecken, während die KTM den Fokus auf unmittelbare Rückmeldung legt.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?
KTM: sportlich-pragmatisch, aber eher endurotypisch
Die KTM 690 Enduro R bietet eine Sitzposition, die eher nach „aktivem Fahren“ verlangt. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig umpositioniert wird oder wenn man sich auf kurvige Strecken konzentriert. Gleichzeitig ist das Konzept weniger auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt als auf Beweglichkeit und Kontrolle.
BMW: Touring-Komfort mit sportlicher Note
Die BMW R 1250 RS ist im Vergleich deutlich stärker auf ergonomischen Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der sporttouringtypische Anspruch, bei dem Windschutz und Alltagstauglichkeit eine größere Rolle spielen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert hier spürbar.
Windschutz und Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wind, Geräuschkulisse, Ermüdung und die Frage, wie entspannt man von A nach B kommt. Die BMW R 1250 RS punktet im Vergleich vor allem dort, wo Windschutz und ruhiges Fahren zählen. Die KTM 690 Enduro R ist dagegen die Maschine, die man eher als „flexibel“ erlebt: Sie macht Spaß, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht, sondern wenn Landstraßen, Abkürzungen und gelegentliche Schotterpassagen dazugehören.
Ausstattung und Fahrmodi: Komfortfunktionen vs. Fokus aufs Fahren
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die BMW R 1250 RS wirkt im Vergleich stärker als „Tourer mit Assistenz und Komfort“, während die KTM 690 Enduro R den Charakter stärker über das Fahrgefühl definiert. Das zeigt sich auch daran, wie man die Maschine erlebt: Die BMW lädt dazu ein, Strecke zu machen, die KTM dazu, die Fahrt aktiv zu gestalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 690 Enduro R
- Agiles Handling für schnelle Richtungswechsel und dynamische Kurvenfahrten
- Enduro-Feeling, das auch bei wechselndem Untergrund Spaß macht
- Direktes Motoransprechen, das das Fahren lebendig hält
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 Enduro R
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort im Vergleich zur RS
- Anspruch an Fahrstil, weil das Konzept stärker auf aktives Fahren setzt
Stärken der BMW R 1250 RS
- Stabile Straßenlage und souveränes Fahrverhalten bei zügigem Tempo
- Touring-Komfort für längere Etappen
- Entspanntes Vorankommen durch touringorientierten Motorcharakter
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 RS
- Weniger „Enduro-Fokus“ – wer Offroad-Nähe sucht, wird eher bei der KTM glücklich
- Mehr Gewicht im Gesamteindruck, was im engen Gelände oder bei häufigen Manövern spürbar sein kann
Welche Wahl passt besser? Für wen ist welches Bike ideal?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die KTM 690 Enduro R ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven mögen, Abwechslung auf der Route suchen und auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs sind. Sie ist ein Motorrad, das Lust auf Bewegung macht und bei dynamischer Fahrweise besonders überzeugt.
Die BMW R 1250 RS passt dagegen hervorragend für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort, Windschutz und eine ruhige, stabile Straßenlage legen. Wer sportlich unterwegs ist, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der RS eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, direktem Fahrgefühl und Enduro-Nähe liegt. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, abwechslungsreiche Routen und Fahrer, die gerne aktiv mit dem Motorrad arbeiten. Die BMW R 1250 RS ist dagegen die stimmigere Option, wenn sportliches Touring im Vordergrund steht: stabile Straßenlage, Touring-Komfort und ein Motorcharakter, der lange Etappen entspannt macht. Wer häufig Autobahn und Landstraße kombiniert und dabei möglichst mühelos Kilometer sammeln will, wird mit der RS glücklicher. Wer dagegen Abwechslung liebt und auch mal den Weg abseits des Asphalts sucht, trifft mit der KTM den richtigen Nerv. Kurz gesagt: KTM für dynamische Vielseitigkeit, BMW für souveränes sportliches Reisen.