UVP 12.499 €
Baujahr von 2009 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Test des Einzylinder Fun-Bikes
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und wendig
  • für Gelände und Straße (und Reise)
  • kräftiger Einzylinder mit Charakter
  • erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • wertige Details
  • famoser QuickShifter
Kontra:
  • spartanisches Display
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.506mm
Radstand1.506mm
Sitzhöhe: 935 mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm
Federung hintenWP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm
Reifen hinten18 Zoll 140mm
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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KTM 690 Enduro R vs. Brixton Cromwell 1200 – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der spannendste Vergleich. Die KTM 690 Enduro R steht für ein agiles, leichtfüßiges Enduro-Konzept mit viel Offroad-Genen. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen verfolgt einen anderen Ansatz: mehr „Allround“-Charakter, spürbare Kraft und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken Spaß macht. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag, auf der Landstraße und bei gelegentlichem Gelände bemerkbar machen – inklusive Stärken und Schwächen, die bei der Kaufentscheidung wirklich zählen.

Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Allround-Power

KTM 690 Enduro R: kompakt, direkt, endurotypisch

Die KTM 690 Enduro R ist vom Konzept her klar auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das sich schnell anfühlt, präzise lenkt und auch abseits der gewohnten Strecken nicht sofort „zu schade“ wirkt. Wer ein Bike sucht, das sich wie ein Werkzeug für kurvige Straßen und anspruchsvollere Wege anfühlt, wird hier schnell warm.

Brixton Cromwell 1200: kräftig, souverän, tourorientiert

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen weniger wie ein reines Offroad-Gerät und mehr wie ein Motorrad, das den Alltag souverän abdeckt. Der Charakter ist stärker auf Durchzug und entspannteres Tempo ausgelegt. Dadurch kann sie auf längeren Strecken sehr angenehm wirken – vor allem dann, wenn nicht jede Fahrt sofort nach „Trail“ aussieht, sondern nach „einfach losfahren“.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich die Konzepte beim Fahren?

Agilität und Handling

Im direkten Vergleich zeigt die KTM 690 Enduro R ihre Stärke vor allem dort, wo es eng wird: in Kurven, beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit und Kontrolle, was das Fahren im Alltag oft entspannter macht, als man es bei einem Enduro-Konzept erwartet.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken eher in einem ruhigeren, stabilen Fahrstil aus. Sie wirkt weniger „zackig“, dafür aber sehr standfest. Wer gerne gleichmäßig fährt und die Maschine mit Schwung statt mit hektischen Lenkbewegungen bewegt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Motorcharakter und Ansprechverhalten

Die KTM 690 Enduro R steht für ein direktes Ansprechverhalten und einen Charakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Gerade beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang oder beim sportlichen Herausbeschleunigen wirkt das Konzept sehr stimmig.

Die Brixton Cromwell 1200 punktet dagegen mit spürbarer Kraftentfaltung, die sich wie „Souveränität“ anfühlen kann. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die weniger Drehzahl-Spielchen mögen und lieber mit gleichmäßigem Schub arbeiten.

Fahrwerk und Bremsen: Wo fühlt man den Unterschied?

Fahrwerk: Kontrolle vs. Komfort

Bei der KTM 690 Enduro R ist das Fahrwerk auf präzises Arbeiten ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße unruhig wird oder wenn der Untergrund nicht ganz sauber ist. Die Maschine bleibt dabei eher „im Dialog“ mit dem Fahrer, was bei sportlicher Fahrweise ein Vorteil ist.

Die Brixton Cromwell 1200 zielt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl. Sie kann auf schlechten Straßen angenehm wirken, weil sie nicht nur auf maximale Sportlichkeit getrimmt ist. Das ist ein klarer Pluspunkt für den Alltag, kann aber bei sehr ambitionierter Offroad-Fahrweise weniger „spitz“ wirken als bei einer echten Enduro-Orientierung.

Bremsen: Dosierbarkeit und Standfestigkeit

Beide Motorräder können im Bremsverhalten überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 690 Enduro R wirkt tendenziell besonders gut dosierbar, was in Kombination mit der agilen Fahrweise das Vertrauen in engen Situationen stärkt. Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls gute Bremsleistung, wirkt aber eher auf „ruhige Sicherheit“ ausgelegt – also stark, wenn es darum geht, zügig und kontrolliert zu verzögern, ohne dass man ständig am Gefühl arbeiten muss.

Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Sitzposition und Armaturen

Die KTM 690 Enduro R bringt eine Enduro-typische Sitzhaltung mit, die sportlich und aktiv wirkt. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für geradeaus gedacht ist, sondern für Kurven, wechselnde Untergründe und gelegentliche Offroad-Momente. Gleichzeitig kann diese Haltung für sehr lange, entspannte Autobahnphasen weniger „komfortabel“ wirken als bei stärker tourorientierten Konzepten.

Die Brixton Cromwell 1200 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und längere Strecken ausgelegt ist. Das kann besonders dann überzeugen, wenn die Fahrten nicht nur aus kurzen Ausflügen bestehen, sondern aus Touren, bei denen man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt.

Windschutz und Streckeneinsatz

Auf längeren Strecken zeigt sich der Unterschied zwischen „Enduro-Fokus“ und „Allround-Tour“. Die KTM 690 Enduro R kann auf der Straße sehr viel Spaß machen, aber sie bleibt im Kern ein Motorrad, das man auch wegen seiner Offroad-Nähe wählt. Die Brixton Cromwell 1200 ist dafür oft die entspanntere Wahl, wenn die Strecke im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst wenig „Arbeit“ macht.

Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?

Elektronik und Fahrmodi

Im Alltag entscheidet nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt. Die KTM 690 Enduro R wirkt hier wie ein Bike, das auf Kontrolle und Fahrbarkeit ausgelegt ist. Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls mit moderner Praxisfreundlichkeit punkten, vor allem wenn man Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, das nicht ständig nach „Feintuning“ verlangt.

Alltagsthemen: Wartung, Service und Nutzung

Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag? Wie gut lässt es sich handhaben, wie realistisch sind Wartungsintervalle und wie steht es um die Verfügbarkeit von Service und Teilen? In der Praxis zeigt sich häufig: Wer ein Motorrad regelmäßig nutzt, profitiert besonders von einem Konzept, das sich im Alltag leicht integrieren lässt. Beide Modelle können hier grundsätzlich überzeugen, aber sie sprechen unterschiedliche Nutzergruppen an – die KTM eher für Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen wollen, die Brixton eher für Fahrer, die ein alltagstaugliches Gesamtpaket suchen.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden

Stärken der KTM 690 Enduro R

  • Agiles Handling: ideal für kurvige Strecken und dynamische Fahrweise.
  • Enduro-Charakter: macht auch abseits der Straße Spaß und wirkt nicht „zu empfindlich“.
  • Direktes Ansprechverhalten: unterstützt sportliches Fahren aus dem Stand und aus Kurven.

Schwächen der KTM 690 Enduro R

  • Aktive Sitzposition: kann für sehr lange, entspannte Fahrten weniger komfortabel sein.
  • Enduro-Fokus: wer primär Tour und Komfort sucht, könnte das Konzept als „zu sportlich“ empfinden.

Stärken der Brixton Cromwell 1200

  • Souveräner Allround-Charakter: angenehm für Alltag und längere Strecken.
  • Spürbarer Durchzug: macht das Fahren entspannt, ohne ständig in den Drehzahlbereich zu müssen.
  • Stabiler Gesamteindruck: wirkt weniger „zackig“, dafür sehr berechenbar.

Schwächen der Brixton Cromwell 1200

  • Weniger Enduro-Fokus: bei ambitioniertem Offroad-Einsatz kann die KTM klar im Vorteil sein.
  • Charakterunterschied: wer maximale Agilität sucht, wird die KTM vermutlich stärker fühlen.

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Für wen ist die KTM 690 Enduro R die bessere Wahl?

Die KTM 690 Enduro R passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ soll, sondern wenn Fahrspaß, Kontrolle und ein endurotypisches Gefühl im Vordergrund stehen. Wer gerne dynamisch fährt, Kurven liebt und auch mal einen Feldweg oder Schotterabschnitt einplant, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt.

Für wen ist die Brixton Cromwell 1200 die bessere Wahl?

Die Brixton Cromwell 1200 ist eine starke Option für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert ist und auf Touren mit Ruhe und Durchzug überzeugt. Wenn längere Strecken, entspannteres Tempo und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Offroad-Nähe, ist die Brixton oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die KTM 690 Enduro R gewinnt vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das agil ist, direkt anspricht und endurotypisch Kontrolle vermittelt – besonders auf kurvigen Strecken und bei gelegentlichem Gelände. Ihre Stärke liegt im aktiven Fahrgefühl: Man spürt schnell, dass das Konzept auf Dynamik und Präzision getrimmt ist. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung bei sehr langen, entspannten Fahrten weniger komfortabel wirken.

Die Brixton Cromwell 1200 ist die bessere Wahl für alle, die ein alltagstaugliches und tourorientiertes Motorrad möchten, das mit Durchzug und einem stabilen, ruhigen Fahrstil überzeugt. Wer weniger „Enduro-Training“ sucht und mehr „einfach fahren“ möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Kurz gesagt: KTM für den dynamischen Enduro-Fahrer, Brixton für den souveränen Allrounder – und die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Spaß im Vordergrund steht.

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