| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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KTM 690 Enduro R vs KTM 1290 Super Adventure S – Motorradvergleich
Wenn zwei KTM-Modelle so unterschiedlich auftreten wie die KTM 690 Enduro R und die KTM 1290 Super Adventure S, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein kompaktes, agiles Enduro im Fokus, dort ein großes Reise-Adventure, das auf Komfort, Reichweite und souveräne Leistung ausgelegt ist. Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle auf die Straße, welche auf Schotter und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich entscheidet?
Grundidee der beiden Motorräder
KTM 690 Enduro R: leicht, direkt, endurotypisch
Die KTM 690 Enduro R ist als Enduro für Fahrer gedacht, die gern aktiv fahren: Gas geben, Linien suchen, das Motorrad spüren. Die Ausrichtung ist klar: Offroad-Feeling auch dann, wenn es mal nur ein Stück Feldweg sein soll. Im Vergleich wirkt sie deutlich „kleiner“ im Handling – was oft bedeutet, dass sie sich leichter in enge Situationen manövrieren lässt und schneller wieder auf Kurs ist.
KTM 1290 Super Adventure S: Reise-Adventure mit Fokus auf Komfort
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen ein Motorrad, das für lange Strecken und hohe Ansprüche gebaut ist. Im Alltag zeigt sich das durch den Charakter: mehr Reserven, mehr Durchzug, mehr Komfort. Das Adventure fühlt sich weniger wie ein „Werkzeug für den Trail“ an, sondern eher wie ein Tourenpartner, der auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt und den Fahrer entspannt ans Ziel bringt.
Vergleich der Fahrcharakteristik
Motor und Antrieb: Agilität vs Souveränität
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die KTM 690 Enduro R stärker auf unmittelbare Rückmeldung und ein lebendiges Ansprechverhalten setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad „mitarbeitet“. Auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Untergrund fühlt sich das oft wie ein Vorteil an: Man kann das Tempo leichter dosieren und das Motorrad wirkt handlich genug, um auch mal spontan umzudenken.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt hingegen ihre Stärke aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man lange Autobahn- und Landstraßenabschnitte am Stück fährt. Der Antrieb wirkt dabei weniger „sportlich-zackig“, sondern eher souverän und durchgehend. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig am Limit fahren will, aber trotzdem jederzeit Reserven haben möchte.
Handling: wendig im Alltag, stabil auf Distanz
Die KTM 690 Enduro R punktet im Vergleich vor allem durch ihre Wendigkeit. Gerade in Situationen wie Stadtverkehr, engen Kehren oder beim Rangieren zeigt sich, dass ein kompakteres Enduro oft entspannter ist. Auch auf Schotter fühlt sie sich meist leichter kontrollierbar an, weil das Motorrad weniger „Masse“ mitbringt und sich schneller in die gewünschte Richtung bringen lässt.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist nicht „träge“, aber sie ist klar auf Stabilität ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten und langen Etappen wirkt das positiv: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten. Auf sehr technischem Offroad-Gelände kann das Gewicht und die Größe allerdings spürbar werden – hier ist die 690er im Vorteil, weil sie einfacher zu managen ist.
Fahrwerk und Bremsen im Vergleich
Fahrwerk: Enduro-Fokus vs Touring-Fokus
Die KTM 690 Enduro R ist auf Unebenheiten und wechselnden Untergrund ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie das Motorrad über Kanten arbeitet und wie gut es sich anfühlt, wenn man aktiv fährt. Wer gern Offroad-Fahrten plant oder zumindest regelmäßig auf gemischten Strecken unterwegs ist, wird die endurotypische Abstimmung meist als stimmig empfinden.
Die KTM 1290 Super Adventure S zielt stärker auf Komfort und Kontrolle bei langen Strecken. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Auf der Straße und auf flüssigen Abschnitten ist das ein echter Pluspunkt. Auf sehr grobem Gelände kann die Abstimmung je nach Fahrstil weniger „trailig“ wirken als bei einem reinen Enduro – dafür ist das Motorrad auf Distanz oft deutlich entspannter.
Bremsen: Dosierbarkeit und Reserven
Beide Motorräder bieten im Vergleich überzeugende Bremsleistung, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die KTM 690 Enduro R wirkt häufig besonders dann stark, wenn man präzise dosieren möchte – etwa beim Anbremsen in Kurven oder beim kontrollierten Abbremsen auf losem Untergrund. Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärke eher in Situationen aus, in denen man hohe Geschwindigkeiten und lange Bremswege souverän beherrschen will. Wer viel Tour fährt, profitiert oft von der Kombination aus Reserven und stabiler Verzögerung.
Ergonomie, Sitzposition und Komfort
KTM 690 Enduro R: sportlich-aufrecht, aber endurotypisch
Die KTM 690 Enduro R bietet eine Sitzposition, die eher nach „Fahren“ aussieht als nach „Sitzen“. Das ist ideal, wenn man häufig die Haltung wechselt, aktiv in Kurven arbeitet oder im Gelände auch mal stehen möchte. Für lange Autobahnabschnitte kann das jedoch je nach Körperbau weniger entspannend sein als bei einem großen Adventure.
KTM 1290 Super Adventure S: Touring-Setup für lange Tage
Die KTM 1290 Super Adventure S ist klar auf Komfort ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass sie für lange Strecken weniger anstrengend wirkt: Windschutz, Sitzkomfort und die insgesamt tourentaugliche Auslegung passen besonders gut, wenn man nicht nur eine Runde drehen, sondern wirklich Kilometer machen will. Wer häufig auf der Autobahn unterwegs ist oder mehrtägige Touren plant, wird das schnell zu schätzen wissen.
Ausstattung und Elektronik: moderne Helfer vs klare Enduro-Logik
Elektronik bei der 1290er: viel Unterstützung für Touren
Die KTM 1290 Super Adventure S bringt im Vergleich deutlich mehr „Touren-Assistenz“ mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert: Fahrmodi, Traktions- und Assistenzfunktionen helfen dabei, Leistung und Grip besser zu managen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter oder Untergrund wechseln und man nicht jedes Detail manuell anpassen möchte.
Elektronik bei der 690er: reduziert, aber effektiv
Die KTM 690 Enduro R wirkt im Vergleich weniger „vollgepackt“, aber nicht weniger sinnvoll. Die Elektronik unterstützt dort, wo sie im Alltag und im Gelände wirklich hilft. Für Fahrer, die gern direkt und ohne viel „Systemdenken“ unterwegs sind, kann das sogar ein Vorteil sein: Das Motorrad bleibt nah am Fahrer und wirkt weniger wie ein Hightech-Paket, sondern eher wie ein Enduro mit moderner Basis.
Tourentauglichkeit und Alltag: welche Strecken passen besser?
Für Stadt, Feierabend und kurze Offroad-Impulse
Die KTM 690 Enduro R ist im Vergleich oft die bessere Wahl, wenn der Alltag eine Rolle spielt: kurze Wege, spontane Ausfahrten, mal ein Feldweg statt Autobahn. Sie wirkt leichter zu handhaben und macht Lust auf „einfach fahren“. Wer außerdem gern in engen Kurven unterwegs ist oder das Motorrad häufig bewegt, wird die kompakte Auslegung schätzen.
Für lange Touren, weite Strecken und Komfort-Fokus
Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die logische Wahl, wenn die Planung eher nach „mehrere Tage, viele Kilometer“ aussieht. Im Vergleich zeigt sich das durch die tourentaugliche Gesamtwirkung: Das Motorrad nimmt Tempo gelassen, bleibt stabil und hilft dem Fahrer, auch nach Stunden noch entspannt zu bleiben. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, bekommt hier das passende Werkzeug.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 690 Enduro R
- Agiles Handling: schnell in der Linie, leicht zu kontrollieren.
- Enduro-Feeling: macht Lust auf gemischte Strecken und aktives Fahren.
- Wendigkeit im Alltag: besonders praktisch bei engen Situationen.
Schwächen der KTM 690 Enduro R
- Weniger Touring-Komfort als bei der großen Adventure-Variante.
- Offroad-Fokus: Wer primär Autobahn und lange Etappen fährt, könnte mehr Komfort erwarten.
Stärken der KTM 1290 Super Adventure S
- Tourensouveränität: Reserven und Stabilität auf Distanz.
- Komfort und Ausstattung: ideal für lange Tage.
- Elektronik-Unterstützung: hilft bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der KTM 1290 Super Adventure S
- Größe und Gewicht können im sehr technischen Offroad spürbar sein.
- Weniger „leichtfüßig“ als die 690er, wenn es eng wird.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
KTM 690 Enduro R – die Wahl für aktive Fahrer
Die KTM 690 Enduro R passt besonders gut, wenn der Fahrstil aktiv ist: gern Kurven fahren, gern mal abseits der Hauptstrecke unterwegs sein und ein Motorrad bevorzugen, das sich schnell anfühlt. Auch wenn Touren vorkommen, aber nicht im Mittelpunkt stehen, wirkt die 690er oft wie die passendere Mischung aus Spaß und Alltagstauglichkeit.
KTM 1290 Super Adventure S – die Wahl für Langstreckenfans
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die bessere Option, wenn lange Strecken, Komfort und souveräne Leistung Priorität haben. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, Wert auf moderne Unterstützung legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, trifft hier meist die richtige Wahl.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Wendigkeit, direktes Fahrgefühl und endurotypische Kontrolle zählen: im Alltag, auf kurzen Ausfahrten und auf gemischten Strecken mit mehr Offroad-Anteil. Sie ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad „mitarbeitet“ und man gern aktiv fährt. Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken dagegen auf langen Touren aus: Komfort, Stabilität und die tourentaugliche Ausstattung machen sie zur ersten Adresse für Fahrer, die viele Kilometer am Stück planen und dabei entspannt bleiben wollen. Wer viel Straße und Autobahn fährt oder gern mit moderner Elektronik-Unterstützung unterwegs ist, wird mit der 1290er glücklicher. Kurz gesagt: 690 für Agilität und Enduro-Feeling, 1290 für Reise-Komfort und Souveränität.