| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
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KTM 690 Enduro R vs. Suzuki DR-Z 4SM – Motorradvergleich für Straße und Offroad
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 Enduro R steht für ein agiles, modernes Enduro-Konzept mit viel Charakter und dem Anspruch, auch auf der Straße nicht nur „durchzukommen“. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist eher die klare Ansage Richtung Supermoto-Feeling: leichtfüßig, direkt im Ansprechverhalten und mit dem Fokus auf Fahrspaß im Alltag und auf kurvigen Strecken. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, wie sie sich im Alltag anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken liegen.
Grundidee: Enduro-Anspruch vs. Supermoto-Charakter
Die KTM 690 Enduro R ist als Enduro gedacht, die auch auf Asphalt eine gute Figur macht. Das zeigt sich vor allem im Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und der Art, wie das Motorrad mit Lastwechseln umgeht. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf das abgestimmte Supermoto-Setup ausgelegt. Das bedeutet: schnelleres „Anpacken“ beim Einlenken, ein direkterer Kontakt zur Straße und ein Fahrgefühl, das eher nach Kurve als nach „Tour“ klingt.
Wie sich das im Fahralltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die KTM ihre Vielseitigkeit aus. Sie wirkt souverän, wenn es zügig gehen soll, und bleibt dabei kontrollierbar. Die DR-Z 4SM fühlt sich in ähnlichen Situationen oft noch unmittelbarer an – als würde sie schneller auf Impulse reagieren. Wer viel stop-and-go fährt oder häufig zwischen Ampeln und engen Passagen wechselt, spürt den Unterschied: Die Suzuki wirkt „spritziger“, die KTM „ausbalancierter“.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es nicht nur darum, wie viel „Power“ vorhanden ist, sondern wie sie nutzbar wird. Die KTM 690 Enduro R bietet ein modernes Antriebskonzept, das sich in der Praxis besonders durch die Art des Ansprechens und die Bandbreite bemerkbar macht. Sie lässt sich sowohl ruhig bewegen als auch dynamisch hochdrehen, ohne dass das Motorrad dabei unruhig wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM setzt ebenfalls auf einen kernigen Einzylinder-Charakter, aber mit einem anderen Fokus: Sie fühlt sich oft dann besonders stark an, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Das kann im Alltag sehr spaßig sein, verlangt aber etwas mehr „Mitdenken“ beim Fahren.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 690 Enduro R: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit und dem harmonischen Zusammenspiel aus Gasannahme und Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter je nach Fahrstil mehr „Motorarbeit“ belohnt, während ganz entspanntes Gleiten weniger im Mittelpunkt steht.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärken liegen in der direkten Fahrfreude und dem unkomplizierten, aktiven Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie auf längeren Strecken oder bei sehr entspanntem Tempo weniger „komfortabel“ wirkt als die KTM, weil der Fahrstil stärker auf den Motor abgestimmt bleibt.
Fahrwerk und Handling: Wie die Motorräder Kurven „lesen“
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die KTM 690 Enduro R ist so abgestimmt, dass sie sowohl auf der Straße als auch im Gelände kontrollierbar bleibt. Das Fahrwerk arbeitet dabei so, dass das Motorrad stabil bleibt, aber dennoch genug Beweglichkeit für zügige Richtungswechsel bietet. Gerade auf welligem Asphalt oder bei wechselnden Untergründen fühlt man: Die KTM ist für mehr als nur die glatte Linie gemacht.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es kurvig wird und wo man das Motorrad „einfach“ in die Linie bringen möchte. Das Setup wirkt oft direkter, das Einlenken fühlt sich unmittelbarer an. Dadurch entsteht ein sehr lebendiges Fahrgefühl – ideal für kurze, dynamische Ausfahrten.
Bremsen, Stabilität und Kontrolle
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied in der Art, wie das Motorrad die Verzögerung in Stabilität umsetzt. Die KTM wirkt tendenziell souveräner, wenn es um kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht, während die Suzuki eher mit einem „sportlichen“ Gefühl punktet, wenn man häufig bremst, um Kurven präzise anzusteuern. Beide können Spaß machen – die KTM eher für ruhige Kontrolle, die Suzuki eher für sportliche Impulse.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Sicht
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 690 Enduro R bietet eine Enduro-typische Haltung, die aktiv gefahren werden kann, aber auch genug Spielraum lässt, um nicht permanent „angespannt“ zu sein. Wer längere Strecken plant, profitiert von der insgesamt ausgewogenen Ergonomie.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt in der Praxis oft kompakter und „sportlicher“. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad leicht zu bewegen ist. Auf sehr langen Strecken kann das jedoch stärker spürbar werden, weil der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf Komfort liegt.
Wartung und Zuverlässigkeit im Blick
Bei beiden Modellen spielt die Praxis eine große Rolle: Wartungszugang, Verschleißteile und die Frage, wie unkompliziert sich typische Servicearbeiten durchführen lassen. Die KTM 690 Enduro R ist modern aufgebaut und kann je nach Nutzung mehr Aufmerksamkeit bei Verschleiß und Abstimmung verlangen, während die Suzuki DR-Z 4SM häufig als unkompliziert wahrgenommen wird – besonders, wenn man sie im „Supermoto-Modus“ bewegt und regelmäßig im Blick behält, was bei sportlicher Nutzung schneller verschleißt.
Offroad vs. Straße: Wo liegen die Grenzen?
Die KTM 690 Enduro R ist die klarere Wahl, wenn Offroad wirklich Teil des Plans ist. Sie fühlt sich im Gelände nicht nur „irgendwie“ passend an, sondern ist dafür konzipiert, Unebenheiten zu schlucken und trotzdem kontrollierbar zu bleiben. Auf Schotter, Feldwegen und unruhigen Untergründen spielt sie ihre Stärken aus.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Straße und sportliche Strecken ausgelegt. Sie kann zwar auch abseits befestigter Wege funktionieren, aber das Gesamtpaket ist eher auf Grip und Fahrgefühl auf Asphalt optimiert. Wer regelmäßig ins Gelände will, wird mit der KTM deutlich entspannter unterwegs sein.
Reisetauglichkeit und Alltagseinsatz
Für den Alltag zählt, wie gut das Motorrad im „echten Leben“ funktioniert: Starten, Beschleunigen, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gefühl, nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Die KTM 690 Enduro R wirkt hier oft als Allrounder: Sie kann sportlich, aber auch pragmatisch gefahren werden. Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher die Maschine für das „kurz raus und Spaß haben“ – mit einem Fahrgefühl, das auf Kurven und direkte Reaktion getrimmt ist.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser zu den eigenen Erwartungen passt. Die KTM 690 Enduro R ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugt und dabei ein ausgewogenes Gesamtgefühl liefert. Sie richtet sich an Fahrer, die vielseitig unterwegs sind und ein Enduro-Feeling möchten, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die passende Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Straße, Supermoto-Feeling und direktem Handling liegt. Wer Kurven liebt, das Motorrad gerne aktiv bewegt und ein unkompliziertes, lebendiges Fahrgefühl sucht, wird mit der DR-Z 4SM sehr viel Freude haben.
Typische Kaufgründe im Vergleich
- KTM 690 Enduro R: ideal für alle, die ein vielseitiges Motorrad wollen – mit mehr Offroad-Potenzial und einem insgesamt souveränen Fahrverhalten.
- Suzuki DR-Z 4SM: ideal für alle, die vor allem Straße und Kurven im Blick haben – mit direktem Ansprechverhalten und einem klaren Supermoto-Charakter.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Allrounder funktioniert: Straße, wechselnde Untergründe und gelegentliches Offroad sollen zusammenpassen, ohne dass das Fahrgefühl leidet. Sie punktet mit einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Motorcharakter, Stabilität und kontrollierbarer Dynamik – besonders dann, wenn nicht nur die Kurve, sondern auch der Untergrund eine Rolle spielt.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken dort aus, wo es sportlich und kurvig wird. Sie wirkt direkter im Handling und vermittelt ein sehr unmittelbares Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht. Wer vor allem Asphalt liebt, das Supermoto-Feeling sucht und kurze, dynamische Ausfahrten in den Vordergrund stellt, bekommt mit der DR-Z 4SM genau das.
Kurz gesagt: KTM 690 Enduro R für Vielseitigkeit und mehr Offroad-Freiheit, Suzuki DR-Z 4SM für direktes Kurven- und Supermoto-Feeling.