| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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KTM 690 Enduro R vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 Enduro R steht für kompromisslose Leichtigkeit und den Charakter eines echten Einsteigers ins Offroad-Feeling – mit dem Anspruch, auch auf der Straße nicht nur „durchzukommen“. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf Komfort, Reichweite und moderne Elektronik ausgelegt. Wer viel fährt, Wert auf Ausstattung legt und sich auf langen Strecken wohlfühlen möchte, findet hier eine sehr erwachsene Adventure-Basis.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis anfühlen: beim Antritt, beim Fahrwerk, bei der Ergonomie, bei der Brems- und Elektroniklogik sowie bei der Frage, wie gut sich die jeweiligen Konzepte für Alltag und Reise eignen.
Grundidee: Leichtes Enduro-Gefühl vs. großes Reise-Adventure
KTM 690 Enduro R: Fokus auf Agilität und Offroad-Nähe
Die KTM 690 Enduro R wirkt wie ein Motorrad, das schnell „in den Kopf“ geht: kompakt, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits der üblichen Strecken Spaß zu machen. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Konzept hin, das Gewicht und Handling in den Vordergrund stellt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich in engen Passagen, beim Rangieren und auf wechselndem Untergrund besonders lebendig anfühlt.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: Komfort und Elektronik für lange Strecken
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Reisegerät mit Adventure-Genen. Die aufgelisteten Ausstattungs- und Elektronikdetails sprechen für ein Motorrad, das Komfort nicht als „nice to have“, sondern als Kern versteht. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke länger wird: gleichmäßiges Tempo, ruhigeres Fahrgefühl und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
KTM: Direktes Ansprechen, lebendige Leistungsentfaltung
Die KTM 690 Enduro R setzt auf einen Motorcharakter, der eher nach „sofort da“ klingt als nach „erst ab Drehzahl“. In der Praxis bedeutet das: Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad oft spontaner. Die aufgelisteten Leistungsdaten und das Drehmomentprofil lassen darauf schließen, dass die KTM besonders dort Spaß macht, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder in den nächsten Schwung geht – also auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Untergrund.
Yamaha: Kraft mit Reise-Temperament und stabiler Zugkraft
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen. Die aufgelisteten Werte sprechen für eine Charakteristik, die auch bei konstantem Tempo souverän bleibt und das Motorrad bei Überholmanövern oder beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen sehr kontrolliert wirken lässt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen zeigt sich der Vorteil: weniger „Arbeit“, mehr Ruhe im Antrieb.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
KTM: Wendigkeit und Offroad-Feeling
Die KTM 690 Enduro R wirkt wie ein Motorrad, das man gern „führt“. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die Enduro-Ausrichtung deuten darauf hin, dass das Bike auf Dynamik ausgelegt ist: schnelle Richtungswechsel, ein direkteres Gefühl in der Kurve und mehr Vertrauen auf unebenen Strecken. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung auf der Straße je nach Fahrstil spürbar sein – dort, wo ein sehr komfortorientiertes Setup gefragt ist, kann die KTM etwas „härter“ oder unmittelbarer wirken.
Yamaha: Stabiler Geradeauslauf und souveränes Kurvenbild
Die Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich klar auf Stabilität und Alltagstauglichkeit getrimmt. Die aufgelisteten Werte zum Fahrwerk und zur Geometrie lassen erwarten, dass das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger bleibt und in Kurven ein sehr berechenbares Gefühl vermittelt. Das ist besonders auf langen Strecken ein Pluspunkt. Schwäche im Vergleich: Wer maximal Offroad-Feeling sucht, wird bei einer reinen Reise-Adventure-Basis schneller an Grenzen stoßen – nicht unbedingt wegen der Leistung, sondern wegen des Gesamtkonzepts.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen durch Gefühl und Technik
KTM: Bremsgefühl mit sportlichem Charakter
Die KTM 690 Enduro R bringt im Vergleich ein eher sportlich-direktes Bremsverhalten mit. Die aufgelisteten Bremsdaten und die typische Enduro-Philosophie sprechen dafür, dass das Motorrad beim Verzögern sehr kontrolliert wirkt, aber auch „mitdenkt“. In der Praxis heißt das: Wer gern dynamisch fährt, bekommt ein gutes Feedback. Auf der anderen Seite kann die KTM bei sehr komfortorientierter Fahrweise weniger „smooth“ wirken als ein stärker auf Reise getrimmtes Setup.
Yamaha: Elektronik als Sicherheitsnetz
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärke besonders dort aus, wo Technik den Unterschied macht. Die aufgelisteten Elektronik- und Assistenzdetails deuten auf ein Motorrad hin, das Fahrzustände aktiv unterstützt. Das kann beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei wechselnden Bedingungen helfen, das Motorrad berechenbar zu halten. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Einfachheit ohne viele Eingriffsmöglichkeiten bevorzugt, könnte die Yamaha als „zu viel“ empfinden – dafür ist das Gesamtpaket aber sehr alltagstauglich.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
KTM: Aufrechte Haltung, aber sportlich nah am Fahrer
Die KTM 690 Enduro R wirkt im Vergleich eher kompakt und fahrerorientiert. Die aufgelisteten Ergonomiewerte lassen vermuten, dass das Motorrad eine aktive Fahrhaltung unterstützt – ideal, wenn häufig gewechselt wird zwischen zügigem Fahren und kontrolliertem Handling. Auf langen Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrstil dennoch anstrengender sein als bei einem konsequenten Tourer-Konzept.
Yamaha: Reiseergonomie und Komfortfokus
Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf längere Etappen ausgelegt. Die aufgelisteten Sitz- und Ergonomieangaben sprechen für eine Position, die weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Dazu kommt die Reiseausstattung, die den Alltag erleichtert. Im Vergleich ist die Yamaha damit oft die bessere Wahl, wenn viele Stunden am Stück gefahren werden.
Ausstattung und Praxisnutzen: Alltag, Reise und „Was man wirklich merkt“
KTM: Weniger Ballast, mehr Direktheit
Die KTM 690 Enduro R steht im Vergleich für ein Motorrad, das sich nicht in Details verliert, sondern in der Kernaufgabe überzeugt: fahren, reagieren, Spaß haben. Die aufgelisteten Ausstattungswerte wirken eher funktional. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht „vollgepackt“ sein muss, sondern leicht zu bewegen und schnell einsatzbereit sein soll.
Yamaha: Komfortpaket und moderne Features
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt im Vergleich deutlich mehr Reise- und Komfortorientierung mit. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails und die Elektroniklogik zielen darauf ab, dass sich das Motorrad im Alltag „fertig“ anfühlt. Das merkt man besonders bei Wetterwechseln, bei längeren Autobahnphasen und wenn man nicht jedes Detail selbst nachjustieren möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die KTM 690 Enduro R stark ist
- Agiles Handling: Die aufgelisteten Fahrwerks- und Konzeptwerte sprechen für ein sehr lebendiges Motorrad.
- Offroad-Nähe: Das Enduro-Setup macht Lust auf Schotter, Feldwege und unebene Strecken.
- Direkter Fahrspaß: Der Motorcharakter wirkt besonders dort überzeugend, wo man viel variiert.
Wo die KTM 690 Enduro R im Vergleich nachgeben kann
- Komfort auf Distanz: Wer sehr lange Touren plant, könnte die Reiseorientierung der Yamaha stärker vermissen.
- „Tourer-Ruhe“: Die KTM wirkt eher wie ein Motorrad, das man aktiv fährt, statt entspannt zu cruisen.
Wo die Yamaha Tracer 9 GT Plus stark ist
- Reisetauglichkeit: Die aufgelisteten Komfort- und Elektronikwerte unterstützen lange Etappen.
- Stabilität: Das Motorrad wirkt im Vergleich besonders bei höheren Geschwindigkeiten berechenbar.
- Technik als Unterstützung: Assistenz und Elektronik machen das Fahren in vielen Situationen entspannter.
Wo die Yamaha Tracer 9 GT Plus im Vergleich nachgeben kann
- Offroad-Fokus: Das Konzept ist eher Straße/Route als „echtes“ Enduro.
- Komplexität: Wer maximale Einfachheit bevorzugt, könnte die Yamaha als „technikbetont“ empfinden.
Für wen welches Motorrad passt: Entscheidung nach Fahrprofil
Die Wahl zwischen KTM 690 Enduro R und Yamaha Tracer 9 GT Plus hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer gern kurze bis mittlere Strecken fährt, häufig die Linie wechselt, auch mal abseits der Straße unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich leicht und direkt anfühlt, findet in der KTM 690 Enduro R einen sehr passenden Begleiter.
Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Komfort und moderne Elektronik schätzt, bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte und ein Adventure-Motorrad sucht, das als Reiseplattform funktioniert, wird mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, enduro-nahes Motorrad suchen: lebendiges Handling, direkter Motorcharakter und Lust auf Schotter, Feldwege und dynamische Landstraßen. Gerade wenn Fahrspaß aus Spontanität entsteht und das Motorrad nicht nur als Transportmittel dienen soll, spielt die KTM ihre Stärken aus. Ihre Schwäche liegt weniger in der Leistung als im Komfortanspruch: Wer sehr lange Touren plant und vor allem ruhiges Cruisen bevorzugt, wird die Reiseorientierung der Yamaha vermissen.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt im Vergleich dort, wo Alltag und Langstrecke zählen: stabiler Fahrstil, komfortorientierte Ergonomie und Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen entspannter macht. Wer ein Adventure-Motorrad möchte, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt, trifft mit der Yamaha die richtige Entscheidung. Für echtes Offroad-Abenteuer im Enduro-Sinn ist die KTM jedoch die passendere Basis. Kurz gesagt: KTM für Abenteuer mit Direktheit, Yamaha für Reisen mit Komfort und Technik.