| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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KTM 690 Enduro R vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Offroad-Fans
Wenn es um Enduros geht, treffen bei der KTM 690 Enduro R und der Yamaha WR 125 R zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die eine steht für kräftigen Einzylinder-Drive, die andere für leichtes Handling und ein agiles Fahrgefühl. Genau das macht den Vergleich spannend: Nicht nur die Motoren unterscheiden sich deutlich, auch die Art, wie sich die Motorräder im Gelände und auf gemischten Strecken anfühlen, ist grundverschieden. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte deshalb weniger nach „besser oder schlechter“ suchen, sondern nach dem passenden Einsatzprofil.
Grundidee im Vergleich: Charakter statt nur Daten
Die KTM 690 Enduro R ist ein Enduro-Konzept für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind und dabei auch längere Strecken mögen. Der große Hubraum und der Drehmomentfokus sorgen dafür, dass das Motorrad im Gelände nicht ständig „am Gas hängen“ muss. Dadurch wirkt die KTM oft souverän, wenn es ruckelig wird oder wenn Traktion über längere Zeit gesucht wird.
Die Yamaha WR 125 R dagegen ist ein Leichtgewicht mit Fokus auf Wendigkeit. Gerade im Offroad-Alltag, auf engen Wegen oder bei häufigem Richtungswechsel, spielt das Motorrad seine Vorteile aus. Der Motor dreht willig hoch und belohnt Fahrer, die das Tempo aktiv über Drehzahl und Gasstellung steuern. Das macht die WR 125 R besonders interessant für Einsteiger, kleinere Fahrer oder alle, die ein leichtes, unkompliziertes Offroad-Motorrad suchen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Durchzug bei der KTM 690 Enduro R
Die KTM 690 Enduro R wirkt im Vergleich vor allem dann stark, wenn es nicht nur um maximale Beschleunigung geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen. Der Charakter ist weniger „Drehzahl-Spiel“, mehr „Kraft aus dem Keller“. Das hilft in Situationen, in denen Traktion begrenzt ist: Auf losem Untergrund oder in steinigen Passagen kann der Fahrer das Motorrad ruhiger führen, ohne permanent in den oberen Drehzahlbereich zu müssen.
Agilität bei der Yamaha WR 125 R
Die Yamaha WR 125 R setzt dagegen auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Wer die Drehzahl im richtigen Bereich hält, bekommt ein sehr direktes Gefühl. Das ist im Gelände oft ein Vorteil, weil sich das Motorrad fein dosieren lässt. Gleichzeitig ist die WR 125 R weniger „entspannt“ als die KTM, wenn es um lange, gleichmäßige Abschnitte geht: Hier wird die Fahrweise stärker vom aktiven Schalten und vom Halten der Drehzahl geprägt.
Fahrwerk und Handling: Unterschiedliche Stärken im Gelände
Im Offroad zählt nicht nur, wie stark ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich kontrollieren lässt. Die KTM 690 Enduro R bietet durch ihren Charakter und die Abstimmung ein Gefühl von Stabilität, besonders wenn es schneller wird oder wenn die Strecke wellig ist. Das Motorrad liegt spürbar „ruhiger“ in der Spur, was das Vertrauen in schwierigen Passagen erhöht.
Die Yamaha WR 125 R punktet dagegen mit ihrer Leichtigkeit. Gerade in engen Kurven, bei Richtungswechseln oder wenn man das Motorrad oft manuell „mitarbeitet“, fühlt sich die WR deutlich handlicher an. Das kann im Alltag den Unterschied machen: Weniger Kraftaufwand beim Rangieren, leichteres Handling im Gelände und ein insgesamt agileres Fahrgefühl.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Motorräder auf Last und Tempo reagieren. Die KTM 690 Enduro R ist durch ihr Leistungs- und Drehmomentprofil eher auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das bedeutet: Wenn das Tempo hoch ist, muss die Bremse nicht nur zupacken, sondern auch fein dosierbar bleiben. In der Praxis hilft das, um das Motorrad in anspruchsvollen Situationen kontrolliert zu halten.
Die Yamaha WR 125 R ist durch das geringere Gewicht und die kompaktere Fahrdynamik oft leichter zu „führen“. Das macht das Bremsen im Gelände häufig intuitiver, weil weniger Masse bewegt werden muss. Gleichzeitig ist die Dosierung wichtig, um Traktion zu erhalten—gerade auf rutschigem Untergrund. Wer vorausschauend fährt, profitiert davon, dass die WR 125 R sehr gut auf kleine Korrekturen reagiert.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Auch wenn beide Motorräder klar im Enduro-Bereich verortet sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sich die Ergonomie anfühlt. Die KTM 690 Enduro R wirkt eher wie ein „Allrounder“, der auch längere Strecken mitmacht. Das unterstützt eine entspanntere Haltung, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Offroad-Sessions besteht.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf das aktive Fahren ausgelegt. Die Sitzposition und die kompakte Bauweise unterstützen ein bewegliches Handling. Das ist besonders dann ein Plus, wenn das Motorrad häufig im Stehen oder in einer dynamischen Fahrhaltung genutzt wird.
Alltagstauglichkeit: Von der Tour bis zur kurzen Runde
Viele Käufer denken bei Enduros zuerst an das Gelände—aber der Alltag entscheidet oft mit. Die KTM 690 Enduro R spielt ihre Stärken aus, wenn der Weg zum Trail länger ist oder wenn die Tour gemischt ist. Der größere Motorcharakter macht es leichter, Strecken „durchzuziehen“, ohne ständig die Fahrweise komplett umzustellen. Dadurch wirkt die KTM oft als Motorrad, das man auch außerhalb der absoluten Offroad-Zone gerne bewegt.
Die Yamaha WR 125 R ist im Alltag vor allem dann überzeugend, wenn kurze Wege, häufige Fahrten und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Das Motorrad ist leicht zu kontrollieren und eignet sich gut für Fahrer, die Offroad als regelmäßiges Hobby sehen—ohne dass jede Ausfahrt gleich eine große Tour sein muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 690 Enduro R – Stärken
- Starker Durchzug und souveräner Charakter im Gelände und auf gemischten Strecken
- Mehr Stabilität bei zügigerem Fahren und in ruppigen Passagen
- Allround-Feeling, wenn es nicht nur um kurze Offroad-Sessions geht
KTM 690 Enduro R – Schwächen
- Durch den größeren Anspruch an Dynamik kann das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirken als die WR 125 R
- Wer sehr langsam und technisch unterwegs ist, muss die Fahrweise stärker auf Traktion und Dosierung abstimmen
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Leichtes, agiles Handling für enge Strecken und häufige Richtungswechsel
- Direktes Ansprechverhalten, das aktives Fahren belohnt
- Einsteigerfreundliches Offroad-Gefühl durch überschaubare Dynamik
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Für lange, gleichmäßige Abschnitte wirkt der Charakter stärker drehzahlabhängig
- Bei höherem Tempo oder anspruchsvollen Passagen ist die Fahrweise stärker gefordert, um das Potenzial auszuspielen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 690 Enduro R und Yamaha WR 125 R hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer gerne zügig unterwegs ist, längere Strecken plant oder im Gelände einen ruhigen, kraftvollen Vortrieb bevorzugt, wird mit der KTM 690 Enduro R deutlich zufriedener sein. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht nur aus „Technik pur“ besteht, sondern aus einer Mischung aus Anfahrt, Trail und Rückweg.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die Leichtigkeit und Agilität suchen. Wer im Gelände viel manövriert, enge Passagen mag oder ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell und intuitiv bewegen lässt, findet in der WR 125 R einen sehr passenden Begleiter. Auch für Einsteiger oder kleinere Fahrer kann die Yamaha besonders attraktiv sein, weil sie das Offroad-Feeling stark über Kontrolle und Fahrtechnik vermittelt.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die richtige Wahl, wenn ein Enduro gesucht wird, das mit kräftigem Durchzug, stabiler Fahrdynamik und einem alltagstauglichen Charakter überzeugt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, längere Strecken mitnehmen und im Gelände einen souveränen Vortrieb bevorzugen. Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken aus, wenn Leichtigkeit, Wendigkeit und ein direktes, drehzahlbetontes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für enge Trails, häufiges Manövrieren und alle, die Offroad vor allem über Kontrolle und aktives Fahren erleben möchten. Kurz gesagt: Wer Kraft und Ruhe sucht, greift zur KTM. Wer Agilität und unkomplizierte Handhabung priorisiert, ist mit der WR 125 R besser bedient.