| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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KTM 690 SMC R vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, liegt die Vermutung nahe, dass sie auch für ganz verschiedene Fahrstile gebaut wurden. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der KTM 690 SMC R und der Benelli Leoncino Bobber 400. Hier trifft ein kompromissloser, agiler Supermoto-Charakter auf einen entspannten Bobber-Vibe mit klassischer Optik. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt – beim Anfahren, in der Stadt, auf der Landstraße und bei der Frage, wie viel „Motorrad“ man wirklich jeden Tag erleben möchte.
Grundcharakter: Supermoto-Agilität vs. Bobber-Relax
Die KTM 690 SMC R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für Dynamik. Der Fokus liegt auf direktem Ansprechverhalten, spürbarer Agilität und einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Situationen, in denen man schnell reagieren möchte.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf einen anderen Schwerpunkt: Stil, entspannte Sitzhaltung und ein Charakter, der eher „genießen“ als „attackieren“ will. Das Motorrad wirkt wie ein Begleiter für ruhige Fahrten, bei denen die Optik und das angenehme Tempo im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig nach sportlicher Fahrweise anfühlen muss, findet hier einen klaren Gegenentwurf zur KTM.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die KTM 690 SMC R ist auf ein lebendiges, sportlich ausgerichtetes Ansprechverhalten getrimmt. Dadurch wirkt die Beschleunigung „direkt“ und unterstützt eine Fahrweise, die auch mal zügig aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang heraus erfolgen soll. Das Motorrad belohnt eine aktive Gangwahl und eine gewisse Aufmerksamkeit beim Gasgeben.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen eher die Karte der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Anfahren, Stadtverkehr und entspanntes Dahingleiten funktionieren angenehm, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Die KTM fühlt sich dabei oft wie ein Werkzeug für Tempo an, die Benelli eher wie ein Motorrad für Rhythmus.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 690 SMC R: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Antriebserlebnis. Schwäche kann sein, dass der Charakter für manche Fahrer im Alltag „zu präsent“ wirkt – wer es sehr entspannt mag, empfindet die KTM manchmal als zu fordernd.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Attacke weniger im Fokus steht – wer maximale Agilität und „Rennstrecken-Vibes“ sucht, wird eher bei der KTM fündig.
Fahrwerk und Handling: Kurvenlust vs. Komfortorientierung
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die KTM 690 SMC R ist in ihrem Wesen auf Kontrolle und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine aktive Fahrweise, bei der man das Motorrad spürt und mit dem Körper mitarbeitet. Gerade in Kurven und auf wechselndem Belag zeigt sich der Supermoto-Ansatz: Das Motorrad wirkt wendig und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit „dran“ ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf ein harmonisches Gesamtgefühl. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass die Fahrt angenehm bleibt – auch wenn die Straße nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: weniger „Kampfansage“, mehr „entspanntes Gleiten“. Für viele Fahrten im Alltag ist das ein echter Vorteil, weil man sich weniger auf das Motorrad konzentrieren muss und mehr auf den Weg.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich der unterschiedliche Anspruch. Die KTM ist auf zügiges Verzögern und sportliche Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn man in Kurven spät bremst oder wenn sich Situationen im Stadtverkehr schnell ändern. Die Benelli bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf einen souveränen, alltagstauglichen Stil hin abgestimmt. Wer häufig dynamisch fährt, wird die KTM als „direkter“ empfinden; wer vor allem entspannt unterwegs ist, profitiert von der gut dosierbaren, ruhigen Art der Benelli.
Sitzposition und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Die Sitzposition ist ein zentrales Entscheidungskriterium. Die KTM 690 SMC R führt zu einer sportlicheren Haltung. Das ist ideal, wenn man das Motorrad aktiv bewegt und in Kurven gerne „mitlenkt“. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go weniger komfortabel wirken – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bietet eine entspanntere, cruiser-nah wirkende Sitzhaltung. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig in den „Sportmodus“ wechseln möchte. Für viele ist das der Grund, warum ein Bobber im Alltag so beliebt ist: Man sitzt einfach gerne drauf.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben los“
Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert das Motorrad zu handeln ist. Die KTM 690 SMC R ist durch ihre Ausrichtung sehr lebendig und macht kurze Strecken schnell zu einer kleinen Ausfahrt. Sie eignet sich besonders, wenn der Tag nach Bewegung ruft und man gerne zügig durch den Verkehr kommt oder spontan eine Landstraße „mitnimmt“.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen die Wahl für Menschen, die das Motorrad als Lifestyle- und Genussobjekt sehen. In der Stadt wirkt sie oft entspannter, weil der Charakter weniger „sportlich getrieben“ ist. Auf der Landstraße macht sie Spaß, wenn man nicht permanent maximale Dynamik abruft, sondern lieber gleichmäßig fährt und die Fahrt genießt.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 690 SMC R: Stärken: lebendiges Fahrgefühl, sportliche Kontrolle, viel Kurvenpotenzial. Schwächen: sportliche Haltung kann auf Dauer fordernder sein; der Charakter verlangt eher nach aktiver Fahrweise.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken: entspannte Ergonomie, angenehmer Rhythmus, stimmiges Gesamtpaket für Genussfahrten. Schwächen: weniger Fokus auf sportliche Attacke und „Supermoto-Feeling“.
Design und Ausstattung: Zwei sehr unterschiedliche Botschaften
Design ist nicht nur Optik, sondern beeinflusst auch die Erwartung an das Motorrad. Die KTM 690 SMC R wirkt technisch, direkt und auf Performance getrimmt. Das passt zum Fahrgefühl: Das Motorrad möchte bewegt werden. Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Look mit klassischer Anmutung. Dadurch entsteht ein Motorrad, das man gerne zeigt und auf das man sich optisch freut – unabhängig davon, ob die Fahrt kurz oder lang ist.
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die Philosophie: Die KTM wirkt wie ein Werkzeug für sportliche Einsätze, während die Benelli eher als stimmiges Gesamtpaket für den Alltag gedacht ist. Wer Wert auf einen „Look, der bleibt“, legt bei der Benelli oft schneller den Finger auf den richtigen Knopf.
Wartung, Betrieb und Kosten: Was man bei der Wahl mitdenken sollte
Bei beiden Motorrädern lohnt es sich, den Blick auf Serviceintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit und den eigenen Wartungsanspruch zu richten. In der Praxis unterscheiden sich die Erfahrungen oft weniger in der Theorie als in der konkreten Nutzung: Wer viel sportlich fährt, merkt Wartungspunkte früher (z. B. durch stärkere Beanspruchung von Verschleißteilen). Wer überwiegend entspannt unterwegs ist, fährt häufig „gleichmäßiger“ und kann dadurch manche Verschleißthemen langsamer spüren.
Unabhängig vom Modell gilt: Ein Motorrad, das zum Fahrstil passt, reduziert oft den „Stress“ im Betrieb. Genau hier trennt sich die Entscheidung zwischen KTM und Benelli: Die KTM belohnt sportliche Nutzung, die Benelli belohnt den entspannten Alltag.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich KTM 690 SMC R vs. Benelli Leoncino Bobber 400 ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die KTM ist besonders interessant, wenn Kurven, Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, das Motorrad spüren möchten und aus jeder Ausfahrt etwas mehr „Action“ herausholen wollen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, entspannter Ergonomie und einem harmonischen Fahrgefühl liegt. Sie passt zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und bei dem die Fahrt nicht ständig nach sportlicher Höchstleistung verlangt.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit klarer Performance-Identität suchen: lebendiger Motorcharakter, sportliches Handling und ein Fahrgefühl, das Kurven und dynamische Situationen besonders gut unterstützt. Wer gerne aktiv fährt und auch im Alltag Lust auf Tempo hat, wird mit der KTM deutlich mehr „Biss“ erleben.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein stimmiges, entspanntes Gesamtpaket wollen: angenehme Sitzposition, ein ruhigerer Rhythmus und ein Look, der sofort Spaß macht. Wer vor allem Stadt und Landstraße im Genussmodus fährt und dabei nicht ständig sportliche Reize sucht, findet in der Benelli die passendere Wahl.
Kurz gesagt: KTM für Dynamik und Kurvenfokus, Benelli für Stil, Komfort und entspanntes Fahren.