| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
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KTM 690 SMC R vs. BMW R 1250 GS Adventure – welcher Motorradtyp passt besser?
Wer zwischen der KTM 690 SMC R und der BMW R 1250 GS Adventure steht, merkt schnell: Das sind zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die KTM steht für direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und den Spaßfaktor im Alltag – mit einem Charakter, der Lust auf kurvige Strecken macht. Die BMW dagegen ist die große Reiseenduro: komfortorientiert, mit viel Elektronik und einem Setup, das auch lange Touren und wechselnde Bedingungen souverän abdecken soll. Im Vergleich zeigt sich, dass es weniger um „besser“ geht, sondern um „passender“.
Grundcharakter: Supermoto-Spirit vs. Reiseenduro-Gen
Wie sich die KTM 690 SMC R anfühlt
Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Motorrad, das man ständig „ein bisschen schneller“ fahren möchte. Der Einzylinder liefert ein spürbares, unmittelbares Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stark von der eigenen Dynamik lebt: Gas auf, Linie suchen, das Motorrad reagieren lassen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die KTM ihre Stärken aus, weil sie leichtfüßig wirkt und das Handling sehr direkt ist.
Wie sich die BMW R 1250 GS Adventure anfühlt
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen auf Gelassenheit und Reichweite ausgelegt. Der Boxer-Charakter sorgt für eine gleichmäßige Kraftentfaltung, die sich besonders auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Dazu kommt ein Fahrkomfort, der auch bei wechselnden Bedingungen hilft: Die Maschine ist dafür gebaut, Kilometer zu sammeln, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Wer oft unterwegs ist – auch mit Gepäck – findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Direkte Reaktion vs. souveräne Langstrecke
Im Vergleich der Antriebe zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 690 SMC R setzt auf die typische Einzylinder-Logik: spürbar, kompakt und mit einem Antrieb, der sich dynamisch anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, umgelegt und zügig gefahren wird. Die BMW R 1250 GS Adventure verfolgt einen anderen Ansatz: Der Boxer liefert eine Art „Dauerzug“, der das Motorrad auch bei konstantem Tempo stabil wirken lässt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tourplanung wichtiger ist als das ständige Spiel mit dem Gas.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Fokus vs. Stabilität auf Distanz
KTM 690 SMC R: leicht zu bewegen
Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird oder wo man häufig die Richtung wechselt. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken auf sportliche Weise „wach“: Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt ein dynamisches Fahren. Gleichzeitig ist das Setup eher auf sportliche Nutzung ausgelegt – wer viel komfortorientiert über lange Strecken bummelt, wird das als Unterschied spüren.
BMW R 1250 GS Adventure: souverän und berechenbar
Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Handling weniger auf „sofortige Sportlichkeit“ getrimmt, sondern auf Kontrolle. Gerade auf schlechten Straßen, bei wechselndem Grip oder wenn das Motorrad voll beladen ist, wirkt die BMW stabil und gutmütig. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längerer Belastung ruhig zu halten. Im Vergleich zur KTM ist das Gefühl eher „getragen“ als „zackig“.
Elektronik und Assistenz: KTM für den Fahrer, BMW für die Tour
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine Rolle, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer in den Mittelpunkt stellt: Die Abstimmung unterstützt sportliches Fahren, ohne den Charakter zu überdecken. Die BMW R 1250 GS Adventure geht stärker in Richtung „Tour-Assistenz“: Fahrmodi, Regelungen und die insgesamt moderne Elektronik sorgen dafür, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen kann. Das ist besonders praktisch, wenn nicht nur die Strecke, sondern auch Wetter, Beladung und Fahrstil variieren.
Ergonomie und Sitzposition: sportlich kompakt vs. komfortabel aufrecht
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied im Vergleich. Die KTM 690 SMC R wirkt kompakter und sportlicher, wodurch sie sich für dynamisches Fahren sehr stimmig anfühlt. Wer gerne aktiv fährt, findet hier eine Position, die das Motorrad „mitzieht“. Die BMW R 1250 GS Adventure bietet dagegen mehr aufrechte Ergonomie und ein komfortorientiertes Gesamtkonzept. Das macht sie besonders geeignet, wenn längere Etappen anstehen oder wenn man häufiger entspannt statt maximal sportlich unterwegs ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Kurve vs. Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man ihnen im Alltag und in der sportlichen Nutzung vertrauen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch eine unterschiedliche Priorität: Die KTM 690 SMC R wirkt so abgestimmt, dass sie beim zügigen Fahren schnell „da“ ist – das unterstützt sportliche Manöver und kurvige Passagen. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stärker auf Sicherheit und Berechenbarkeit, besonders wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhiger wird. Wer viel auf wechselnden Untergründen fährt, wird die BMW-Charakteristik oft als Vorteil empfinden.
Reichweite, Gepäck und Alltag: KTM als Spaßmaschine, BMW als Langstreckenwerkzeug
Im Motorradvergleich ist das Thema Alltag und Tour-Organisation nicht zu unterschätzen. Die KTM 690 SMC R eignet sich besonders, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen: Feierabendrunde, Wochenend-Ausflug, kurvige Strecken in der Region. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach nimmt“, ohne dass man sich ständig Gedanken über Ausstattung und Reise-Setup machen muss. Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf Touren ausgelegt: Gepäck, längere Etappen und wechselnde Bedingungen passen besser ins Konzept. Wer regelmäßig plant, weit fährt und dabei Komfort priorisiert, findet in der BMW die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 690 SMC R
- Agiles Handling für dynamische Fahrten und häufiges Richtungswechseln
- Direktes Motoransprechen, das sportliches Fahren belohnt
- Sportliche Ergonomie, die aktives Fahren unterstützt
- Charakter, der im Alltag schnell Spaß macht
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 SMC R
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort als bei der großen Reiseenduro
- Sportliches Setup kann bei sehr entspanntem Cruisen weniger „passend“ wirken
- Reiseorganisation ist möglich, aber nicht der Kern des Konzepts
Stärken der BMW R 1250 GS Adventure
- Reisetauglichkeit mit komfortorientierter Ergonomie
- Souveränes Fahrverhalten auch bei wechselnden Bedingungen
- Starke Elektronik-Unterstützung für unterschiedliche Situationen
- Stabilität, besonders wenn das Motorrad beladen ist
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 GS Adventure
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Stadt- und Kurven-Spielgefühl
- Fokus auf Komfort und Distanz kann für reine Spaßrunden weniger direkt wirken
- Komplexität durch Ausstattung/Elektronik kann für Puristen weniger attraktiv sein
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen der KTM 690 SMC R und der BMW R 1250 GS Adventure lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, leicht zu bewegen ist und vor allem auf kurvigen Strecken sowie im Alltag Freude macht, wird mit der KTM deutlich mehr „sofortiges“ Fahrvergnügen spüren. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das lange Strecken komfortabel abspult, Gepäck und wechselnde Bedingungen gut wegsteckt und dabei moderne Elektronik als Unterstützung nutzt, findet in der BMW die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für dynamische Fahrten suchen: kurze bis mittlere Strecken, viel Kurve, aktives Fahren und ein direktes, lebendiges Ansprechverhalten. Sie punktet mit Agilität und einem sportlichen Charakter, der schnell Lust auf mehr macht. Die BMW R 1250 GS Adventure passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Komfort, Stabilität und Touren im Blick haben: lange Etappen, wechselnde Straßenverhältnisse, Gepäck und eine Elektronik, die das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht. Wer also eher „Spaß pro Kilometer“ sucht, landet bei der KTM. Wer „Reise pro Tag“ priorisiert, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Beide Motorräder sind stark – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Lebensrealitäten aus.