UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Völlig überflüssig
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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KTM 690 SMC R vs. Brixton Cromwell 1200 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Wie soll sich das Motorrad im Alltag anfühlen – und wie zuverlässig liefert es Fahrspaß auf der Strecke? In diesem Vergleich stehen die KTM 690 SMC R und die Brixton Cromwell 1200 nebeneinander. Beide Modelle bringen ihren eigenen Charakter mit, aber sie zielen auf unterschiedliche Erwartungen ab. Während die KTM stark auf Agilität, direkte Rückmeldung und sportliche Fahrweise setzt, wirkt die Brixton eher als souveräner Allrounder mit kräftigem Motorgefühl und einem entspannteren Gesamtpaket.

Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss

Die KTM 690 SMC R ist im Kern ein Motorrad für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Gefühl mögen, dass das Bike „mitdenkt“. Die Kombination aus leichtem Handling, einem lebendigen Einzylinder und einer sportlich ausgelegten Sitz- und Fahrposition macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Landstraßen oder kurvige Strecken auf dem Plan stehen.

Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur schnell sein will, sondern vor allem kraftvoll und gleichmäßig fährt. Der größere Hubraum und die Auslegung auf ein breiteres Drehmomentband sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei moderater Fahrweise angenehm antreiben lässt. Wer ein Bike sucht, das sich für längere Touren genauso eignet wie für den Alltag, findet hier einen spannenden Gegenentwurf zur KTM.

Motor und Fahrgefühl: Einzylinder-Impuls vs. kräftiger Durchzug

Wie sich die Motoren im Vergleich anfühlen

Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die KTM 690 SMC R setzt auf den typischen Einzylinder-Charakter: spürbare Dynamik, ein direkteres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das stark vom Drehzahlbereich lebt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn gern „mit dem Motor“ gefahren wird – also wenn Beschleunigung und Schalten aktiv Teil des Fahrspaßes sind.

Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken eher im Bereich Durchzug und Souveränität aus. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, wodurch sich das Motorrad oft entspannter fahren lässt. Gerade auf Strecken, auf denen nicht ständig beschleunigt und gebremst wird, wirkt die Brixton dadurch sehr harmonisch. Statt ständig in den „richtigen“ Drehzahlbereich zu müssen, reicht häufig ein ruhigerer Fahrstil.

Stärken und Schwächen im Alltag

Stärke der KTM: Das Motorrad vermittelt ein sehr unmittelbares Gefühl für Gasannahme und Lastwechsel. Das macht sie zu einer Maschine, die in Kurven und beim Herausbeschleunigen besonders lebendig wirkt. Schwäche im Vergleich: Wer sehr entspannt und gleichmäßig fahren möchte, empfindet den Einzylindercharakter manchmal als „präsenter“ als erwartet – das ist Geschmackssache, kann aber im Alltag je nach Fahrstil auch als weniger ruhig wahrgenommen werden.

Stärke der Brixton: Der größere Motor sorgt für ein gleichmäßigeres Antriebserlebnis. Das hilft besonders im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn häufig ohne viel Taktik gefahren wird. Schwäche im Vergleich: Die KTM bleibt in der Regel die direktere Wahl, wenn es um das sportliche, agile Gefühl geht – die Brixton wirkt eher wie ein Motorrad, das Stabilität und Kraft in den Vordergrund stellt.

Fahrwerk, Handling und Bremsen: Agilität vs. souveräne Kontrolle

Wie das Handling im Vergleich wirkt

Die KTM 690 SMC R ist auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt schnell, die Maschine lässt sich zügig in Richtungen bringen und bleibt dabei spürbar „auf Linie“. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigem Richtungswechsel zeigt sich, warum Supermoto-nahe Konzepte so beliebt sind: Das Motorrad fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man gern führt.

Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen stärker auf ein ruhigeres Gesamtgefühl. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Sprint-Tool“ und mehr wie ein Bike, das Stabilität bietet und den Fahrer über längere Zeit entspannt hält. In flotten Passagen kann das sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt.

Bremsen und Fahrstabilität

Im Vergleich der Bremswirkung und der Stabilität zeigt sich ein typisches Muster: Die KTM wirkt oft besonders dann im Vorteil, wenn es um sportliche Verzögerung und dynamisches Kurvenfahren geht. Die Brixton kann dagegen punkten, wenn es um gleichmäßige Kontrolle und ein gutmütiges Gefühl bei wechselnden Bedingungen geht. Welche Maschine „besser“ ist, hängt daher stark davon ab, ob eher sportlich oder eher komfortorientiert gefahren wird.

Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die KTM 690 SMC R ist sportlich positioniert: Das unterstützt eine aktive Fahrweise, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-go als weniger „entspannt“ empfunden werden. Dafür belohnt sie mit einem sehr direkten Fahrgefühl.

Die Brixton Cromwell 1200 wirkt insgesamt alltagstauglicher im Sinne von „einfach losfahren“. Die Sitzposition und das Fahrgefühl sind eher auf entspannte Nutzung ausgelegt. Wer häufig Pendelstrecken fährt oder Touren plant, profitiert oft davon, dass das Motorrad nicht ständig zu einer bestimmten Fahrweise zwingt.

Ausstattung und Preis-Leistungs-Gedanke

Beim Blick auf Ausstattung und das Gesamtpaket zeigt sich: Die KTM ist klar als sportlich orientiertes Motorrad gedacht. Das spiegelt sich in der Ausrichtung auf Fahrdynamik und Performance wider. Die Brixton hingegen wirkt wie ein Modell, das bewusst ein stimmiges Gesamtgefühl liefert und dabei auf ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis setzt.

Wichtig ist dabei: „Mehr“ oder „besser“ ist nicht automatisch gleich „passender“. Wenn die Priorität auf maximaler Agilität und sportlichem Fahrspaß liegt, ist die KTM oft die passendere Wahl. Wenn dagegen ein kräftiger Motor, ein souveränes Auftreten und ein unkomplizierter Alltag im Vordergrund stehen, kann die Brixton die bessere Entscheidung sein.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

KTM 690 SMC R: Ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer

Die KTM 690 SMC R passt besonders gut, wenn gern dynamisch gefahren wird und das Motorrad in Kurven und beim Beschleunigen „direkt“ reagieren soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Gasbefehle reagiert und sportliche Fahrten in den Mittelpunkt stellt, findet hier eine starke Basis. Auch für alle, die gern selbst aktiv fahren und den Motorcharakter bewusst nutzen, ist die KTM eine sehr passende Wahl.

Brixton Cromwell 1200: Ideal für souveräne Allround-Touren

Die Brixton Cromwell 1200 ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das kraftvoll durchzieht und dabei im Alltag unkompliziert bleibt. Wer längere Strecken plant, häufig in wechselndem Tempo unterwegs ist und ein gleichmäßiges Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Brixton oft zufriedener sein. Auch wenn nicht jede Fahrt maximal sportlich sein muss, kann das Motorrad genau dann überzeugen, wenn es „einfach läuft“.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl für alle, die ein sehr agiles, sportlich geprägtes Motorrad suchen. Der Einzylinder-Charakter und die direkte Fahrdynamik machen sie besonders attraktiv, wenn Kurven, Beschleunigung und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Wer gern spürbar „arbeitet“ und das Motorrad als dynamisches Werkzeug nutzt, wird hier viel Freude haben.

Die Brixton Cromwell 1200 punktet dagegen mit souveränem Durchzug, einem insgesamt entspannteren Fahrgefühl und einem starken Allround-Ansatz. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die im Alltag und auf Touren vor allem gleichmäßige Kontrolle und kräftige Reserven möchten. Wenn weniger das sportliche „Kitzeln“ und mehr das angenehme, unkomplizierte Vorankommen zählt, ist die Brixton die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM für sportliche Agilität, Brixton für kraftvolle Souveränität.

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