UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Völlig überflüssig
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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KTM 690 SMC R vs Ducati Supersport 950 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ klingen, aber aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 SMC R steht für agiles, direktes Handling und ein spürbar lebendiges Fahrgefühl. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt den Charakter eines modernen Sporttourers mit: souverän, präzise und mit einem Fokus auf Fahrspaß über längere Strecken. Beide Maschinen haben ihre Stärken – und genau daraus ergibt sich die Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Stil?

Grundidee: Supermoto-DNA vs. Supersport-Allrounder

Die KTM 690 SMC R ist als Supermoto gedacht: kompakt, leicht zu bewegen und darauf ausgelegt, Kurven schnell und kontrolliert zu durchfahren. Das merkt man im Alltag besonders dort, wo häufiges Beschleunigen, zügiges Umsetzen der Linie und ein waches Vorderrad gefragt sind. Die Ducati Supersport 950 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist sportlich, aber nicht „nur“ für die kurze Runde gedacht. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und entspannt fahren kann – ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.

Motorcharakter und Ansprechverhalten

Beim Motorcharakter liegen die Unterschiede klar auf der Hand. Die KTM 690 SMC R setzt auf einen Einzylinder, der für ein sehr direktes, spürbares Ansprechverhalten bekannt ist. Der Schub wirkt oft unmittelbarer, und das Gefühl für Gas und Lastwechsel ist besonders intensiv. Wer gern mit dem Hinterrad arbeitet, die Maschine aktiv einsetzt und den Motor als „Werkzeug“ versteht, wird die KTM schnell lieben.

Die Ducati Supersport 950 S kommt mit einem Zweizylinder-Setup, das typischerweise gleichmäßiger und kultivierter über den Drehzahlbereich arbeitet. Das macht sie besonders angenehm, wenn es nicht nur um maximale Dynamik geht, sondern auch um gleichmäßiges Tempo, saubere Linien und ein souveränes Fahrgefühl. Im Vergleich zur KTM wirkt die Ducati oft weniger „nervös“, dafür aber sehr kontrolliert – gerade bei konstantem Fahren oder längeren Etappen.

Fahrwerk und Handling: Wie sich die Maschinen in Kurven verhalten

Beide Motorräder sind sportlich, aber die Art der Sportlichkeit ist unterschiedlich. Die KTM 690 SMC R ist auf Wendigkeit und Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt schnell „übersetzt“: Lenkeinschlag, Gewichtsverlagerung und Rückmeldung greifen zügig ineinander. Dadurch fühlt sich das Motorrad in engen Kehren und beim dynamischen Wechsel der Linie sehr leicht an.

Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken eher in flüssigen Kurvenfolgen aus. Sie vermittelt ein ruhigeres, stabileres Gefühl, besonders wenn die Geschwindigkeit steigt und die Strecke „zieht“. Die Abstimmung unterstützt ein sportliches Fahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Wer gern zügig unterwegs ist und dabei Wert auf Stabilität und Vorhersagbarkeit legt, findet in der Ducati häufig den entspannteren Weg zum schnellen Tempo.

Gewicht, Sitzposition und Alltag

Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 690 SMC R wirkt im Handling oft leichter und „handlicher“, was im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln spürbar wird. Die Sitzposition ist sportlich, aber in der Praxis eher auf aktive Kontrolle ausgelegt. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man das Motorrad schnell in die gewünschte Position bringt.

Die Ducati Supersport 950 S bietet ebenfalls eine sportliche Sitzposition, wirkt aber insgesamt mehr auf Langstrecke abgestimmt. Das bedeutet: weniger „Kampf ums Gleichgewicht“, mehr Fokus auf Linie und Rhythmus. Wer häufig pendelt oder auch mal längere Touren fährt, profitiert von dieser Art von Komfort im sportlichen Rahmen.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsenvergleich geht es weniger um „wer bremst stärker“, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Rückmeldung und Stabilität. Die KTM 690 SMC R punktet häufig mit direkterem Feedback und einem sehr kontrollierten Gefühl beim Verzögern in Kurvennähe. Gerade wenn man sportlich in die Kurve hinein bremst oder Lastwechsel bewusst nutzt, kann das ein echter Vorteil sein.

Die Ducati Supersport 950 S wirkt beim Bremsen oft souveräner im Gesamtsystem. Das heißt: Die Maschine bleibt stabil, die Dosierung fühlt sich fein an, und das Motorrad unterstützt ein ruhiges, präzises Einlenken. Wer gern „spät, aber sauber“ bremst und dabei möglichst wenig Überraschung möchte, findet in der Ducati häufig das passendere Setup.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. direkte Kontrolle

Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die KTM 690 SMC R setzt stark auf ein sportliches, direktes Fahrgefühl. Elektronische Helfer sind vorhanden, sollen aber vor allem das kontrollierte Fahren unterstützen, ohne das Motorrad „zu glatt“ zu machen. Das passt gut zu Fahrern, die gern aktiv arbeiten und das Motorrad spüren möchten.

Die Ducati Supersport 950 S bringt typischerweise eine sehr moderne Elektronik-Philosophie mit. Das kann sich in der Praxis so zeigen, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen besonders berechenbar verhält – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man den Fokus stärker auf Linie und Tempo legt als auf ständiges Nachregeln. Für viele Fahrer ist das ein Plus, weil es Sicherheit und Komfort erhöht, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.

Reifen, Traktion und Grip: Wo die Stärken sichtbar werden

Beim Grip entscheidet nicht nur der Reifen, sondern auch das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und Fahrweise. Die KTM 690 SMC R profitiert davon, dass der Einzylinder und die kompakte Bauweise das Motorrad sehr agil machen. Das kann dazu führen, dass sie sich besonders gut für dynamisches Kurvenfahren anfühlt, bei dem man das Motorrad „mitnimmt“ und die Traktion aktiv nutzt.

Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Traktion häufig über Stabilität und gleichmäßige Kraftentfaltung aus. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft besonders „ruhig“ an, wenn man aus der Kurve heraus zügig beschleunigt. Gerade bei längeren Kurven und flüssigen Passagen ist das ein Vorteil, weil der Rhythmus leichter zu halten ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 690 SMC R – Stärken

  • Sehr agiles Handling für enge Kurven und schnelle Richtungswechsel
  • Direktes Motorgefühl durch den Einzylinder-Charakter
  • Intensives Feedback, das aktives Fahren belohnt
  • Alltagstauglichkeit durch kompakte, bewegliche Art

KTM 690 SMC R – Schwächen

  • Weniger „sporttourer-lastig“ im Vergleich zur Ducati, wenn es um lange, entspannte Etappen geht
  • Anspruch an den Fahrer durch das sehr direkte, lebendige Fahrgefühl

Ducati Supersport 950 S – Stärken

  • Souveränes Fahrverhalten mit Fokus auf Stabilität und Präzision
  • Gleichmäßige Kraftentfaltung für flüssiges, rhythmisches Fahren
  • Moderne Elektronik für berechenbares Handling in unterschiedlichen Situationen
  • Tourenorientierung durch sportliche, aber alltagstaugliche Auslegung

Ducati Supersport 950 S – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ als die KTM, wenn es um extremes Agilitätsgefühl in engen Passagen geht
  • Charakter eher sportlich-souverän statt „roh und direkt“ – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte die KTM bevorzugen

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende besonders klar, wenn man sich die eigene Fahrweise vor Augen führt. Die KTM 690 SMC R ist die Wahl, wenn kurze Wege, enge Kurven und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad gern „führen“ und den Motor als Teil des Fahrgefühls erleben möchten. Auch für alle, die im Alltag häufig umsetzen, beschleunigen und schnell reagieren wollen, ist die KTM eine sehr passende Option.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ideal, wenn sportliches Fahren mit Komfort und Stabilität zusammenkommen soll. Wer gern zügig unterwegs ist, längere Strecken fährt und dabei ein ruhiges, präzises Gesamtpaket bevorzugt, findet in der Ducati häufig die bessere Basis. Die Elektronik und die Abstimmung unterstützen dabei, dass man den Fokus auf Linie und Tempo legen kann – statt ständig nachzujustieren.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl für alle, die ein sehr direktes, lebendiges Motorrad suchen: agiles Handling, intensives Motorgefühl und viel Spaß bei dynamischen Manövern in der Stadt und auf kurvigen Strecken. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.

Die Ducati Supersport 950 S überzeugt vor allem dort, wo Stabilität, Präzision und ein souveränes Gesamtverhalten zählen: flüssige Kurvenfolgen, sportliches Fahren über längere Zeit und ein Fahrgefühl, das eher auf Rhythmus als auf ständiges Nacharbeiten setzt. Wer Touren mag und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein will, findet in der Ducati meist den runderen Begleiter.

Kurz gesagt: KTM für Agilität und Direktheit, Ducati für sportliche Souveränität und Langstreckenkomfort.

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