| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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KTM 690 SMC R vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 SMC R und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein sportlich-agiles Konzept mit Supermoto-Genen und ein cruiserorientierter Stil mit viel Charakter und entspannterem Fahrgefühl aufeinander. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad zu welchem Fahrstil, zu welchen Wegen und zu welchen Erwartungen passt.
Grundidee und Charakter: Sportlichkeit vs. Cruiser-Feeling
Die KTM 690 SMC R steht für Dynamik. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und Kurven, in denen man gern zügig unterwegs ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen bringt eine ganz andere Stimmung mit: mehr Ruhe im Gesamteindruck, ein klarer Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das stärker auf „flow“ als auf hektische Agilität setzt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM will vor allem fordern und belohnt aktive Fahrweise, während die Harley eher tragen möchte – mit einem Charakter, der auch auf längeren Strecken angenehm wirkt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Thema Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was diese Zahlen im Fahrbetrieb bedeuten. Die KTM 690 SMC R ist auf ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen „wach“ an. Man kann zügig beschleunigen, ohne ständig das Gefühl zu haben, erst lange auf den richtigen Moment warten zu müssen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt hingegen stärker auf den typischen Cruiser-Charakter: Der Antrieb wirkt weniger wie ein „Sportwerk“, sondern mehr wie ein kräftiger Begleiter. Gerade im mittleren Drehzahlbereich spielt das Motorrad seine Stärken aus, wenn es darum geht, gleichmäßig voranzukommen und dabei den Fahrtstil nicht ständig neu zu erfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- KTM 690 SMC R: Stärken liegen im agilen Vortrieb und im sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus klar auf sportlicher Nutzung liegt und man Komfort-orientierte Fahrstile weniger im Mittelpunkt sieht.
- Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Stärken liegen im cruiser-typischen Drehmomentgefühl und im entspannten Vorankommen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr dynamisch und häufig mit schnellen Richtungswechseln gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit vs. souveränes Gleiten
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, wie „einfach“ sich ein Motorrad bewegt. Die KTM 690 SMC R vermittelt ein sehr direktes Handling. Gerade bei Kurvenfahrten und beim Wechsel zwischen engen Passagen fühlt sich das Motorrad wie aus einem Guss an: Man hat das Gefühl, dass die Maschine die Linie mitmacht und man selbst die Kontrolle spürt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist dagegen eher auf Stabilität und souveränes Dahingleiten ausgelegt. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen ruhig und berechenbar. Wer viel Wert auf entspanntes Fahren legt, wird das als Vorteil empfinden. Wer dagegen sehr „sportlich“ um die Ecke möchte, merkt schneller, dass die Charakteristik stärker auf Cruiser-typische Bewegungen abgestimmt ist.
Bremsen und Fahrstabilität
Im Vergleich der Bremswirkung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken aus, wenn es um zügiges Verzögern und sportliche Manöver geht. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet eher mit einem kontrollierten, gleichmäßigen Bremsgefühl, das zum Cruiser-Konzept passt. Beide können sicher gefahren werden – die Frage ist, wie stark man das Motorrad „sportlich“ fordert.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs. entspannt
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein Schlüsselthema. Die KTM 690 SMC R ist so ausgelegt, dass man aktiv fahren kann. Das unterstützt eine sportliche Körperhaltung und erleichtert es, das Motorrad in Kurven zu „arbeiten“. Wer gern mit dem Oberkörper mitgeht und das Motorrad spürbar steuert, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine entspanntere Sitzhaltung. Das sorgt dafür, dass sich längere Fahrten oft weniger anstrengend anfühlen. Gleichzeitig kann eine cruiserorientierte Ergonomie weniger „sportliche“ Bewegungsfreiheit bieten, wenn man sehr dynamisch fährt oder häufig stark in die Kurve hinein arbeitet.
Alltagstauglichkeit: Stadtverkehr und längere Strecken
In der Stadt zeigt die KTM 690 SMC R ihre Vorteile: Das Motorrad wirkt handlich, die Reaktionsfreude ist hoch und man kann sich leichter durch den Verkehr bewegen. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „entspannt ankommen“ statt „agil durchschlängeln“.
Auf längeren Strecken kann die Harley-Davidson Sport Glide FLSB besonders punkten, weil das Konzept auf Komfort und ruhiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Die KTM 690 SMC R ist nicht „schlecht“ für längere Touren, aber sie fühlt sich stärker nach sportlicher Nutzung an – und das merkt man irgendwann auch an der eigenen Fahrhaltung.
Design, Ausstattung und Fahrgefühl: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Werkzeug für Kurven und Alltagssport. Das Design ist funktional, die Ausstrahlung klar auf Performance ausgerichtet. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB steht dagegen für Stil und Identität. Das Motorrad sieht nach Cruiser aus, und das Fahrgefühl passt dazu: mehr „Lifestyle“, weniger „Track-Feeling“.
Auch wenn Ausstattung je nach Modellvariante und Konfiguration variieren kann, bleibt der Grundcharakter gleich: KTM steht für sportliche Technik und direkte Rückmeldung, Harley für ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Sound und Cruiser-typischer Gelassenheit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 690 SMC R – typische Pluspunkte
- Agiles Handling: besonders stark bei Kurven und dynamischer Fahrweise.
- Direktes Ansprechverhalten: macht das Motorrad im Alltag „lebendig“.
- Sportliche Ausrichtung: unterstützt eine aktive Fahrhaltung.
KTM 690 SMC R – mögliche Grenzen
- Weniger cruiser-typischer Komfortfokus: wer sehr entspannt fahren möchte, könnte Abstriche spüren.
- Charakter verlangt Aktivität: wer „einfach nur rollen“ will, fühlt sich mit der Harley oft wohler.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – typische Pluspunkte
- Entspanntes Fahrgefühl: passt gut zu längeren Strecken.
- Cruiser-typischer Antrieb: sorgt für souveränes Vorankommen.
- Stabilität und Ruhe: wirkt besonders bei gleichmäßigem Tempo angenehm.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – mögliche Grenzen
- Weniger „leichtfüßig“ bei sehr sportlicher Fahrweise: schnelle Richtungswechsel wirken weniger im Fokus.
- Ergonomie eher auf Komfort: sportliche Aktivität in Kurven fällt nicht so intuitiv wie bei der KTM.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die KTM 690 SMC R ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die gern Kurven suchen, das Motorrad aktiv bewegen und im Alltag ein agiles, direktes Fahrgefühl möchten. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei die Kontrolle spürt, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt am besten zu Menschen, die Wert auf Cruiser-Charakter, entspannte Sitzposition und ein souveränes Reisegefühl legen. Wer Touren mag, gern gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad als stimmiges Gesamtpaket aus Stil und Komfort betrachtet, findet in der Harley eine sehr passende Wahl.
Fazit:
Im Vergleich KTM 690 SMC R gegen Harley-Davidson Sport Glide FLSB zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind stark, aber sie spielen in unterschiedlichen Rollen. Die KTM überzeugt durch ihr direktes, sportlich-agiles Handling und ein lebendiges Ansprechverhalten, das besonders auf kurvigen Strecken und im dynamischen Alltag Spaß macht. Ihre Schwäche liegt weniger in der Technik als im Konzept: Wer vor allem entspannt rollen möchte, könnte die sportliche Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB punktet mit Cruiser-Feeling, ruhiger Stabilität und einem Antrieb, der sich vor allem im mittleren Bereich souverän anfühlt. Wer Touren liebt und eine entspannte Ergonomie sucht, wird das Motorrad schnell zu schätzen wissen. Als Grenze zeigt sich vor allem der Charakter: Bei sehr sportlicher Fahrweise und häufigen schnellen Manövern wirkt die KTM im Vergleich agiler.
Kurz gesagt: KTM für Kurvenfreunde und aktives Fahren, Harley für Komfort, Stil und entspanntes Reisen.