UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Völlig überflüssig
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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KTM 690 SMC R vs Husqvarna 701 Enduro – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Einzylinder mit Charakter aufeinandertreffen, wird es selten langweilig. Die KTM 690 SMC R und die Husqvarna 701 Enduro wirken auf den ersten Blick wie nahe Verwandte: kompakt, agil, mit viel Punch und dem Anspruch, mehr zu können als nur eine einzige Fahrdisziplin. Trotzdem sind die Schwerpunkte unterschiedlich. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder bei Fahrgefühl, Handling, Komfort und Einsatzbereich – und welche Schwächen zeigen sich je nach Fahrstil?

Grundidee: Supermoto-Temperament vs Enduro-Anspruch

KTM 690 SMC R – Fokus auf Agilität und Straße

Die KTM 690 SMC R ist klar in Richtung Supermoto ausgelegt. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern vor allem am Fahrverhalten: Die Maschine wirkt wie gemacht für dynamische Kurven, zügiges Vorankommen und ein direktes Ansprechverhalten. Wer gern „arbeitet“ statt nur „fährt“, findet hier eine sehr stimmige Basis.

Husqvarna 701 Enduro – mehr Reserve für unwegsames Terrain

Die Husqvarna 701 Enduro nimmt den Enduro-Gedanken ernster. Der Charakter ist ebenfalls lebendig, aber die Auslegung zielt stärker auf wechselnde Untergründe. Dort, wo die Straße endet oder unruhig wird, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus: mehr Geländekompetenz, ein souveräneres Gefühl auf Schotter und ein Setup, das auch längere Offroad-Abschnitte realistischer macht.

Motorcharakter: Beide ziehen – aber mit unterschiedlicher „Übersetzung“ fürs Gefühl

Beide Motorräder setzen auf einen Einzylinder, der für spürbare Schubmomente bekannt ist. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die KTM 690 SMC R wirkt im Alltag oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, verzögert und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo Supermoto-typische Fahrten stattfinden.

Die Husqvarna 701 Enduro fühlt sich dagegen in vielen Situationen etwas „breiter“ an. Das heißt nicht, dass sie weniger dynamisch wäre, aber die Art, wie Leistung in Vortrieb umgesetzt wird, passt häufig besser zu wechselnden Bedingungen. Auf losem Untergrund oder bei Unebenheiten hilft das Gefühl von Kontrolle, weil die Maschine nicht nur schnell, sondern auch berechenbar bleibt.

Fahrwerk und Federung: Wo Komfort und Kontrolle unterschiedlich priorisiert werden

KTM 690 SMC R: sportlich straff, sehr handlich

Die KTM 690 SMC R spielt ihre Stärken vor allem in Kurven und auf gutem Asphalt aus. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen und vermittelt ein direktes Feedback. Auf der anderen Seite kann das Setup bei schlechter Fahrbahn oder längeren holprigen Abschnitten weniger „entspannen“ als ein stärker auf Enduro getrimmtes Motorrad. Wer viel Straße fährt und gelegentlich Schotterstrecken einplant, wird das meist als Vorteil empfinden. Wer regelmäßig grob unterwegs ist, spürt eher die Grenzen.

Husqvarna 701 Enduro: mehr Reserven bei Unebenheiten

Die Husqvarna 701 Enduro ist tendenziell die Maschine, die auch dann ruhig bleibt, wenn der Untergrund nicht mitspielt. Das Fahrwerk unterstützt ein souveränes Überrollen von Unebenheiten und gibt mehr Sicherheit, wenn es von „schnell“ zu „unberechenbar“ wechselt. Im Gegenzug kann sie auf sehr glattem Asphalt etwas weniger „kartig“ wirken als die KTM – dafür ist die Bandbreite im Alltag größer.

Bremsen und Verzögerung: Kraft ist da – Dosierung entscheidet

Beide Motorräder verfügen über Bremsen, die für sportliche Fahrten ausgelegt sind. Im direkten Vergleich fällt aber auf: Die KTM 690 SMC R vermittelt häufig ein sehr sportliches Gefühl beim Verzögern, was besonders beim häufigen Wechsel zwischen Gas und Bremse hilft. Das passt zur Supermoto-Idee.

Die Husqvarna 701 Enduro punktet stärker, wenn die Bremsung auf wechselhaftem Untergrund stattfindet. Die Dosierbarkeit und das Gesamtpaket aus Fahrwerk und Reifen wirken oft harmonischer, sobald es rutschig oder uneben wird. Kurz gesagt: Beide bremsen stark, aber die Husqvarna wirkt im Offroad-Kontext „entschlossener“ in der Kontrolle.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Die KTM 690 SMC R ist tendenziell auf sportlichere Haltung ausgelegt. Das macht sie für dynamisches Fahren sehr attraktiv, kann aber bei längeren Strecken oder häufigem Stop-and-Go weniger entspannend sein. Wer kurze bis mittlere Touren mag und gern zügig unterwegs ist, wird das Setup häufig als stimmig empfinden.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet im Vergleich oft eine etwas „alltagstauglichere“ Haltung für wechselnde Fahrten. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Asphalt besteht, sondern auch aus Schotter, Feldwegen oder holprigen Abschnitten, wirkt die Ergonomie häufig weniger kompromissbehaftet.

Handling im Alltag: Agilität vs Stabilität

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Supermoto- und Enduro-Philosophie. Die KTM 690 SMC R ist besonders stark, wenn es darum geht, das Motorrad schnell zu bewegen: enge Kurven, zügige Richtungswechsel, dynamische Linienwahl. Sie fühlt sich an wie ein Werkzeug, das man gern „benutzt“.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen im Vorteil, wenn die Strecke nicht sauber „gezeichnet“ ist. Auf Schotter, bei Spurrillen oder wenn die Fahrbahn unruhig wird, wirkt sie oft stabiler im Gesamtgefühl. Das heißt nicht, dass sie träge wäre – sie bleibt agil –, aber sie vermittelt mehr Ruhe, sobald die Bedingungen anspruchsvoller werden.

Reifen, Untergrund und Traktion: Der Unterschied wird schnell spürbar

Reifen und Setup sind bei beiden Motorrädern entscheidend. Die KTM 690 SMC R ist im Grundkonzept stärker auf Straße und sportliche Mischstrecken ausgelegt. Mit passenden Reifen kann sie auch Schotter gut abdecken, aber das „Maximum“ liegt meist dort, wo die Fahrbahn noch relativ berechenbar bleibt.

Die Husqvarna 701 Enduro ist im Vergleich besser auf wechselnde Untergründe vorbereitet. Gerade wenn es häufiger auf losem Untergrund weitergeht, spielt die Enduro-Ausrichtung ihre Vorteile aus. Wer regelmäßig abseits der perfekten Straße unterwegs ist, profitiert meist stärker von diesem Ansatz.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 690 SMC R

  • Sehr sportliches Ansprechverhalten und ein direktes Fahrgefühl
  • Agiles Handling für dynamische Fahrten und Kurven
  • Starke Allround-Performance auf Asphalt und „halbwegs“ glatten Mischstrecken

Schwächen der KTM 690 SMC R

  • Weniger Komfortreserven bei längeren holprigen Abschnitten
  • Offroad-Limits werden eher spürbar, wenn es deutlich rauer wird

Stärken der Husqvarna 701 Enduro

  • Mehr Geländekompetenz und souveräneres Gefühl auf unruhigem Untergrund
  • Breitere Einsatzbandbreite für Straße, Schotter und Offroad
  • Harmonischere Kontrolle bei wechselhaften Bedingungen

Schwächen der Husqvarna 701 Enduro

  • Auf reinem Asphalt wirkt die KTM oft noch „spitzer“ im sportlichen Zugriff
  • Der Enduro-Fokus kann auf sehr glatten Strecken weniger „supermoto-typisch“ wirken

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird am Ende besonders klar, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die KTM 690 SMC R ist ideal, wenn die meisten Kilometer aus sportlicher Straße bestehen, die Maschine aber gelegentlich auch Schotter oder kürzere Offroad-Abschnitte mitnehmen soll. Sie belohnt Fahrfreude, schnelle Richtungswechsel und ein aktives Fahrwerk-Feeling.

Die Husqvarna 701 Enduro ist die bessere Wahl, wenn die Touren häufiger gemischt sind: Asphalt, Schotter, Feldwege und unruhige Strecken. Wer gern weiterfährt, auch wenn der Weg schlechter wird, bekommt mit der Husqvarna meist das stimmigere Gesamtpaket aus Kontrolle, Reserven und Alltagstauglichkeit.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist die Wahl für alle, die vor allem sportlich fahren und ein sehr direktes, agiles Motorradgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken auf Asphalt und in dynamischen Strecken aus und macht besonders dann Spaß, wenn häufig beschleunigt, gebremst und umgelegt wird. Ihre Schwäche liegt weniger in der Leistung als im Komfort- und Reservenbereich bei längeren holprigen Abschnitten.

Die Husqvarna 701 Enduro passt besser zu Fahrern, die öfter gemischte Untergründe haben und auch abseits der perfekten Straße unterwegs sind. Sie wirkt im Vergleich oft souveräner auf Schotter und unruhigem Terrain und bietet dadurch mehr Sicherheit, wenn die Bedingungen wechseln. Wer dagegen primär kurvenorientiert auf Asphalt unterwegs ist, wird die KTM als „spitzer“ und unmittelbarer empfinden.

Kurz gesagt: KTM 690 SMC R für sportliche Straße und Agilität, Husqvarna 701 Enduro für mehr Bandbreite, Kontrolle und Offroad-Realität.

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